Goldentime

  1. WICHTIGE MITTEILUNG

    Da bekanntlich zum 1. Juli 2017 das neue ProstituiertenSchutzGesetz (ProstSchG) in Kraft tritt, das u.a. für jegliche Spielarten des GV eine Kondombenutzung vorschreibt, sind ab sofort keine Berichte, Fragen oder Hinweise mehr im Forum erlaubt, die auf den Verzicht eines Kondomes hindeuten.

    Dies gilt für AO, FO und FT, da auch franz. nur mit Kondom durchgeführt werden darf.

    Daher werden solche Berichte editiert oder ganz aus dem Forum entfernt!

    Da wir davon ausgehen, dass wir es nur mit gesetzestreuen Prostitutionsgästen zu tun haben, kann zukünftig auf die explizite Erwähnung des Kondomeinsatzes verzichtet werden.

    Auch Fragen, ob etwas ohne Kondom geboten wurde, sind obsolet! Darauf kann es eh nur die Antwort NEIN geben!

    Wir danken für Euer Verständnis, Euer Modteam

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  2. Viele Leute haben vielleicht das Problem, dass Ihre Mailadresse im Forum nicht mehr stimmt, sie sich also kein neues Passwort zuschicken lassen können. Hier kann geholfen werden. Einfach eine Mail an den Support schicken. Unten auf der Seite rechts ist dafür ein Kontakt Link. Ins Formular dann bitte Usernamen, alte Mailadresse und neue Mailadresse eintragen und abschicken, der Support meldet sich dann bei Euch.

ProstSchG Verfassungsklage gegen das neue ProstSchG

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von guenti1, 24. November 2016.

  1. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Schade, dass der Forum-Thread zum neuen ProstSchG - aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen - geschlossen wurde :(. (Wenn ein Thread in´s Politische abdriftet, ist es IMHO durchaus sinnvoller, die entsprechenden Beiträge zu separieren, anstatt den gesamten Thread zu schließen ... noch dazu bei einem solch wichtigen Thema)

    Dort wäre die nachfolgende Info eigentlich gut aufgehoben:

    Dona Carmen e.V. aus FFM erhebt Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. gegen das ab 1.7.2017 in Kraft tretende Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. (ProstSchG) und bittet um Spenden zur Finanzierung dieses Vorhabens.
     
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  2. Paybackmax

    Paybackmax Sachsenlegende

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    Ich glaube der wurde geschlossen weil die Diskussion mal wieder sehr stark Richtung Obstweide abgedriftet ist und am Ende nur noch Muß von der Weide übrig geblieben ist - sei es drum - erlebt man nicht nur hier.

    Tja, "Mitstecher", ich hoffe das ist Euch wenigstens einen 5er Wert. Es ist ja auch bald Weihnachten. Von einem ordentlichen Gesetz, mit denen Damen ordentlich arbeiten können und das wirklich gegen die "schwarzen Schafe" vorgeht, wäre ich denke für alle etwas getan.
     
  3. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

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    Also da würde ich erstmal abwarten. Auch vor dem Bundesverfassungsgericht sind Popularklagen ausgeschlossen, d.h. man kann nur klagen, wenn einen die Regelungen selbst benachteiligen. Das sehe ich bei Dona Carmen eV nicht. Evtl. "schickt" man auch irgendeine Hure als Beschwerdeführerin vor; die kann dann das Verfahren gleich für ordentliches Marketing nutzen :).
     
  4. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Ich geh´ mal davon aus, das Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar., der Dona Carmen in Karlsruhe vertreten soll und als Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin tätig ist, keine Luftnummer ablässt. Er ist ja kein Unbekannter, auch z.B. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. ...

