Goldentime

  1. WICHTIGE MITTEILUNG

    Da bekanntlich zum 1. Juli 2017 das neue ProstituiertenSchutzGesetz (ProstSchG) in Kraft tritt, das u.a. für jegliche Spielarten des GV eine Kondombenutzung vorschreibt, sind ab sofort keine Berichte, Fragen oder Hinweise mehr im Forum erlaubt, die auf den Verzicht eines Kondomes hindeuten.

    Dies gilt für AO, FO und FT, da auch franz. nur mit Kondom durchgeführt werden darf.

    Daher werden solche Berichte editiert oder ganz aus dem Forum entfernt!

    Da wir davon ausgehen, dass wir es nur mit gesetzestreuen Prostitutionsgästen zu tun haben, kann zukünftig auf die explizite Erwähnung des Kondomeinsatzes verzichtet werden.

    Auch Fragen, ob etwas ohne Kondom geboten wurde, sind obsolet! Darauf kann es eh nur die Antwort NEIN geben!

    Wir danken für Euer Verständnis, Euer Modteam

    Information ausblenden
  2. Viele Leute haben vielleicht das Problem, dass Ihre Mailadresse im Forum nicht mehr stimmt, sie sich also kein neues Passwort zuschicken lassen können. Hier kann geholfen werden. Einfach eine Mail an den Support schicken. Unten auf der Seite rechts ist dafür ein Kontakt Link. Ins Formular dann bitte Usernamen, alte Mailadresse und neue Mailadresse eintragen und abschicken, der Support meldet sich dann bei Euch.

ProstSchG Verfassungsklage gegen das neue ProstSchG

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von guenti1, 24. November 2016.

  1. Sacki

    Sacki Obersachse

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    guenti1, die Umsetzung des Gesetzes wird sowieso ein Massaker. Es werden wohl 90% der Wohnungspuffs geplättet. Das ist zuverlässig durch die Forderung nach getrennten Sanitärräumen für Kundschaft und Dienstleister gewährleistet. Nur: welcher Laden hat 2 Badezimmer?
    Zwecks Ausweitung der Sperrbezirksverordnung: das könnte fürs Land problematisch werden, eine Sperrgebietsverordnung ist erstmal Stadt/Gemeindesache. Nur hat da wohl noch nie jemand gegen geklagt.
    Übrigens ist die damals ziemlich restriktive Sperrbezirksverordnung von Braunschweig nach einer Klage in ziemliche Probleme geraten. Dazu brauchts aber jemanden mit gut Geld, der das Risiko und die Zeit (mehrere Jahre) eines Gerichtsverfahrens auf sich nehmen will.
     
  2. Feldstecher

    Feldstecher Sachsenteam

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    Hier kommt noch was neues zu dem Thema, aus einer anderen Richtung.

    "Wenn Sie als Kunde betroffen sind, können Sie sich mit einer Verfassungsbeschwerde gegen die die Grundrechte der Kunden der Prostituierten verletzenden Vorschriften des Prostituiertenschutzgesetzes, insbesondere gegen die Kondompflicht, die u.a. auch für oralen Verkehr gilt, wehren. Die Kondompflicht stellt einen gravierenden ungerechtfertigten Eingriff in die sexuelle Selbstbestimmung des Einzelnen dar. Hinzu kommt, dass das Gesetz bei einem Verstoß gegen die Kondompflicht eine Geldbuße in Höhe von bis zu 50.000,00 EUR allein für die Kunden der Prostituierten vorsieht – die Prostituierten sind straflos. Weiterhin zu nennen sind hier die Verbote bestimmter Sexualpraktiken wie Sexparties oder die Ermächtigung der Behörden jederzeitiger Personenkontrollen - auch von Kunden - durch die Behörden. "
    gegen-kondompflicht.de
     
  3. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Abgesehen von einigen fragwürdigen Formulierungen auf der o.g. Webseite dieser Kanzlei (z.B. vorgeschriebene Gesundheitsprüfungen ???) ist mir besonders der Satz aufgestoßen:

    "Die Einlegung von Verfassungsbeschwerden ist grundsätzlich noch bis zum 1.7.2018 möglich."

