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Bericht Ein Schwede in Polen - Bericht aus Lodz und Warschau

Dieses Thema im Forum "Überregional: Ausland" wurde erstellt von Neuromancer, 6. August 2016.

  1. 6. August 2016
    Neuromancer

    Neuromancer Obersachse

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    Ein Schwede in Polen - Bericht aus Lodz und Warschau

    Es war mal wieder Zeit für Urlaub. Um nicht immer nur nach Warschau zu fahren, sondern auch mal wieder eine neue Woiwodschaft kennenzulernen, beschloss ich, vorher noch ein paar Tage in Łódź Station zu machen. Leider ist die drittgrößte Stadt Polens, obwohl nahe an Warschau gelegen, schlecht zu erreichen. Der Berlin-Warszawa-Express fährt an Łódź nördlich vorbei. So gab es per Bahn nur die Möglichkeiten, entweder mit ganz knapper Umsteigezeit auf irgendeiner polnischen Klitsche den Berlin-Warschau-Express zu nehmen oder über Breslau zu fahren. Die Breslau-Variante ist aber auch nicht gut, entweder man fährt um 6 Uhr los und kommt gegen 14 Uhr an, oder man fährt erst 12 Uhr los und kommt nach 21 Uhr an. Noch vor 6 Uhr aufstehen und das auch noch im Urlaub - niemals!

    Die Fahrkarte bei der Deutschen Bahn war erstmal nicht käuflich zu erwerben, nur eine Preisanfrage konnte gestellt werden. Die Antwort der Bahn lautete wie folgt:
    Na das klingt doch gut! De fakto habe ich dann für den ersten Teil der Reise von Dresden bis Breslau, ca. 300 km, 3 1/2 Stunden im Zug beim Schaffner 33 Euro inklusive Rückfahrt bezahlt. Auf meine Bemerkung, nur eine einfache Fahrt zu benötigen, gab es die Aussage, das gäbs nicht anders. Für den zweiten Teil habe ich auf abenteuerlichen polnischen Webseiten ein Onlineticket gekauft (der Schaffner hat es angeguckt, als hätte er sowas noch nie gesehen), Breslau bis Łódź ca. 250 km, 5 Stunden Fahrzeit für 33 Złoty.

    Bei diesen Daten hätte ich stutzig werden müssen. War der erste Teil der Reise trotz Verspätung und diesen hässlichen Dieseltreibwagen, wo man sich überdies gefragt hat, wie das ganze Volk vom Bahnsteig da je reinpassen soll - es ging ein Raunen über den Bahnsteig bei der Einfahrt des Zuges (hat aber erstaunlicherweise geklappt) - noch irgendwie erträglich, war der zweite Teil ganz übel. Es hat gehießen, fahr nicht mit der Eisenbahn in Polen, und ich habs nicht geglaubt. Es wird erzählt, der Berlin-Warszawa-Express ist der einzige gute Zug in Polen, und ich hab gedacht, das ist lange her.

    Gabs beim Umstieg in Breslau schon das erste Mal Stress, bekanntlich sind in anderen Ländern nicht einfach die Bahnsteige durchnummeriert, sondern teilen sich auf in Bahnsteige und Gleise, so steht auf der Abfahrtstafel für meinen Zug römisch I/2. Nur sind Bahnsteig und Gleis mit indischen Ziffern beschildert, und woher soll ich nun wissen, ob ich bei Bahnsteig 1, Gleis 2 oder Bahnsteig 2, Gleis 1 fahren muss? Zumal bis unmittelbar vor Abfahrt des Zuges die Anzeigetafeln leer bleiben.

    Der Zug, die übelste Holzklasse! Ok, die Sitze waren mit Kunststoff gepolstert, sonst wäre man aufgrund der heftigen Stöße während der Fahrt übersät mit blauen Flecken angekommen. Ein Wunder, dass der Zug überhaupt „so schnell“ gefahren ist. Auf den Bahnhöfen stehen noch Formsignale und Wasserfüllstationen für Dampfloks.

    Nun, der ehemalige Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. ist jetzt zum Chef der ukrainischen Staatsbahn berufen worden, na dann, toi toi toi, liebe Ukrainer, das klappt bestimmt!

    21:00 Uhr Anstoß Polen gegen Deutschland, 22:00 checke ich im Hotel ein. Die Lobby voller Gäste in Rot-Weiß, die das Spiel ansehen. Angesichts der Brisanz habe ich mir vorgenommen, dieses Mal gebe ich mich als Schwede aus, das merken die nie! Den Typen an der Rezeption kann ich leider nicht bescheißen, der will meinen Ausweis sehen. Untergekommen bin ich im Hotel Ambasador im Zentrum, dieses hat den größten Swimmingpool, den ich je in einem Hotel gesehen habe, hat auf alle Fälle meine Empfehlung.

    Ansonsten ist Łódź nicht so der touristische Bringer. Es gibt eine einzige, dafür sehr lange Fußgängerstraße, die Piotrkowska, entlang derer die meisten Häuser auch saniert sind. Entlang der Piłsudskiego gibt es einige moderne Neubauten, außerdem ist die Straße erst kürlich saniert und der Verkehr teilweise unterirdisch verlegt worden. An der Ecke Piłsudskiego/Piotrkowska befindet sich auch eine neue moderne Zentralhaltestelle für den ÖPNV, die hundertmal cleverer gestaltet ist als der Postplatz von der DVB. Der ÖPNV ist sehr in Ordnung im Vergleich zum Fernverkehr. Ansonsten dominieren in Łódź bröckelige Altbauten und Baulücken. An den kahlen Stirnwänden finden sich häufig riesengroße Wandmalereien, die ihrerseits teilweise schon wieder abblättern. In Warschau würden dort nachts angestrahlte Reklamewände hängen. Wiederum recht hübsch sind einige sanierte Industriebauten aus rotem Ziegelmauerwerk, in denen sich jetzt große Einkaufszentren oder Luxus-Appartments befinden.

    Im Einkaufszentrum um die Ecke besorge ich mir eine Prepaid-Karte für 20 Złoty. Dafür kriege ich 9 GB LTE und eine unbekannte Anzahl Gesprächsminuten (im gesamten Urlaub wurden von letzteren weniger als 1/4 verbraucht). Zum Preis des deutschen Billiganbieters ungefähr Faktor 25, ich glaube, wir werden von Vodafone, T-Mobile und Co. ganz gewaltig beschissen.

    Gewerblich kann man sich wie überall in Polen bei Roksa und Odloty umsehen. Aufgrund der kurzen Aufenthaltszeit habe ich nur wenig probiert, bei ein paar Mädels anzurufen. Einmal hats sogar geklappt und ich habe Straße und Hausnummer genannt bekommen. Die Straße blieb mir zwar unverständlich (SMS-Versand war nicht möglich), konnte ich aber über das polnische Forum herausbekommen. Vor Ort angekommen, verstand man mich gar nicht mehr und so blieb unbekannt, an welcher Tür ich nun hätte klingeln müssen. Auch eine SMS meinerseits bleibt unbeantwortet, ok, SMS konnte sie ja auch schon vorher aus unbekanntem Grund nicht versenden.

    Also ab in einen Puff! Davon konnte ich über Odloty vier Stück recherchieren:

    Club 67 auf der Sierakowskiego 67

    Night Club Cyprysowa auf der Cyprysowa 5B

    Villa Rosa auf der Obywatelska 166G

    Campari auf der Sanocka 14 (Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.)

    Die Konditionen sind bei allen ähnlich. Die ersteren beiden liegen ein gutes Stück nördlich vom Zentrum, die anderen beiden leicht südlich. Da ich nun schon nach 22:00 Uhr irgendwo verraten und verkauft in der Gegend rumstehe, entscheide ich mich für den nächstgelegenen Club und das ist der Campari auf der Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.. Der Eingang ist um die Ecke auf der Browarna und wird von zwei hellen Scheinwerfern ausgeleuchtet, in deren Kegel man wie auf dem Präsentierteller mitten drin steht, wenn man an der Tür klingelt. Ansonsten ist die Straße komplett ohne Einrichtungen der Stadtbeleuchtung und zappenduster (auf der Sanocka immerhin gibt’s Straßenlaternen).

    Drin sieht der Laden gar nicht so schlecht aus, im Erdgeschoß hat die Security ihr Büro, im ersten Stock ist eine Bar und obendrüber sind die Zimmer. Ich ordere ein Bier für 20 Złoty und harre der Dinge, die kommen mögen. Es sind ungefähr acht oder gar 10 Mädels anwesend, Dreibeiner vielleicht drei. Mit einer Aisha, schwarze Haare, Ende der 20er, kleines Piercing im Gesicht (nicht auf der Homepage abgebildet, zumindest nicht unter diesem Namen) komme ich ins Gespräch, die kann sogar ein bisschen deutsch. Sieht auch nicht so schlecht aus, gefiel mir in dem Moment jedenfalls am Besten. Halt nein, ich hab noch ne andere, kurzhaarige Favoritin, wo ich aber zu lange zögere und mich nicht traue, auch ist nicht abzuschätzen, wie die Figur, Optik und Alter aus der Nähe wirklich sind, und dann geht sie mit nem anderen ohne großes Vorgeplänkel aufs Zimmer. Die Aisha kriegt noch was zu trinken für 50 Złoty und dann geht’s auf für sie aufs Zimmer, mit mir. Die Bänke in der Bar sind derart unbequem, da möchte man gar nicht länger drauf sitzen. Der Aisha scheint das aber noch nicht aufgefallen zu sein, die versteht meine diesbezügliche Bemerkung nicht. Die Stunde kostet 220 Złoty und die Konditionen stellen sich wie folgt dar: Einmal ficken, keine Extras, so die Ansage nach der Geldübergabe. Na egal... Ausgezogen ist die Figur auch nicht so knackig wie erhofft, Blasen ist deutlich besser als erwartet. Zuerst Missio mit Flutschi, danach von hinten darf ich nicht so dolle, also nochmal Missio, wo es auch beendet wird. Entsprechend der Ansage ist die Nummer dann vorbei und mit der letzten Straßenbahn, also noch vor Mitternacht, geht’s für mich ins Hotel zurück.

    Am nächsten Abend überlege ich eine Weile, ob ich noch mal in den gleichen Laden fahre, um mir die Kurzhaarige (meine heimliche Favoritin vom Vortag) noch mal anzusehen oder den langen Weg in den Norden zu den beiden anderen Schuppen auf mich nehme, von wo ich hinterher ohne Taxi wahrscheinlich nicht mehr zurückkomme. Ich entscheide mich für einen Kompromiss. Was neues will ich schon sehen und fahre daher zu dem zweiten südlichen Laden. Und wenn ich noch Bock habe, kann ich von da notfalls wieder ins Campari. Kurz nach 21 Uhr stehe ich vor der Villa Rosa, ein schmales Reihenhaus, auf der Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.. Es sieht mit rotem Pflaster vor dem Haus (Zufall?) dezent nach Puff aus, ich klingle, keiner öffnet. Um die Ecke checke ich die Anzeige, Mist, der Laden macht tatsächlich erst um 22 Uhr auf! Die anderen Läden sind auch nicht viel besser... was macht in Łódź bloß der Freier mit Tagesfreizeit? Oder der gesundheitsbewußte Ficker, der die Nacht zum Schlafen nutzen möchte? - In dieser trostlosen Gegend möchte ich keine Stunde warten und fahre daher rüber zu dem gestern besuchten Laden. Auch hier öffnet man erst 22 Uhr und ich muss mir noch irgendwo die Zeit vertreiben.

    Nach einem akademischen Viertel klingle ich wieder im Kegel des Scheinwerfers, den Weg zur Bar kenne ich jetzt, ein Blick in die Runde, das gleiche Bier für 20 Złoty an der Bar. Dann kommt als erstes die Blonde, die sich gestern zusammen mit der Aisha schon zu mir gesetzt hat, und das Gespräch fängt wieder bei Null an. Ach, Du sprichst nur Englisch, woher kommst Du denn, wie heißt Du? Man erinnert sich nicht an mich. Die große Kurzhaarige sitzt weit weg und ich bin mir wieder und immer noch unsicher. Dann kommt ein ganz kleiner Mann und setzt sich neben sie und quatscht mir ihr, guckt ihr in den Ausschnitt und so weiter. Ich sag irgendwann meiner Blonden, die nicht so recht schlau aus mir wird, dass ich die Kurzhaarige haben will. Prompt wird sie quer durch den Laden zu mir gerufen, der andere hat Pech. Mit ihr liege ich gleich auf einer Wellenlänge. Das Angebot, dass sich die Aisha zu uns setzen würde, weil sie deutsch kann, wehre ich ab, und viel später erzählt mir meine Auserwählte, dass sie diese Ablehnung sehr amüsiert hat und wir uns trotzdem gut verstanden hätten, mit den jeweiligen Brocken Englisch, Deutsch und Polnisch.

    Linda heißt sie. Die Fotos auf der Homepage werden ihr nicht ganz gerecht. Sie hat einen schwarzen String und eine schlichte weiße Bluse an, sehr sexy. Die kurzen Haare erwähnte ich, und die sind hinten und an der Seite wirklich raspelkurz und obendrauf nicht viel länger. Wenn ich beim Friseur 3 mm bestelle und hinterher im Spiegel schaue, denk ich mir immer, das ist doch eher 1 cm als 3 mm, nun, bei ihr sind es wirklich 3 mm, maximal, und obendrauf nicht viel mehr. Außerdem sehr groß, mit ihren 15 cm-Schuhen größer als ich, ohne Schuhe freilich etwas kleiner. Und sehr kräftig, ihre Oberarme sind locker doppelt so dick wie meine, ganz ohne Fett, aber auch nicht sehnig. Eine richtige Amazone habe ich hier! Sie geht regelmäßig schwimmen und daher nun auch die kurzen Haare, da lange Haare dabei immer gestört haben, und vom Kraulen kommen die Arme. Mein Hotel mit dem schönen Swimmingpool kennt sie auch und geht da gelegentlich auch hin. Als sie hört, dass ich gestern auch schon in dem Laden war und sie auch schon gesehen habe, sie dann aber weg war, freut sie sich, weil ich nur wegen ihr extra noch mal gekommen bin. Natürlich gibt’s auch heute wieder ein Getränk für die Dame zu 50 Złoty und für die üblichen 220 verschwinden wir aufs Zimmer. Heute wird nicht vorher erklärt, was alles nicht geht. Es gibt ZK und blasen ist mit. Der Sex ist genial, alle Stellungen nehmen wir durch, von hinten bestaune ich die beiden dicken Stränge der Rückenmuskulatur, am ehesten vergleichbar mit meinen Unterarmen, einfach Wahnsinn. Beim Aftersextalk verschätzen wir uns gegenseitig deutlich beim Alter. Ich werde gleich 17 Jahre zu jung geschätzt, was mir noch mehrfach in dieser Größenordnung im Urlaub passieren sollte; ich glaube, bis ich irgendwann wirklich 60 bin, werde ich wohl noch für 30 gehalten und dann schlagartig für 60, sie habe ich dafür auch gleich mal 20 Jahre zu jung geschätzt, sie ist schon 50, ich bin geschockt, aber ein kleines bisschen deckt sich das mit meinen Befürchtungen.

    Nach der Stunde klingelt das Telefon, gestern war ich vorher schon lange wieder nach unten gelotst worden. Ich übergebe noch mal 220 Złoty für eine neue Runde, wieder sehr genial. Danach habe ich fast immer noch Bock, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. Mit dem Nachtbus, der alle halbe Stunde kommt, dafür fast leer ist, gehts wieder ins Hotel. - Sonntag hat der Laden entgegen der Angabe bei Odloty leider geschlossen, bei den anderen wird das wohl auch so sein. Gibts halt mal einen Tag Pause. Ich habe zwar schon am Sonnabend überlegt, ob ich mir die Linda aufs Hotel bestellen soll, aber wer weiß, ob sie das gemacht hätte und wer weiß, wie sie wirklich im Tageslicht aussieht, obs mich dann gruselt, bei dem Alter...
     
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  2. 6. August 2016
    Neuromancer

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    Am Montag ziehe ich nach Warschau um. Knapp 150 km, knapp zwei Stunden Fahrzeit, für 49 Złoty ein Onlineticket in der ersten Klasse. Das merkwürdige ist, man kann jeweils nur für einen Teil der Züge, die in der Auskunft kommen, ein Onlineticket lösen, und je nach Auskunftssystem unterscheiden sich die Abfahrtszeiten um einige Minuten. Also lieber rechtzeitig auf dem Bahnhof sein! Nach Vergleich der Zugnummer bin ich mir aber sicher, in den richtigen Zug eingestiegen zu sein.

    Obwohl ich schon am zeitigen Nachmittag in Warschau angekommen bin, bin ich etwas groggy und checke daher erst abends in der Nowogrodzka 48/14 ein. Zum Montag Abend stellen sich hier ca. 3-4 Mädchen vor, von denen, zum Anfang der Woche, zwei tubar sind. Die Blonde, etwas kleiner, etwas älter, aber mit den schönsten seidenweichen glatten halblangen Haaren, die man sich vorstellen kann, erwähle ich. Auf dem Zimmer werden die Konditionen verhandelt: Für 100 Złoty gibts einmal Sex, ob ich irgendwelche Wünsche hätte. Gegenfrage: Was wird denn angeboten? - Blasen ohne, nee, heute nicht. Knutschen ist auch dabei, ja, das wäre was. Im Summe dann 200 Złoty. Bin zwar skeptisch, was die Durchführung angeht, aber es gibt wirklich echte Küsse, auch genügend viele, mit Zunge und allem drum und dran. Der Sex ist auch ok und so wird es ein schöner Tagesabschluss.

    Am nächsten Tag habe ich für ein anderes Hobby in Ursus zu tun. Dieser Stadtteil liegt ein Stück weg vom Zentrum in westlicher Richtung. Auch dort entstehen moderne Gebäude, und Einfamilienhäuser sind teils schick vorgerichtet, auch einen sehr hübschen Park gibt es. Ich habe einen (etwas teureren) Puff auf der Apartmentowa mit teils guten Kritiken und wunderhübschen Mädchen (Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.) – nur die Sylwia soll man lt. polnischem Forum nicht nehmen - in der Nähe ausfindig gemacht und laufe am Nachmittag dorthin. Da fällt mir auf, leider habe ich noch keine Hausnummer. Aber bei einem Preis von 300 Złoty pro Stunde werden die wohl englisch sprechen können. Es geht keiner ans Telefon, obwohl lt. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. geöffnet sein sollte. Auf dem Rückweg komme ich noch an der Popularna/Ecke Technikow vorbei. Hier ist auch ein Nachtclub, steht auch draußen dran. Vor jahren war ich dort schon mal, damals allerdings ohne zu bleiben. Nachdem ich abgewartet habe, bis die ganzen Leute vom Bus abgeholt worden sind, damit ich ohne Zuschauer klingeln kann, macht keiner dort auf. Der Bus wäre aber auch meiner gewesen, der nächste kommt in 20 Minuten, bäh.

    Auf der Suche nach Alternativen kommt mir das Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. in den Sinn. Üblicherweise war hier der Optikdurchschnitt stets hoch und die Leistung, von Ausnahmen abgesehen, stets niedrig. Mir steht heute nach den durchwachsenen vergangenen Taten und Tagen aber der Sinn nach Optik. Von den ehemals drei Niederlassungen gibt es seit einigen Jahren nur noch die auf der Grojecka 186. Hier war ich ne Weile nicht mehr, mal bin ich nicht in diese Ecke gekommen und einmal waren gerade alle Mädels belegt. Heute steht das Tor offen und ich muss nicht unter den Augen des Pförtners und aller Passanten den entwürdigenden Klingelknopf neben dem Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. für das S-Studio drücken. Das richtige Treppenhaus finde ich instinktiv, und nachdem die Familie den Fahrstuhl verlassen hat, kann ich in den achten Stock fahren. Hier klingle ich und es wird mir von einem hübschen Mädchen aufgetan. Das ist wohl aber nur die Telefonistin. In den Vorstellungsraum kommt dann eine andere. Die ist auch ganz hübsch, Mitte 20, aber heute alleine da. Egal, die nehme ich. 180 Złoty werden für eine Stunde fällig, ich gebe einen 200er hin. Ziemlich groß, längere dunkle Haare und blitzende dunkle Augen, Studentin. Jaja, Germany-Poland sero-sero. Aber ich bin doch aus Schweden! Nun gut, man kann in Polen studieren ohne irgendwelche Fremdsprachenkenntnisse. Braucht sie sonst auch nicht, sie war noch nie weiter als bis zur Grenze weg (sofern ich ihr polnisch richtig verstanden habe). Die Figur ist gut, nur das Verhältnis Po-Taille könnte größer sein, nein, sie ist überhaupt nicht dick, hat aber keinen richtigen Hintern. Ich gefalle ihr offensichtlich oder sie ist ausgehungert, jedenfalls frage ich mich, selbst in Missio, wer hier wen fickt, so fordert sie meine Leistung ein. Danach noch AST, sonst sind hier auch mehr Mädchen, dann kommen auch mehr Männer. Hmm, nur woher wissen die das vorher? Heute kommen maximal fünf Männer. Nur woher weiß sie das? Ahja, nach fünf Männern pro Frau ist hier Feierabend. Dann hätte ich fast Lust auf noch eine Runde, sie vielleicht auch, muss aber die Chefin fragen, ob noch Zeit ist, die hört nicht, endlich gibts ne Rückmeldung, die Zeit ist um. Nochmal zur Dusche, Schluss. Egal, eine nette Nummer, das Wechselgeld lasse ich auf dem Tisch liegen. Vielleicht hätte ich es ihr direkt geben sollen, weil ich es ja mit Absicht dagelassen habe, aber egal. Im weißen Leinenhemd (schon wieder) mit nichts drunter, wie sexy, bringt sie mich zur Tür.

    Am nächsten Tag will ich endlich telefonieren. Das läuft eher schleppend diesmal. Schade. Endlich dringe ich bei Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. durch, die ist zwar schon etwas älter, aber wie die den Dildo im Video verschlingt, da kriege ich jedes Mal ne Latte. Das soll die mit mir machen! Die Adresse lautet Broniewskiego 26, ein unsanierter Neubaublock, die Apartmentnummer gibt’s, als ich vor dem Gebäude stehe. Mensch, sind das kleine Einraumwohnungen früher gewesen. Nach der Wohnungstür steht man schon im Wohnzimmer und links ist noch ne Tür für ein Mini-Kabuff von Klo und Dusche. Aber es ist alles sauber, auch das Handtuch ist frisch gewaschen, darauf macht sie mich extra aufmerksam. Die Frau selber ist mindestens in der Kategorie Milf, wohl eher schon drüber. Dabei bin ich genauso alt wie ihr Husband, wie später festgestellt wird. So sieht also meine erotische Zukunft aus (wenn ich Glück habe - so schlecht sieht sie ja nicht aus für ihr Alter - ist mir aber doch viel zu alt!). Nach der Dusche geht es los mit Blasen, aber ganz kriegt sie ihn nicht hinein. Soviel größer als im Video kann mein Schniedel doch auch nicht sein! Immerhin durchaus variantenreich wird bis zu Ende geblasen, was ziemlich lange dauert, und meine potentiellen Nachkommen werden der Nahrungskette angegliedert. Danach offeriert sie mir, ich könne eine halbe Stunde bleiben für 100 Złoty oder eine ganze für 150, sie würde mir ersteres empfehlen. Mein Pimmel ist ihr nämlich zu groß und der Mund tut ihr schon weh. Na gut, so unrecht ist mir das nicht. Auch noch gespart, mit noch ner Runde hätte ich sowieso nicht gerechnet. Aber eigentlich ist mir das auch ein bisschen peinlich, da ich bisher nicht geizig war, hier nun mit 100 Złoty davonzukommen.

    Abends gehe ich dann zum plac Konstytucji 2/6. Dort habe ich eine heimliche Favoritin, bei der ich die beiden letzten Jahre jeweils war. Eigentlich nehme ich ja immer wieder ne andere, aber die ist wirklich genau mein Typ. Hier ist heute Abend nur ein Mädchen frei. Die ist eher unterdurchschnittlich. In ner halben Stunde könnte ich wiederkommen, dann sind die anderen vielleicht wieder frei. Ich verabschiede mich und gehe rüber zur Chałubińskiego 9/22. Eigentlich habe ich auch hier eine Favoritin, aber die war nicht da, schon das zweite Jahr in Folge, vielleicht hat sie doch aufgehört. Die furchtbare Frau vom letzten Jahr ist auch nicht da, dafür durchaus zwei hübsche Mädchen bzw. Frauen von insgesamt sicherlich sechs Damen. Nach kurzer Überlegung wähle ich die ältere der beiden Hübschen, eigentlich wollte ich zwar nur noch Frischfleisch, aber die sieht wirklich zu gut aus. Etwas kleiner, schlank und ein sehr hübsches Gesicht bei kürzeren blonden Haaren, genau mein Typ. 110 Złoty werden aufgerufen, 120 habe ich nur, das Wechselgeld gibts in Form einer Halbliterflasche Stilles Wasser. Hier ist der Sex wieder sehr gut. Hinterher bekomme ich aber mit, wie das Laken, statt in die Wäsche zu wandern, wieder ordentlich zusammengelegt und auf dem Bett für den nächsten drapiert wird. So läuft das also!

    Am Donnerstag telefoniere ich wieder länger, bis zweimal ein erfolgversprechender Kontakt herauskommt. In der Okopowa 56 habe ich laut Garsoniera gleich mehrere gute Frauen recherchiert, ich weiß nur nicht, ob die sich eine Wohnung teilen oder ob das verschiedene Apartments sind. Jeweils soll ich mich am Nachmittag wieder melden, jetzt ist besetzt oder es wird noch nicht gearbeitet, das kann ich nicht herausbekommen. Am Nachmittag fahre ich schon mal bis vor das Gebäude, ein riesiger Neubau mit mehreren Eingängen und rufe die mit der früheren Zeit an. Ja, ok, ich kann kommen. Nun muss ich noch simulieren, ich kann ja noch nicht wissen, wo sie sich befindet, dass ich jetzt noch 10 bis 20 min dorthin brauche. Sie hats aber eilig. Also gut, in 10 min bin ich da. Dann bekomme ich die Wohnungsnummer. Ok, Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. sieht etwas anders aus als bei Odloty, ohne Locken, aber sonst stimmt es schon. Auf alle Fälle Ü30, also schon wieder Milf. Keine Ahnung, ob man sich auf der Straße nach ihr umdrehen würde, in Polen wohl eher nicht. Aber die guten Kritiken bei Garsoniera sind nicht umsonst. Beim Blasen (ohne) rückt sie immer dichter an mich ran, bis die Sache in ein leckeres 69er übergeht. Die einzige Gelegenheit bei dieser Tour, einer Frau die Muschi auszuschlecken. Schließlich werden die drei Standardpositionen durchgenommen. Danach erzählt sie mir, ihr Freund weiß nichts von ihrem Job und denkt, sie würde in dem Steuerbüro ein Stockwerk drüber arbeiten. Deshalb sind ihre Arbeitszeiten von 8 bis maximal 16:30 Uhr. Dann wird die Initiative für eine zweite Runde übernommen, ich kriege auch wieder eine mustergültige Latte, schaffe es jedoch nicht, nochmal zum Ende zu kommen. Na egal... dann zeig ich ihr die anderen Damen von Odloty, die auch in der Okopowa 56 arbeiten sollen, ob die vielleicht mit in ihrer Wohnung anschaffen oder ob sie die kennt. Meine Ausrede: Hat mir der Kumpel gesagt... Sie kennt die eher nicht, auf keinen Fall in ihrer Wohnung, die eine vielleicht, die arbeitet im Kliff. Das kenne ich nicht, sehe aber später, so nennt sich der erste Eingang des Hauses.

    Ich überlege noch kurz, ob ich jetzt bei der Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar., die ich auch am Nachmittag wieder anrufen sollte, einen Versuch starte, da die aber auch schon Ü30 ist und ich davon erstmal genug habe, und außerdem ist es viel zu warm, lasse ich das. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich die nicht schon mal in der Banderii vor paar Jahren hatte.

    Abends besuche ich dann das Sogo, den meiner Meinung nach besten Stripclub in Warschau. Ich gehe extra nicht ganz so zeitig hin, so nach 23:00 Uhr, um nicht der einzige Mann im Laden zu sein, aber es herrscht trotzdem deutlicher Frauenüberschuss. Wie die Geier stürzen sich die Weiber auf mich, ich bin noch gar nicht richtig drin im Laden, geschweige denn an der Bar, da habe ich schon links und rechts zweie, die ihre Silikontitten im Netzkleidchen, wo die Nippel aus den Maschen rausgucken, an mir reiben, mich überfallen, bevor ich auch nur einen Blick in die Runde hab schweifen lassen können oder mir ein Bier bestellt. Ich kämpfe mich durch an die Bar, kriege mein Bier und hab Mühe, den ersten Ansturm abzuwimmeln. Lapdance, Striptease, nur 50 Złoty, you can touch my natural big titties (das war dann schon ne andere als die vom silikonisierten ersten Überfallkommando) und so weiter... Meine Güte, Mädels, lasst mich doch erstmal in Ruhe, ich will mich doch erstmal in Ruhe umgucken. Die kriege ich vorerst aber nicht. In der Hektik ist auch das erste Bier viel schneller alle als gewollt, an irgendwas muss ich mich ja festhalten. Ab und an tanzt wenigstens mal eine auf der Bühne. Manchmal gibts auch lustige Gespräche, ich sage nämlich immer, „später vielleicht“ oder „ich überlege noch“ und eine meint dann, was es denn so lange zu überlegen gäbe, sie würde sich einfach kaufen, was sie wolle und die Männer beim Striptease müssten erst noch lange überlegen und 50 Złoty wären doch kein Geld (das stimmt natürlich)... Und noch ne andere meint, ich hätte jetzt fast alle Mädchen in dem Laden kennengelernt, ich solle mich jetzt einfach entscheiden. Mit meiner Favoritin gehe ich dann mit, laut Eigenaussage aus St. Petersburg, gehe ich dann mit, meine absolute Traumfrau, es ist absolut genial mit ihr, nach dem ersten Lapdance verkauft sie mir gleich noch einen. Danach will sie Schampus zu 400 Złoty und wir streiten kurz über den aktuellen Kurs (zur Zeit tatsächlich besser als 1:4) und natürlich gibts den nicht! Hey Mädchen, für 400 Złoty kriege ich acht Lapdances in dem Laden oder eine Pulle Limo mit Alk, nun rate mal, wofür ich mich entscheiden würde! Danach nehme ich noch einen Lapdance bei der leicht vorlauten Kirsche, die ist zwar nicht ganz so modelmäßig, aber der Lapdance ist wieder echt gut, vor allem wie sie ihren Arsch an meinem Schritt reibt! Geil geil geil! Hier gehe ich auf alle Fälle noch mal hin!

    Am nächsten Tag verzichte ich aufs Telefonieren und fahre nachmittags zur Puławska runter. Dort war ich ne Weile nicht mehr. Zuerst zur Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.. Vielleicht so fünf Damen anwesend, nichts für mich dabei. Rauskommen ist irgendwie komisch, es geht nämlich nicht über den Eingang. Diese Tordurchfahrt ist nämlich von beiden Seiten vergittert. Von der einen Seite kann man sich einbuzzen lassen und wenn man drin ist, per kann man jeweils per Knopfdruck entweder die Hofseite oder die Straßenseite öffnen. Aber wie kommt man von der Hofseite wieder in diese Einfahrt? Ein Klingelterminal gibts da nicht, und wer weiß, wenn die im Puff sauer auf einen sind, könnten die einen auch verhungern lassen. Das hatte ich irgendwann früher schon mal festgestellt, da kam aber gerade jemand und hat mich in die vermaledeite Durchfahrt gelassen. Nun gut, auf polnisch steht dort wahrscheinlich dran, dass es auf der gegenüberliegenden Seite noch einen Ausgang gibt, wo man nicht erst irgendwo rein muss. So komme ich auch wieder raus.

    Dann mit der Bahn, in der Hitze habe ich jede Lust auf Fußweg verloren, zur Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.. Ich fahre eine Haltestelle zu weit (also zwei Haltestellen statt einer), weil ich dachte, es geht noch kürzer, also eine Haltestelle wieder zurück mit der Bahn in die andere Richtung. Puh! Eigentlich war es hier öfter schon gut. Ich werde nach oben gelassen, der Plüschhund steht immer noch im Flur wie damals vor 11 Jahren, als ich zum ersten Mal dort war. Na vielleicht ist es auch ein anderer inzwischen. Hier stellt sich eine wirklich hübsche schwarzhaarige Frau mit leicht asiatischem Touch vor. Ich frage trotzdem noch mal nach, ob es noch andere Mädels gibt, Stimmen habe ich doch gehört, obwohl meine Entscheidung schon fast gefallen ist. Nee, sie ist die einzige, die Kollegin hat einen Termin. 150 Złoty werden aufgerufen, dann Dusche. Äußerst hübsche und erotische Frau, sicher aber auch schon wieder über 30. Für den Sex werden die schwarzen Haare mit einem Stab zusammengesteckt, außerdem hat sie einen Seidenkimono an. Zuerst steht hier eine Massage auf dem Programm mit erotischen Elementen. Immer mal wird der Pimmel, der sich schon freut, touchiert, zum Schluss rutscht sie nackend auf mir rum und in den Nacken und in den Po beißt sie mir auch neckend. Sehr erfreut darüber ist der männliche Anhang. Der Sex ist dann in den Standardstellungen, zuerst Reiter, dann Missi und dann von hinten. Dabei kniet sie irgendwann vor mir, keine Ahnung, wie ich es besser beschreiben soll oder wie diese Stellung heisst und vor allem, wie wir es in der Position geschafft haben, die Balance zu halten. Danach noch ein bisschen AST, den asiatischen Einschlag weist sie empört zurück, reines ukrainisches Blut aus Kiew! Ich will noch mal nachbuchen, doch leider hat sich schon der nächste Freier angekündigt, steht buchstäblich schon auf der Matte (ich seh den Typen vor dem Eingang, als ich das Haus verlasse), wir verbleiben für Sonnabend.

    Folgerichtig schlage ich am späten Sonnabend Nachmittag wieder in der Pula auf. Die Kollegin wird von meiner Auserwählten gleich weggeschickt, ich sei für sie selbst. Nun, die hätte ich auch nicht genommen, blondiert und nicht so hübsch. Die Spiele vom Vortag werden wiederholt und danach erzähle ich, dass ich auch schon in Kiew war und dort nach ner Frau gesucht habe. Ob sie mich nicht mal zu Hause besuchen will? Ihr Visum ist vom Gouverneur und nicht für den Schengen-Raum, gilt nur für Polen. Sowas gibt’s?!? Ich frage sie, ob sie mich nicht verkuppeln will und dass ich vorhabe, bald wieder in die Ukraine zu fahren. Drei Schwestern hat sie, und sie verspricht, dass sie mich in einem großen sozialen Netzwerk in Kürze anschreibt. - Mit ein paar Wochen Abstand: Das ist leider nicht passiert.

    Abends gehe ich wieder ins Sogo. Heute sind mehr Männchen anwesend, dafür kommt es mir so vor, als ob weniger Weibchen da wären. Der Eintritt ist vor Mitternacht noch frei, happy hour, auch sehr nett. Die Lapdance-Preise haben sich innerhalb von zwei Tagen glatt verdoppelt, heute werden prinzipiell 100 Złoty aufgerufen. Als mir dann eine mal gefällt, mache ich sie drauf aufmerksam, dass es doch vorgestern noch 50 Złoty kam. - Dafür würde ich nur den Standard bekommen. - Na aber der reicht mir doch zu! Also ab auf die Couch. Anfassen verboten! - So sah der Standard vor zwei Tagen aber noch nicht aus! Lektion gelernt. Die nächste Kirsche kriegt 100 Złoty, ich handle dafür ganz geschickt eine längere Aktionsdauer heraus. Wie die Frau aussah, hab ich schon wieder vergessen. Dann kommt noch die russische Schönheit, die Frau hat echt Klasse, will aber nichts privates erzählen. Auch hier wird noch mal ein Lapdance zu 100 Złoty durchgeführt über eine versprochene Länge von drei Musikstücken, de fakto aber von ca. 1 1/2 Liedern. Egal... Als ich gehe, läuft sie mir noch mal über den Weg und ich verabschiede mich, dann kommt sie grade auf die Bühne ich bleibe noch kurz stehen, winke ihr zu, sie winkt zurück und dann aber raus, Ende.

    Nun könnte ich noch mal einen wegstecken und laufe, weil ich Bock auf meine Stammschnecke hätte oder ne andere hübsche Kirsche, zum Konstytucji. Dort sind nur 4 oder 5 sehr unterdurchschnittliche Mädels. Also zur Chałubińskiego, gleiches Vorhaben, die Stammschnecke, ein anderes hübsches Mädel oder die von vor ein paar Tagen. Aber auch hier ist nichts Begehrenswertes dabei. Weitere Latscherei durch die nächtliche Stadt unterbleibt, so dringenden Bedarf habe ich auch nicht mehr, im Vergleich zu vor ein paar Jahren, wo ich sicher noch mindestens drei Mädels in der letzten Nach beglückt hätte...

    Der Trip endet, wie er begonnen hat, mit dem unzuverlässigsten Verkehrsmittel der heutigen Zeit, in Ausprägung der Deutschen Bahn. Bis gleich!
     
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  3. 11. Oktober 2017
    Neuromancer

    Neuromancer Obersachse

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    Ich hänge mich mal unauffällig (aufgrund des unerfreulichen Ausgangs) an mich selbst heran...

    Vor längerer Zeit bin ich mal wieder nach Polen gefahren, und habe dabei, wie schon letztes Jahr, neben Warschau noch eine andere Grpßstadt besucht. Zuerst nach Danzig, wobei ich beim Umsteigen in Poznan nur mit Mühe eine polnische Prepaid-SIM-Karte erstehen konnte, die haben es irgendwie nicht mehr nötig. Über die Zugfahrt insgesamt decken wir lieber den Mantel des Schweigens, alleine die Pannen dabei könnten locker einen eigenständigen Bericht füllen, nur soviel, dass sowohl ich als auch eine Mitfahrerin aus Deutschland eine Ankunftszeit genau eine Stunde früher recherchiert hatten (die Fahrzeit stand nicht auf der Fahrkarte und ich habs mir extra am Vorabend noch mal aus der DB-Auskunft abgeschrieben), als uns die Schaffnerin zur Auskunft gab und der Zug dann nach deren Auskunft auch sozusagen planmäßig ankam... Film der Hinfahrt: Clockwork Orange (mehr Titten als in Erinnerung)

    Danzig selbst, abgesehen vom Altstadtkern, hanseatisch geprägt, ist eher unübersichtlich zersiedelt und insgesamt kam es mir doch etwas schmuddelig und grau vor, was aber auch am Wetter und der frühen Jahreszeit gelegen haben kann. Die Altstadt sah zwar alt aus, ist de fakto nach dem zweiten Weltkrieg aber komplett kaputt gewesen und wurde neu wieder aufgebaut. Gewohnt habe ich im zentrumsnahen und neuen Hotel Sadova, welches meine Empfehlung bekommt. Am Wochenende war dort Kurzurlaub für polnische Pärchen angesagt, in deren Richtung ich neidvoll schauen musste.

    Gewerblich war es ein eher schwieriges Pflaster, irgendwo auf dem Marktplatz gibt es einen Stripclub, in den einen die Koberer hineinziehen wollen, ein oder zwei Wohnungsbordelle habe ich recherchiert und gleich am ersten Tag, nach erfolgloser Telefonsession in Bezug auf Odloty/Roksa, Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. zugegriffen. Die Adresse lag dann aber etliche Hausnummern weiter weg als im Internet angegeben, aber egal. Ogarna 103/105 war es dann wohl, und man war nicht mehr besonders kooperativ, als ich vor Ort anrufe, wo und zu welcher Eingangstür ich denn nun hin muss. Ich probiere im Durchgang gleich an der ersten Tür rechts, und es scheint sogar zu passen, mir wird aufgetan. Ein paar Stockwerke höher warten zwei sehr hübsche junge Mädchen auf mich, die mit den langen schwarzen Haaren wähle ich aus. Für 200 Zloty gab es ziemlich durchschnittlichen Sex mit einer ziemlich hübschen jungen Frau mit langen schwarzen Haaren. Wie ich später von ihr erfahre, teils selbst herausbekomme, inseriert sie auch selbst bei Odloty/Roksa, und zwar Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar., Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. und Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar..

    Eine spätere intensive Telefonsession verläuft erneut erfolglos, die Auswahl nach Anwendung diverser Filter ist auch gar nicht mehr so groß, schließlich kriege ich sogar Kontakt mit einer Milf mit Fußfetischismus, die in der Abteilung Stadtzentrum inseriert, die genannte Adresse erweist sich jedoch als jwd, auf dem Google-Luftbild ist dort Feld, nach Openstreetmap stehen mittlerweile immerhin Häuser, aber quasi mit dem Überlandbus soweit rausfahren und dann am Ende eine Pleite zu erleben, darauf habe ich keine Lust, und sage wieder ab. Weiterer Sex wird auf Warschau verschoben.

    In Warschau habe ich mir wieder das bewährte Hotel Metropol gebucht. Gleich am ersten Tag vereinbare ich mir ein Date mit einer superhübschen Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. mit allerbesten Kritiken bei Garso in einem Hochhaus auf der Wolfganga Amadeusza Mozarta Straße - direkt neben der Jana Sebastiana Bacha Straße (die Straßennamen werden in Polen offensichtlich nicht durchgekoppelt). Das war wirklich mal ein Mädchen, wie man es gerne mit nach Hause nehmen würde. Sehr hübsch, sehr nett, 100 % Engagement, fast schon zuviel, wie mir kleine Schrammen am Pimmel hinterher bewiesen. Am nächsten Tag setze ich daher aus. Am übernächsten Tag bin ich wieder einsatzbereit und vereinbare mir ein Date mit einer überaus Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. Kirsche in der bekannten Adresse Okopowa 56. In diesem riesigen Neubaublock, auch oder zumindest Teile davon „Klif“ genannt, sind wahrscheinlich 10 % aller Wohnungen an Modelle vermietet. Ich war an der Adresse schon mehrfach, aber immer an einem anderen Hauseingang bzw. in einer anderen Wohnung. Die auserwählte Frau hat wirklich riesengroße Brüste, ist aber auch ein bisschen moppelig und sieht schätzungsweise nur 70 % so toll wie auf ihren Bildern aus. An der Motivation gibt es auch hier nichts auszusetzen.

    In den folgenden Tagen manifestiert sich leider eine Störung des Geschlechtsapparates, die schließlich zur Gewissheit wird. Da habe ich mir wohl auf der völlig versifften Zugtoilette auf dem Weg nach Danzig oder im Swimmingpool dort im Hotel was weggeholt. Ein Kollege, dem ich unter Schilderung mutmaßlich zu präziser Details frage, ob er sich auskennt, wie das mit Antibiotika in Polen läuft, meint, er würde zwar ein paar polnische Internetapotheken kennen, hätte vor Ort aber noch gar keine Apotheken gesehen. Nun, am nächsten Vormittag klappere ich rund ums Hotel in einer halben Stunde ungefähr fünf Apotheken ab. Scheiß Weiber! Von den einen holt man sich den Dreck, die anderen wollen einem nicht die Medis geben, die man braucht, um den Mist wieder loszuwerden. Einem männlichen Apotheker gegenüber wäre ich ja auch mal expliziter geworden, wofür ich es brauche, hätte aber wahrscheinlich auch nichts genützt und abgesehen davon konnten sich das die jungen Frauen am Tresen sicher auch denken. Weitere Aktionen unterbleiben unter diesen Umständen.

    Das i-Tüpfelchen der Glanzleistung der Deutschen Bahn kommt auf dem Heimweg: Kurz vor Abfahrt des Zuges erhalte ich eine Mail: „Ihre gebuchte Fahrt konnte aufgrund einer Fahrplanänderung nicht gefunden werden. Bitte rufen Sie die Auskunft an!“. Der Zug kommt zum Glück trotzdem. Film der Rückfahrt: Eyes wide shut (mehr Titten als erwartet)
     
  4. 29. Oktober 2017
    johnny__cash

    johnny__cash Obersachse

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    hallo,

    "Wolfganga Amadeusza Mozarta Straße - direkt neben der Jana Sebastiana Bacha Straße (die Straßennamen werden in Polen offensichtlich nicht durchgekoppelt)"

    Das ist eine Deklination oder sowas, wird genauer erklärt in Steffen Möllers Buch Viva Polonia.
    Für Leute die öfters in Polen sind oder mit den Leuten zu tun haben, sehr empfehlenswert, man kann viel lachen :D
     
  5. 21. Dezember 2017
    moravia

    moravia Sachse

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    Deklination in Polnisch hat schon was. Als ich 2011 zum ersten Mal in Polen, genauer gesagt, in Warschau war, konnte ich noch kein Wort Polnisch.

    Dass "Jana Pawla II" "Johannes Paul II" bedeutet, konnte ich da noch nicht ahnen - ich dachte vielmehr, dass die Allee nach einer Frau mit Vornamen "Jana" benannt ist. Für mich war ein "a" am Ende eines Namens immer als "weiblich" zu verstehen - ja, ich spreche Italienisch - da ist das dann halt so.

    Inzwischen, ein paar Polnischsprachkurse später (das ist schon hartes Brot, wenn man mit der Sprache an und für sich nichts zu tun hat) ist der Genitiv (dopelniac' - "wessen?") fast schon ein netter Begleiter geworden. Ungewöhnlich zu Beginn (für diejenigen, die einst Russisch in der Schule hatten, sicher leichter zu verstehen, warum ...).

    In Warschau, dort wo die Palme steht, also nicht weit vom SOGO Stripclub, ist der Rondo Charles'a de Gaulle'a. Und der Flughafen "Fryderika Chopina" ist auch nicht einer deutschen Friederike gewidmet .....

    Egal, zumindest kann ich jetzt die Berichte der polnischen Lochschwager im Garsoniera Forum ziemlich gut verstehen und, neben dem Gegenchecken der Anzeigen auf Odloty hinsichtlich Rezensionen der polnischen Freier, nebenbei meinen Vulgärwortschatz erweitern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Dezember 2017