Goldentime

  1. Ab und zu gibt es auch mal gute Neuigkeiten, die unser Forumleben merklich erleichtern. :)

    Ab sofort kann die Verlinkung zu Kaufmich wieder normal ohne Einschränkung genutzt werden, wie zu jedem anderen Anzeigenportal auch.

    https://www.kaufmich.com/xyzabc

    Also, keinen Punkt mehr weglassen bzw. setzen usw. :)

    Information ausblenden

Bericht Horizonterweiterung in Erfurt: Unter Hexen

Dieses Thema im Forum "Thüringen: FKK- und Saunaclubs" wurde erstellt von 61209131, 3. Mai 2015.

  1. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112

    "Ist das in Ordnung so für Dich?"
    "Ja."

    Ich drehe ab zum Spind, erwarte, dass sie mir wenigstens pro forma folgt, doch damit lieg ich daneben. Auch sie dreht ab, besser: sie verschwindet in der Damenumkleide. Etwas verloren steh ich herum, verfolge noch die Abschiedsszene einer Moldawierin, perfekt russisch mit ihrem Gast parlierend. Bisschen was versteh ich, aber das ist mir grad egal... kommt sie noch mal raus?

    Verlegen trampel ich von einem Bein aufs andere... nein, sie kommt nicht zurück.

    Schade. Aber vielleicht seh ich es ja doch irgendwie, irgendwo, irgendwann mal wieder, mein Hexlein aus der Walpurgisnacht.

    *** *** *** *** ***​

    Ich hab ein Ende zu fahren heute. Einmal quer durch die Neuen Länder, die sogenannten. Das Artemis lass ich, den Berliner Ring im Uhrzeigersinn befahrend, quasi rechterhand liegen, die beiden Läden in Leipzig, auf der A9 nach Süden düsend, links: Mich zieht es mal wieder nach Erfurt ins FKK Paradies. Punkt zwei rollt der Heizölturbo vors Haus. Ein Telefonat noch im Auto, damit wäre die Arbeitswoche beendet. Sehr schön. Handycheck… eine Mail unter anderem: Gute Reise und viel Glück mit den Hexlein! wünscht mir ein Kollege.

    Sein Wunsch in Gottes Ohr. Wenns hilft, auch gern in die Ohren der Hexlein.

    Die Pforten sind offen, beide, und schon bin ich drin…

    *** *** *** *** ***​

    Ich leg kommentarlos den Obolus auf den Tresen, ich bekomm ebenso kommentarlos den Schlüssel am Bändchen gereicht. Das Big-Ben-Glockenspiel ertönt. Ein Schnuckelchen erscheint…
    „Dein Schlüssääll, bitte!“

    … führt mich in die Umkleide zum Spind, öffnet selbigen und drapiert zwei Handtücher dortselbst.
    „Bittesäärr!“

    Danke.

    Zum Puffknigge gehört die Dusche. Eigentlich Blödsinn, weil ich vor dem Zimmer ja eh noch mal unter den Wasserfall gehe… Mist, ich hab meine Badelatschen vergessen. Nicht schon wieder… wohl oder übel schlüpfe ich in die puffeigenen und bete, dass die Desinfektionslauge gestern frisch angerührt war.

    Dann Frühstück, unverändert guter Paradies-Standard, nichts zu meckern. Im Anschluß kein Milchkaffee, sondern Kaffee mit Milch, und ab auf meinen Lieblingsplatz. Ich schau mich um: Hexlein mögen fünfzehn, vielleicht zwanzig im Haus sein, Kollegen vielleicht zehn. Holla, da hab ich ja heute richtig Konkurrenz… so voll kenne ich den Laden gar nicht.
    "Wie gääähts? Gehen wir heute auf Zimmäärr?"

    Maya. Schockschwerenot, diese grünäugige Hexe muss ich nun wirklich nicht haben.

    „Ich bin zum ersten Mal hier heute!"
    "Nein, Du warst schon mal hier, und Du hast genau auf diesem Platz gesessen."

    Kaum zu glauben, dass ich auch in diesem Puff schon ausrechenbar geworden bin…

    *** *** *** *** ***​

    Ich nehme die Parade ab. Das erste Hexlein, das sich zu mir bemüht, schick ich noch weg. Den Namen hab ich verdrängt, sorry, viel Eindruck kann die Frau also nicht gemacht haben. An - vermutlich - aufgespritzte Lippen erinnere ich mich, an mehr nicht.

    Schon die zweite Hexe aber verhext mich. Denisa.
    "Denisa? Wirklich?"

    Sie nickt. Denisa, das wäre ihr Name. Ich erinner mich, dass beim letzten Mal eine recht kleine und pummlige Denisa an mir geklebt hat... das ist hier ist eine andere. Definitiv. Denn:

    Diese Denisa hier ist nicht pummlig. Kein Hardbody a la Fatima*, aber schlank. Ihre Tittchen sind Natur, auf den Tittchen blaßrosa Warzen mit - leider - eingefallenen Nippeln, ihre mittelllangen dunkelblonden Haare trägt sie zum Pferdeschwanz gebunden. Gebräunte Haut mit einigen auffälligen Muttermalen. Lingerie in pink. Doch, das ist ein nettes Persön… ähm, Hexlein.

    Sie ist nicht nur nett, sondern fröhlich und aufgeschlossen. Deutsch kann man mit ihr reden, Englisch funktioniert aber besser. Also Englisch.
    „Musst Du auf Arbeit Englisch sprechen?“
    „Nein. Ich hab das in der Schule gelernt.“
    „Aber Du sprichst fließend Englisch…“

    Danke für das Kompliment.

    Denisa, so jedenfalls vertellt sie mir das, hat schon in England angeschafft, daher ihr recht gutes Englisch mit dem manchmal durchklingenden britischen Akzent. Sie plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen… dabei ist wohl nicht alles Nuttengarn. Ihre Erzählungen decken in manchen Dingen mit dem, was Avril* aus ihrer Zeit auf der Insel durchblicken lässt, wenn sie einen guten Tag hat.

    Paradies-üblich wird ausgiebig geschmust und gekuschelt, und irgendwann stellt sie fest:
    „Du bist sehr sauber!“
    „Norr-mahl!“

    Normal wäre das nicht, erklärt sie, was ich ihr unbesehen glaube. Sie würde Gäste schätzen, die sauber seien, erzählt sie weiter… Ich nehme das mal als Zeichen, dass sie die Akquise als beendet betrachtet.

    Also raffe ich mein Handtuch und mühe mich hoch.
    „Was machst Du?“
    „Ich gehe Zähneputzen und Duschen.“
    „Und dann?“
    „Dann hole ich Dich ab, wenn Du möchtest. Möchtest Du?“

    Völlig überraschend möchte sie.

    *** *** *** *** ***​

    Legende: * Dienstleisterin im FKK Artemis
     
    Stegmann, Migoto, MMikee und 6 anderen gefällt das.

  2. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112
    Schon lustig, dass da unvermittelt Links im Text auftauchen, die ich da gar nicht eingepflegt habe... Mir wäre schon recht, dass ich selbst bestimme, was in meinem Text verlinkt wird und was nicht. Das nur so am Rande.

    Aber weiter im Text...


    *** *** *** *** ***​

    Sie möchte noch mehr, nämlich vorglühen im Kino. Müsste sie nicht, ich hab eh Latte, aber was solls.

    Im Kino ist ein weiteres Pärchen zugange, eins der großen Sofas ist mit einem Pulk Hexlein besetzt, die dort Produktionsberatung machen… oder auch nur ihren mitternächtlichen Ausflug zum Brocken planen. Denisa führt mich auf das Sofa vorn in der Mitte und zündet den Turbo.

    Der Turbo sieht so aus, dass ich einerseits eine ihrer Hände am Schwanz hab und andererseits ihre Lippen erst am Hals und dann ihre Zunge im Gebiss spüre. Jungejunge, die geht aber ran.

    Ich bin gespannt, ob sie nicht nur fummelt, sondern auch im Kino bläst oder gar fickt. Mir wäre das Wurst, mich kennt hier keiner, ich würd sie also nicht bremsen… Die Spannung löst sich mit ihrer Frage:
    „Gehen wir aufs Zimmer?“

    dann allerdings sehr schnell auf. Oh, sie sagt das nicht einfach so, sondern haucht das mit leicht heiserer Stimme in mein Ohr. Wow… allein von dieser Stimme bekomm ich Gänsehaut.

    Also los. Sie hat ein Lieblingszimmer, in das sie mich führt. Denisa parkt mich fix, entschuldigt sich. Ich fang derweil schon mal an, das Bett zu bauen. Schnell ist sie zurück…

    *** *** *** *** ***​

    Sie quittiert das gemachte Bett, schlüpft aus den Puffstelzen, entwindet sich meinen nach ihr ausstreckenden Händen und legt sich ab.
    „Komm zu mir!“

    Ich komm zu Dir, Denisa, aber auf meine Art. Also beginne ich sie zu bekuscheln und zu bezärteln. Denisa ist eine gute Hure. Sie begreift schnell, was der Schmerbauch da neben ihr möchte, stellt sich darauf ein und spielt mit. Und sie spielt gut, sehr gut mit. Insbesondere die intensive Küsserei, die sie betreibt, überrascht mich. Mir ist die Küsserei sonst komplett Banane… manchmal stört sie mich sogar. Bei ihr, mit ihr, passt sich die Küsserei in den Zauberspruch ein, mit dem sie beginnt, einen Bann um mich zu weben.

    Blöd nur: Ich bekomm das erst mal nicht mit. Das mit dem Bann.

    Ich bekomm nur mit: da hat eine Hure offenbar mal so richtig Spass an der Arbeit.
    „Du bist ein echter Profi!“

    Sie schaut entsetzt.
    „Was?“

    Ich bemühe mich, ihr zu versichern:
    „Auf positive Art. Ich mein das nicht böse!“

    Sie ist beruhigt. Sicherheitshalber schieb ich noch hinterher:
    „Ich würde gern eine Stunde bleiben, wenn Du möchtest.“
    „Das entscheidest Du, nicht ich.“
    „Nur, wenn Du möchtest.“

    Wieder möchte sie, völlig überraschend. Und dann…
    „Ich möchte mal schnell… nach draußen, Wasser holen. Möchtest Du auch etwas zu trinken?“

    Und in diesem Moment durchzuckt es mich wie ein Blitzschlag in dunkler Walpurgisnacht…

    … und ich sehe, zum Glück, die ersten feinen Spinnfäden des Banns, den dieses Hexlein gerade begonnen hat, um mich zu spinnen. Gerade noch rechzeitig.