    Dazu:

    1. Fakt:
    Gem. § 93(3) BVerfGG: "Richtet sich die Verfassungsbeschwerde gegen ein Gesetz oder gegen einen sonstigen Hoheitsakt, gegen den ein Rechtsweg nicht offensteht, so kann die Verfassungsbeschwerde nur binnen eines Jahres seit dem Inkrafttreten des Gesetzes oder dem Erlaß des Hoheitsaktes erhoben werden." (sh. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.)

    "Normalerweise" tritt ein Gesetz mit seiner Verkündung, d.h. der Voröffentlichung im Bundesgesetzblatt, in Kraft. Das ProstSchG wurde am 27.10.2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (sh. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. ) und ist gem. Artikel 7 (2) jedoch erst am 1.7.2017 in Kraft getreten, also zeitlich versetzt. Die Gründe dafür sind bekannt: das Bürokratie-Monster benötigt zur Umsetzung seine Zeit; und selbst diese Zeit reicht - wie wir wissen - nicht aus, da es in vielen Bundesländern noch an entsprechenden Landesregelungen mangelt (z.B. eine landesweit einheitlich geltende Sperrbezirksverordnung in Sachsen - sh. mein Post oben)

    Was ist prioritär ? Der Tag der Verkündung im BGBl oder der Tag des Inkrafttretens ?

    Selbst wenn am 1.7.2017, dem Tag des Inkrafttretens, die einjährige Verjährungsfrist beginnt, so endet sie am 30.6.2018 um 24 Uhr. Wer also glaubt, am 1.7.2018 eine Verfassungbeschwerde gegen das ProstSchG in Karlsruhe einreichen zu können, wird wohl mit der Nichtannahme seiner Beschwerde wg. Verjährung rechnen müssen.

    Dies sollte eigentlich eine Kanzlei - auf der KÖ in Düsseldorf ansässig - wissen ... :aeh:

    2. Fakt: Ich könnte mir gut vorstellen, dass das BVerfG den Beginn der Verjährungsfrist zum 27.10.2016 sieht und somit die Verjährung am 26.10.2017 um 24 Uhr endet.
    Die Argumentation liegt auf der Hand: die vom Gesetz betroffenen Bürgerinnen und Bürger hatten von da an genügend Zeit, über persönliche und rechtliche Konsequenzen zu befinden.
    Ich würde mich also a priori nicht darauf verlassen, erst zum 31.10.2017 - wie auf der HP dieser Kanzlei angekündigt - eine Verfassungsbeschwerde einzureichen.

    Wie schrieb ein FK aus dem Rheinforum dazu: "So kann man auch mit dem ProstSchG Geld verdienen." Mit 99 Tacken ist man dabei ... 100 Leutchen sollten schon zusammenkommen ...

    Außerdem: mit der Ende Juni 2017 von RA Starostik eingereichten Verfassungsbeschwerde ist alles in zutreffender und ausreichender Weise gesagt, die "Bandbreite" ( DL + Betreiber + Freier) abgedeckt.

    Es ist IMHO ein Irrglaube, dass die Erfolgsaussicht gegen ein Gesetz vorzugehen davon abhängig ist, wieviele dagegen aufbegehren ... (aktuelles Beispiel: Ablehnung der Verfassungsbeschwerde(n) gegen § 217 StGB, Thema: Selbsttötung, sh. hier und Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.).


    Einen Satz
    in o.g. Webseite der Kanzlei würde ich allerdings sofort unterschreiben:

    "dass es den Verfasser(inne)n des Prostituiertenschutzgesetzes in Wahrheit nicht um die Bekämpfung einer angeblichen Zwangsprostitution oder um den Schutz der Prostituierten, sondern um die ratenweise Abschaffung der Prostitution überhaupt geht."
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. September 2017
    Marleen2010 und bofan gefällt das.
  4. highba

    highba Sachse

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    ....und für Chemnitz Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.
     
  5. Forty

    Forty Sachsenlegende

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    Alle Achtung, 180 Tagessätze! - Körperverletzung wird hingegen mit nur 30-60 Tagessätzen bestraft!

    Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun! [​IMG]

    Ein Bekannter von mir ist mit 3,2 Promille im Blut von der Polizei angehalten worden. Er musste 40 Tagessätze bezahlen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. September 2017
  6. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. noch ein (bestätigender) Link dazu.

    Dass man in diesem Bericht als Beispiel den Friedhof benennt, erscheint mir etwas skurril.

    Viel problematischer sehe ich - auch im Hinblick auf die Wohnungsprostitution - ein anderes Beispiel: was ist, wenn sich im Nachbarhaus eine Tagesmutti (plötzlich) selbständig macht, um paar Kiddies zu betreuen ?

    Da "entwickelt" sich ein riesiges Pulverfass ...

    Und abzusehen ist, dass paar wenige Etablissements am (unkritischen) Rande der Stadt "übrigbleiben", die dann einfacher zu überwachen und zu kontrollieren sind ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. September 2017
  7. freddy

    freddy Obersachse

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    Da sich hier doch immer wieder Mißverständnisse und Fragen auftun, möchte ich Euch einen Artikel verlinken, der gut ausführt, warum wir mit Angaben zu Damen vorsichtig sein müssen.

    Wer Massage mit Happy End anbietet, ist seit Juli eine Prostituierte und muss sich anmelden, bekommt den Stempel und den hat man wohl lebenslang.
    Das ganze Gesetz erinnert eher an Mittelalter und Hexenverfolgung.

    Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.

    Somit dürfte auch erkennbar sein, dass eine Dame, die eine "normale" Massage anbietet, sich nicht den Ausweis "Hure" in die Geldbörse stecken möchte, weil sie mir entgegenkommt und Klein-Freddy mitbehandelt.

    Man kann nur hoffen, dass dieses Gesetz modifiziert wird, Klagen laufen ja schon.
    Kurz vor der Wahl ist das ein Thema, welches mich umtreibt.
    Doch leider wollen die Parteien, die das Gesetz abschaffen würden, auf der anderen Seite Millionen Leute reinlassen, die unsere Damen steinigen würden.
    Schwer...

    Schönen Tag allen
    Freddy
     
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  8. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Das ist leider so: wurde hier schon diskutiert ...
     
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  9. freddy

    freddy Obersachse

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    Entschuldigung, diesen Faden hatte ich nicht gelesen.
    Mein Hinweis kann also gern gelöscht werden.
    Peinlich:rolleyes:
     
  10. Forty

    Forty Sachsenlegende

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    Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig!
     
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  11. hennecke

    hennecke Sachsenlegende

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    Na mein Gott nochmal ,da is es eben vorbei mit ''wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass'',was ist denn nun schon ein Unterschied ob mir jemand nur einen runterholt oder mir einen bläst oder sich ficken lässt.Ich fand das schon immer albern ,dass sich die Tantraeulen für was besseres hielten.
    Da müssen sich die Massagetanten halt auch vorm Amtsvorsteher niederknien und den Spruch ''Ich bin ne Hure ,gib mir den Schein'' aufsagen und gut isses.
    Seid doch froh ,dass die Hirnscheisse der Gesetzgeber wenigstens gleichmässig verspritzt wird.
     
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  12. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Danke @hennecke für Deinen profunden und hochemotionalen Beitrag zum Inhalt dieses Threads.

    Genau dies wollten endlich mal die Tantra- und Massage-Ladies der Republik hören (bzw. lesen) ...

    Hattest wohl gerade (heut´ Nacht kurz vor eins) wieder ´nen Schub - wie hier ? Bergmaa ( ähm: Bauer ) ?

    Dass es auch anders geht, "friedlicher" und respektvoller miteinander, wird selbst im stock-konservativen München bewiesen - sh. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. : ein Tantrastudio an einem Ort, wo Prostitution nicht sein darf.
    Erst die Klage gegen das Land Bayern hat zum Einlenken der Behörden bewogen.

    Der anstehende Hurenpass - egal ob für DL´s oder für Tantra- bzw. Massage-Ladies - ist eine unakzeptable Stigmatisierung, die auch wir - die wir diese Dienstleistungen nutzen - nicht einfach so hinnehmen sollten !

    Da relativiert auch Dein Trost nicht, "dass die Hirnscheisse der Gesetzgeber wenigstens gleichmässig verspritzt wird." ( ja: Bauern-Jargon - alles klar )

    So long !
     
