Goldentime

abgetr. Diskussion Kuba liegt nicht ganz in Osteuropa

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von Poppenrulez, 5. Juli 2019.

  1. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

    Registriert seit:
    21. Juni 2002
    Beiträge:
    391
    Zustimmungen:
    58

    Ganz genauso. Habe mich jetzt entschieden, einfach nur Urlaub zu machen. Im Oktober ist Kuba dran, da werd ich loslegen in Sachen FickiFicki. Wenn man kaum die Sprache kann und völlig fremd ist, dann legt man sich nur selbst ein Ei und Polen ist ja auch kein Land der dritten Welt, wo praktisch jede Frau mehr oder weniger für Geld mit einem ins Bett gehen würde (wovon ich in Kuba schon mehr ausgehe).
     

  2. baffi59

    baffi59 Sachse

    Registriert seit:
    18. September 2007
    Beiträge:
    69
    Zustimmungen:
    21
    Wenn Du Dich da mal nicht irrst in Bezug auf Kuba.
    Prostution ist dort verboten. Die Damen erwarten harte Strafen, bis hin zu Umerziehugslagern.
    Es bedarf also einer guten Vorbereitung einschließlich Miete eines privaten Zimmers oder einer Kasa.
    Auch mit der Sprache ist es nicht ganz einfach
     
    Nickmann4 gefällt das.
  3. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

    Registriert seit:
    21. Juni 2002
    Beiträge:
    391
    Zustimmungen:
    58
    Ja, das ist mir schon bewußt, ich werde da vorsichtig sein, habe ich alles schon durch, damals zB in den USA, wo Prost. auch verboten ist. Wenn allerdings ein Land arm ist, dann ergibt sich das von selbst. Deshalb auch erstmal ein Wochenurlaub dort, um überhaupt zu sehen, wie es dort so ist.

    Warst du schonmal dort und hast Erfahrungen (auch was Sex anbelangt)?
     
  4. PCox

    PCox Obersachse

    Registriert seit:
    10. Februar 2014
    Beiträge:
    155
    Zustimmungen:
    314
    Ich kann etwas beisteuern - ich war vor 7Jahren auf Kuba, ohne jeden Hintergedanken, sondern einfach um das Land kennenzulernen. Generell freue ich mich für dich, dass du diese Reise machst (man muss es einfach gesehen haben), denn von Klima, Architektur und genereller Mentalität könnte ich mir durchaus vorstellen, mich irgendwann einmal dort niederzulassen, wenn dieses Land die Parteiendiktatur irgendwann mal abschütteln wird.

    Obwohl ich es nicht darauf angelegt hatte, ergab sich aber eine bezahlte Liason während meines Aufenthalts - folgende Tipps kann ich dir zumindest für Havanna mit auf den Weg geben.
    - Erstmal Zur Rechtslage: Ja, Prostitution ist auf Kuba verboten, aber floriert in Stadt und Land (ich empfehle dir bei der Gelegenheit den Gang ins Revolutionsmuseum - wenn man sich da ansieht, wie vehement das vorrevolutionäre Kuba als verlotterter Sündenpfuhl dargestellt wird, in dem die Castro wieder Recht und Ordnung herstellten, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen). Ich gebe keine Garantien für Risiken, aber meiner Beobachtung nach, geht das Verbot ganz eindeutig zu Gunsten der Konsumenten und zu Ungunsten der Anbieterinnen: Die Touristen bringen die dringend benötigten Devisen, daher wird auch auf ihr Wohlergehen geachtet, oder um es ganz klar zu sagen: bei Polizeikontakt kommt nur die Frau in den Gulag, dem Gringo wird auf die Finger geklopft. Wie mir meine damalige Flamme (denn wir haben uns wirklich super verstanden, und ich war jung und ziemlich naiv - näheres unten) mitteilte, nutzen Streifenpolizisten das auch gelegentlich aus, in dem sie Frauen "zur Kontrolle" mit aufs Revier nehmen, und sich dann mit ihr die Nachtschicht versüßen - hässliche Sache, ohne Zweifel. Diktatur halt.

    - Wenn du suchst, flanier die zentrale Calle Obispo rauf und runter - kommt dir eine Frau entgegen, die dir gefällt, und die eindeutig als Einheimische zu erkennen ist, stell Blickkontakt her, geh an ihr vorbei, und dreh dich nach zwei oder drei Schritten um. Ist sie eine SDL (die sich vermehrt dort tummeln) wird sie sich ebenfalls umgedreht haben. Dann geh zu ihr und frag, ob ihr etwas trinken wollt.