    Denisa rennt tatsächlich los, das ist zu hören, und ich prüf nicht ihre Uhr, die hat sie nämlich am Handgelenk, sondern meine. Die Zeit im Kino eingerechnet, ist die halbe knapp um. Hat mich mein Zeitgefühl nicht getrogen.

    Sie taucht tatsächlich mit einem Glas Sprudel in der Hand wieder auf… abgetrunken ist so gut wie nichts. Ich bin sicher, das Getränk war nur ein Vorwand… aber wofür? Egal, weiter im Text.

    Vor der Pause hatte ihre Zunge immer mal wieder angelegentlich am Kampfgerät zu tun, jetzt zeigt sie all ihr Können. Denisa bläst freihändig, nicht sehr feucht, aber nichtsdestotrotz sehr sanft. Wenn sie will. Zwischendurch zeigt sie nämlich, dass sie auch anders kann und setzt ihre Hände intensiv ein…
    „Schhhhhh…“

    Sie lächelt mich an, nicht im mindesten verlegen.
    „Das musst Du nicht tun!“

    Muss sie nicht, ich bin auch so geil auf den Fick, der sich gleich anschließen muss. Sie angelt nach dem Gummi, reißt die Packung auf, steckt sich das Latex in den Mund. Oh, Hexlein will mit dem Mund aufziehen… das erledigt sie gekonnt. Sie bläst noch mehrfach drüber, greift dennoch zur Geltube und steigt dann auf…

    Denisa erweist sich weder als übermäßig eng, ich würde eh mal tippen, dass sie schon Mutterfreuden hatte, noch als übermäßig heiß… aber sie spinnt dennoch mit vollen Kräften weiter an der Illusion, in der sie mich einwickelt. Sie hat nämlich kaum aufgesessen, da liegt sie schon auf mir, arbeitet mit den Hüften und beknutscht mich. Wow… Normalerweise würd ich sie erst mal in aller Ruhe machen lassen, doch ich hab das Gefühl, das wär bei ihr falsch, damit könnte sie nicht so gut umgehen… ich mach also fleißig mit. Schnell steigen die Säfte.

    Oh, sie ist eine gute Hure, sie bemerkt, dass ihr Gast in Sichtweite der Klippe kommt. Sie nimmt das Tempo raus, richtet sich auf, stützt sich auf meiner Heldenbrust ab und hoppelt so sachte weiter. Wow…

    Denisa ist schlank, aber sie ist kein Hardbody wie Fatima* und auch bei weitem nicht so trainiert. Ihre Grenze erreicht sie recht schnell.
    „Komm, mach Du.“
    „Doggy?“

    Sie nickt, steigt ab, bockt sich auf.

    Hmm… wir haben bissel Synchronisationsschwierigkeiten, doch die bekommen wir schnell in den Griff. Ich gönne mir jetzt einen ausgiebigen, ausgedehnten, gemütlichen Fick mit ihr, Tempo- und Winkelwechsel inklusive. Sie tut das Ihre, um mir größtmöglichen Genuß zu ermöglichen, sie ist eine gute Hure. Okay, sie könnte mir noch Blickkontakt geben, der Spiegel böte da viele Möglichkeiten, doch über diesen Schatten mag sie wohl nicht springen.

    Was solls… ich hab ja auch so meine Schatten, über die ich im Puff so üblicherweise nicht springe.

    In der Doggy bringe ich es auch zu Ende… für einen Stellungswechsel hab ich grad keinen Nerv.

    Danke, Denisa!

    *** *** *** *** ***​

    Sie hat keine Eile danach. Wir plappern uns eins… ich erzähl ihr von der Walpurgisnacht. Der Brocken, das verklicker ich ihr, ist so weit nun auch wieder nicht weg von Erfurt.
    „Und dann reitet ihr heute um Mitternacht alle auf Euren Besen zum Brocken…“

    Ich hab zu tun, ihrer Ohrfeige auszuweichen…

    Dann erklär ich ihr, dass sie heute abend, heute nacht meine Hexe ist, und dass sie drauf und dran ist, mich zu verhexen. Ich sag das mit Hintersinn, eigentlich mehr, um mir selbst klarzumachen: Lass Dich nicht einwickeln, Alterchen…!

    Nein, ich lass mich nicht einwickeln.

    *** *** *** *** ***
    Legende: * Dienstleisterin im FKK Artemis
     
    Stegmann, Migoto, MMikee und 6 anderen gefällt das.
  3. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112
    Eigentlich wollte ich ja jeden Tag einen Teil... aber ich war gestern... ähm, verhindert. Man sehe es mir freundlicherweise nach.

    Aber weiter im Text...


    *** *** *** *** ***​

    Sie bekommt ihren Obolus, ich ein Abschiedsküsschen. Dann trennen sich unsere Wege.

    Für mich steht ganz klassisch Sauna auf dem Programm. Ich mach meine Sitzung, lümmel mich dann in den kleinen Indoorpool, lass mich treiben im warmen Wasser und schau in den blauweißen Himmel.

    Schade, dass noch kein Draußen-Wetter ist. Der Springbrunnen sprudelt schon, und ich bin sicher, an den wenigen warmen Tagen, die dieser April hatte, war schon Betrieb im Garten.

    Ganz nebenbei fällt mir auf, dass tatsächlich unmittelbar am Eingang zum Saunabereich eine Dusche ist… die hatte ich letztens noch gesucht. Und mir fällt wieder dieser unglaubliche Schlendrian im FKK Paradies auf: auf zwei der drei Stufen des Pooleinstiegs hat sich die Gummierung gelöst, und das nicht erst gestern… Mensch, Cheffe, muss das sein?

    Wie gehabt verzieh ich mich in den Relaxbereich. Heute scheint für hiesige Verhältnisse Hochbetrieb zu herrschen, auf einem Sofa dortselbst wird doch tatsächlich vorgeglüht? Nun, die Zeiten, wo mich das gestört hätte, sind schon lange vorbei. Ich mache es mir in einer der Kuschelmuscheln gemütlich und schaff es tatsächlich, mein Buch auszulesen: Passagier 23, Sebastian Fitzek.

    Abgelenkt werde ich nur von Evelyn. Schon am Nachmittag war sie mir aufgefallen, vor allem durch ihr unvorteilhaftes Outfit. Jetzt, wo sie so unmittelbar in der Kuschelmuschel vor mir sitzt, bemerke ich, welch fein gezeichnetes Gesicht sie hat. Ihr Outfit allerdings stößt den Betrachter geradezu mit der Nase darauf, dass es eine - vermutlich - bemerkenswerte Speckrolle verbergen soll… Nein, Evelyn, wir kommen nicht ins Geschäft.

    Apropos… ich könnt schon wieder…

    Vorher aber noch eine Runde Sauna. Ganz unverhofft komm ich noch in den Genuss eines Aufgusses… die Tür fliegt auf, einer der Angestellten kippt Eiswürfel auf den Ofen und schnell verbreitet sich wohlige, mentholgeschwängerte Hitze.

    Danke unbekannterweise!

    Als ich dann im Pool chille, haben dunkelgraue Regenwolken den weißblauen Himmel abgelöst. Nein, Draußen-Wetter ist das nicht…

    *** *** *** *** ***​

    In der Bar ordere ich Kaffee mit Milch, Wasser dazu und beziehe den üblichen B-Posten. Die Stammbesatzung ist vermutlich von Maya gebrieft und lässt mich in Ruhe. Der Pulk frisch aus Moldawien angereister Grazien belegt die Sitzgruppe am anderen Ende des Raumes… die Mühe des weiten Weges nehmen die Mädels nicht auf sich. Was durchaus schade ist.

    Zwei von ihnen wecken nämlich mein besonderes Interesse. Beide äußerst schlank und mit schwarzer Pagenkopffrisur. Erinnerungsblasen steigen auf… Paulina*… und zerplatzen.

    Die nähere Inspektion der verschiebe ich erst einmal auf später. Zum Beispiel, weil Evelyn an mir klebt.
    „Was machst Du?“
    „Ich mach Pause.“

    Mag sie nicht akzeptieren. In bemühtem Englisch fragt sie mich, wofür Männer denn im Club wären.
    „Was machst Du hier?“

    Ganz bewusst sag ich all das, was sie nicht hören will.
    „Sauna, Wellness, Essen… glaub mir, in anderen Clubs ist das Essen richtig schlecht… Bier trinken, schöne Frauen anschauen…“

    Nein, das könne es ja nicht sein. Sie meint: Männer sollen gefälligst ficken, und wenn es denn irgend geht, doch bitteschön am laufenden Band. Dass ich erst vor zweieinhalb Stunden vom Zimmer gekommen bin… viel zu viel Leerlauf.

    Immer wieder wandert ihre Hand in Richtung meines Vergnügungszentrums, immer wieder schieb ich sie sachte weg. So billig bitte nicht. Überzeug mich, dass Du eine gute Hure bist…
    „Was brauchst Du?“

    Ich versteh die Frage, aber ich begreif sie nicht. Was ich brauche?
    „Willst Du reden oder küssen oder was? Was brauchst Du?“

    Mädchen, wenn Du das nicht spürst, wenn Du das selbst nicht herausbekommst… Mein Urteil steht fest: eine gute Hure ist sie nicht.

    Ich hab bisher sorgfältig vermieden, Evelyn mehr als nötig zu berühren. Das erweist sich jetzt als Segen… so komm ich problemlos aus der Nummer raus. Und ich will raus. Sie gibt aber nicht auf und zupft jetzt an der Mitleidsmasche.

    Ihr allgemeines Gejammer mag ich nachvollziehen. Unter der Woche wär sehr wenig los, manchmal nur zehn Gäste am Tag… in Summe, nicht gleichzeitig. Zu wenig für um die zwanzig Frauen, keine Frage.

    Bei dem, was sie dann an privaten Dingen erzählt… ich weiß nicht, ob sie mir was vorflunkert oder nicht. Das, was sie erzählt, entspricht so sehr dem Klischee… Aber egal.