    Mich wundert allerdings, dass es hier im SF keine solch lebhafte Diskussionen der FK´s gibt, wie z.B. im Rheinforum (sh. hier - über 800 Beiträge und 24.000 Klicks seit 2/2015 ...) oder im Booms FFM-Forum.
    Sind wir Sachsen diesbezüglich lethargisch ? :aeh:
     
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  5. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

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    Die Sache ist die: Done Blubblub eV kann keine Verfassungsklage erheben, weil sie das ProstG nicht selbst betrifft (jedenfalls auf den ersten Blick). Der Verein will aber Spenden und tut so, als ob die für ihn wären. Sie sind aber wohl nicht für ihn, sondern für irgendeine Strohmannhure, in deren Namen die Sache offiziell durchgezogen werden wird. Das wäre ein Fall vom Spendenbetrug.
     
  6. Forty

    Forty Sachsenlegende

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    Wir Sachsen sind realistisch! - Paar Beiträge in irgend welchen Foren bringen doch gar nichts.

    Und dann soll noch mal jemand behaupten, wir Ossis meckern nur...
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. November 2016
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  7. charly5555

    charly5555 Obersachse

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    Die Beiträge bringen soviel wie die Diskussoinsrunden im TV. nämlich Garnix.
     
  8. Paybackmax

    Paybackmax Sachsenlegende

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    Ich bin vorsichtig mit dem Wort "Typisch" als Wertung - hier trifft das aber voll und ganz zu!

    Jede Diskussion um eine AO Hure, um einen 10er oder 20er mehr den eine Dame will oder eine die irgendwie "komisch" ist wird lebhafter geführt als dieses ernste Thema! Ich kann Euch nur dringend raten sich mit dem Thema zu beschäftigen das uns da im nächsten Sommer erwartet. Wenn es nämlich wirklich so kommt, dann wird sich die unsere Welt ziemlich ändern - nicht zum besseren.

    Selbst wenn es nichts bringt oder es "Spendenbetrug" sein sollte: Dona Carmen ist ein seriöser Verein der die Belange von Prostituierten schützt. Ich denke da ist ein 5er gut investiertes Geld, vor allem wenn man mal etwas über den Tellerrand schaut und sich ansieht was die sonst noch so machen. Letzendlich können auch wir als Gäste froh sein, dass es solche Vereine gibt die sich um die Mädels kümmern wenn es mal nicht so läuft wie es sollte.

    Ist aber am Ende auch jeden selbst überlassen - rechtfertigt aber nicht solche Behauptungen aufzustellen.
     
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  9. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    @Poppenrulez: Du irrst ! Selbstverständlich kann ein inländischer rechtsfähiger Verein (als juristische Person des privaten Rechts) - so wie dies Dona Carmen ist - am BVerfG eine Verfassungsklage - exakterweise ist es eigentlich eine Verfassungsbeschwerde (gegen ein Gesetz) - anstrengen (guggst Du: Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.). Im Übrigen kann dies auch schon im Vorfeld des Inkrafttretens eines Gesetzes geschehen, z.B. dann, wenn es später zu nicht mehr revidierbaren Dispositionen kommen kann.

    Verfassungsbeschwerde deshalb, da man am BVerfG niemanden verklagen sondern allenfalls sich darüber beschweren kann, wenn man Verstöße gegen das Grundgesetz beanstandet.

    Derartige Klagen bzw. Beschwerden unter Federführung eines Vereines wurden auch schon etliche Male praktiziert (guggst Du Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. und Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. und Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.). Ob im konkreten Fall als Einzel- oder Sammelklage - bleibt abzuwarten ...