    - Dem entsprechend:
    Miete dich in irgendeiner privaten Unterkunft ein - das Reisebüro kann das manchmal machen, ansonsten werden sich am Busbahnhof bereits haufenweise Kubaner mit laminierten Fotos um dich scharen, die dich in ihrem Haus unterbringen wollen. Ich würde dir das aus zwei Gründen empfehlen: Zum einen weil du in einem Privathaushalt den ungefilterten kubanischen Alltag miterleben kannst (Stromausfall, nur Kaltwasser, gar kein Wasser etc.), was man Politikern, die sich chinesische Verhältnisse auf deutschem Boden wünschen, dringend empfehlen kann. Zum anderen wirst du in einem großen Hotel mit Sicherheit Schwierigkeiten bekommen, wenn du eine Fremde mit auf dein Zimmer nimmst.
    Meine Zimmerwirtin hat sich nicht groß um meinen Besuch geschert (hat aber ihre Personalien aufgenommen), hat mir aber am nächsten Tag 5 CUC für den Besuch abgeknöpft.

    - Den Preis unbedingt vorher absprechen. Nachkobern und Aufschläge habe ich zwar nicht erlebt, Fragen nach "Taxigeld" aber schon - und da du als Gringo mit Sicherheit nicht weißt, dass 5 Touristendollars ein kleines Vermögen sind, hast du ihr Ruck-Zuck für die Heimfahrt einen Geldwert von 80 Euro für eine 2 Euro-Ausgabe ausgehändigt. Derartiges also vorzugsweise vorher klären.

    -Stell dich darauf ein, Lehrgeld zu bezahlen: Wirtschaftlich ist Kuba (wen wundert´s?) dank zwei Währungen und nirgends festgelegter Preise ein Irrenhaus, bei dem man als Ausländer ständig den Wechselkurs im Kopf nachrechnet. Stell dich also schon vorher darauf ein, wirklich an jeder Ecke, vom Stehlokal bis zum Taxifahrer beschissen zu werden - ohne dass du etwas dagegen tun kannst. Die Ausgaben selbst sind dabei gar nicht das schlimme, es ist eher das Gesamtgefühl überall der Depp zu sein, und dass sich die Einheimischen hinter deinem Rücken über dich kaputtlachen, was nach einer Zeit etwas bitter wird.
    Ich bereue im Rückblick keinen Tag und keinen Euro, und bis zu meiner Reise nach Rio im letzten Jahr war der Sex mit meiner kubanischen Freundin der beste, den ich jemals hatte, aber sie hat mich wirklich erbarmungslos ausgenommen - teils, weil ich es nicht besser wusste, teils, weil sie mit meinem Mitleid gespielt hat. Manches habe ich gerne getan (Restaurantbesuche etc.), anderes ungerne - dazu gehört in erster Linie "Taxigeld", eine Handykarte- das volle Programm. Ich war jung und bewegte mich am Rande des LKS - es war meine erste derartige Affaire im Ausland und das Mädchen war wirklich verdammt süß.

    Und damit zur Schlussbemerkung:
    -Genieß es! (Trotz allem) Ich glaube der nun eremitierte Major Grubert hat mal geschrieben, dass Sextourismus in vielen Ländern viel unverkrampfter gesehen wird, als in Europa , und es dank US-Basen, Häfen etc. gewissermaßen zur historischen Normalität gehört. Ich stimme dem insoweit zu, als dass ein Zusammensein mit einer SDL auf Kuba eben sehr viel mehr sein kann, als nur der Sex: Ich habe sie zwar großzügig beschenkt, dafür hat sie mir tatsächlich auch ein paar Flecken der Stadt gezeigt, wo man als Tourist nicht unbedingt hinkommt (bspw. eine öffentliche Versammlung der Partei - inkl. "Viva Fidel" und allem was dazugehört), und das reine Beisammensein in der Tropenromantik hat mich damals wirklich berührt.
    Eine bittere Schlusspointe allerdings: Sie hat schlussendlich leider mein Handy geklaut (und nicht mal das konnte meinen LKS damals komplett tilgen), daher der letzte und vielleicht wichtigste Rat: Unbedingt(!) immer und überall auf deine Wertsachen achten, und nach Möglichkeit dem Mädchen auch nach mehrwöchigem Zusammensein nicht sagen, dass heute "euer letzter gemeinsamer Abend" sein wird. Das ist gewissermaßen eine Steilvorlage.
    Sei vorsichtig mit allem, aber vergiss den Genuss nicht, denk nicht zusehr ans Geld, und lass dich mitziehen. Bis zu dem Diebstahl war das körperlich und emotional mit die schönste ZEit, die ich je hatte- und im Rückblick war dieses Mobiltelefon mit Blick auf die "Habenseite" dieser vier Wochen ein absolut verschmerzbares Opfer. :D
    Viel Spaß
     