    Eine Kollege betritt den Saal. Offenbar ein Bekannter von ihr, denn sie hat es plötzlich eilig, fortzukommen.
    „Ich gehe dann weg.“
    „Kein Problem, Evelyn.“

    Und sie zieht ab. Der Kollege, stark adipös und mir persönlich unangenehm durch die Unsitte auffallend, sein Gemächt im nur halb geschlossenen Bademantel zu präsentieren, verpasst ihr eine Massage.

    Wenns Spaß macht…

    *** *** *** *** ***​

    Chance für mich, mal ein paar Runden durch den Laden zu drehen. Ich seh zu, dass ich mal unauffällig in die Nähe der beiden Paulina*-Verschnitte komm. Unauffällig… was heisst in diesem kleinen Puff schon unauffällig…

    Die kleinere der beiden, komplett nackt. Paulina* war schlank, sehr schlank, war Hardbody. Diese Grazie hier ist nicht schlank, sondern dürr. Für mich zu dürr. Nein, die wird es nicht.

    Die andere, größere, trägt schwarze Wäsche. Vorhin, im Halbdunkel der Bar, hatte ich beim flüchtigen Hinschauen noch gemeint, da wuchere üppige Schambehaarung. Aber nein, das war dann doch nur die Wäsche. Ich schau sie mir näher an… der Körper scheint knackig, die Brüste zum Anbeißen süß, aber ihr Gesicht passt nicht zum Körper. Das Gesicht ist alt.

    Schade. Keine der beiden.

    Ich hol mir noch etwas zu trinken und fläze mich noch mal auf meinen Platz. Denisa kommt für einen kurzen Schwatz längs, Kundenbindung, und natürlich will sie abklopfen, ob ich nochmal Lust auf sie habe.

    Wenn ich es mir recht überlege… Ja. Ich hab Lust auf sie. Als Rausschmeisser. Aber vorher…

    Da ist eine wirklich üppige Blondine, komplett außerhalb meines Beuteschemas. Sie strahlt irgendetwas aus… Ich hab kein Wort mit ihr gesprochen, bin mir aber dennoch sicher, dass ich von ihr ein gutes Zimmer bekomm. Kurz entschlossen stiefel ich ihr hinterher, als sie eine Runde durch den Laden dreht. Am Daddelautomaten fang ich sie ab.
    „Hallo!“
    „Wer bist Du denn?“
    „Ich heiße Felicia.“

    Und ich Schnuckiputzi, jedenfalls für die nächste Stunde.

    *** *** *** *** ***
    Legende: * Dienstleisterin im FKK Artemis
     
    Stegmann, Migoto, rsteiwo und 3 anderen gefällt das.
  4. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112
    *** *** *** *** ***​

    Felicia sucht schon hier im Stehen intensiven Körperkontakt. Freigiebig verteilt sie Küsse… nicht so intensiv wie Denisa, aber immerhin. Wir werden uns schnell einig… sie führt mich in eine der Kuschelmuscheln im Relaxbereich. Sie macht eine der Muscheln bezugsfertig, außer uns ist im Moment niemand zugegen, schließt eine Seite des Vorhangs und zieht mich hinein.

    Und dann wird vorgeglüht. Vom Feinsten.

    Oben macht sie Smalltalk, beknutscht mich ausgiebig, und unten wird gefummelt. Heftig. Keine Ahnung, wie lange das so geht, aber ich finds geil. Von mir aus kann es auch hier zur Sache gehen, wir sind eh allein… aber vielleicht ist das im FKK Paradies auch nicht gern gesehen. Egal.

    Ob wir denn auf Zimmer gehen sollen, fragt sie.

    Unbedingt, antworte ich.

    Also gehen wir.

    Sie sucht ein Zimmer aus. Es ist das, in dem ich seinerzeit mit Anni zugange war. Ein schönes Zimmer.

    Sie macht so weiter, wie sie in der Kuschelmuschel aufgehört hat: Fordernd. So, wie sie Minuten später am Schwanz rubbelt und bläst, würd ich sogar sagen: Sie hätte kein Problem damit, wenn ich jetzt schon abschießen würde.

    Tu ich aber nicht, ich bin ja auch nicht erst seit gestern im Geschäft. Und außerdem stellt sie sich nach meiner Bitte, es doch sanfter angehen zu lassen, auch sofort darauf ein. Nun, intensiv ist die Behandlung, die sie mir angedeihen lässt, immer noch, aber wenigstens tut sie nicht mehr weh.

    Der Dreistellungskampf ist dann sehr befriedigend. Und, das muss ich wirklich sagen, sie teilt nicht nur aus, sie steckt auch ein. Klaglos. Nach ihrer Behandlung brauch ich es nämlich recht heftig… auf die sanfte Tour komm ich in den nächsten zwei Stunden mal sicher nicht mehr über die Klippe. Also muss ich sie auf die heftige…

    Ich hab äußerst selten derart üppige Frauen. Die letzte dieser Güte, an die ich mich bewusst erinnere, ist die gute alte Rosi*... Trotzdem… es hat schon was, diesen üppigen Hintern vor mir zu sehen, beim Ficken an den großen Naturmöpsen zu spielen. Dochdoch. Die Performance, die sie abliefert, ist schon ziemlich geil.

    Ich komm nicht nur auf die sanfte Tour nicht so schnell über die Klippe, auch auf die harte erweist sich dieses Ansinnen als problematisch. Ich stöpsel also aus…

    Felicia ist eine gute Hure. Sie riecht den Braten… nein, ohne Abgang lässt sie mich nicht gehen. Ich knie auf dem Bett, schließlich hab ich ja im Doggy ausgelocht. Sie wiederum kniet face to face vor mir… da ist sie gelenkig, da war sie schnell.
    „Soll ich mit dem Mund?“

    Fragender Blick. Kopfschütteln. Sie quittiert und beginnt zu wichsen. Ohne Erfolg… oder, besser: ohne schnellen Erfolg. Hätte sie mich vorhin sanfter angefasst… nun denn, kann sie nicht wissen.

    Schlußendlich greif ich zur Selbsthilfe. Den Blick fixiert auf ihre Rückseite im Spiegel, ihre Hände fühlend, die über meine Haut gleiten, ihre Zähne spürend, die an meinen Nippeln knabbern: Sie tut das Ihre, um mir den Sprung über die Klippe zu ermöglichen. Und es funktioniert.

    Danke, Felicia.

    Smalltalk. Ein anderer Gast hatte ihr wohl geraten, in eine größere Stadt zu wechseln, wo sie besser verdienen kann. Ich bin ja ab und an mal im Artemis und vertell ihr ein paar Döntjes. Hundert Frauen, manchmal mehr, mit denen sie konkurrieren würde… sie schluckt.
    „Alles schöne Frauen?“
    „Alles schöne Frauen, genau wie hier.“

    Sie lächelt und begreift das so, wie es gemeint ist: als Kompliment.

    *** *** *** *** ***​

    Ich schau auf die Uhr. Verflixt, schon viertel elf, und ich hab noch nichts gegessen. Jetzt aber schnell… die Dusche muss warten. Schnell einen Fünfer aus dem Spind gekramt…
    „Bekomm ich noch was zu Essen?“
    „Dann geh aber gleich.“

    Ich bekomm mein Bändchen in grün und laufe los. In der Kantine… die Schmalhüftige! Innerlich stöhne ich auf… nicht schon wieder die Diskussion, dass man doch bitte zeitig zum Essen auftauchen möge…
    „Ich bekomm noch was zu Essen?“

    Die Schmalhüftige rollt erwartungsgemäß mit den Augen.
    „In einer Viertelstunde mache ich zu. Warum kommst Du nicht früher?“

    Das kam ziemlich barsch. Au weia.. Ich klappere schuldbewusst mit den Augendeckeln.
    „Sorry, ich hab mich verpeilt mit der Zeit.“
    „Beeil Dich.“

    Mach ich. Nicht, dass sie mir nachher den halb geleerten Teller unter der Gabel wegzerrt… aber ich brauch was zwischen die Kiemen, sonst kippe ich um. Ich nehme mir das letzte Hähnchenteil, Gemüse dazu, Nudeln, suche mir einen Platz. Dann noch Besteck… die Schmalhüftige mustert mich.
    „Möchtest Du etwas trinken?“
    „Geht schon.“
    „Wasser?“

    Ich nicke, mit vollen Backen mampfend. Und die Schmalhüftige läuft doch tatsächlich los, holt eine frische Karaffe, schenkt mir ein.
    „Danke! Und Entschuldigung nochmal…“
    „Du kannst Dir auch Salat nehmen.“
    „Ich weiß, Danke. Alles gut.“

    Sie verschwindet. Ich mach fünfzehner Rundschlag und hab meinen Teller bald leergefuttert. Jetzt noch ein Dessert… Kontrollblick: Sechs Minuten hab ich noch.

    Die Schmalhüftige bemerkt, wie ich die Süßigkeiten mustere. Den Böse-Hexe-Blick hat sie abgelegt.
    „Vanillepudding mit Kirschen und Vanille-Schoko-Creme.“

    Ich greif mir den Pudding mit Kirschen, sie bringt mir ein Schälchen mit Creme hinterher.
    „Probier beide, dann kannst Du mir nachher sagen, was besser geschmeckt hat.“

    Und nun bin ich endgültig drauf und dran, ihr Guten Flug zum Hexentanzplatz und zurück zu wünschen.

    Ich bin fertig. Das Geschirr bring ich zum Tresen. Sie sitzt im Hinterzimmer, smokt mit einer Kollegin. Noch einmal Augenklappern.
    „Danke!“

    Und nun lächelt sie tatsächlich zurück…

    Walpurgis ist schon was Besonderes. Und die Schmalhüftige doch eine nette Hexe unter ihrer stachligen Schale.

    *** *** *** *** ***​

    Erst mal ein Wasser im Stehen am Tresen… nahebei hockt Evelyn.
    „Na, war die Massage schön?“

    Sie schaut schnippisch, und sie antwortet schnippisch.
    „Ja. Du hast es Dir ja angesehen.“

    Und ich hab auch gesehen, dass Deine Geschäfte besser laufen, als Du es mir vorgejammert hast. Schön für Dich, ich seh das leidenschaftslos. Und schön für mich, dass ich nicht auf Dich reingefallen bin.