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  13. hennecke

    hennecke Sachsenlegende

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    Da einige Generationen meiner Vorfahren dem Nährstand angehörten und mir durch ihre Hinterlassenschaften ein durchaus angenehmes Leben ermöglichen bin ich da gar nicht böse wenn mich jemand Bauer nennt, auch wenn sich mein Tätigkeitsfeld in andere Richtungen erstreckt.
    Du musst mir auch für meinen Beitrag nicht danken,nur weil ich das schreibe was ich meine und nicht genau das was Tantraeulen gerne hören wollen. Ich hoffe der Beitrag ist würdig für dein Archiv, führe es nur recht ordentlich weiter!
    Ich bleibe dabei ,das ganze Gesetz ist Hirnschiss, das es aber für alle gleichermassen angewendet wird die Sex für Geld anbeten ist richtig.Nur weil mir jemand mit irgendwelchen spirituell/religiösem Quark für Geld einen runterholt ist er kein bissl erlauchter als jemand der sich für Geld ficken lässt.
    Auch bei diesen sogenannten Wellnesmassagestübchen ,als Kleinunternehmen angemeldet mit bissl Umsatz und Zuzahlung vom Amt ist es richtig das sie genauso behandelt werden wie normale Wohnungspuffs. Warum sollen die nicht richtige Steuern zahlen wie alle anderen, wenn sie ,zwar irgendwie heimlich,Schwanzmassagen und evtl. mehr für ordentlich Kohle anbieten.
    Entweder gilt ein Gesetz für alle oder für keinen ,soweit müssten wir hier in dem Land überall kommen ,dann brauchen wir auch keine Bananen mehr auf Fahnen nähen.
     
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  14. freddy

    freddy Obersachse

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    @hennecke - Das Problem am Gesetz ist auch, dass die kleinen Wohnungspuffs verschwinden werden.
    Das Gesetz, so klärte mich meine bevorzugte Dame auf, verbietet das Übernachten im "Arbeitszimmer".
    Meist reisen aber die Damen und die kleinen Privatwohnungen können nicht noch zusätzliche Schlafzimmer haben.
    Damit ist es das Aus für sie - und für uns heißt es in absehbarer Zeit, dass wir nur noch in Laufhäusern und Clubs unterwegs sein werden.
    Auch auf KM werden sich die Reihen sicher lichten.
     
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  15. hennecke

    hennecke Sachsenlegende

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    Ja und!?Da sind doch entweder nur noch Balkan/exSowjets ,deren Stutentreiber lassen sich schon was einfallen ,kannste einen drauf lassen.
    Und bei den deutschen sind doch eeh fast nur noch welche ,die uns schon vor 20 Jahren gelangweilt haben ,die paar wenigen wo es sich noch lohnt hinzugehen , kannste an einer Hand abzählen.Neue deutsche Frauen kommen doch kaum noch dazu,guter Arbeitsmarkt ,Konkurrenz ausm Osten ,gesellschaftliche Ächtung,-da setzt das neue Gesetz nur noch den i-PUNKT drauf.Die guten Studios wie z.B. Tauben in Leipzig ,Plauen Heubnerstr, Chemnitz Neefestr.werden damit leben können,die bedienen sich bei den Ausländern mit Niveau und regeln das sicher mit der Übernachtung.
    Und ansonsten brauch ich noch ne anderthalbe Stunde bis Prag,ich war erst letztens übers Wochenende da ,da kannste ficken bis nur noch Luft kommt und Massagen waren auch super.
    Nach Athen und zurück fliegste wenn du günstig buchst für 100 Öcken, ich war vor kuzem da,zwar mit dem Auto ,das ist schon nervig ,ging aber nich anders ,ich musste danach erst mal Pause machen mit vögeln, soviel hab ich da genagelt.
    Von mir aus könnense hier Gesetze machen wie sie wollen ,wenn ich will find ich ein Gebüsch.
     
  16. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Klar: jemand, der zwischen Tantra und Sex nicht zu unterscheiden vermag, gar tantrische Massagen als "spirituell/religiösem Quark" bezeichnet, schmeißt alle Masseusen und Prostituierte in einen Topf.

    Offenbar kannst Du Dir nicht vorstellen, dass es Masseusen (und Massagestudios) gibt, die weder HE noch sonstige sexuelle Dienstleistungen anbieten und die sich mit dem Hurenpass stigmatisiert fühlen.

    @freddy kam es in seinem Post darauf an hinzuweisen, dass man(n) sich mit konkreten öffentlichen Informationen zu den Erlebnissen in Massagestudios u.a. auch aus diesem Grund zurückhalten sollte.
    Wir sollten die ganze missliche Situation, die mit dem ProstSchG hervorgerufen wurde/wird, nicht noch durch sensationelle Berichterstattung verschärfen ... gut, dass die MOD´s hier aufpassen ...

    Beiträge in Vekalsprache und im Tenor der Überheblichkeit fallen grundsätzlich bei mir durch´s Rost ... sorry: da must Du noch etwas an Deiner (bäuerlichen) Ausdrucksweise feilen :no:... old sleepy

    Falls Du es noch nicht gemerkt haben solltest: in diesem Thread geht es nicht (vordergründig) um Steuern und Steuergerechtigkeit, sondern um die Sensibilisierung aller (am Pay6 Interessierten) gegen dieses Gesetz vorzugehen, die Auswirkungen - auch für uns Freier - zu erkennen und ggf. unser Verhalten darauf einzustellen.

    Oh man(n): da war´ste aber lange nicht auf der Pirsch; wer nach Prag oder Athen fährt um zu vögeln, sollte doch wirklich hier "abgefischt" haben. Tschechinnen oder Russinen kannste auch in Chemnitz oder Zwigge haben; dafür brauch´ste nich übern (Erzgebirgs-)Kamm düsen oder gar nach Athen ...

    Nehm´ Dir ein Beispiel an @hollebolle (sh. hier) - oder hast Du nur einen Finger an Deiner Hand ... ?

    Für jemanden am Ende seiner Pay6-Karriere nachvollziehbar ... :biggrin:
     
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  17. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Welche Probleme (in Kürze) die hierzulande ansässigen "erotischen Betriebe" ( und dazu zählen auch Massagestudios, die erotische Massage und Tantra anbieten ) umtreiben könnten, beschreibt ein aktueller Aktikel aus der Sächsischen Zeitung zum Thema der künftig landesweit geltenden Sperrbezirksverordnung Sachsen. ( sh. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. )

    Darin heißt es:

    "Mit der unmittelbar bevorstehenden Sperrbezirksverordnung sind solche Diskussionen [über subjetiv empfundene Ungleichbehandlung zum Standort von Prostitutionsbetrieben] aber ohnehin vom Tisch.

    Dann gibt es statt juristischer Verästelungen eine klare Vorschrift, deren Kontrolle und Durchsetzung schlagartig für die Ordnungsbehörden bequemer wird. Zwar wird darin die Stadt Görlitz im Gegensatz etwa zu Dresden oder Plauen keinen konkreten Sperrbezirk vorgeschrieben bekommen, dafür aber zwei andere Auflagen:

    Zum einen wird Straßenprostitution generell unter Strafe gestellt, zum anderen ist dann Prostitution im Umkreis von 200 Meter um schützenswerte Einrichtungen untersagt. Dazu zählen Schulen, Kindertagesstätten und Spielplätze ebenso wie Kirchen und Einrichtungen der Altenpflege. Damit dürfte sich im Görlitzer Stadtzentrum kaum eine Stelle finden, die von dieser Bannmeilen-Regelung nicht erfasst würde.

    Prostitution wird sich, wo baurechtlich zulässig, an den Stadtrand verlagern", ...


    Klar: die konkreten Sperrbezirke in den Städten Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz werden weiterhin von den jeweiligen Stadt-Oberen definiert. In allen anderen Städten und Gemeinden Sachsens unter 50.000 Einwohnern war die Prostitution bisher ohnehin verboten (sh. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.).

    Das größere Problem dürfte die 200-m-Bannmeile sein; hier könnte es demnächst einige unliebsame Überraschungen geben, vor allen in Städten wie z.B. Leipzig, die bisher diese Bannmeile nicht kannten ( sh. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. ) ... :(
     
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  18. Luemmel68

    Luemmel68 Sachsenteam

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    Das von Dir verlinkte Schriftstück ist aus dem Jahr 2000. Einige der dort genannten Strassen sind seit Jahren als Anlaufpunkte den Behörden mit Sicherheit bekannt. Dennoch existieren sie weiter ohne das etwas unternommen wird. Kann man rein rechtlich nach siebzehn Jahren nicht inzwischen von einer stillschweigenden Duldung ausgehen?
     
  19. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Eine Duldung begründet keinen fortlaufenden Rechtsanspruch. ( sh. auch Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. )

    Gerade nunmehr, da die Prostitutionsstätten eine Konzession für deren Fortbestand benötigen, werden die zuständigen Behörden (Ordnungsamt/Gewerbeamt) genau hinschauen, wo sich der Betrieb befindet; und ob sich mittlerweile in der 200-m-Bannmeile Objekte angesiedelt haben, die eine Verweigerung der Konzession begründen.

    Natürlich werden auch anonyme Anzeigen, wie in o.g. SZ-Artikel beschrieben, weiterhin (leider) an der Tagesordnung sein...

    Die 200-m-Regelung selbst kann IMHO auch zu Diskussionen und Rechtsstreitigkeiten führen. Sie stellt ab auf die entsprechenden Grundstücksgrenzen und nicht auf die Bebauungsgrenzen. Wenn also z.B.das Gebäude einer Kindereinrichtung von einem großen Spiele-Garten umgeben ist, können die relevanten Gebäude wesentlich weiter als 200 m voneinander entfernt sein: die Grundstücksgrenzen sind entscheidend ...
     
  20. ufo07

    ufo07 Obersachse

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    So eine Sperrbezirksverordnung ist doch eine feine Sache für die Städte wie Dresden,Chemnitz usw.! Prostitution wird nur dort erlaubt wo die Kommune bzw. ein Strohmann über geeignete Wohnungen/Appartements verfügt. Die Stadt/ der Strohmann als Vermieter bestimmt die Mietpreise.
    Also Alles prima! Alles unter Kontrolle und die Stadt kassiert munter mit! Wozu doch so ein Prostitutionsschutzgesetz nützlich sein kann.
     
  21. 50er

    50er Obersachse

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    Welche Auswirkungen die Zwangsregistrierung insbesondere auf unsere einheimischen DL kam ja schon zur Sprache. Aber welche Auswirkungen wird die Anmeldepflicht für unsere zugereisten DL haben? Habe mir da so meine Gedanken gemacht. Es sind ja doch in Chemnitz und sicher einigen anderen Städten allein reisende, selbstständige arbeitende DL vornehmlich aus der ehemaligen SU mit guten Service unterwegs. Will eine neue DL in D arbeiten muss sie sicher eine Woche für den Anmeldevorgang einplanen. Das bedeutet für sie erst einmal Geld für Gebühren und Aufenthalt in D, da sie erst nach der Anmeldung ihren Service Anmelden kann. Diesen Weg werden nicht viele DL beschreiten. Wahrscheinlicher ist das ein Zuhälter die Anmeldung organisiert und finanziert und die DL das dann abarbeiten müssen. Soviel zum Schutz vor Zwangsprostitution. Politiker setzen 5, Ziel verfehlt, Schämt euch!!!
     
  22. Paybackmax

    Paybackmax Sachsenlegende

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    Seit wann diktiert eine Kommune die Mietpreise?

    Was hindert die Dame einmalig "eine Woche" Zeit einzuplanen. Die Anmeldung muss doch nicht in jeder Kommune und bei jedem Besuch wiederholt werden?

    Bin auch kein Fan des ganzen, aber bei den Fakten sollten wir schon bleiben.
     
  23. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Wer die Wahl hat ...

    ... sollte - 5 Tage vor der Bundestagswahl - darüber nachdenken, ob man(n) für einen solchen Prostitutionshasser und Hardliner wie Frank Heinrich (MdB/CDU), Direktkandidat aus dem Wahlkreis Chemnitz, sein Kreuzchen macht; federführend und mitverantwortlich für das ProstSchG ...

    Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. und Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. und Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. paar Erinnerungen an sein Wirken ...


    ... jeder hat es selbst in der Hand ...


     
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  24. Balticseafan

    Balticseafan Sachsenlegende

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    Den lässt ja nichtmal eine Nutte ran. Blanker Neid ist das! Im verendeten Sozialismus war (außer tägliche Planübererfüllung) auch fast alles verboten - aber das jetzt ,ist mehr als Drangsalierung und Beschneidung elementarster Rechte! Ich weis, wo mein Kreuz hinkommt. Früher war ich nach der Kneipe oft "Blau"
     
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  25. Intermammarius

    Intermammarius Staff Innendienst Sachsenteam

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    Sollte sich, nach diesem Posting, der Thread in Richtung Wahl & Parteien
    entwickeln ist hier mit Sicherheit sofort Schluss!
     
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