    UdoK, mascha14, Nickmann4 und 11 anderen gefällt das.
  5. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

    Registriert seit:
    21. Juni 2002
    Beiträge:
    391
    Zustimmungen:
    58
    Danke Cox, sehr lehrreich. Ich sehe das übrigens wie du und könnte mir vorstellen, da irgendwann mal zu leben, deshalb will ich's mir auch mal anschauen. Leider zeigen die Beispiele aus Osteuropa, dass uns in Kuba nichts Gutes erwartet, das Land wird wohl bald "versiffen" und sowas werden, wie wir es heute in Mittelamerika/Mexiko haben, wenn die ordnende Staatshand weg ist. Nicht überall läuft es so gut wie in Mitteleuropa.
     
  6. PCox

    PCox Obersachse

    Registriert seit:
    10. Februar 2014
    Beiträge:
    155
    Zustimmungen:
    314
    Du meinst mit offenen Grenzen, geschürtem Hass zwischen den Geschlechtern, angekündigten Steuern fürs Ausatmen, Betonabsperrungen vor Weihnachtsmärkten, Mikrofraktionierung der Bevölkerung in tausend imaginierte Kleingemeinschaften, erbarmungsloser Politisierung sämtlicher Lebensbereiche, Militärpräsenz bei öffentlichen Sylvesterfeiern, bald verbotenen Flugreisen, und einer Regierung, die uns all dies tatsächlich als positiven Fortschritt und unabwendbares politisch-kulturelles Schicksal verkauft?

    Entweder warst du noch nie im "versifften" außereuropäischen Ausland, oder du hast einen echt schrägen Sinn für Humor.
     
    Sachsendreier60, Lahti-09 und gf1 gefällt das.
  7. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

    Registriert seit:
    21. Juni 2002
    Beiträge:
    391
    Zustimmungen:
    58
    @Cox: Du übertreibst maßlos und das sage ich als großer Kritiker dieser BRD mitsamt ihrer Gutmenschenkultur, die uns tatsächlich langfristig in den Abgrund führen wird (was wir aber nicht mehr erleben werden).

    Ein guter Indikator für Stabilität und Wohlstand ist die Prostitution einheimischer Frauen. In Deutschland, selbst in Polen, wirst du praktisch keine normale!!! Frau finden, der du auf offener Straße einen halben Monatslohn für einen Fick anbieten kannst und die das annimmt, das bewegt sich im Bereich von 1:1000. In Mexiko ist das Verhätlnis 1:3, in Osteuropa wohl nicht viel schlechter, in den USA ähnlich wie in Deutschland. Mitteleuropa ist da schon gut aufgestellt, ganz anders Länder der 2. und 3. Welt.
     
  8. iving

    iving Obersachse

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    173
    Zustimmungen:
    32
    2. Welt soll wohl Russland sein oder Vietnam oder Thailand ....

    Und dort geht das mit dem Ansprechen auf offener Straße?
     
  9. Herr Müller

    Herr Müller Gesperrt

    Registriert seit:
    1. Januar 2019
    Beiträge:
    75
    Zustimmungen:
    93
    Klingt alles ziemlich wie soll ich sagen theoretisch.

    Mit ordentlichen Sprachkenntnissen geht in vielen Ländern ziemlich viel.

    Aber pauschalisieren lässt sich das nicht (mehr).

    In OE habe ich ziemlich positives auf privater Ebene erlebt. Planen ließ sich das jeweils nicht. Etablissements kenne ich nicht von Innen. Mir reichen die Berichte. Straßenstrich oder vergleichbare Kontaktmöglichkeiten sind eher selten geworden. Und Escortseiten? Kontaktaufnahme meistens sehr sehr schwierig und dann noch zäh.

    Wo ich tatsächlich aktuelle Wissenslücken habe ist CZ insbesondere Prag. 60460 mit bildhübschen jungen DL? Irgendeiner hat das jüngst behauptet.

    Lateinamerika und Asien? Da muss man sich entweder auskennen, an die Randzonen von Rotlicht (und einschlägig bekannten Kontaktbörsen) oder direkt in den Slum. Den Bericht von PCox über Rio kann ich kaum glauben. Die Szene war vor wenigen Jahren so gut wie tot und es gab außer Favela fast nur eine Chance: Frischlinge in den ersten zwei Wochen abgreifen oder italienische Luxusnutten auf Heimaturlaub.