    *** *** *** *** ***​

    „Machst Du mir einen Kaffee mit Milch?“
    „Gern.“
    „Bitte ohne Berg, ja?“

    Das Thekenhexlein schaut irritiert.
    „Ohne… was?“
    „Na, ohne Berg. Kennst Du das nicht?“

    Ich mache eine Handbewegung, deute an, was ich unter einer Tasse mit Berg verstehe.
    „Ah… Du meinst: nicht randvoll.“

    Exakt das meine ich. Ich will die Tasse schließlich unfallfrei zu meinem Lieblingsplatz balancieren können. Ganz ohne Hexerei.

    *** *** *** *** ***​

    Was fang ich an mit dem angebrochenen Abend? Ich hatte zwei schöne Zimmer, ich muss nicht noch mal ficken.

    Andererseits… wo ich schon mal hier bin… In mir formt sich ein Plan. Ich bin mir nämlich absolut nicht sicher, ob ich nach der Nummer mit Felizia so schnell wieder einen Abschuss hinbekomme. Mit Denisa allerdings könnte ich mir eine schöne Kuschelstunde, im Notfall auch ohne Abgang, sehr gut vorstellen.

    Also Denisa zum zweiten. Insofern ist der neue Plan der alte.

    Wenn ich allerdings eine reelle Chance auf einen Abgang haben will, sollte ich mir zwei Stunden Pause gönnen. Und genau das mache ich.

    *** *** *** *** ***
    Legende: * Dienstleisterin im FKK Artemis
     
    Stegmann, Migoto, rsteiwo und 5 anderen gefällt das.
  5. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112
    *** *** *** *** ***​

    Ich mache es mir gemütlich, döse vor mich hin, schau mir den Betrieb im Laden an.

    Evelyn zum Beispiel macht aktiv Aquise. Nicht erfolglos, wie mir vorhin schon klargeworden ist. Fünf, maximal zehn Minuten Gespräch, dann hat sie den Gast an der Angel oder gibt auf. Bemerkenswert, dass sie vorhin derart lange an mir herumgegraben hat.

    Ihre Freundin, ich hab mir zu ihr den Namen Paula gemerkt, was aber nicht stimmen muss, verzweifelt vermutlich auf ihrem Platz auf der Liegewiese, auf dem sie wie festgepappt hockt. Ab und an wirft sie mir über die Schulter einen Blick zu… wenn Du was von mir willst, Schnucki, musst Du mich schon ansprechen…

    Anni ist fleißig, macht Zimmer um Zimmer. Ab und an bekomm ich einen Blick von ihr. Sie ist eine erfahrene Fachkraft, erkennt mich mit Sicherheit wieder. Hätte ich sie ansprechen sollen?

    Der Laden ist mittlerweile vergleichsweise gut belebt. Irgendein Völlegefühl spüre ich deshalb aber noch lange nicht. Das Publikum besteht überwiegend aus Herren gesetzten Alters wie mir, man trägt das Embonpoint mit Stolz und Selbstbewusstsein vor sich her. Der Typ mit dem freischwingenden Gemächt scheint den Laden mittlerweile wohl verlassen zu haben.

    Es geht zwar auf Mitternacht, aber immer wieder ertönt der bewusste Big-Ben-Gong, und eine der Grazien springt auf…

    Und wieder der Gong. Maya flitzt los, kommt bald zurück, geht zu Denisa. Die beiden wechseln ein paar Worte. Denisa geht zum Tresen, klemmt sich zwischen Tresen und Tür, begrüßt recht bald einen Gast, der wohl gerade angekommen sein muss. Vermutlich ein Stammgast von ihr… sie flitzt los, holt Täschchen und Handtuch…

    Eine halbe Stunde später ist sie zurück.

    Uhrenvergleich: zehn nach zwölf.

    Angriff.

    *** *** *** *** ***​

    Denisa strahlt mich an, als ich mich zu ihr hocke.
    „Wie läuft das Geschäft?“

    Sie zuckt mit den Schultern. Da wären jetzt genug Gäste, aber sie wäre so müde… und sie hätte gehört, dass heute nicht schon um zwei zugesperrt würde, wenn denn noch Gäste im Haus wären.
    „Sitzt Du bequem?“

    Ich nicke, sie schüttelt den Kopf.
    „Nein. Warte.“

    Sie lädt mich mit einer Handbewegung ein, es mir bequem zu machen, legt mir im Anschluß ihre Beine über den Schoß.
    „Besser?“
    „Nein. Hervorragend.“

    Sie lächelt matt. Wir machen Smalltalk. Sie will unbedingt wissen, mit wem ich auf Zimmer war… mit Evelyn doch nicht? Nein? Mit welcher Kollegin dann?

    Sie ist nicht die gleiche. Das hier ist nicht Denisa vom Nachmittag, fröhlich und entspannt. Das hier ist Denisa um Mitternacht, müde, abgespannt. Oh, ich hab so meine eigenen, sehr speziellen Erfahrungen mit müden Huren. Erinnerungsblasen steigen auf: Blondynka*... und zerplatzen. Speziell Zimmer am Ende ihrer Schicht waren immer etwas ganz besonderes...

    Wir schweigen uns an. Ich schau sie an. Müde Augen, ein Lächeln im Mundwinkel.

    Pause. Sie flüstert mir ins Ohr.
    „Nimmst Du mich aufs Zimmer?“

    Noch ein Blitzschlag. ich bin sicher, die Hexen kichern gerade höhnisch auf ihren Besen auf dem Hexentanzplatz…

    ... und ich sag ohne nachzudenken: Ja.

    *** *** *** *** ***​

    Dusche und Zahnpflege sind Pflicht. Zurück in der Bar... keine Spur von ihr. Ein letztes Glas Wasser lasse ich mir geben, mein Lieblingsplatz ist frei, ich mach es mir noch einmal gemütlich. Irgendwann wird sie auftauchen, da bin ich sicher. Ah, da ist sie.

    Ich seh Denisa nach links schlendern. Dort hockt jetzt ein Grüppchen von Kollegen. Keine Ahnung, welche Katzen sie dort zu kämmen hat.

    Keine fünf Minuten später krabbelt Denisa über das Hochbett in meine Richtung. Ihre kleinen Tittchen hängen und wippen so süß…
    „Komm!“

    Sie greift nach meiner Hand wie Avril* es so gern macht. Sie macht das ganz bewusst in dieser Situation, denke ich mir… vorhin hatte sie meine Hand nicht gehalten. Egal…

    Ihr Lieblingszimmer ist frei.

    *** *** *** *** ***​

    Hastig legt sie ihre Nuttentreter ab, schließt die Tür zu, macht das Bett zurecht.

    Denisa zerrt an mir.
    „Komm zu mir!“

    Mit dieser leisen, rauhen, irgendwie heiseren Stimme bringt sie mich um den Verstand. Mich fröstelt, auch ich bin müde, ich werf ein Laken über unsere Alabasterkörper, leg mich zu ihr, sie schmiegt sich an mich.

    Sie kuschelt sich zu mir, so nah, dass ich hören kann, wie sie leise atmet... merkwürdigerweise ist das einer dieser für mich besonderen intimen Momente, vor allem durch diese sehr intensive körperliche Nähe. Unsere Gedanken sind weit voneinander entfernt, was Wunder, aber unsere Körper…

    Unsere Körper finden sich zu einer extrem trägen, extrem langsamen Nummer, die sich ausschließlich im Löffelchen abspielt.

    Sie sucht meine Nähe. Ich wünsche mir, dass sie das tut, weil sie mich mag. Ich weiß, dass sie es tut, weil sie auch in dieser Situation Profi ist und bleibt. Auf eine sehr, sehr angenehme Art.

    Hinterher bleiben wir liegen und kuscheln weiter. Sie redet kein Wort... wer weiß, wo sie gerade ist. Mein Schwanz wird klein in ihr... sie macht keine Anstalten, also greif ich selbst zu.
    „Hey… ich kann nicht bis Feierabend hier bei Dir bleiben.“

    Keine Reaktion. Und dann kommt sie langsam, ganz langsam zurück die Welt. Sie schaltet ihr Lächeln ein.
    „Danke!“

    Sie nimmt mein Gesicht in beide Hände und gibt mir einen Kuss.
    „Vielen Dank.“
    „Gern.“

    Denisa schaut auf die Uhr, erschrickt.
    „So spät schon…“
    „Ja, schon so spät.“
    „Dann gehen wir jetzt.“

    Ich raffe die Laken zusammen, das ist ein beachtlicher Stapel, den wir dann in den Korb auf dem Flur stopfen. Wir gehen bis zur Umkleide, ich probiere schon in Höhe des Massageraums abzubiegen und knalle prompt gegen die Glastür. Sie gackert los.
    „Auch mein Tag war lang.“

    Noch ein Küsschen…

    *** *** *** *** ***​

    "Ist das in Ordnung so für Dich?"
    "Ja."

    Ich drehe ab zum Spind, auch sie dreht ab, besser: sie verschwindet in der Damenumkleide. Etwas verloren steh ich herum, verfolge noch die Abschiedsszene einer Moldawierin, perfekt russisch mit ihrem Gast parlierend. Bisschen was versteh ich, aber das ist mir grad egal... kommt sie noch mal raus?

    Verlegen trampel ich von einem Bein aufs andere... nein, sie kommt nicht zurück.

    Schade. Aber vielleicht seh ich sie ja doch mal wieder: Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Denisa, meine Hexe aus der Erfurter Walpurgisnacht.

    *** *** *** *** ***​

    Ich linse fix in die Bar. Ein paar Typen im Zivil stehen am Tresen. Machen die jetzt zu oder doch nicht?

    Zügig schlüpfe ich mich in mein Zivil, werfe die Utensilien in meinen Buko. Ab zur Pforte.
    „Feierabend. Bis die…“

    Der Typ hinter der Luke schaut mich an.
    „Nein. Du musst mir Deinen Schlüssel geben.“

    Verfluchte Hacke… der steckt noch im Spind. Na, das lässt sich regeln. Ich drehe um, hole das Teil…
    „Alles in Ordnung.“
    „Ja. Komm gut heim, bis zum nächsten Mal.“

    Wenn tatsächlich jetzt noch Hexen auf ihren Besen durch die Walpurgisnacht flitzen sollten, so sehe ich sie nicht, denn es regnet in Strömen. Und es ist Mai.

    *** *** ENDE *** ***​

    Legende: * Dienstleisterin im FKK Artemis
     
    Stegmann, Migoto, MMikee und 7 anderen gefällt das.
  6. rsteiwo

    rsteiwo Sachse

    Registriert seit:
    7. August 2009
    Beiträge:
    59
    Zustimmungen:
    12
    Habe gestern auch das PS-Monster mal wieder aus Westsachsen Richtung FKK-Paradies gelenkt,trotz des erwartenden Pfingstreiseverkehrs war die A4 gegen Abend so gut wie leer, somit war schon die Anfahrt geil:) Also so gegen 20 Uhr 60 Eronen berappt und hinein ins Paradies.Dem Parkplatz nach zu urteilen war recht wenig los(konnte selbst fast vor der Tür parken, Chefe war wohl nicht da).
    Drinnen bestätigte sich dies im Barbereich waren vielleicht 5-7 Dreibeiner anwesend und die CDL´s streiften auf Beutefang durch die Räumlichkeiten.Außengelände war total verweist, was wohl den Temperaturen geschuldet war.Thema Außenbereich da wird wie wild gearbeitet dieser Teich der mal ein Beachvolleyplatz war und zuletzt als Goldfischteich herhalten muste wird gerade richtig tief ausgebaggert, was vermuten lässt, das da ein richtig geiler Pool entsteht.!!! Innenbereich, Pool, Sauna ist wirklich top da kann man sich in aller Ruhe auf eine Liege legen und hat mal seine Ruhe habe dort keine CDL angetroffen.
    Wenn man auf ein Zimmer möchte muss die CDL jetzt einen Schlüssel am Einlass holen das ist neu warum das jetzt so ist keine Ahnung die Dame mit der ich auf Zimmer war hat mir zwar versucht den Sinn zu erklären hab das aber nicht so richtig verstanden.
    Thema Zimmer:
    Bin an der Bar von einer mir aus dem letzten Jahr bekannten CDL angesprochen worden, nicht so plump mit Schatzi und so, trotz das sie aus Romulanen kommt.Sondern: "na du warst aber lange nicht da gehst du jetzt wo anders hin , sieh mal an was in der Zeit alles passiert ist, ich hatte einen Unfall und hätte tot sein können ,dann hättest du mich nie mehr getroffen "das mit dem Unfall scheint zu stimmen denn die Gute hat jetzt fünf Schrauben im rechten Schlüsselbein die deutlich unter der Haut zu sehen sind war dann auch mit ihr auf dem Zimmer und das war wie Immer richtig geil da muss nichts vorher ausgehandelt werden, sie weiß ich mach immer eine CE und nicht mehr das heißt FO, ZK 69 ,schöner Stellungskampf danach noch schön unterhalten, sie ist noch drei Wochen da, dann macht sie und ihre beste Freundin (Isabell jetzt blond Locken) Urlaub auf Malle.
    Das schlimmste ist ich kann nicht mal mit einem Namen dienen weil ich sie noch nie danach gefragt habe:-( Sie ist aber leicht zu erkennen, wie gesagt an den Schrauben(kleine eigendlich recht süsse Knuppel auf dem rechten Schlüsselbein), lange schwarze Haare, schlank mit kleinen Brüsten und einem wie ich finde seeehr hübschen Gesicht und natürlich das große Tattoo am Bauch und am rechten Bein.
    Bin dann noch ne Weile in die Sauna mit kurzem Besuch des Außenpools, da halt recht wenig los war keine Aktionen im Kino wie vor Jahren hab schon erlebt, das da heftig gepoppt wurde(Kino war total leer) habe ich mich so gegen 23 Uhr wieder vom Acker gemacht.
    Ach ja Heimfahrt war wieder geil, fast leere A4 somit war ich recht schnell wieder in Westsachsen:)
     
    Stegmann und MMikee gefällt das.
  7. totmacher666

    totmacher666 Obersachse

    Registriert seit:
    1. Juni 2011
    Beiträge:
    220
    Zustimmungen:
    262
    Die Mädels haben sich immer gerne in die Zimmer eingeschlossen um zu schlafen, das soll durch die Schlüsseleinbehaltung verhindert werden. Deshalb müssen sich die Damen jetzt immer vorm Zimmergang einen Schlüssel holen.

    Und die von Dir begattete Dame heißt Lorena. Und mit dem guten Service scheinst du Glück gehabt zu haben, das macht sie nämlich nicht mehr bei Jedem.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2015
    rsteiwo gefällt das.
  8. rsteiwo

    rsteiwo Sachse

    Registriert seit:
    7. August 2009
    Beiträge:
    59
    Zustimmungen:
    12
    Danke totmacher666.
    Hab mich manchmal gewundert wo die Mädels so alle auf einmal hin waren , wenn garnicht so viele Dreibeiner da waren,da haben sie sich in den Zimmern abgeduckt.
    Hab aber auch gemerkt das die Mädels mit der Zeit am Service nachlassen und einfach nur auf das schnelle Geld aus sind.
    War letztes Jahr auch mit einer glaub Dana oft aufm Zimmer und war auch immer zufrieden bis sie auf einmal anfing zu schummel,zb beim blasen nur den Kopf bewegen und fleißig mit der Hand arbeiten,da war es bei mir ab da vorbei,somit konnte sie bei mir nicht mehr auf die sichere CE hoffen wenn ich da war.Die ist aber nicht mehr da.
     
  9. Migoto

    Migoto Einsteiger

    Registriert seit:
    1. Januar 2016
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    omg.... ist zwar schon bisschen her, aber trotzdem.

    61209131 Jungsachse, danke für den tollen bericht.:bang:

    unglaublich wie geil du das beschreiben kannst was dir dort wiederfahren ist, ich habe mich köstlich über deine geschichte amüsiert.
    der beitrag hat mir so gut gefallen, das ich so schnell wie möglich das fkk-paradies testen muss!


    gibt es etwas was ich als absoluter neuling im fkk-paradies beachten muss?
    du sprachest von badelatschen, noch irgend etwas was man mitbringen sollte?


     
  10. gert78

    gert78 Obersachse

    Registriert seit:
    20. Januar 2008
    Beiträge:
    336
    Zustimmungen:
    178
    Es gibt Badelatschen vor Ort, aber ich bring auch immer die eigenen mit. Ausser genug Geld und ein bisschen Geduld bei der Auswahl muss man meines Wissens nix mitbringen
     
  11. Migoto

    Migoto Einsteiger

    Registriert seit:
    1. Januar 2016
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    ok, und wie ist das dort? Ist der laden gut besucht, also ist es voll?
    oder hält sich das in grenzen, ich hab keinen plan... ich war noch nicht in einem vergeichbarem laden!
    Überrennen einen die CDLs dort, oder ist es ne ganz entspannt?
     
  12. gert78

    gert78 Obersachse

    Registriert seit:
    20. Januar 2008
    Beiträge:
    336
    Zustimmungen:
    178
    Richtig gut besucht hab ich das Paradies noch nie erlebt, meist gibt es deutlich mehr Mädchen als männliche Gäste. Im Gegensatz zu anderen Läden wird da animiert, dh es kann passieren dass du mehr oder weniger direkt angesprochen wirst. Lass Dich da nicht überrumpeln, wenn Du ein paar abgewimmelt hast spricht sich das rum und es lässt deutlich nach. Der hintere Teil, also Innenpool/Sauna, ist für Mädchen tabu und ist ein Rückzugsgebiet.

    Wenn Du reingehst wird Dir eines der Mädchen deinen Spind zeigen, wenn sie Dir gefällt, frag sie ob sie Dir den Club zeigen kann, dann bekommst Du einen besseren Eindruck von Ihr. Frag sie nach dem Namen. Dann aklimatisieren, trink was, iss was, Sauna, entspannen. Die Mädchen halten sich normalerweise im Barraum auf, gehen aber auch auf Suche nach Beute, nimm Dir einen Getränk setzt Dich auf einen der hinteren Plätze, lass die Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen und schaue nach, ob da was ist was Dir gefällt. Frag sie ob sie dich zu Dir setzt, bleib aber erstmal auf Distanz. Nach ein paar Minuten Süssholzraspeln klärt ab was du magst und sie macht, bleibe erstmal bei einer halben Stunde, auch wenn sie mehr rausschlagen will, verlängern kann man auf dem Zimmer, wenn alle Versprechen gehalten werden, immer noch. Sag klar an wie lang Du aufs Zimmer willst.

    Man kann eigentlich nicht viel falsch machen, wenn ein paar andere Typen in der Sauna sind, frag nach deren Erfahrungen, es gibt leider keine verlässliche Stammbesatzung bei den Frauen da, so dass Dir eine Namensliste aus den Berichten nicht immer hilft.

    Überlege Dir vorher, wieviel Geld du Ausgeben willst, nimm 100 oder 200 mehr mit für den Notfall. und denke auch an die Kosten für eine Massage, die kleine Thai, die da zuletzt massiert hat war ihr Geld (30 Euro afair) wert.

    Viel Spass.
     
    Stegmann und nolovelost gefällt das.
  13. Migoto

    Migoto Einsteiger

    Registriert seit:
    1. Januar 2016
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    danke schön, gert...

    das war genau das was ich brauchte, eine klare und kurze ansage wie, wo und was dort abgeht....
    sehr nett von dir... ich werde zu dem thema dann einen bericht einreichen:1syellow1:, wie ein kompletter anfänger sich im fkk-paradies fühlt, und ob es zu empfelen ist für jemanden der keinen plan hat....
    Ich schaue mal ob ich es morgen schaffe dort auf zu schlagen oder ob ich nächstes we hin fahre, auf jeden fall gibt es ein feedback.

    und nochmals danke gerd :bang:
     
  14. gert78

    gert78 Obersachse

    Registriert seit:
    20. Januar 2008
    Beiträge:
    336
    Zustimmungen:
    178
    gern, prinzipiell falsch kann man wenig machen. Das Einzige worauf man wirklich aufpassen sollte ist die Zeit auf dem Zimmer. Wenn man Pech hat und vergisst klar eine halbe Stunde auszumachen, überziehen manche Damen gern, dann heisst es beim bezahlen anschliessend "Waren 35 Minuten, kostet 100 Euro". Wenn man das Lehrgeld einmal gezahlt hat, denkt man anschliessend immer an die Zeit. Für mich hilfreich ist meine Uhr mit Countdowntimer, beim Ablegen der Uhr im Zimmer ausgelöst piepst es nach 25min. Aber sowas muss nicht passieren, will Dir keine Ansgt machen.

    Alles andere erschliesst sich von selbst.
     
  15. Migoto

    Migoto Einsteiger

    Registriert seit:
    1. Januar 2016
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    ok, ich werd drauf achten. im prinzip gehts auch nicht um die schnelle nummer. mir gehts ehr darum mich mal richtig zu entspannen.
    Und ich habe gelesen das die CDLs der deutschen sprache kaum mächtig sind, ist das richtig?
     
  16. gert78

    gert78 Obersachse

    Registriert seit:
    20. Januar 2008
    Beiträge:
    336
    Zustimmungen:
    178
    Leider ja, die die schon länger da sind sprechen bisschen deutsch, die neueren kaum, allerdings sprechen fast alle gutes Englisch.
     
  17. Migoto

    Migoto Einsteiger

    Registriert seit:
    1. Januar 2016
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    das ist schonmal ne hürde, da werde ich wohl einer der wenigen dort sein der schlechtes englisch spricht...
    aber naja ich denke das geht trotzdem.
    ich war 10 jahre mit ner thai verheiratet, derer freundinnen auch kaum deutsch konnten. ich weis allso wie man sich verständigt obwohl man nicht die gleiche sprache spricht....

    naja alles wird gut, ich schau mir den laden mal an....
     
  18. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112
    Nachts gegen halb zwei. Ich hocke auf der Couch im Artemis, löffele den gezuckerten Schaum vom Milchkaffee, dem letzten in dieser Nacht im Puff. Der Kollege neben mir schaut mich prüfend an.
    "Wie lange warste jetzt weg mit ihr? Das waren doch zwei Stunden?"
    "So in der Art..."
    "Mann, siehst Du fertig aus..."

    Sollte mich wundern, wenn es nicht so wäre. Der Tag war lang, einerseits. Ich bin jetzt 21 Stunden auf den Beinen, das steckt man in meinem Alter nicht mehr einfach so weg. Und ich war mit dieser Frau auf Zimmer, andererseits. Mit dieser Frau, mit der ich neuerdings so gern die Zeit vergesse. Ich seh nicht nur fertig aus, ich bin tatsächlich fix und alle. Nur diesen Kaffee noch, und dann ab ins Bett...
    "Jetzt sag nicht, Du willst morgen wirklich ins Paradies."

    Morgen? Streng genommen bedeutet dieses Morgen eigentlich Heute, und streng genommen hat der Kollege recht. Es ist Unsinn, sich auch die nächste Nacht in einem Puff um die Ohren zu schlagen.

    Es ist Unsinn, aber ich werde es trotzdem tun. Wenn ich schon mal in der Nähe bin... Und vielleicht seh ich ja Denisa wieder. Denisa, meine Hexe aus der Walpurgisnacht.

    Ich glaub nicht dran. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    *** *** *** *** ***​

    Die Pforte ins Paradies steht offen…
    „Sie waren schon mal hier?“
    „Jupp.“

    Alles andere wäre gelogen. Ein schwarzes Schnuckelchen steht bereit, um mir den Weg zu zeigen… Nummer 95 hab ich heute abbekommen, aber hier ist ein Spind so gut wie der daneben, alle sind gleich.

    Duschen geh ich ganz bewusst nicht… einerseits hat irgendwer gerade die Fenster im Sanitärbereich aufgerissen und es ist arschkalt dortselbst, und andererseits geh ich vor dem Zimmer eh duschen.

    Ich wunder mich mittlerweile nicht mehr, dass ich Kaffee mit Milch bekomme, wenn ich Milchkaffee bestelle. Cheffe, besorg doch endlich mal einen Vollautomaten für Deinen Puff!

    Mein Lieblingsplatz ist frei, und ich bleibe nicht lange allein. Logisch, der Besatzung von aktuell 18 diensthabenden Lustgespielinnen stehen fünf, von mir aus auch sieben Gäste gegenüber.

    Also, ich bleibe nicht lange allein…

    *** *** *** *** ***​

    Ein Schnuckelchen vor dem Herrn schleicht sich an. Schlank, aber nicht skinny, schmucke Naturtitten, halblanges glattes schwarzes Haar. Die Haare mögen gefärbt sein, aber die Titten sind Natur, da halte ich auch ohne taktile Probe jede Wette.
    „Bist Du zum ersten Mal hier?“
    „Ja.“

    Sie schaut mich zweifelnd an.
    „Ich kenne Dich…“

    Na, dafür hab ich den passenden Konter.
    „Aus einem anderen Club? Hast Du mal in Berlin gearbeitet?“
    „Nein, nur hier.“

    Wir plappern, der übliche Smalltalk im Puff, ihr Deutsch ist gar nicht so übel. Ungarin will sie sein, eine von dreien, die heute im Paradies anschaffen.
    „Du bist nicht zum ersten Mal hier. Du lügst!“
    „Nein, Du irrst Dich.“
    „Männer, die zum ersten Mal hier sind, schauen sich erst einmal alles an.“
    „Kann sein. Und?“
    „Du nicht. Du hast Dich gleich in die Bar gesetzt.“

    Die Argumentation hat etwas für sich. Auf den Kopf gefallen ist die Kleine nicht.
    „Ich schau mir halt das Schönste gern zuerst an. Die Frauen!“

    Sie schmunzelt, glaubt mir aber nicht. Die Kleine ist hübsch, bildhübsch, sie passt gut in mein Beuteschema, kein Zweifel. Irgendetwas hält mich aber zurück…
    „Du riechst gut!“

    Ich kommentier das nicht, aber langsam wird die Erinnerung klarer. Die hatte ich doch schon mal auf dem Schoß? Ihre Hände wandern, sie schmeichelt, sie lobt und schließlich verpasst sie mir ein Branding. Mit Nachdruck presst sie ihre Lippen auf meine Heldenbrust… der Lippenstift erweist sich als nicht kußecht.

    Mir geht ein Seifensieder auf. Na klar, das Mädel hatte ich schonmal auf dem Schoß! Vor anderthalb Jahren, draußen im Garten… und dann hatte sie mich versetzt. Okay, ich war seinerzeit nicht ganz unschuldig an dem… nunja… kommunikativen Desaster, zugegeben. Letzten Endes hatte mir aber der Kollege, mit dem sie an jenem Nachmittag statt meiner abgezogen war, ein ganz klares Finger weg! mit auf den Weg gegeben. Die typische Blenderin, so hatte er mir an jenem Abend beim Puffbier am Pufftresen erklärt, auf der Couch anschmiegsam und zuckersüß, aber auf Zimmer auf größtmöglichen Abstand bedacht.

    Nein, Dana, Dich buch ich nicht.

    *** *** *** *** ***​

    Die erste ist kaum verschwunden, da kommt die nächste. Schlank, blondiert, Hängetitten vom Stamme der Birnen, insgesamt nicht unlecker.
    „Schatzi, was machst Du?“

    Ich will nur hier sitzen. Wir plappern ein bisschen, der Funke will nicht überspringen. Arm dran ist sie dazu auch noch, die Kleine, ihr Manager hat ihr ein Tattoo quer über den Brustansatz verpasst, die Frau ist gezeichnet fürs Leben. Luden, die ihre Huren derart verunstalten, sollte man den Schwanz abhacken, denke ich so bei mir…

    Nein, auch diese blondierte Rumänin ist nichts für mich. Kann sein, dass sie Simona hieß. Ich hab’s vergessen, es hat mich nicht interessiert.

    *** *** *** *** ***​

    Auftritt Wanda. Dunkle Haare und für ihr Gewicht viel zu klein. Ich hab zwar viel übrig für sehr schlanke Frauen, für Hardbodys, aber ich schubse auch ein Mädchen nicht von der Bettkante, wenn es dreieinhalb Kilo zu viel auf Rippen und Hüften hat. Eines meiner Lieblingshasis im Artemis beispielsweise ist keinesfalls schlank, sonder eher… nunja ;)… fraulich zu nennen. Aber die veritable Wampe, die sich mir jetzt darbietet, den Nabel beim Klettern hinauf auf die Sitzfläche in einer Speckfalte begrabend…

    Nein, das geht gar nicht.
    „Arbeitest Du schon lange hier?“
    „Eine Woche. Aber ich hab vorher ein Jahr in Wohnungen gearbeitet.“

    Ein Terminmädchen also. Auch das noch.
    „Und, zufrieden mit dem Geschäft?“
    „Ja, klar.“

    Das ist der Unterschied. Im Artemis bekäme sie - anders als Dana, die mit ihrem Körper sicher gut im Artemis laufen würde - sicher kein Bein auf die Erde. Hier aber hat sie ihr Auskommen.

    Sie ist nicht unangenehm im Gespräch, aber ich sag ihr sehr schnell, dass es nichts wird mit uns. Sie zeigt Kinderstube, trägt den Korb mit Fassung und verabschiedet sich.

    Doch, Wanda ist eine angenehme Zeitgenossin.

    *** *** *** *** ***​

    Ganz anders ihre Kollegin, die mich wenig später aufsucht. Auch sie hat zu wenig Zentimeter für ihre Kilogrämmer, wenn auch nicht gar so übel wie Wanda, auch ihr sag ich sehr schnell, dass wir nicht miteinander ins Geschäft kommen werden.