    Wenn Du schon keine Ahnung in derartigen (juristischen) Angelegenheiten hast, dann halte Dich wenigsten in Deinen Posts mit dem Versprühen Deines Halbwissens in Konjunktivform zurück, anstelle Dona Carmen a priori des Spendenbetrugs zu bezichtigen - unglaublich ... :no::no::no:
     
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  10. Poppenrulez

    Poppenrulez Obersachse

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    Du verstehst das Problem nicht. Eine Verfassungsbeschwerde ist nur zulässig, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Eine davon lautet, dass man selbst durch das Gesetz betroffen sein muss (sog. Beschwerdebefugnis). Damit sollen Popularklagen ausgeschlossen werden, wo irgendwelche Personen oder Vereine für die eigentlichen Betroffenen klagen, weil das zu Klagehäufungen führt. Dona Dumdum ist durch ein ProstG nicht betroffen, es geht nur um die Huren und ihre Anmeldepflicht. Ich hab das Gesetz nicht wirklich gelesen, aber ich bezweifle einfach mal, dass dort die Arbeit eines Vereins für Prostis mitgeregelt wird. Wenn das so ist, dann ist Don Dumdum nicht beschwerdebefugt und ein derartiges Verfahren wäre hoffnungslos. Das wissen die auch, weil sie von einem Anwalt beraten werden. Wenn sie daher Spenden für ein solches Verfahren erbitten, dann spricht viel dafür, dass diese Spenden an jmd. anderes gehen - den eigentlichen Beschwerdebefugten (im Zweifel halt eine Prosti). Das kann Spendenbetrug sein, weil darüber getäuscht wird, wie eine Spende verwendet und wem sie zugute kommt, in jedem Fall ist es schlechte Form, weil man sowas leicht klarstellen kann, wenn man schon "bettelt".

    Natürlich sind diese Bemerkeungen mit Vorsicht zu genießen, weil ich den Fall nicht wirklich kenne, vllt. werden Vereine mit dem ProstG auch aufgelöst, vllt. ist das BVerfG sehr großzügig und läßt Selbsthilfevereine zu (bei Juristen muss man mit jeder Art von Dümmlichkeiten und Rechtsbeugungen rechnen, so dass man fast immer dumm dasteht, wenn man sich positioniert). Ich würde da ohnehin nicht spenden, aber wenn, dann würde ich schon wissen wollen, wie die sich das vorstellen: Wollen die tausende Euro an ihren Anwalt verpulvern, damit der ihnen anschließend das sagt, was ich hier sage?
     
  11. suender357

    suender357 Sachsenlegende

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    letztlich ist das Geld ja für den RA.Dreh u. Angelpunkt ist ja der Inhalt des neuen Gesetzes.Wer sich den schon mal in Ruhe durchgelesen hat,dem wird schnell klar wer in dem Gewerbe ab Mitte 2017 den Ober-Lude spielen will.Die Vorstellungen von Hydra blieben quasi unbeachtet.Das Gesetz wurde verabschiedet wie in der Volkskammer-alle Spitzbuben sagten ja und Gegenstimmen blieben unbeachtet.Über was da noch kaum einer nachgedacht hat,ist der Bürokratiemoloch der für die Umsetzung dieses Gesetzes geschaffen werden muss.Ich schätze,das mind. 50% der Fickwohnungen dichtmachen werden,da sie entweder aus baulichen Gründen nicht so verändert werden können das sie die gesetzl. Anforderungen erfüllen bzw. die Vermieter können/wollen schlichtweg nicht soviel Geld investieren,denn wie sollen sie das auf die jetzt schon z.T. sehr hohen Mieten umlegen?
    Es ist bestimmt kein schlecht angelegtes Spendengeld,denn auch uns Kunden betrifft es nicht unerheblich...und wer nicht kämpft hat schon verloren...
     
  12. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Dein Post, @Poppenrulez, kann ich beim besten Willen nicht unkommentiert stehen lassen:

    Wie kommst Du auf den Einfall zu behaupten, dass Dona Carmen e.V. "igendein Verein" sei, der vom neuen ProstSchG nicht betroffen und somit am BVerfG nicht beschwerdeberechtigt sei ?

    Dona Carmen e.V. ist ein Verein, deren Mitglieder Sexarbeiterinnen - also DL´s - sind, die unmittelbar und direkt vom neuen ProstSchG betroffen sind bzw. sein werden. Da dieser Verein seine Mitglieder vertritt ist er in elementarer Weise befugt, eine Verfassungsbeschwerde sowohl als Einzelklage als auch als Sammelklage anzustrengen.

    Entsprechende Links zu ähnlich gelagerten Fällen aus anderen Branchen findest Du weiter oben.

    Der ist gut .... :biglaugh::biglaugh::biglaugh: Hast Du ein Problem mit der Justiz oder mit Juristen ? :biglaugh:

    Sei vorsichtig mit derartigen Formulierungen - dies kann Dir schnell mal ans Bein schnappen ...

    Dann informier Dich vorher, bevor Du Derartiges postest !
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. November 2016
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  13. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Dies ist ja auch ein Grund, weshalb dieses Gesetz zwar verabschiedet jedoch erst zum 1.7.2017 in Kraft treten kann ...
     
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  14. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Für interessierte FK´s, die weder Zeit noch Mauke haben, sich in den umfangreichen Text des neuen ProstSchG einzulesen: hier ein nützlicher Link zur Basisinformation.

    Man(n) beachte speziell Punkt 4. :no:
     
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  15. Forty

    Forty Sachsenlegende

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    Na prima, dann kann ich mir Pay-Sex in Deutschland abgewöhnen! [​IMG]

    Das eröffnet dann den Damen ganz neue Geldbeschaffungsmöglichkeiten. Den Freier erpressen, wenn er sich blank einen blasen lassen... hat zum Beispiel!
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2016
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  16. guenti1

    guenti1 Sachsenlegende

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    Ich möchte weiß Gott hier kein Horrorszenario aufbauen; so wie der Titel des Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. zu dieser Thematik lautet: "Das neue Prostitutionsgesetz 2017 - Der Todesstoß für das Rotlicht-Gewerbe ?"

    Es wird alles nicht so heiß gegessen wie´s gekocht wird - heißt es umgangssprachlich. Beispiel: Mindestlohn in Deutschland - was wurde da nicht alles vorher gedönst ... und nun ?

    Weil es @Forty erkannt hat: das Szenario mit dem FO. Der Freier wird erpressbar. Vielleicht weniger im Nachhinein (womöglich in Form einer Anzeige) sondern erpressbar vielmehr vor dem Spaß. Und wie lässt sich dies regeln ?: mit Geld - wie fast alles in dieser Gesellschaft.
    Eine DL ist ja eine (kleine) Unternehmerin und sie wäre eine schlechte, wenn sie dies nicht mit Geld reguliert. Das muss dann natürlich alles im Zimmer bleiben ... ok. Wir reden incl. FO dann nicht mehr über 70430 ...

    Weitere Marktregulierungen sind abzusehen: das Angebot an Sexdienstleistungen wird sich ausdünnen und bei gleichbleibender Nachfrage steigt der Preis ...

    Auch wenn Rechtsexperten momentan davon ausgehen (sh. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.), dass trotz Verfassungsbeschwerde das Gesetz aller Voraussicht nach zunächst zum 1.7.2017 in Kraft tritt, wäre es für alle Beteiligten - auch für uns Freier - bedeutsam, wenn das neue ProstSchG in seiner Gesamtheit vor dem BVerfG als verfassungswidrig zu Fall kommt.

    Von daher sollten wir jede Initiative begrüßen und ggf. unterstützen, die derartiges zum Ziel hat.

    Richtig erkannt @Balticseafan ! Sage ich ja schon seit 2014. Deshalb habe ich ja (in Absprache mit meinem Tour-Manager :biglaugh: ) meine "Bildungsreise" durch die FKK- und Saunaclubs der bunten Spass-Republik dahingehend modifiziert, zunächst die AO-Clubs heimzusuchen - als bekennender Freak des latexfreien Spaßes. Solang es diese noch gibt. (sh. die RTC-Tour)

    Die anderen Clubs, die mit dem Latex, reißen mir ja nicht aus ... ich bin ja noch jung :1syellow1:
    dies mach ich auch jetzt schon - da muss ich nicht bis zum 1.7.2017 warten :biglaugh:
    :beerdrink:
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2016
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  17. Sacki

    Sacki Obersachse

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    Die ganze Grütze hätte auch weitaus einfacher funktioniert:
    1. jede Prostituierte, die außerhalb des Landkreises in dem sie ihren Wohnsitz hat (für mindestens 3 Monate vor Arbeitsaufnahme) arbeitet braucht nen Reisegewerbeschein.
    2. ein Reisegewerbeschein zwecks Prostitution ist nur zu erteilen, wenn a) ausreichende Sprachkenntnisse vorliegen, b) die Tante weiß, was sie tun wird und c) ein verpflichtendes Beratungsgespräch zwischen Gesundheitsamt, Finanzamt und der Tante (Steuernummer=mandatory!) stattgefunden hat.
    Wer (politisch unkorrekt, aber sehr wirksam) wie die Schweiz handeln würde, der würde den Balkanesen eine Tätigkeit im Gewerbe glatt verbieten.
     
  18. Rosenkavalier

    Rosenkavalier Teenie-Fan Sachsenteam

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    In der BRD-GmbH weiß die eine linke Hand mal wieder nicht was die andere linke Hand tut. Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. / Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.
    (Eine rechte Hand ist ja pöse)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Januar 2017
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  19. Freund

    Freund Obersachse

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    Wir müssen alle mit immer mehr Bürokratie leben da ja auch viele Beamte eine Daseinsberechtigung brauchen. :behead:

    Ich bin der Meinung das es wirklich Zeit wird etwas zu ändern. Ordentliche Betreiber werden kein Problem haben und Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.ogar mehr Umsatz!

    Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.

    "In Eros-Centern und Laufhäusern haben wir oft unglaublich hohe Tagesmieten, wo man erst nach 5 billigen Nummern im Plus ist und auch noch für Werbeumlagen oder Hausessen zusätzlich zur Kasse gebeten wird. Solche „Konzepte“ kann man sehr wohl als Wucher betrachten und bei strenger Anwendung der neuen Vorschriften, dürfte hierfür von amtlicher Seite keine Erlaubnis erfolgen!

    Das Anteilsmodell, durchaus auch bekannt als „50/50“, findet man auch noch immer bundesweit, obwohl es eigentlich verboten ist und lange Zeit als Indiz für Zuhälterei gewertet wurde.

    Für kriminelle Akteure in diesem Bereich wird Deutschland wahrscheinlich nicht mehr das „El Dorado“ sein, zumal unsere Strafverfolgungsbehörden auf hohem Niveau arbeiten und nur selten der Korruption verfallen sind. Hier könnte durchaus eine zunehmende „Abwanderung der fragwürdigen Elemente“ entstehen, was die ordentlich arbeitenden Sexworker sicher durchaus begrüßen würden."


    Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.

    "Erlaubnispflicht für Betreiber eines Prostitutionsgewerbes bzw. den Stellvertretern. Diese beinhaltet eine Darlegung eines Betriebskonzeptes, sowie eine Zuverlässigkeitsprüfung der betreibenden Personen. Hierzu zählt auch die Einholung von behördlichen Führungszeugnissen.

    • Betriebskonzepte, welche menschenunwürdig, ausbeuterisch und/oder mit der sexuellen Selbstbestimmung nicht vereinbar erscheinen und der Ausbeutung von Prostituierten Vorschub leisten, werden verboten.
    • Gesetzliche Vorgaben im Bezug auf Hygiene, Sicherheit und Gesundheit. Unter anderem ein Notrufsystem und das Verbot zur Nutzung des Arbeitsraumes als Wohn-/ Schlafraum.
    • Kontrollpflichten für Anmelde-, Informations- und Beratungsgespräche, Meldebescheinigung, Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. usw."
     
  20. violon1974

    violon1974 Sachsenlegende

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    @Freund , da wird sich nicht viel ändern ...

    Gesetz hin, Gesetz her ...

    und weil du vom 50/50 Model sprichst , als Immobilienmakler bekommst du manchmal nur 25 % von 100 % und da machst du dir nicht die Finger, oder anderes schmutzig und das ist in keinster Weise sittenwidrig ...

    wer soll das überhaupt überwachen??

    denkst du nicht , das für all deine Punkte auch ganz legal Wege gefunden werden, um sie umgehen zu können ??
     
  21. Paybackmax

    Paybackmax Sachsenlegende

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    Die 3 Punkte für sich sind ja soweit wünschenswert. Aber wieso muss für jedes "Betriebszimmer" dann ein eigenes Bad vorhanden sein? Fördert das irgendwie die Hygiene wenn es weder Gast noch SDL nutzen? Das Notrufsystem ist ebenso ein Witz - das unterstellt das die SDL sich nicht selber wehren könnten und das Gäste potenziell aggresiv sind. Übrigens: bei wem soll dann der Notruf ankommen - bei der Polizei die dann in 15min mit tatütatat, angefahren kommt oder beim Luden den man nicht mehr im Nebenzimmer sitzen haben möchte? Oder gar bei einer Security die dafür bezahlt werden muss?

    Genauso bringt die Kontrollpflicht nichts: Wer es tun will, tut es. Die Damen die jetzt schon unter dem Radar sind, werden es bleiben und sich daran nicht stören. Die seriösen Damen die sich nicht unbedingt mit Klarnamen und Adresse in "irgendein" Register (das ist noch nicht genau definiert) eintragen müssen - die sind die Dummen.

    Wie so häufig in unserem Land. Die Ansätze sind gut, aber die Umsetzung weder plausibel noch durchdacht.
     
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  22. Freund

    Freund Obersachse

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    Hab ich bisher was falsch gemacht, bei Miete eventuell. Bei Immobilien 3,5% bis 7% je nach Aufwand. Sicher hast Du andere Kunden als andere ;) Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.
     
  23. violon1974

    violon1974 Sachsenlegende

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    hier ging es um die Teilung bei einem Vertrag bei einer Maklerfirma und nicht die Provisionshöhe, ich bezog mich auf dein 50/50 Model ...
     
  24. Freund

    Freund Obersachse

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    Glaube über "Regelungen" im Beamtenstaat lohnt sich nicht zu reden. Wir wollten mal einen weiblichen Lehrling anstellen da war eine Tante von der IHK im Büro. Wir haben nur eine Toilette, das geht schon mal nicht! Der Sitz war nicht gut genug und der Bildschirm den wir täglich nutzen auch nicht, Wir haben es daraufhin gelassen. :cool:
    Ein Fall aus Schweinfurt: Es Klingelt und nur einer ist vor der Kamera. Das Mädchen lässt ihn rein und es kommen 3 Neubürger. Sie schlagen das Mädchen zusammen, rauben Handy und Tageseinnahmen.
    Das ist der Ppunkt im Beamtenstaat, die Umsetzung. Polizei sieht "Nutte" und sagt eine Anzeige ist nutzlos da sie die Täter eh nicht finden.
    Ich denke wenn nichts klappt aber die Schnüffelei in Anzeigen garantiert. Sicher sind auch "nette Nachbarn" die ihrer "Meldepflicht" nachkommen oder entäuschte Freier. Das wird ein Risiko für die Dame.
    Im übrigen habe ich nur die Gesetze verlinkt, das Geschriebene ist nicht von mir ;)
     
  25. Freund

    Freund Obersachse

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    O.k. falsch verstanden. Wenn überhaupt bei uns nur Alleinaufträge obwohl der Bum eben weg ist wenn Du nicht mit einem Bauträgerhai arbeiten willst. Wir machen das auch nur nebenbei. ;)
     
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