    Sonst gab es da nur Optik-Schrott. Costa Rica, Kolumbien, Venezuela, überall das Gleiche. Kuba ist bei mir zu lange her, als dass ich es mit heute vergleichen könnte. Escort und Puff funktionieren da wenigstens noch, aber die Einheimischen stehen wie wir auf Exotik (also blondiert und weiß) und auf dicke Ärsche.

    Doch eins ist sicher: Auch in Lateinamerika oder Asien ist das Aquirieren lange nicht mehr so einfach, wie vor zwanzig oder wenigstens noch vor zehn Jahren. Allerdings war (und ich meine ist) der P6 in Bangkok erste Sahne, wenn man die richtigen Lokalitäten kennt. Pattaya habe ich mir nicht angetan.

    Und zu @Poppenrulez: vorstellen da zu leben, das konnten schon viele. Aber nicht umsetzen. Und die meisten, die es doch versucht haben sind sehr schnell gescheitert und das mit Pauken und Trompeten. Und diejenigen, die sich dann doch irgendwann für Familie entscheiden, kommen spätestens kurz nach der Einschulung der Kinder zurück …
     
  10. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

    Registriert seit:
    21. Juni 2002
    Beiträge:
    391
    Zustimmungen:
    58
    @Herr Müller: Ich sehe das schon wie du. Sprache ist wichtig, deshalb lerne ich gerade Polnisch und Spanisch (in Asien kommt man mit Englisch hoffentlich gut zurecht), hoffe aber immer noch, dass ich in Polen die Erfahrung mache, dass die dort auch ganz gut Englisch können. :)

    Die üblichen Verdächtigen (Thailand, Rumänien,...) habe ich schon lange abgehakt, da gehe ich lieber auf die Geheimtipps zB Venezuela (wenn es sich mal etwas beruhigt) oder Kambodscha/Vietnam oder Ostpolen etc. Man muss halt dorthin, wo Ottonormalsexverbraucher nicht hin geht. Ich suche da auch eher die Gelegenheitshuren, also normale Frauen armer Länder, die man normal anspricht/flirtet und die aber letztlich ernsthaft ins Überlegen kommen, wenn man ihnen Geld bietet...und die dann auch das Potential haben, mal ein/zwei Wochen bei einem zu bleiben, zB weil sie glauben, da mehr geht. Das ist natürlich nicht leicht und heißt, dass man etwas mehr auskundschaften muss, aber das ist ja auch interessant, man lernt Land und Leute kennen. Ich fahre erstmal nach Ostpolen und werde mich umschauen, um einen Eindruck zu gewinnen, genauso werde ich es kurz darauf in Kuba tun...und je nachdem, was ich so sehe, werde ich mehrmals dorthin fahren. Reiner Sexurlaub, d.h. die Puffs rauf und runter, das war nie mein Ding, mehr sowas wie "Urlaub und die Augen offen halten"; da kann man auch nie verlieren, denn wenn's nicht klappt, hat man dennoch einen erlebnisreichen Urlaub verlebt. Gibt's eigentlich dafür eine Community, wo man sich zusammentun kann?

    Das Problem ist halt die Auswahl. Es gibt soviele interessante Länder, aber Zeit und Geld sind begrenzt und man muss eben mit meiner Strategie schon locker 2-3mal an die gleiche Stelle fahren, um "heimisch" zu werden.

    Das mit dem "dort leben" ist erstmal nur eine fixe Idee, ich weiß, wie schwierig das ist. Sowas muss sich einfach ergeben, Kuba wäre natürlich schön, weil ich alter DDR'ler bin^^. Hinzu kommt, dass ich mir mittlerweile ziemlich sicher bin, dass wenn ich mal eine Familie gründe, dann ohne deutsche Frau, weil ich meinen Sprösslingen moderne deutsche Frauen nicht zumuten möchte. Das wäre ja Kindsmissbrauch. Ich will eine liebevolle Hausfrau, die eine klare Rollenverteilung akzeptiert - und da ist klar: OE, Asien, Südamerika (Mittelamerika scheint mir insgesamt zu unsicher, könnte aber ein Geheimtipp sein, zb Nicaragua, da müssten noch zig Klamotten von mir rumschwirren, die wir damals als Schüler spendeten :p)
     
  11. iving

    iving Obersachse

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    173
    Zustimmungen:
    32
    Ostpolen,

    war da um 2004 in Suwalki, da ging nichts ...
     
  12. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

    Registriert seit:
    21. Juni 2002
    Beiträge:
    391
    Zustimmungen:
    58
    Inwiefern? Was hast du probiert?
     

Sextreffen-sofort

  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden