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Best of SF Horizonterweiterung: FKK Paradies Erfurt

Dieses Thema im Forum "Best of" wurde erstellt von 61209131, 15. Oktober 2014.

  1. 61209131

    61209131 Sachse

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    Letztens im FKK Europa in Leipzig. Schwatz unter Kollegen.
    "Warste denn schon mal im Paradies in Erfurt? Der beste Laden hier, da musst Du unbedingt mal hin!"
    "Das ist aber nicht das Traumland, oder?"
    "Hilfe, nein, das ist woanders. FKK Paradies heißt der Laden. Erfurt. Schaus Dir einfach mal an."

    Na gut, wenn mir der Laden schon so heiß empfohlen wird...

    Der Plan war: abends einchecken, Laden und Lineup anschauen, ficken auch, und wenns gut ist, am Tag darauf eine Doppelschicht machen. Wenns Scheiße ist, könnte man ja statt dessen den Heizölturbo satteln und nach Eichenzell oder Leipzig düsen. Die Läden kenne ich schon, da fühle ich mich wohl.

    *** Unwillkommen 1 ***​

    Okay, abends einchecken. Irgendwann nach acht lenke ich die Rostlaube auf den Parkplatz. Links gehts zum Club, rechts zum Laufhaus, einladend wirkt von außen weder das eine noch das andere Gemäuer. Links rum also, ich will in den Club. Ein paar Stellplätze sind belegt, Probleme, den Turbo unterzubringen, hab ich nicht. Vorsichtshalber parke ich rückwärts ein…

    Mehr Probleme macht dann schon das Gitter an der Pforte. Ich schelle, es summt, ich drücke und rücke an der Tür. Nüscht. Ich schelle noch einmal, es summt, wieder mühe ich mich ab...
    "Ziehen!",

    ruft es von irgendwoher. Sach das doch gleich! Menno! Die Tür geht plötzlich ganz leicht auf…

    Ein kleines Loch in der Wand linkerhand dient als Rezeption. Ich bin zum ersten Mal hier. Zwar hab ich mich vorab belesen, aber es schadet nie, sich dumm zu stellen.
    "Was kostet das hier?"
    "Fünzig Euro."

    Ich reiche den Schein über den Schalter, bekomme einen Schlüssel.
    "Das wars?"

    Ein verständnisloser Blick über den Tresen zeigt mir, dass diese Frage keine Antwort finden wird. Okay, keine Clubführung, keine Erläuterungen, der Gast soll sich hier selbst zurechtfinden. Werde ich auch, irgendwie, aber bekloppt und dämlich obendrein ist das trotzdem. Gerade in kleinen Clubs wie hier erwarte ich geradezu, dass mir eine der DLˋs den Laden zeigt... wenn nicht gerade Rushhour herrscht. Herrscht hier aber mit Sicherheit nicht, so leer, wie der Parkplatz ist.

    Ich will die Umkleide stürmen, werde aber unverhofft aufgehalten. Eine DL, rötliche Haare, putzig zu Bunnyöhrchen hochgesteckt, steht wie aus dem Boden gewachsen vor mir, nimmt zwei Handtücher aus dem Regal rechterhand, lässt sich meinen Schlüssel zeigen. Dann schiebt sie mich zum Regal linkerhand. Ich soll mir Badelatschen nehmen... will ich aber nicht, ich hab meine eigenen dabei. Es dauert bisschen, eh sie das schnallt... dann bekomm ich meinen Spind gezeigt, sie legt die beiden Handtücher sorgfältig ins obere Fach des Spinds und verschwindet grußlos. Hm.

    Eine nette Geste, sicher. Als Newbie hätte mir eine Führung durch den Laden mit Sicherheit mehr geholfen. Und die Dame hätte gleich mal ein bisschen anbandeln können. Aber egal.

    Vielleicht wäre ich in diesem Moment besser gegangen…

    Wie aus dem Boden gewachsen steht plötzlich ein Kollege neben mir. Auch frisch angereist. Die Püppi von der Rezi hat ihm doch glatt direkt den Spind neben meinem gegeben. Wie bekloppt ist das denn, kann die Nuss nicht mitdenken? Es ist ja nun nicht so, dass der Bär steppen würde und Spinde knapp wären.

    Auch damit arrangier ich mich... besser: ich arrangier mich mit den Kollegen. Richtig, ich verwende den Plural. Etwa anderthalb Minuten später taucht wie aus dem Boden gewachsen nämlich ein weiterer Neuankömmling auf. Logisch, dass er die nächste laufende Nummer abbekommen hat. Und so stehen drei Kerle unmittelbar nebeneinander und sortieren ihre Siebensachen ein.

    Wenigstens sind es große Schränke, durch die Bank.

    *** Unwillkommen 2 ***​

    Endlich umgezogen, endlich geduscht, such ich mir einen Platz am Tresen in der Bar. Viel Platz ist nicht am Tresen, etliche Frauen langweilen sich heftig dortselbst und auf den Sofas…
    "Schatzieeeeeh!"

    Ich hasse diese Schatzi-Anmache. Sie widert mich geradezu an. Die drei Frauen, die mich unvermittelt so anbläken, streich ich sofort von der Liste. Eine dunkelhaarige stellt sich als Sarah oder Zarah vor, den Namen ihrer Kolleginnen hab ich erfolgreich verdrängt. Ich bekomm einen Dreier angeboten, noch bevor ich einen Kaffee bestellt hab. Herr im Himmel, was will ich eigentlich hier?

    Vielleicht wäre ich in diesem Moment besser gegangen…

    Ich bekomm meinen Kaffee. Milchkaffee hab ich bestellt, hingestellt wird mir Kaffee mit Milch. Der Kaffee kommt aus der großen Pumpkanne, er ist trinkbar, aber es ist halt German Filtercoffee und kein lecker Stöffchen aus einem Vollautomaten oder gar Siebträgermaschinchen. Dem Management hier ins Stammbuch: Vollautomaten kosten heutzutage kein Vermögen, und nicht nur die DL’s schätzen Milchkaffee, Espresso und Capucchino.
    "Was machst Du, Schatzieeeeh?"

    Ich kann Dir sagen, was ich ganz bestimmt nicht mache: Dich buchen. Aber danach hast Du ja nicht gefragt.
    "Ich hab Hunger, ich geh was essen."

    *** Willkommen 1 ***​

    So schnell wie möglich trinke ich meinen Kaffee und verhole mich dann in die Kantine. Der Laden ist ein bisschen verwinkelt, aber nachdem ich zweimal falsch abgebogen bin, steh ich endlich in der… nein, im Restaurant.

    Ich nenne das ganz bewusst Restaurant. Im Artemis wird man zum Essen in eine Kantine gebeten, im Sharks in ein Bistro. Im FKK Paradies Erfurt landet man tatsächlich in einem Restaurant. Besser sitzt man beim Essen in keinem der Clubs, die ich kenne. Rechterhand ist das Buffet aufgebaut, linkerhand gibt es ein paar Vierertische, dazu ein langer Tisch mit vielleicht zwanzig Sitzgelegenheiten. Tischdecken und Platzdeckchen lassen das alles sehr einladend wirken, auf den Tischen Servietten, Wasserkaraffen und Wassergläser zur Selbstbedienung. An der Wand ein großer Flatscreen, auf dem – mit Ton – Tagessschau 24 läuft.

    Wohlfühlen kann man sich hier, keine Frage.

    Nun wäre nur noch die Qualität des Essens zu bewerten… Ich mustere die Warmhaltebehälter…
    „Möchten Sie etwas essen?“

    Die Frage kommt von einer Deutsch mit Balkanakzent sprechenden Angestellten. Die Maus hat außerordentlich schlanke Hüften, stelle ich so ganz nebenbei interessiert fest.
    „Ja. Was gibt es denn?“
    „Sie müssen am Eingang bezahlen.“

    Nicht die Antwort auf meine Frage, aber was soll‘s. Die Fähigkeit, Fragen der zahlenden Kundschaft beantworten zu können und zu wollen, scheint hier nicht Einstellungsvoraussetzung zu sein.
    „Wieviel kostet das?“
    „Fünf Euro. Essen gibt es bis halb elf.“
    „Danke.“

    Fünf Euro. Hört sich nach einem fairen Preis an, auch wenn ich noch nicht in die Displays geschaut habe. Ich latsche also einmal quer durch den Puff…
    „Schatzieeeh, hast Du schon gegessen?“

    … löhne am Empfang fünf Euro, bekomme ein Bändchen um das Handgelenk und latsche quer durch den Puff zurück. Mahlzeit!

    Doch, das Essen ist sein Geld wert. Eine Auswahl an Salatzutaten, rohes und sauer eingelegtes Gemüse, eine Schale mit Dosenobst. Vorsuppe. Blanchiertes Gemüse, Bandnudeln, Kartoffeln, Kartoffelgratin, Schweinebraten mit Pilzen… ich hab mir nicht alles gemerkt. Ich greife zu bei den Nudeln und dem Gemüse, zum Dessert nehme ich mir noch ein Schälchen – kein Plastebecher aus dem Supermarkt, sondern ein Glasschälchen! – Joghurt mit einem Klacks Beerenobst.

    Doch, so lasse ich mir das gefallen… vor allem, da alles Verzehrte für mich das Prädikat „genießbar“ trägt.

    Nach dem Essen bedanke ich mich bei der Schmalhüftigen:
    „Danke, es hat sehr gut geschmeckt!“
    „Ich freue mich!“

    Hatte ich schon erwähnt, dass die Schmalhüftige nur gebrochenes Deutsch spricht?

    Derart gesättigt, trolle ich mich zurück in die Bar. Käffchen und Wasser hole ich mir am Tresen, dann verdrücke ich mich auf die große, braune, quer stehende Couch.
     

  2. 61209131

    61209131 Sachse

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