    Wanda ist an diesem Punkt des Gespräches mit einem freundlichen Gruß gegangen. Die hier aber ist einfach nur penetrant. Ich soll erklären, warum ich nicht mit ihr auf Zimmer gehen will.
    „Vor einem Jahr waren wir auf Zimmer. Warum gehst Du heute nicht mit mir auf Zimmer?“

    Ich war ganz sicher nicht mit ihr auf Zimmer. Nicht vor einem Jahr, nicht in diesem Leben.
    „Ich bin zum ersten Mal hier.“
    „Nein, Du lügst. Warum lügst Du?“

    Warum ich… hm… flunkere :D, weiß ich auch nicht. Was ich aber jetzt sicher weiß, dass sie genau diesen Auftritt im letzten Jahr tatsächlich schon mal hingelegt hat. Sie verlegt sich nämlich aufs Betteln. Was für ein Sternzeichen ich wäre, will sie wissen. Aufs Geratewohl…
    „Schütze.“
    „Das passt doch wunderbar. Ich bin Fisch.“

    Okay. Fisch also. Und was soll mir das sagen?
    „Und wann ist das?“
    „Bald. Ich hab bald Geburtstag.“

    Ah… daher weht der Wind. Ich finde es einfach nur peinlich, wenn die Huren um Geschenke betteln. Sogar eines meiner Lieblingshasis, das bestimmt nicht wirklich schlecht im Artemis verdient, versäumt nie, mich im Umfeld geschenkträchtiger Feiertage auf seinen bevorzugten Duft hinzuweisen. Wie gesagt, peinlich.
    „Ich muss Geld für meine Geburtstagsfeier verdienen!“
    „Dann mach. Aber nicht mit mir.“

    Jetzt gibt sie auf. Ich bekomm noch einen unfreundlichen Wortschwall an den Kopf geworfen, und aus der Ferne vermutlich noch eine Beleidigung hinterher. Egal, ich hab sie nicht verstanden, also mach ich mir keine Gedanken. Machs gut, Evelyn, und Danke für den Fisch :oops:.

    Und was mach ich nun?

    *** *** *** *** ***​
     
  19. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112
    *** *** *** *** ***​

    Dana hat mich immer noch nicht aufgegeben, sie kommt zum dritten Mal zum Kuscheln. Bemerkenswert, ihre Ausdauer. Ich werde langsam weich… vielleicht hatte sie damals nur einen schlechten Tag, oder die Chemie mit dem Kollegen hatte schlicht nicht gepasst?
    „Was machst Du? Hast Du Langeweile?“
    „Ja. Ich glaub, ich gehe gleich.“

    Dana grinst.
    „Ja, mit mir auf Zimmer.“

    Ich schau sie mir an. Selbst wenn sie nicht liefern will auf Zimmer, wäre sie doch für einen Optikfick mehr als nur gut. Noch aber bin ich nicht ganz reif…
    „Ach, weißt Du…“

    Aus dem Augenwinkel sehe ich eine Grazie auf dem Flur in Richtung Rezeption schlendern. Stolzer Gang, halblange glatte braune oder dunkelblonde Haare. Ich bin plötzlich hellwach. Die ist es! Genau die! Die hat Gott, der Dicke, nur für mich heute in diesem Puff geschickt!

    Ein Kollege ist gerade angekommen, er läuft durch die Bar, er verschlingt Dana, die immer noch bei mir liegt, mit den Augen.
    „Dana, der will was von Dir!“
    „Wer?“

    Ich mache sie auf den Gast aufmerksam, der sich schon wieder umdreht und nach ihr schaut.
    „Du willst, dass ich gehe, wie?“

    Sie sagt das nicht unfreundlich.
    „Ja. Dana, Du verschwendest wirklich Deine Zeit mit mir.“

    *** *** *** *** ***​

    Ein paar Minuten später taucht die mysteriöse Schöne in der Bar auf. Sie wählt einen Platz abseits ihrer Kolleginnen, bestellt ein Getränk, lehnt sich zurück, raucht.

    Sie lehnt sich zurück, und sie präsentiert sich. Schlank, gebräunt, herrliche kleine Tittchen. Sie lächelt ein wenig… Täusche ich mich, oder lächelt sie wirklich mich an, trotz der großen Entfernung zwischen uns?

    Ich beobachte sie eine gute halbe Stunde. Angesprochen wird sie nicht, sie macht auch selbst keine Aquise. Mit ihren Kolleginnen spricht sie nicht.

    Die Situation ist blöd. Einerseits bin ich mir hundert Prozent sicher, dass sie die eine Frau hier und heute im FKK Paradies ist, die ich unbedingt haben muss. Andererseits hab ich genau hier in diesem Puff mal einen sehr deutlichen Korb von einem schmucken Blondchen kassiert, und genau davor hab ich heftig Schiß: vor einem Korb.

    Eines weiß ich: wenn sie mir Abfahrt gibt, kann ich meine Zelte hier abbrechen, der Abend wäre versaut.

    Scheiße, Scheiße, Scheiße…
    „Los jetzt!“

    Hab ich das jetzt gesagt?

    *** *** *** *** ***​

    Ich geh duschen, lasse mir am kurzen Ende der Bar ein Wasser geben. Am langen Ende hockt meine Schöne, immer noch allein.

    Noch kann ich den Schwanz einziehen…

    Angelegentlich schlendere ich an der Bar entlang. Jetzt nur nicht stolpern… Ich schau sie nicht an. Dafür aber strahlen ihre Augen um so mehr in meine Richtung.

    Verfluchte Hacke, sie weiß genau, dass ich zu ihr will. Ich stell mich zu ihr, spreche sie an. Sie antwortet. Was sie sagt, verstehe ich nicht, aber ich höre ihre Stimme. Erotisch, tief, ein bisschen heiser.

    Sie spricht leise, mit gedämpfter Stimme. Ich muss mich zu ihr beugen, wenn ich verstehen will, was sie sagt.
    „Wie ist Dein Name hier?“
    „Denisa.“

    Mich durchzuckt es. Kann nicht sein. Nein, das kann nicht sein. Ich beruhige mich: Denisa ist ein überaus beliebter rumänischer Hurenname, und hatte ich nicht genau hier im vergangenen Jahr binnen weniger Wochen zwei Denisas auf dem Schoß, die unterschiedlicher nicht hätten sein können?
    „Bist Du schon lange hier?“,

    bohre ich vorsichtig. Sie schaut mich an, lächelt immer noch, hintergründig, verschmitzt.
    „Seit ein paar Tagen.“

    Okay, dann ist sie es nicht. Sie ist nicht Denisa aus der Walpurgisnacht.
    „Ich bin zum ersten Mal hier.“
    „Nein.“

    Nein? Sie sagt das so bestimmt, als wäre sie sich hundertprozentig sicher. Woher will sie das wissen? Bei Evelyn, bei Dana kam meine Erinnerung sehr schnell zurück, aber bei dieser Frau? Ich erinnere mich nicht, aber ich fühl mich magisch zu ihr hingezogen.
    „Kennen wir uns?“

    Wieder kommt nur ein Wort von ihr. Sie haucht es mehr, als das sie es sagt.
    „Ja.“
    „Aus einem anderen Club? Deutschland, Österreich, Schweiz?“

    Schweiz, ausgerechnet. Als ob ich mir die Clubs in der Schweiz leisten könnte. Ich werde zusehends nervöser.
    „Von hier.“

    Ist sie es doch?
    „Ich hab hier mal ein Mädchen getroffen, das trug diesen Namen.“

    Sie antwortet nicht, sondern schaut mich an. Ich muss weiterreden, wenn die Pause nicht peinlich werden soll.
    „Ich hab eine sehr schöne Erinnerung daran behalten.“
    „Ja. Ich auch. Es war sehr schön mit Dir.“

    Entweder verarscht sie mich nach Strich und Faden, oder… Egal.
    „Ich hab gerade geduscht. Hast Du Zeit für mich?“
    „Ja.“

    Sie winkt mit den Augen in Richtung der Zimmer.
    „Gehen wir?“
    „Ja. Zeig mir den Weg, bitte.“

    *** *** *** *** ***​
     
    GENUSSMENSCH, MAN3 und gert78 gefällt das.
  20. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112
    *** *** *** *** ***​

    Ich lasse ihr den Vortritt. Wir müssen am Kino vorbei, sie zögert unmerklich, entscheidet sich aber dagegen. Das Kino ist jetzt zugehängt, fällt mir auf, das war im letzten Jahr noch nicht so. Und als wollte sie mich davon überzeugen, wirklich Denisa aus der Walpurgisnacht zu sein, wählt sie exakt das gleiche Zimmer wie damals. Hinten rechts, das letzte vor dem großen Zimmer mit der Ledercouch und dem Fenster. Sie schließt ab, baut das Bett.

    Ich hab Halblatte, als ich mich zu ihr aufs Bett lege. Aus der halben Latte wird eine prachtvolle Erektion, als ich neben ihr auf dem Bauch liege, sie bezärtele und meinerseits ihre Hände sacht über meine Haut gleiten fühle.

    Scheiße, sie verzaubert mich. Ach was, sie hat mich schon verzaubert. Ich hing an ihr wie an einem Gummiband von dem Moment an, in dem ich sie aus dem Augenwinkel heraus gesehen habe.

    Oder doch länger? Häng ich doch schon länger an ihr?

    Langsam verknäulen wir uns ineinander. Sie hat ein Ziel, sie will mich auf den Rücken bekommen, damit sie blasen kann. Ich hab auch ein Ziel, ich will sie auch auf dem Rücken haben, damit ich mich meinerseits mit ihren Brüsten beschäftigen kann und all der anderen wunderbaren Haut südlich und nördlich davon…

    Sie setzt sich durch, irgendwann. Schwingt sich auf mich, berührt mich, fordernder jetzt. Ich spüre ihre Hände am Schwanz, sie wichst. Als ob sie das müsste, mehr Latte geht nicht. Küsse am Hals, Küsse am Oberkörper. Küsse, langsam südwärts wandernd. Küsse am Schwanz.

    Dann atmet sie meinen Schwanz ein. Eines meiner Hasis im Artemis kann das perfekt, dieses Den-Schwanz-Einatmen. Dazu nickt Hasi dem Kopf mit einer raschen Bewegung nach unten und die Latte verschwindet zur Gänze. Keine Ahnung, wo in der Kehle Hasi die Latte unterbringt…

    Denisa - wenn sie es denn ist - bekommt das Teil nicht ganz hinein, aber egal: Es ist geil. Sie beginnt ein sehr, sehr intensives Blaskonzert. Okay, sie muss von einer halben Stunde ausgehen, die dürfte bald vorbei sein. Ich lasse sie gewähren, genieße und kontrolliere mich gleichzeitig. Es wäre schade, jetzt schon abzuschießen.

    Irgendwann bremse ich sie dann aber doch.
    „Ich gehe von einer Stunde aus?“

    Sie schaut verständnislos, das hat sie wohl nicht verstanden.
    „Ich möchte eine Stunde bleiben. Aber nur wenn Du möchtest.“
    „Ja. Natürlich.“

    Denisa - wenn sie es denn ist - lässt jetzt ab von mir. Nicht abrupt, nein, sondern langsam und gemächlich. Sie ist eine gute Hure…

    Endlich hab ich sie neben mir. Gelegenheit, ihren Körper noch einmal zu erkunden. Ich lasse Hände und Zunge wandern und spüre ihre Reaktionen. Sie wehrt sich nicht, sie gönnt mir dieses Vergnügen, aber über einen bestimmten Punkt hinaus lässt sie sich und mich nicht kommen. Sie hat ihre Grenze, und die öffnet sie nicht. Jedenfalls nicht für mich. Egal, ich hab mein Vergnügen. Sowieso. Ihre Tittchen haben es mir angetan. Naturbelassen, fein und straff. Ein Labsal für Augen, Mund und Hände nach all dem Silikon im Artemis.
    „Magst Du lieber große Brüste oder lieber kleine?“
    „Die Größe ist nicht so wichtig. Natürlich sollten sie sein und fest. So wie Deine.“

    Und sie sollten zur Größe der Frau passen, logisch, aber das sag ich ihr nicht. Ihre sind vielleicht sogar ein bisschen zu klein im Verhältnis zur Größe… aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

    Im Nabel Klimbim, Silber, kein Gold, eine ganz kleine Murmel darunter… sie erinnert mich sehr an eine ganz bestimmte andere Frau. Vielleicht ist es das, was mich so sehr zu ihr zieht.

    Wir liegen nebeneinander, wir fummeln und streicheln, die Erektion hält sich: ich fahr sowas von ab auf diese Frau…

    Denisa - wenn sie es denn ist - ist eine gute Hure. Ich muss ihr nicht sagen, dass aus den Zärtlichkeiten gern auch wieder handfester Sex werden kann, sie erkennt das von selbst. Langsam dirigiert sie unsere Körper in die passenden Positionen, beginnt wieder mit Französisch, mal hart und heftig, mal sanft und zärtlich. Es sieht so irre geil aus, wenn sie meinen Schwanz freihändig bläst, die Hände links und rechts von mir aufgestützt, mit ihren offenen Haaren dabei meinen Bauch in der Lendengegend streichelnd.

    Sie arbeitet auf das Extra hin, kein Zweifel. Ich selbst steh im Training, ich hab mich gestern erst durchs Artemis gevögelt, da müsste es schon sehr heftig kommen, wenn sie mich gegen meinen Willen mündlich entsaften will. Sie bemerkt irgendwann, dass ihr Plan nicht aufgeht, sie ist eine gute Hure.

    Denisa - wenn sie es denn ist - hält plötzlich inne. Sie krabbelt an mir nach oben, legt ihre Stirn auf meine, unsere Nasenspitzen berühren sich. Sie schaut mich an, und sie sagt nur ein Wort. Ein Wort mit ihrer tiefen, leicht heiseren Stimme.
    „Kondom?“

    Wer könnte da widerstehen…

    Sie angelt nach der Packung, reißt sie mit einer geübten Bewegung auf…
    … und schiebt sich das Gummi in den Mund.

    Und in diesem Moment weiß ich es. Sie ist wirklich und wahrhaftig Denisa aus der Walpurgisnacht. Ich kenne etliche Frauen, die das Gummi immer oder manchmal mit dem Mund aufziehen… aber so wie sie macht es keine andere. Ich spüre überhaupt nicht, wie sie das Teil aufzieht, ich spüre gar nicht, dass da ein Gummi ist, als sie noch ein paarmal drüberbläst, bevor sie aufsteigt. Ausritt.

    Was sie jetzt abliefert, hat Fatima-Qualitäten. Fatima ist eine der besten, ausdauerndsten, variabelsten Reiterinnen, die ich kenne. Denisa steht ihr nicht viel nach. Es sieht so aberwitzig geil aus, es fühlt sich so irre geil an… Ich verlier die Kontrolle.
    „Du denkst zuviel.“,

    hat eine meiner Lieblingshuren oft zu mir gesagt, und sie hatte Recht. Heute, hier und jetzt mit Denisa denke ich - wenn überhaupt - nur eins: Sex!

    Ich verliere die Kontrolle, und sie reitet mich alten Mann ab wie einen italienischen Schnellspritzer.

    Wahnsinn.

    Heftig atmend liegen wir nebeneinander. Sie ist gut ins Schwitzen gekommen. Hm, was Kondition betrifft, kann sie mit Fatima nicht mithalten. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
    „Danke. Das war jetzt ganz großes Kino.“

    Sie lacht, zieht aber die Stirn in Falten. Schnell schiebe ich nach:
    „Gut, anders: Danke, das war sehr schön.“

    Und dann saugen meine Ohren ihre Stimme, ihre ganz besondere Stimme auf wie ein Schwamm:
    „Das war auch für mich eine sehr schöne Zeit.“

    Okay. Das lassen wir jetzt mal so stehen.

    *** *** *** *** ***​
     
    Stegmann, MAN3 und GENUSSMENSCH gefällt das.
  21. 61209131

    61209131 Sachse

    Registriert seit:
    3. September 2014
    Beiträge:
    58
    Zustimmungen:
    112
    *** *** *** *** ***​

    Ein Blick auf die Uhr zeigt: Ich sollte mal langsam ans Abendessen denken, sonst geh ich leer aus und hab mir das blaue Bändchen beim Check-In ganz umsonst geben lassen. Die Schmalhüftige ist nicht zu sehen, ich bedien mich mal selbst. Das Angebot ist zwar schon ausgedünnt, aber ich finde Hähnchenteile, dazu etwas Letschosauce… das panierte Schweineschnitzel lass ich weiter in der Sauce schwimmen. Etwas blanchiertes TK-Gemüse dazu, fertig.

    Wasser steht auf den Tischen bereit… richtig, das hatte ich vergessen. Doch, in Erfurt wird man wirklich gut verpflegt.

    Die Schmalhüftige! Sie sieht mich, steuert auf mich zu.
    „Sie brauchen ein…“

    Wortlos - schließlich hab ich gerade den Mund voll - deute ich auf den Tisch, dort hab ich das Bändchen abgelegt, ich hab schließlich keine Lust, den ganzen Tag mit dem Teil herumzulaufen.
    „Sie müssen das doch ummachen!“

    Die Schmalhüftige schaut mich strafend an.
    „Ich nehme das mal, in Ordnung?“

    Ich nicke, immer noch mit vollem Mund. In Ordnung.
    „Guten Appetit!“
    „Danke!“

    Ob es mir je gelingen wird, ohne Disput mit der Schmalhüftigen hier zu Abend zu essen?

    Zum Nachtisch nehme ich mir Grießpudding mit Beeren. Nicht so übel. Doch, in Erfurt wird man wirklich gut verpflegt.

    *** *** *** *** ***​

    Mittlerweile herrscht für Erfurter Verhältnisse so was wie Hochbetrieb. Dominierten - naja :D - am späten Nachmittag noch übergewichtige ältere Kollegen wie Du und ich den Laden, so ist das Publikum nunmehr deutlich jünger und weniger fettleibig. Den Frauen scheint’s zu gefallen.

    Trotzdem: die eine oder andere Hure telefoniert sich schon ihren Manager herbei.
    „Du kannst mich jetzt abholen, ich zieh mich gerade an.“

    Was zweifelsfrei schade ist. Das muss die Kleine sein, die ständig im verwaisten Massageabteil herumhing und mit ihren Handy gespielt hat. In der Bar hab ich die den lieben langen Tag nicht bewusst wahrgenommen.

    Apropos Bar. Jetzt einen Kaffee. Wo ich meinen Alabasterkörper ablege, ist auch klar. Denisa sitzt jetzt nicht am Tresen, sondern hat es sich in einer Sitzgruppe bequem gemacht. Soll ich, oder soll ich nicht?

    Ich lass die Nummer von vorhin Revue passieren, ich träume von der langsamen, trägen zweiten Nummer mit ihr in der Walpurgisnacht…
    … und langsam gleitet mir die Kaffeetasse aus der Hand.

    Denisa ist nicht mehr da. Die Bar ist überhaupt ziemlich leer. Mein Blick fällt auf die Uhr: Elf durch. Ich sollte mich jetzt auf die Socken machen.
    „Rufst Du mir ein Taxi?“

    Jetzt noch durch Schneematsch und Kälte zur Straßenbahn? Nein, da hab ich keinen Bock drauf. Ich pelle mich an, aus dem Augenwinkel seh ich Denisa ein letztes Mal, als sie aus der Garderobe kommt. Ich mache sie nicht auf mich aufmerksam, es ist besser so… bevor ich es mir doch noch anders überlege.

    Jeans, T-Shirt, Fleece, Jacke…
    „Taxi ist da!“

    Das ging ja fix. Schnell in die Schuhe, ein letzter Blick in den Spind… nein, vergessen hab ich nichts.
    „Bis zum nächsten Mal!“

    Gern. Keine Ahnung, wann das sein wird, doch ein nächstes Mal wird es geben. Auf jeden Fall.

    *** *** *** *** ***​

    „Wo soll es denn hingehen?“
    „Ins Bett. Nur noch ins Bett.“

    Der Meister am Volant lächelt gequält. Den Witz hört mal sicher in jeder Nacht elf Mal.
    „Und wo steht das Bett?“

    Hinter der Tür, durch die ich gerade gekommen bin, steht ein Bett. Ich könnte jetzt ihren warmen, anschmiegsamen Körper in den Armen halten…
    „Nähe Krämerbrücke.“
    „Dann wollen wir mal…“

    *** *** *** *** ***​

    Per WhatsApp:
    • Summa summarum: der Weg hat sich gelohnt. Wäre auch eine Alternative während der ITB... statt Leipzig. Schaun mer mal.

    • Das Paradies ist sicher die bessere Alternative gegenüber dem Wasserturm in Leipzig. Wobei das Europa ja auch seine Vorzüge hat, da gibt es bestimmt ein neues Hasi zum verlieben.

    • Nun hab ich das Problem, dass ich gar nicht weiß, in wen ich mich zuerst verlieben soll ;)

    • Deine „Denisa" kenn ich nicht, oder ? Dass Du gestern durchgezogen hast - Hut ab.
    Naja. Dass ich drei Tage herumgelaufen bin wie Falschgeld, muss ja keiner wissen :cool:. Ich zu alt für sowas… aber ich mach’s trotzdem immer wieder ;).

    *** *** Ende *** ***​
     

Sextreffen-sofort

  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden