Relax-Insel Düsseldorf

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  2. WICHTIGE MITTEILUNG

    Da bekanntlich zum 1. Juli 2017 das neue ProstituiertenSchutzGesetz (ProstSchG) in Kraft tritt, das u.a. für jegliche Spielarten des GV eine Kondombenutzung vorschreibt, sind ab sofort keine Berichte, Fragen oder Hinweise mehr im Forum erlaubt, die auf den Verzicht eines Kondomes hindeuten.

    Dies gilt für AO, FO und FT, da auch franz. nur mit Kondom durchgeführt werden darf.

    Daher werden solche Berichte editiert oder ganz aus dem Forum entfernt!

    Da wir davon ausgehen, dass wir es nur mit gesetzestreuen Prostitutionsgästen zu tun haben, kann zukünftig auf die explizite Erwähnung des Kondomeinsatzes verzichtet werden.

    Auch Fragen, ob etwas ohne Kondom geboten wurde, sind obsolet! Darauf kann es eh nur die Antwort NEIN geben!

    Wir danken für Euer Verständnis, Euer Modteam

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Sonstiges Sammelsurium

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von Earl Thomas, 26. Januar 2014.

  1. 10. Mai 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Von der anderen Seite der Wand konnte ich das Gespräch hören, erhielt also Unterricht im Dialekt der Nackarstadt. Und endlich hörte ich „do muss ich mool gehe, was mussn ich bezahle?“.
    Sie bekam die Information, zahlte offenbar und dann hörte ich die Tür.
    Die Wand wurde zusammengeschoben.
    „Dann wollen wir mal. Legen Sie sich auf den Bauch, Und wenn ich einen Griff ansetze der weh tut sagen Sie es.“
    Die Massage begann und war nicht übel, aber auch nichts Besonderes.
    Das Kommando zum Umdrehen kam. Ich folgte und spürte die rhythmischen Bewegungen. Dann spritzte es heraus.
    „Warten wir einen Augenblick, dann sehen wir mal ob noch was drin ist.
    Ungefähr eine Minute verging und ich wurde abgeputzt.
    „Dann schauen wir mal.“
    Sie griff wieder zu und beförderte die Reste heraus.
    Ich zog mich an und fragte was es koste.
    „50, steht doch auf der Tafel“.
    Ich gab ihr 55 und fragte was sie sonst noch mache.
    „Ja, ich kann Sie unten noch rasieren. Da haben Sie ja ab und an Bedarf. Hab ich gesehen. Kostet 15. Halt wie beim Friseur üblich.
    Das war es. Ich ging.
    Als Fazit sei gesagt dass es zwar ungewöhnlich war, aber mich nicht zur Wiederholung anspornte.
    Von der Telefonzelle aus rief ich nochmals P an. Wieder ohne Erfolg. Ich fuhr zu meinen Eltern.
    Am vergangenen Abend konnte ich meinem Vater das Mitbringsel, ein Handy von Motorola, nicht geben da meine Mutter zu redselig war.
    Und ich erzielte damit einen überraschenden Erfolg.
    An und für sich hatte ich das Handy ja für mich gekauft scheiterte aber am Widerstand von Monika.
    „Was willst Du denn damit. Das ist ein Spielzeug für Wichtigtuer, braucht man nicht, absolut unnütz!“
    Da sagte ich halt es sei für meinen Vater bestimmt.
    „Da wirst Du aber wenig Erfolg haben, bei so was unnützem, was soll der denn damit!“
    Immerhin, sie glaubte es. Zwar war ich anderer Meinung, behielt die aber für mich, beschloss aber mir bei nächster Gelegenheit ein Handy zu kaufen.
    Dieses hier war ja nun zweckbestimmt.
    Und bei meinem Vater stieß ich auf Erfolg, er war begeistert.
    Der Tag verstrich und an dem folgenden Tag führte mich mein Weg zum Finanzamt.
    Das Gewerbeamt hatte offenbar die vermeintlichen Erkenntnisse an das FA gemeldet.
    Ich erklärte den Sachverhalt und konnte die Sache bereinigen.
    Und wieder rief ich bei P an. Und wieder hatte ich keinen Erfolg. Daraufhin fuhr ich über die Brücke zu deren Wohnung.
    Der Briefkasten stand kurz vor der der Explosion. Nun, das war nichts Ungewöhnliches.
    Auch mit meinem Klingeln erzielte ich keinen Erfolg und ich begann mir Sorgen zu machen.
    Weiterhin hatte ich ein sexuelles Problem zwar wurde am Vortag mein Sperma entsorgt, aber halt nur per Hand und ich war ja durch Monika verwöhnt.
    Also ging ich an der nächsten Ecke links ab zu einem Wohnsilo.
    Vor nicht allzu langer Zeit war ich hier öfters mal bei einer Thai gewesen. Und mit der war ich zufrieden, es war immer nett, auch persönlich. Über meine Treffen mit ihr hatte ich schon geschrieben, zu einem Zeitpunkt als ich das Sammelsurium noch nicht chronologisch ordnete. Aber da war P.
    Ich dacht schon dies wäre nicht mein Tag, das Schild war ab.
    So zog ich mich in den nahen Kinderspielplatz zurück und schaute in MM wo ich auch fündig wurde.
    Wieder ging ich in die Telefonzelle und erreichte gleich beim ersten Versuch eine Anbieterin.
    Es war unverkennbar eine Thai. Diese sagte mir sie wäre in der Plautstraße.
    Ja, das war gerade die nächste Ecke, gegenüber der Eisenbahnbrücke über den Rhein nach Mannheim.
    Also ging ich hin und eine kleine zierliche Thai öffnete mir.
    Die Verständigung war kompliziert, sie sprach kaum Deutsch, schon am Telefon brachte sie kaum die Straße heraus. Aber deutsch und englisch gemischt ging es. Gut, der Wille sich auf eine Nichtdeutsche einzustellen gehörte dazu.
    50 wollte sie haben, oder 100. Dann „sie machen“, was immer das sein sollte.
    Ich gab ihr 100 und sie strahlte. „Kleider ausziehen, Shower“ verstand ich.
    Also ich mich aus und sie auch. Ich wurde an der Hand gefasst, „komm“ und in das Bad geführt.
    Es war ein riesiges Bad das durch eine ebensolche Dusche gekennzeichnet war. Die Dusche sah aus wie der Bestandteil einer Fabrik.
    Ich wurde mit Duschbad übergossen und mit einem Schwamm behandelt.
    Und ich sah unterhalb ihres rechten Rippenbogens eine deutliche Narbe. Es sah aus wie ein schlecht operierter Messerstich.
    Da tat sie mir leid und ich beschloss besonders nett zu sein, sie war es doch auch.
    Mein Gott, wer hatte diesem Geschöpf so was angetan.
    Sie seifte mich wieder und wieder ein, schrubbte mich mit dem Schwamm ab und redete auf mich ein.
    Hauptsächlich auf Thai. Ich verstand zwar kein Wort aber merkte dass es was Schönes war.
    „Gut?“ - Ich streichelte ihre Wange. „Sehr schön“.
    Sie strahlte.
    „Schwanz wasch, ok“ - „Ok, schön.“
    Und das tat sie. Sie zog die Vorhaut zurück, und wusch die Eichel.
    „Weh, gut, ok.“ - „Schön, ok.“
    Mein Schwanz verschwand in ihrem Mund und sie lutschte.
    Die schwarzen Augen richteten sich nach oben und sie ließ ab.
    „Alles schluck, tief, gut.“
    Ich streichelte ihren Kopf, die Wange.
    Und wieder verschwand mein Schanz in ihrem Mund. Was so alles in den kleinen Mund passt.
    Es zog und juckte, ich ergoss mich, hörte mich stöhnen.
    Sie griff nach der Dusche und spülte die Reste in den Magen.
    Dann wurde ich abgetrocknet.
    Mein Kopf wurde nach unten gezogen während sie auf die Zehenspitzen ging und mir einen Kuss auf den Mund verpasste.
    Ich wurde aus dem Bad in das „Arbeitszimmer“ gebracht.
    „Massage mach“.
    Ich antwortete ob wir nicht erst eine rauchen würden.
    Die Kleine schaute mich verständnislos an.
    „Smoking?“ - „Ja.“
    Wir rauchten und dann wurde ich massiert. Als dies geschehen war sagte sie „ficken?“.
    Da zog ich sie an mich und sagte „später“.
    Zwei Finger öffneten ihren Schlitz, fuhren in sie und erkundeten. Und dies gefiel offensichtlich, denn als ich so spielte spritzte sie plötzlich.
    Und da lag sie auf mir und ich spürte ihr Bein auf meinem Schwanz.
    Ich küsste sie auf die Haarpracht.
    „Du anders. Andere schnell rein, ficken. Du nicht“.
    Ich küsste sie auf die Nasenspitze.
    „Mann nicht gut.“ - „Was für Mann.“ - „Mein. Immer ficken. Tag ficken. Haus komm. Ficken. Geld. Ich Fickmaschin. „
    Ich zog sie mehr an mich und sie genoss es, begann fast zu schnurren.
    Dann griff sie nach unten.
    „Hart. Schwanz. Ficken?“ - „Ja.“ - „Gummi? Nix brauch. Ja.“ - „Ich würde gerne richtig in Dich spritzen.“
    Verständnisloser Blick,
    „Nix Gummi.“ - „OK“.
    Sie mochte gern unten liegen.
    Ich erfüllte den Wunsch und ihre Vagina schloss sich wie eine enge Manschette um mich. Bald pumpte ich Flüssigkeit in sie.
    Wir waren fertig und ich gab ihr noch 50, unverlangt aber wohl verdient.
    Die strahlenden Augen dankten es mir.
    „Du bald komm, schön ficken, gut mach.“
    Ich küsste sie und versprach wieder zu kommen.
    In der Zukunft ging ich oft zu dieser Adresse.
    Aber ich sah sie nie wieder.
     
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  2. 21. Mai 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Ich beschloss zu meinem Vater zu fahren.
    Als ich jedoch auf dem Wege war beschoss ich nochmals nach P zu schauen. Ich ordnete dies zwar als sinnlos ein, aber versuchte es.
    Ich klingelte und zu meinem Erstaunen hörte ich den Türsummer.
    Also die Treppe hoch und da öffnete sich die Tür.
    P stand vor mir.
    „Du? Komm rein.“
    Das tat ich.
    Sie hätte ihre „Sache“, könnte nicht arbeiten und sei daher in die Privatwohnung gegangen, nun sei sie hier obwohl sie immer noch blute. Sie müsse es halt den Gästen mit der Hand machen, bräuchte ja das Geld.
    „Warum hast Du nicht drüben angerufen?“ - „Die Nummer steht in meinem alten Kalender den ich nicht mitgenommen habe.“ -„Warum bist Du nicht rübergekommen, warst doch schon oft da?“ - „Und auch oft war dein Freund da. Und ich habe keine Lust ihn zu sehen.“ -„Warum denn, mein Freund ist so nett.“ - „Lassen wir das.“ - „Ich kann es nur mit der Hand machen und ihn in den Mund nehmen. Meine Sache, aber die ist morgen wieder weg.“
    Und dann begann die alte Leier, wie toll ihr Freund sei, dass sie ihn bald heiraten würde, er würde schon jetzt alles sparen.
    „Ich glaube ich gehe nun, wollte nur nach Dir schauen. Aber bei Dir scheint ja alles in Ordnung zu sein.“
    Ich stand auf. Sie schaute mich entsetzt an.
    „Bleib doch. Ich mach es Dir mit der Hand und blase. Ist doch auch schön, haben wir doch oft gemacht.“ - „Nein, ich muss gehen.“ - „Bitte bleib doch. Ich mach es lieber mit Dir als mit einem Fremden.“ - „Also gut, mit der Hand.“
    Ich zog mich aus und sie machte es.
    „Da kommt ja kaum was?“ - „Kein Wunder, als ich zu Dir wollte ist irgendwann alles rausgelaufen. War ja ein paar Mal hier.“
    Die Wahrheit sagte ich nicht.
    „Wenn Du morgen kommst kann ich wieder richtig.“ - „Mag sein. Aber morgen um acht fahre ich nach Leipzig.“
    Sie schaute mich an.
    „Kannst Du mir das Geld für die nächsten Male im Voraus geben, als Vorschuss?“ - „Und an wie viel denkst Du?“ - „Tausend?“ - „Auf keinen Fall. Aber rück mal raus mit der Sprache, für was und wieso brauchst Du das Geld?“ - „Na ja. Ich hab zwei Tage nicht gearbeitet. Kann an und für sich nicht arbeiten und will auch nicht.“ - „ Du hast im Monat 15.000,00. Da ist das Geld gleich zusammen.“ - „Da sind die zwei teuren Wohnungen. Die Möbel sind noch nicht alle bezahlt. Und mein Freund hat mich rübergeschickt damit ich wenigstens mit der Hand mache. Das Geld brauche ich dringend.“ - „Also, Du willst tausend Mark damit Du die Deinem Freund geben kannst.“ - „Ja, der spart für die Hochzeit.“
    Ich war fassungslos. Wie konnte man so naiv sein.
    „Gut. Ich gehe jetzt. In zwei Stunden bin ich wieder da und gebe Dir zweihundert. Und Du machst es mir nochmal?“ - „Ehrlich?“ - „Hab ich Dich schon mal angelogen?“ - „Nein. Da lass ich auch keinen rein und warte auf Dich. Hast Du noch den Schlüssel.“ - „Ja an meinem Bund.“ - „Dann schließ einfach auf wenn Du wieder da bist.“
    Ich ging.
    Zuerst zum Italiener, etwas Essen, dann zum Automaten.
    Danach ging es wieder zu P.
    Ich hatte mich wieder erholt und diesmal kam auch etwas mehr.
     
  3. 4. Juni 2017
    Earl Thomas

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    März 2017
    Als sich Darth Vader meldete schaute ich zunächst auf das Display.
    Nur ein Buchstabe leuchtete da.
    P.

    Ich erschrak und allerlei Gedanken schossen durch meinen Kopf.
    Was wollte P von mir? Seit 2007 hatte ich Sie nicht gesehen. Nur Anstandshalber hatte ich Weihnachten, Ostern und an ihren Geburtstag angerufen und die üblichen Grüße übermittelt.
    War etwas geschehen?

    Ich nahm das Gespräch an.
    „Hallo, ich bin es. Die P. Ich brauch Deine Hilfe.“ - „Grüß Dich. Und was kann ich für Dich tun?“
    Zuvor muss ich sagen das gewisse Dinge in ihrem Haushalt noch auf mich angemeldet waren.
    Und gerade darum ging es. Sie brauchte neue Geräte.
    Ich sagte zu und sie sagte sie würde mir alles zuschicken.
    Damit war das wesentliche besprochen.
    „Und wie geht Dir?“ - „Na ja, ich muss morgen zur Tafel. Da habe ich jetzt schon Angst vor, lauter Ausländer stehen da rum. Schieben und stupsen. Muss eine Stunde vorherhin und warten bis aufgemacht wird. Aber was soll ich machen, habe kein Geld.“ - „Und Dein Lebensgefährte, was macht der.“ - „Der schläft.“ - „Ich meine arbeitet der?“ - „Hm, dann und wann, kaum.“ - „Also nicht gut?“ - „Nein, ich kann auch nichts mehr machen. Bin ja älter geworden.“ - „Jeder wird älter, ich auch.“ - „Schon, aber früher hab ich halt noch mal einen gemacht wenn das Geld knapp wurde, geht nicht mehr, will auch nicht.“
    Ich beschloss die Gelegenheit zu nutzen, das Gespräch zu beenden und sagte im Scherz:
    „Und gerade wollte ich Dich fragen ob wir was machen können wenn ich mal nach Mannheim komme.“ - „Mit Dir ist was anderes. Wir sind Freunde. Da mach ich es. Du kannst mir auch in den Mund spritzen wenn Du willst. Aber nicht in den Hintern schieben, bitte.“
    Nun hatte das Gespräch eine Wendung genommen die ich nicht wollte.
    „Aber wir müssen wo hingehen, in ein Hotel oder so. Mein Freund ist ja meist da. Wegschicken kann ich den nicht. Geht ihn ja nichts an.“ - „Im Augenblick fühle ich mich nicht so gut. Die Wirbelsäule. Aber wenn es wieder geht.“ - „Oh ja, ruf mich vorher an.“
    Wir beendeten das Gespräch.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Zurück in die Vergangenheit.
    Die Tage in Mannheim gingen zu Ende. Ich fühlte immer deutlicher dass ich nicht mehr hierher gehörte.
    Alles war mir fremd. Die Sprache, die Umgangsweise, die Stadt. Einfach alles. Ich kam mir vor wie im Ausland.
    Nur in Malaga oder in London fühlte ich mich nicht so unbehaglich.
    Ich verstand zwar den merkwürdigen Dialekt, aber er war mir so fremd.
    Ich war froh bald wieder nach Hause zu können.
    Aber ich wollte noch zu Anton, denn der musste aus Grimma zurück sein.
    Also ging ich hin.
     
  4. 15. Juni 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Anton war sichtlich überrascht mich zu sehen.
    Nachdem die Begrüßung abgeschlossen war holte er mir ein Bier aus dem Kühlschrank, er war bereits versorgt.
    Ich nahm Platz und fragte wie es dann gelaufen sei.
    Er antwortete alles sei hervorragend gelaufen. Alles sei gut gewesen.
    Ich glaubte ihm und somit war dieser Teil des Gespräches beendet, somit verloren wir uns in private Unterhaltung.
    Ich verabschiedete mich und am Sonntag fuhr ich zurück.
    Je näher ich Leipzig kam umso mehr kam die Freude gleich wieder zu Hause zu sein. Allerdings auch das unbehagliche Gefühl wieder in Grimma aktiv zu werden.
    So stand ich alsbald Monika wieder gegenüber.
    Ich freute mich, Monika offensichtlich auch.
    Wir tranken Kaffee und ich übergab ihr ein Mitbringsel, eine Schachtel „Mannheimer Dreck“.
    Ich berichtete über meine Erlebnisse in Mannheim, wobei ich die Befriedigung meiner sexuellen Gelüste geflissentlich überging. An Stelle dessen betonte ich wie sehr ich mich nach einem weiblichen Körper gesehnt hatte.
    Erwartungsgemäß bezog sie diese Äußerung auf sich.
    „Du Armer, soll ich Dir gleich mal einen rubbeln?“ - „Es wäre schön wenn Du erste Hilfe leisten würdest.“
    So schritten wir zur Tat.
    Und in dem Maße wie das Sperma langsam stieg wuchs auch meine Zufriedenheit. Als sich dann die Erektion in eine gewaltige Eruption wandelte war ich vollends zufrieden.
    Zurück im Wohnzimmer rückte Monika mit einem Anliegen heraus.
    „Wir brauchen einen neuen Kleiderschrank?“ - „Wieso denn, wir haben doch einen?“ - „Aber der stammt noch aus der Ostzone, ist total unmodern und unpraktisch. Ein Mängelexemplar für das ich eine Menge Geld bezahlen musste. Die guten Sachen gingen ja alle in den Westen.“ -„Wir kaufen einen.“ - „Und tapezieren müssen wir auch.“ - „Ja, Klar , bevor der Schrank steht.“ - „Und wann?“ - „Im November, wir wollen ja vorher in Urlaub. Das kostet auch einiges.“
    Monika war zufrieden, nicht aber Katy die mittlerweile gekommen war und zuhörte.
    „Ich brauche ein neues Bett, meines ist zu klein wenn mein Freund kommt. Und auch einen Schrank, damit er seine Sachen ordentlich reintun kann.“
    Der Freund. Den konnte ich absolut nicht leiden. Und Monika auch nicht. Aber man muss sich der Realität stellen.
    „OK. Machen wir.“ - „Aber November ist zu spät.“ - „Nächsten Monat?“
    Nun waren beide zufrieden.
    Da sagte Monika „ich hab schon mal im Katalog geschaut. Ich hol denn mal eben.“
    So geschah es, ich bekam gezeigt was sie ausgesucht hatte.
    „Ja, dann nehmen wir den. Fehlt noch die Tapete.“ - „Ja, da hab ich auch mal Muster geholt. Ich hol die mal.“ - „Dacht ich mir.“ - „Woher weißt Du das?“ - „Ich weiß halt Du bist perfekt.“
    Ich bekam die ausgesuchte Tapete, das Muster gezeigt.
    „Schön. Nehmen wir. Was ist mit den anderen Mustern?“ - „Na ich brauch auch eine neue Tapete“ meldete sich Katy.
    Nun, da war ja alles klar.
    Ich hatte ein Mitspracherecht. Ähnlich dem Bundespräsidenten wenn er ein Gesetz unterschreiben muss/darf.
     
  5. 5. Juli 2017
    Earl Thomas

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    Mein Weg führte mich zum Arbeitsplatz und ich war noch recht entspannt.
    Auch beim Kaffee im Kollegenkreis verlief alles wie gewohnt.
    Die ersten beiden Stunden in meiner „Lieblingsklasse“ verliefen in gewohnten Rahmen.
    Eine Dame legte den Oberkörper auf den Tisch, schlief und die Atemzüge deuteten auf Entspannung hin.
    Der Rest der Klasse hörte mehr oder weniger interessiert zu.
    Nun war Pause.
    Wir tranken Kaffee als die „Pumuckel“ sich meldete. Sie sah mich an, und „was sagt denn Herr Anton zu der Sache?“.
    Ich war verwundert,
    „Dass der Unterricht gut gelaufen sei.“ - „Und sonst, hat er Ihnen nicht erzählt was geschehen ist?“ - „Nein, was war denn.“ - „Na ja.“ - „Erzählen Sie, ich habe keine Ahnung.““
    Pumuckel erzählte, „als wir morgens kamen lag er auf dem Fußboden, schnarchte und auf dem Tisch standen Bierflaschen. Der ganze Raum stank nach Alk.“
    Ich erstarrte.
    „Haben die Klassen etwas mitbekommen.“
    Ich erfuhr dass dieses offenbar nicht der Fall war. Anton hätte zwar verwildert ausgesehen, hätte sich aber in der Pause offenbar rasiert und gewaschen. Weitere Einzelheiten folgten.
    Ich brachte den Rest des Tages hinter mich.
    Zu Hause rief ich erst meine Bank an und erfuhr dass mein Honorar nicht da sei.
    Meine Stimmung fiel auf den Nullpunkt.
    Und dann Anton.
    Ich konfrontierte ihn mit den Tatsachen.
    Er sei zum Essen gegangen und als er zurückkam sei die Tür zu seiner Wohnung abgeschlossen gewesen und da habe er sich in das Lehrerzimmer gelegt.
    Es kamen noch weitere Erläuterungen. Ich beendete das Gespräch, sagte noch „ich kann Dir keine weiteren Aufträge mehr geben. Du bist hier unten durch. Es spielt keine Rolle wie es war.“
    Am nächsten Morgen rief ich in der Pause bei der Buchhaltungan an und fragte was mit meinem Geld wäre.
    Die Antwort die ich bekam verschlug mir die Sprache.
    „Was wollen Sie denn, sind doch nur ein paar Wochen. Zuerst kommen die Angestellten, dann die Lieferanten, dann die Dozenten. Haben Sie sich nicht so, Sie müssen halt warten bis Geld da ist. Habe zu tun. Tschüss“.
     
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  6. 11. Juli 2017
    Earl Thomas

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    Frühjahr 2017
    Der Zug erreichte Mannheim.
    Ich ging etwas außerhalb der Bahnsteigs Überdachung um eine Cigarette zu rauchen.
    Der Weg von Salzburg war weit gewesen.
    Missmutig beäugte ich meine Gehhilfe die ich vorübergehend verwenden musste.
    Ich überlegte ob ich auf das Ding nicht verzichten konnte, verwarf den Gedanken jedoch da es von Halle sehr weit war.
    Dann ging es durch die Bahnhofshalle zum Taxistand.
    Die Taxe brachte mich zu dem nahegelegen Hotel wo ich eincheckte.
    Ich duschte und rief dann P an, sagte ich sei in Mannheim. In ein Gespräch verwickelt endete dieses mit dem Satz, „kannst Du mir ein Taxi bezahlen, dann komme ich in einer halben Stunde, mit der Straßenbahn dauert es länger“. - „Nimm das Taxi.“
    Im Bistro bestellte ich einen Espresso. Und dann klingelte das LG.
    „Ich bin da“.
    Und ich ging auf die Straße begrüßte und umarmte sie, küsste sie auf die Stirn.
    „Gut siehst Du aus“, was sollte ich sonst sagen. Zehn Jahre hatten wir uns nicht gesehen und der Zahn der Zeit nagt ja an jedem.
    „Na ja. Du auch.“
    Wir gingen direkt auf das Zimmer.
    Ich bestellte ihr eine Cola, ich selbst nahm einen Gin Tonic.
    Zunächst unterhielten wir uns über unsere Erlebnisse. War ja viel geschehen.
    Und dann sagte sie, „wollen wir was machen? Ich muss in zwei Stunden nach Hause, kann meinen „Mann“ nicht zu lange warten. Geht ihn zwar nichts an, aber ich will ihn nicht zu lange warten lassen.“
    Während wir uns auszogen betrachtete ich sie. Der Hals war faltig geworden und die Brüste hingen etwas.
    Aber ich war ja mehr auf dem Nostalgietrip.
    „Machen wir es so wie wir es immer gemacht haben?“ - „Nicht ganz.“
    Ich ging zu meinem Jackett und holte Kondome heraus, reichte ihr eines.
    „Was ist denn das, haben wir doch nie genommen. Ich kann keine Kinder mehr bekommen und gesund bin ich auch. Hast Du was?“
    Mit spitzen Fingern hielt sie das verpackte Kondom in den Händen.
    „Nein, ich bin gesund. Aber ich bin gesetzestreu.“
    Fassungslos wurde ich angeschaut.
    „Verstehe ich nicht.“
    Da klärte ich P über das relativ neue Gesetz auf.
    „Schon gut, kannte ich nicht. Aber ich bin eine Privatperson, keine, Du weißt schon.“ - „Das stimmt schon, aber Du warst gewerblich. Und so haben wir uns kennen gelernt und es auch gemacht. Zudem gebe ich Dir Geld.“ - „So ein Blödsinn.“ - „Gesetze sind nie Blödsinnig. Wenn sie da sind muss man sich dran halten.“
    Weiterhin wurde ich verständnislos angeschaut.
    Ich reichte ihr ein weites Kondom.
    „Und was soll das?“ - „Kann sein das eines platzt, weswegen wir noch ein weiteres drüberziehen.“
    Sie nahm das Teil und öffnete es.
    Es war wunderschön, mit Noppen versehen und schön dick.
    „Wenn ich das noch drüberziehe hab ich ja das Gefühl in mir steckt ein dicker Gummischlauch. Und richtig nass werde ich schon bei einem nicht. Und außerdem reibt das schlimm.“ - „Gesetz ist Gesetz.“ - „Aber es muss doch Ausnahmen geben.“ - „Nein!“ - „Wenn ich ihn in den Mund nehme, müssen dann auch die Dinger genommen werden.“ - „Natürlich.“ - „Aber Du spritzt mir doch gar in den Mund. Und ich schmecke nur Gummi“ - „Aber es könnte etwas in den Mund gelangen, und auf die Lippen ohnehin.“ - „Aber wenn ich es mit der Hand mache brauch ich das doch nicht.“ - „Du, das weiß ich nicht. Immerhin können Reste in eine Deiner Körperöffnungen gelangen. Weißt Du was, ich schau mal in dem Laptop.“
    Ich stand auf um den Laptop zu holen.
    „Ist ja gut. Aber lass das jetzt und lass uns Bumsen.“
    Als wir fertig waren und uns verabschiedeten fragte mich P was ich denn nun machen würde.
    „Morgen früh fahre ich nach Halle zurück. Am Montag gehe ich zum Arzt. Glaube ich muss auf die Couch.“
     
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  7. 15. Juli 2017
    Earl Thomas

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    Nachdem ich mit meinem letzten Beitrag in der Jetztzeit war ist es Zeit in die Vergangenheit zurück zu kehren Der Trip hatte mir nicht gut getan.
    Ich wusste am Schluss nicht mehr was Wirklichkeit und Fiction war. Möglicherweise habe ich teilweise nicht ganz die Wahrheit gesagt, das erste Mal im Sammelsurium.
    ________________________________________________________________________________

    Ich bebte innerlich vor Wut, dachte an die Worte des Leiters.
    „Wir sind ein rein ostdeutsches Unternehmen, bei uns gibt es keine Zahlungsschwierigkeiten.“
    Und was war das?

    Also die Treppe hoch, zum Chef.
    Dieser hörte mir zu.
    „Die Dame mit der Sie Sie gesprochen haben ist neu bei uns, bestimmt klärt sich das in wenigen Tagen.“ - „Mag schon sein, aber etwas mehr Respekt vor den Freiberuflern möchte schon sein.“
    Er würde sich drum kümmern sagte er.
    Ich ging in den Aufenthaltsraum wo die Kollegen in der Pause waren. Dort schilderte ich das Geschehen und fragte ob sie denn Geld erhalten hätten.
    „Nein“, hörte ich von allen.
    „Kommt das öfter vor?“
    Und die Pumukel äußerte sich „gelegentlich schon“.
    Auf jeden Fall einigten wir uns darauf zu warten. Und so warteten wir.

    Einen Monat hatten wir gewartet und der neue
    Monat war reichlich angebrochen. Nur Geld war nicht da.
    So rief ich nochmals an.
    „Habe Ihnen doch schon mal gesagt Sie müssen warten. Stellen sie sich nicht so an. Mein Gott! Zuerst kommen halt die Angestellten und Lieferanten.“ - „Und die leben von der Arbeit der Freiberufler.“ - „Stellen Sie sich doch nicht so an wegen der paar Stunden.“
    Sie legte auf.
    Auch die Kollegen wirkten auf mich ein. Wir sollten doch noch abwarten bevor wir was unternehmen.
    Ich fügte mich und so brach der nächste Monat an.

    Immer noch kein Geld und den kommenden Donnerstag wollten wir in Urlaub fahren.
    Ich rief nochmals an, eine andere Dame war am Telefon.
    Nachdem ich den Sachverhalt geschildert hatte hörte ich „das tut mir schrecklich leid. Aber ich kann jetzt nicht machen. Wir können nur zwischen 10. Und 15. Zahlen. Die Bank will das so. Aber da sind Sie mit der Zahlung dran“. - „Und meine Kollegen?“ - „Die auch.“
    Zwar verstand ich nicht wie eine Bank eine derartige Beschränkung aussprechen konnte, beließ es aber dabei. Der genannte Termin war ja bald.
    Die restlichen Tage verliefen gemischt, bei der einen Klasse war ich ja gerne, aber die andere.
    Und meine Bank rief mich an und teilte mir den Kontostand mit. Aber voller Überzeugung sagte ich das Geld würde am spätestens 17. da sein.
    Endlich war der Tag der Abreise gekommen und die Taxe stand vor der Tür.
     
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  8. 19. Juli 2017
    Earl Thomas

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    Im Flughafen gaben wir das Gepäck ab und warteten dann auf den Abflug.
    Monika saß da, rutschte nervös auf dem Sitz.
    „Du, was hältst Du davon einen Kaffee zu trinken?“- „Geh Du allein, ich kann nicht, mir ist nicht gut.“ - „Schlimm?“ - „Bin halt nervös, angespannt.“ - „Aber warum denn?“ - „Du bist gut. Für Dich ist das ja normal, hast Du schon x mal gemacht während es das erste Mal ist dass ich fliege.“ - „Entschuldigung, vergaß ich. Aber es ist wie Busfahren, nur halt in der Luft.“ - „Du hast gut reden. Ich habe Angst.“ - „Jedes andere Verkehrsmittel ist gefährlicher.“
    Ich setzte mich und Monika sah mich erstaunt an.
    „Dachte Du willst Kaffee trinken.“ - „Allein schmeckt der nicht.“ - „Muss aufs Klo.“ - „Ich bring Dich.“
    So geschah es. Und als es erledigt war fragte ich „wollen wir was zum Lesen kaufen?“ - „Die Bild?“
    Wir gingen in die Trafik, kauften die Zeitung und eine Zeitschrift.
    „Jetzt möchte ich doch einen Kaffee trinken“.
    Das taten wir und bald ging es in das Flugzeug. Monika saß angespannt in ihrem Sitz.
    Wir hoben ab und bald waren wir in der Luft.
    „Schlimm?“ - „Es ist schön.“
    Sie hatte die Augen geschlossen und genoss.
    Wir waren in Malaga.
    Unser Gepäck wurde von einem Gepäckträger zum Taxi gebracht.
    Da ich nur deutsches Geld hatte sagte ich dies dem Fahrer und erhielt die Antwort ich könne auch mit Mark bezahlen.
    Ich stieg vorne ein um zu lotsen, Monika hinten.
    „Du kannst ja spanisch, das hast Du mir nie gesagt, ich bin fassungslos“, kam von hinten die Stimme.
    „Dafür kannst Du russisch, wovon ich keinen blassen Schimmer habe.“ - „Ja, nur kann ich damit nichts anfangen.“
    Nach knapp einer Stunde kamen wir an und bogen in den Korkeichenwald der zum Haus führte ein.
    Ich entlohnte den Fahrer und dann gingen wir in das Haus.
    Mein Vater freute sich und Dolf - der unvermeidliche Nachbar - begann mit dem Zerstörungswerk oder dem was er dafür hielt.
    „Ihr könnt gleich wieder nach Hause fliegen, wir haben kein Wasser.“ - „Kenn ich, beunruhigt mich nicht, die Spanier finden schon einen Brunnen. Seit Anbeginn ist das so“. - „Eine neue Frau hast Du auch, diesmal eine Deutsche. Letztes Mal war es eine Französin“. - „Eine Belgierin, und sie kam aus dem deutschen Streifen an der Grenze und außerdem war es eine Freundin, nicht meine „Frau“. Wir haben zwar gefickt aber mehr war nicht.“
    Monika schaute mich fassungslos an.
    „Wollt Ihr was trinken?“ - „Wasser wäre gut.“ - „Kein San Miguel? - „Nein, zu früh.“ Und Dolf mischte sich ein, „hab ich Dir gleich gesagt, wenn der mit einer Frau kommt ist er an der Kandare“.
    Wir tranken etwas Wasser, dann ging es in den ersten Stock wo unsere Wohnung für die nächsten drei Wochen war.
    Noch bevor wir auspackten begann Monika.
    „Wie war das mit der Belgierin?“ - „Die war recht hübsch. Brigitte hieß die.“ - Du weißt was ich meine.“ - „War halt eine Nachbarin für ein paar Tage, wir verstanden uns gut uns haben auch gebumst. Mehr war nicht. Habe sie dann nie mehr gesehen und auch nichts mehr gehört. War bevor wir uns kannten.“ - „Und was ist mit dem Wasser?“ - „Das ist da, bleibt da und ein neuer Brunnen wird gefunden.“ - „Bist Du sicher?“ - „Die Erde dreht sich und wird sich immer drehen, was der Schwätzer auch sagt, vergiss es. Gibt halt solche Typen.“
    Wir packten aus, machten uns frisch und gingen dann nach unten.
     
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  9. 26. Juli 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Wir gingen den Weg runter und durch die Unterführung zum Supermarkt.
    Ich fragte Monika was sie zu trinken möchte.
    „Cola, Wasser, aber wie bekommen wir das nach Hause bei der Hitze.“ - „Die bringen das, mach dir keine Sorgen.“
    Als erstes gingen wir zur Frischetheke wo mich der Sohn des Besitzers begrüßte. Er erkannte mich auf Anhieb wieder.
    Wir kauften Käse und Schinken und Chorizo.
    „Das ist eine Art Salami, viel Paprika und Knoblauch, sehr hart.“ - „Und normale Wurst?“ - „Schwer, isst hier kein Mensch, verdirbt schneller als du schauen kannst. Lyoner eventuell, aber auch die wird kaum genommen.“
    Wir gingen zu den Getränken.
    Ein Kasten San Miguel, Cola und vier Kanister Wasser.
    „Schau mal Fanta Lemon, das gibt es bei uns gar nicht.“ - „Doch, heißt nur Sprite.“
    Noch ein paar Kleinigkeiten und dann ging es zur Kasse. Hinter der .Kasse packte die Tochter des Inhabers den Einkauf in Tüten, unterhielt sich mit mir.
    „Was hat die gesagt?“, fragte Monika.
    „Wer Du bist, ich habe meine Frau gesagt. Und da gab sie mir zur Antwort ich hätte ja eine junge und hübsche Frau. Und nun gehen wir Kaffee trinken.“ --„Ja, wo?“
    Ich deutete auf den Durchgang hinten rechts im Laden.
    „ Der Betreiber ist ein Bruder des Inhabers. Wir müssen da rein, nach dem Einkauf. Das ist halt so.“
    Monika folgte und ich trank einen Cafe solo, und sie Einen mit Milch. Wir bekamen den Kaffee im Glas.
    „Haben die den hier keine Tassen.“ - „Doch, für die Touristen, und das sind wir nicht.“ - „Und was ist mit dem Einkauf?“ - „Den bringen die nach Hause, irgendwann zwischen 18 und 20 Uhr.“
    Ich nahm noch Tapas für uns und als wir fertig waren gingen wir noch Cigaretten holen. Ich nahm noch eine Zeitung für mich mit.
    Monika sah die Telefonzelle.
    „Wir müssen Kati anrufen.“ - „Ja, aber nicht in der Zelle, da drin wirst Du gedämpft. Wir nehmen mein Handy. Auf der anderen Straßenseite ist ein Restaurant dort setzt Du dich in die Ecke und telefonierst. Danach essen wir.“
    Also unter der Straße durch und in das Restaurant. Es war leer. Wir gingen zu einem Tisch in der Ecke und ich gab ihr das Telefon.
    Sie zögerte und da nickte ich ihr zu.
    Da kam der Betreiber auf uns zu, wollte offenbar etwas zu uns sagen weil wir uns in die hinterste Ecke verzogen.
    „Buenas, wir wollen gerade die Tochter an rufen, darum sitzen wir hier. Zum Essen wechseln wir den Tisch.“ - „Mein Gott Du bist es. Ich habe Dich nicht erkannt. Habe nur die blonde Frau gesehen?“ - „Das ist meine Frau.“
    Er gratulierte uns, und sagte das sei schon in Ordnung.
    Das Telefonat war zu Ende und Monika fragte was der den gewollt habe und wieso er auf einmal die Hand gab und so freundlich war.
    „Der hat uns zur Hochzeit gratuliert.“
    Monika war verblüfft, wir gingen zu einem anderen Tisch.
    Der Chef kam.
    „Da hast Du Dir ja eine hübsche Frau ausgesucht. Und eine Tochter hast Du auch?“ - „Ja, Kati heißt sie.“ - „Ist ja schon älter?“ -- „Ja, nächstes Jahr ist Sie mit der Schule fertig, mal sehen was dann wird.“ - „Na bestimmt was Gutes.“
    Er gab uns die Karte und wir bestellten ein Cola und ein Glas Bier.
    Nachdem wir die Getränke hatten bestellten wir jeweils eine Portion frittierte Fische und Bratkartoffel.
    „Die Getränke gehen aufs Haus.“
    Wie aßen, es schmeckte vorzüglich.
    Dann gingen wir nach Hause.
    Und dort hockte der unvermeidliche Dolf noch immer herum, fing sofort an.
    „Ihr kommt ja spät. Mit dem Essen konnten wir nicht mehr warten, ich hatte solchen Hunger.“ - „Wir waren bei Antonio und es war gut. Hatte aber gesagt dass wir Essen gehen.“ - „Beim Antonio, die Bude.“ - „Ja, dort Essen die spanischen Arbeiter. Uns stört das nicht. Aber es kostet halt ein paar Peseten, eine Person die lieber kostenlos isst versteht dies natürlich nicht.“
    Dolf schwieg, war nur die Frage wie lange.
    „Euer Einkauf ist gekommen, steht oben. Und damit wollt Ihr auskommen?“ - „Danke, weißt Du wir fahren nicht ewig weit um Leberwurst und Blutwurst zu suchen, die zerläuft sowieso bei der Hitze und wird schlecht, ungenießbar halt. Ist halt was für Leute die sich hier nicht zu Recht finden und alles nach Möglichkeit kostenlos wollen.“
    Wir tranken noch eine etwas dann schickten wir uns an nach oben zu gehen.
    Ich drehte mich zu Dolf.
    „Und genau das was die Belgierin und ich machten machen wir dann. Du brauchst gar nichts zu sagen.“

    Nachdem wir uns frisch gemacht hatten gingen wir zu Bett.
    „Bevor wir das machen was Du mit der Belgierin gemacht hast legst Du dich auf den Rücken.“
    Ich gehorchte, Monika ging ins Bad und kam mit Rasierschaum und Rasierer zurück.
    Bald ragte mein Schwanz aus dem Schaum hervor und die Stoppeln fielen.
    „Schön und jetzt weiter unten.“ Sachte wurden die Bälle in die Hand genommen und von den Haaren befreit.
    „Schon blank und glatt, glaube wir können.“ - „Ja, nur vorher eines noch. Leg Dich mal auf den Rücken“
    Sie tat wie verlangt und ich befreite sie von dem Urwald.
    Das Freigelegte lachte mich an und ich drang ein, leerte meine Samenblase.
    Und als wir fertig waren hörte ich ein surren und bemerkte auf den Armen ein Jucken.
    Moskitos.
     
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  10. 4. August 2017
    Earl Thomas

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    Das Fenster stand offen, was noch ging, aber leider war der Moskitoschutz ebenfalls aufgeklappt.
    Ich schloss beides.
    Was den los wäre fragte Monika. „Moskitos, wurde schon mehrfach gestochen.“ - „Ich habe nichts gemerkt.“
    Und tatsächlich war sie unversehrt, an sie waren die nicht gegangen.
    Ich schaute nach Autan oder ähnlichem, aber es war keines da. So ging ich ins Erdgeschoß.
    Als erstes hörte ich einen Kaninchenwitz. Dolf natürlich, um 3!
    Ich fragte meinen Vater nach Autan und bekam auch das wenige noch vorhandene.
    „Sei froh dass Du nicht in den Schwanz gestochen wurdest.“
    Mein Gott, konnte Dolf nerven,
    „Um den Schwanz war meist Fleisch, und wenn nicht hatte ich was an.“
    Ich ging zurück.
    Monika saß auf der Bettkante. Ich setzte mich daneben und rieb mich ein.
    „Ist das so schlimm?“ - „Schlimmer, wart mal bis morgen, da wirst Du es sehen.“
    In dem Fläschchen waren nur Reste.
    Ich ging wieder zu Bett.
    Wollte schlafen aber da war wieder das surren. Immer noch. Oder schon wieder.
    Ich fühlte die Stiche.
    Am nächsten Morgen Frühstückte Monika während ich nur einen Cafe trank.
    „Isst Du gar nichts?“ - „Später, das ist hier nicht üblich.“- „Aber das brauch Dich doch nicht zu stören.“ - „Stimmt schon, aber es ist halt so. Wir trinken bei Antonio noch einen Cafe und essen was dazu. Am besten Churros. Wenn Du einverstanden bist?“ - „Was ist das?“ - „Eine Art Pfannkuchen/Berliner/Kräppel, nur längliche.“ - „Da bin ich neugierig.“
    Wir gingen.
    „Gehen wir erst in die Apotheke, ein Drogerie ist hier nicht.“
    Sie schaute mich fragend an.
    „Etwas Autanähnliches holen.“ - „Ja klar.“
    Wir gingen auf die andere Straßenseite. Auch der Apotheker freute sich mich zu sehen, war mit meiner Mutter früher öfter hier.
    Ich sagte ihm dass ich was brauche um die Moskitos fern zu halten.
    Er holte Autan aus dem Regal.
    „Haben Sie da nichts anderes? Die Moskitos lachen sich über Autan tot.“ - „Doch, habe ich, etwas spanisches.“ - „Und das will ich.“
    Er stellte mir ein Glasfläschchen hin.
    „Haben Sie auch etwas um den Juckreiz zu unterdrücken.“ - „Ich kann Ihnen da was verkaufen. Aber ehrlich gesagt, es nützt nichts.“
    Also ließ ich es.
    Und dann gingen wir Frühstücken, Monika wollte nur Kaffee.
    Und dann kamen meine Churros.
    Sie schaute skeptisch, fragte aber dann ob sie mal probieren dürfe.
    Dann nahm sie eine Stange.
    „Lecker“, war der Kommentar.
    Also bestellte ich noch eine Portion.
    „Was machen wir heute?“ - „Zunächst fahren wir nach Marbella, zum Busbahnhof. Wir schauen was eine Fahrt nach Gibraltar kostet und wann ein Bus geht. Dann gehen wie ins Reisebüro und kaufen Tickets für die Fähre nach Ceuta. Müssen ja daran denken bevor Kati kommt.“
    Wir gingen aus der Bar und warteten auf den Bus nach Marbella.
     
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  11. 5. September 2017
    Earl Thomas

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    In knapp 15 Minuten waren wir am Busbahnhof wo wir gleich an den Schalter „La Linea“ gingen wo ich drei Tickets für den gewünschten Termin kaufte.
    „Wieso steht da La Linea, wir wollen doch nach Gibraltar?“, fragte Monika.
    „Das ist Britisch, unrechtmäßig besetzt sagen die Spanier. Eine direkte Verbindung gibt es nicht. Wir fahren zum Flugfeld, Flughafen kann man nicht sagen, gehen dort zu Fuß über das Feld auf „besetzten“ Boden und dort können wir in einen Bus steigen. Du wirst schon sehen.“
    Ich wurde ungläubig angesehen.
    „Es ist schwer zu verstehen, aber es ist so.“
    Unser nächster Weg führte uns zu dem Reisebüro, zwanzig Meter entfernt.
    Ich fragte die Dame hinter dem Schalter ob sie deutsch spräche und erhielt die Antwort sie spräche nur englisch. Damit war mir nicht geholfen, auch das verstand Monika nicht. In der Schule war nur die kommende Weltsprache, also russisch angesagt. Zwar konnte kaum einer etwas damit anfangen, konnte es auch nicht wirklich, aber ein Schaden war es gewiss nicht.
    Allerdings waren die Benotungen - zumindest soweit ich es beurteilen konnte - doch recht wohlwollend.
    Monika konnte die Sprache recht gut, dachte ich wenigstens. Aber auch sie konnte es nicht anwenden.
    In der CSSR hatte sie es damit versucht, aber niemanden damit erreicht.
    Ich wechselte also in die spanische Sprache.
    „Wir hätten gerne drei Tickets nach Ceuta, mit der Fähre.“
    Ich nannte den Termin.
    „Was wollen Sie den in Ceuta? Da ist doch nichts. Fahren Sie doch nach Tanger, da gibt es was zu sehen.“ - „Glaube ich Ihnen, aber geben Sie mir Ceuta, ich weiß schon was ich tue.“ - „Sie können auch komplett bei uns buchen, sie werden am Hotel abgeholt und eine Führung haben Sie auch.“ - „Schon, aber wir fahren mit dem Bus zum Hafen und steigen um. Wissen Sie, wir wohnen hier.“ - „Ach so.“
    Die Dame zuckte mit den Schultern und machte die Tickets fertig.
    Und dann waren wir wieder auf der Straße um anschließend zum Yachthafen zu fahren.
    Und dort war Monika sichtlich beeindruckt als sie die Yachten sah.
    „Mein Gott, was das alles gekostet haben mag. Wie kann man nur so viel Geld haben. Das ist ja nicht normal, unanständig so was.“ - „Wenn man auf anständige Weise daran gekommen ist, dann ist doch nichts daran unanständig.“ - „Auf anständige Weise kommt man nicht an so was. Brauch nur an Menschen denken die von Beruf Tochter oder Sohn sind.“ - „Auch die müssen etwas dafür tun.“ - „Vielleicht hat sich die Frau Mutter nur dem Richtigen hingelegt!“ - „Auch das kann Arbeit sein.“ - „Nicht Dein Ernst?“ - „Prostitution hat viele Gesichter. Manchmal kostet es ein paar Mark und manchmal eine Yacht. Die Ansprüche sind verschieden.“
    Monika schaute mich entsetzt an.
    „Ist doch wahr. Was uns Vergnügen bereitet ist für Andere eben Arbeit. Komm wir gehen Kaffee trinken.“
    Wir fuhren zurück und ich sah dass sie in Gedanken nicht von den Yachten loskam.
    „Weißt Du ich habe viel mehr als eine sündhaft teure Yacht. Ich habe Dich.“
    Sie lächelte und schmiegte sich an mich.
    „Und heute Abend geschieht etwas um das uns die Yachtbesitzer beneiden. Mit jedem Tropfen den ich in Dich verströme gedeiht unsere Liebe.“

    Da dachte ich hätte überzogen, aber
    „Ich freue mich darauf, die Tropfen hab ich gern.“
     
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  12. 10. September 2017
    Earl Thomas

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    Nun waren wir wieder in Marbella und gingen zur Plaza de Naranjas um Kaffee zu trinken.
    Aus dem Kaffee wurde ein Becher Eis und bei mir ein Gin Tonic.
    Wir ließen uns Zeit und fuhren dann nach Fuengirola wo wir zunächst eine Bodega ansteuerten in der ich früher oft kaufte.

    Zögernd stand Monika in dem Eingang.
    „In die Räuberhöhle willst Du?“ - „Es ist nicht wie Du denkst, ich will nur Wein kaufen, Malaga.“ - „Aber den kann man doch im Supermarkt holen.“ -„Schon, Industriewein. Aber den will ich nicht.“
    Hinter dem Tresen der schon viele Jahre auf dem Buckel hatte stand der Wirt hinter ihm Weinfässer..
    „Ich möchte Wein kaufen, Malaga, süß. Landwein. Aus dem Fass.“ - „Si. Señor.“
    Er stellte zwei dickwandige Wassergläser die er zu einem Viertel füllte vor uns.

    „Koste mal, wir können uns entscheiden. Aber der ist schwer.“
    Monika versuchte und war begeistert.
    Wir entschieden uns,
    „Den möchten wir haben. Aber wir haben keine Flasche.“ - „Kein Problem. Habe ich. Sie können auch einen Kanister haben. Da gehen fünf Liter rein, ist billiger als fünf Flaschen.“ - „Si, wir nehmen einen Kanister. Aber wir haben kein Auto und wollen noch was essen.“ - „Dann gehen Sie doch essen und kommen später wieder. Ich bin bis 24 h hier.“ - „In Ordnung. Wir kommen ungefähr 20 h.“
    Er wünschte uns guten Appetit.
    Ich zeigte Monika noch die Strandpromenade dann gingen wir in eine Seitenstraße und gingen in ein einheimisches Lokal.
    Es schmeckte vorzüglich.
    Im Anschluss daran holten wir unseren Wein und fuhren dann nach Hause.

    Mein Vater begrüßte uns freundlich. Dolf war natürlich auch da und ergriff das Wort.
    „Wein habt Ihr gekauft? Wollen wir den gleich probieren?“
    Mein Vater holte Gläser und der Wein schmeckte ihm. Dolf aber meckerte.
    „Der ist viel zu süß.“ - „Málaga ist süß. Jemand der schon Jahre hier lebt müsste das wissen.“
    Wir gingen nach oben und tranken noch Wein um dann ins Bett zu gehen.

    „Am besten Du ziehst Dein Nachthemd später an, Du müsstest es sonst gleich ausziehen.“
    Sie legte sich nieder. Ich griff nach den Dudeln und küsste sie, platzierte den Schwanz und drang langsam ein. Mit einem Stoß war ich bis zum Anschlag in ihr.

    Mit fiel P ein.
    Also leichte langsame Drehung nach rechts. Fünfzig mal. Stoß. Fünfzig Drehungen nach links. Stoß. Sie gab Geräusche von sich. Und weiter. Drehung rechts. Stoß. Drehung links. Jeweils fünfzig Mal.
    Sie krallte sich in meinen Rücken. Stöhnte. Ich fuhr fort und spürte schließlich dass es gleich vorbei war, hielt inne und stieß einige Male zu. Das Sperma verließ mit jedem Stoß meinen Körper.
     
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  13. 28. Oktober 2017
    Earl Thomas

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    Am nächsten Tag fuhren wir nach Ronda, ich wollte Monika die älteste Stierkampfarena Spaniens zeigen.
    Zunächst stieß ich auf heftigen Widerstand.
    „Ich gehe nicht zum Stierkampf, auf keinen Fall. Tierquälerei ist das. Nein.“ - „Aber da wird nicht gekämpft. Es ist mehr ein Museum. Der ganze Bau. Bilder sind ausgestellt. Pokale, Urkunden, Trophäen halt.“ - „Trophäen?“
    Da konnte ich es nicht lassen.
    „Ja, Ohren, Schwänze.“ - „Grausam, die armen Tiere. Nein!“ - „Nicht immer gewinnt der Mensch.“
    Sie schaute mich Fassungslos an.
    „Willst Du damit sagen dass man den Toreros Ohren und Schwanz abgeschnitten hat? Barbarisch!“
    Sie war fassungslos und empört.
    Es bedurfte einiger Überredungskunst die Sache richtig zu stellen und sie kam dann doch mit.
    Also fuhren wir nach Marbella und stiegen in den Bus nach Ronda. Dann schaukelten wir die Berge hoch. Knapp am Abgrund.
    „Schau mal. Da unten liegt ein Bus.“ - „Kommt vor. Manchmal stürzt einer ab. Da werden halt die Leichen geholt. Ein Sturz aus dieser Höhe überlebt ja niemand und wenn ein paar Busse unten liegen werden die geholt. Ist praktischer als die einzeln zu holen.“
    Sprachlos wurde ich angeschaut.
    „War nur Spaß.“
    Als wir den Busbahnhof erreichten hatte ich Monika wieder beruhigt.
    „Du, ich hab Hunger.“ - „Was hältst Du von Bohnensuppe?“ - „Eigentlich viel, aber hier?“ - „Dann schauen wir mal.“
    Und ich ging einen vertrauten Weg. Hoffentlich war das noch.
    Es war. Ich öffnete die Tür der Bodega und trat ein.
    Es war wie damals. Der mittlerweile steinalte Hund auf seinem Stuhl der müde ein Auge öffnete, der abgedunkelte Raum, die einfache Bestuhlung.
    Wir nahmen Platz.
    „Du warst schon mal hier?“ - „Ja, vor Jahren.“
    Und da kam die alte Frau an unseren- Tisch, und begrüßte uns.
    Ich gab den Gruß zurück und fragte auf Spanisch
    „Haben Sie von der köstlichen Erbsensuppe welche da.“
    Da erkannte sie mich.
    „Madre de dios! Sie sind es. Aber ja. Ich freue mich.“ - „Ich freue mich auch.“ - „Und eine neue Frau haben Sie dabei. Ich erinnere mich. War damals eine Belgierin. Barbara, Brigitte oder so.“ - „Brigitte, und das ist meine neue Frau.“
    Monika schaute mich an. Sicher sie sprach kein Spanisch, aber Belgierin und Brigitte verstand sie.
    „Du warst mit der Französin hier.“
     
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  14. 13. November 2017
    Earl Thomas

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    „Belgierin.“ - „Egal, die können auch Französisch.“ - „Das kann doch jede Frau.“
    Monika schaute mich zunächst sprachlos an.
    „Das habe ich nicht so gemeint.“ - „Ich weiß. Und nun beenden wir das Thema. Es ist so lange her. Sie war eine Freundin und das war es.“
    Ich konnte ja schlecht erzählen dass Brigitte eine Prostituierte war.
    Aber Monika verzichtete.
    Wir nahmen die Suppe zu uns und der Wirt brachte eine Flasche Fundador, goss drei Gläser ein und setzte sich zu uns.
    Wir unterhielten uns noch, Monika nippte daran und ich musste das Glas leeren.
    Ein weiteres lehnte ich ab.
    „Es ist so heiß und wir haben noch einen Weg vor uns.“
    Dann verabschiedeten wir uns.
    Der Wirt begleitete uns zur Tür, pfiff und ein Junge kam zeigte uns den Weg den ich nicht mehr kannte.
    Alles wie damals.
    Am der Hauswand saß eine junge Frau, die rechte Brust hing heraus und sie säugte einen Jungen.
    „Vaja con Dios.“
    Ich erwiderte den Gruß.


    Wir erreichten die Arena und ich zeigte Monika erst das Museum, dann die Arena.
    Ich kannte alles schon, doch für Monika war es sehr interessant, wurde doch die Geschichte des Stierkampfes erzählt.
    Und dann fuhren wir zurück, gingen nach Hause.
    Mein Vater saß auf der Terrasse und wir gesellten uns dazu.
    Der Abend ging dahin und Monika auch.
    Ich blieb, da mein Vater mich zurückhielt.
    Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen wegen ihr, doch wir sprachen den Getränken reichlich zu.
    Gegen2:30 ging ich dann.
    Monika lag im Bett und ich tat das Gleiche.
    Sie drehte mir den Rücken zu.
    „Lass mich in Ruhe.“
     
  15. 14. November 2017
    Earl Thomas

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    Ich schlief ein, der Alkohol tat seine Wirkung.
    Als ich erwachte wunderte ich mich dass ich keinen Brummschädel hatte.
    Dann schaute ich mich um. Neben mir saß mit angezogenen Beinen Monika.
    „Guten Morgen“, sagte ich.
    „Morgen Du Säufer.“ - „War ich denn betrunken?“ - „Ja, aber Du scheinst das ja gewohnt zu sein. Du hattest kaum Ausfallerscheinungen, aber nach Alk hast Du gestunken und wie.“ - „Tut mir leid, kommt nicht wieder vor.“
    Sie schimpfte weiter.
    „Bestimmt säufst Du zu Hause heimlich.“
    Und es ging weiter.
    „Wir fahren nach Hause. Hier, mit zwei Säufern unter dem Dach halte ich es nicht aus. Und Du bist labil, musst weg von dem üblen Einfluss. Dass Dein Vater säuft habe ich ja gewusst, aber von Dir hätte ich das nie gedacht.“
    Ich versuchte zu beschwichtigen.
    „Nein! Wir fliegen! Oder ich. Du kannst ja hierbleiben und weiter saufen!“ - „Und was ist mit Kati. Die kommt in ein paar Tagen.“ - „Die versteht schon dass ich nicht mit zwei Trunkenbolden unter einem Dach bleiben will.“
    Da war nichts zu machen. Ich lenkte ein.
    „Verstehe ich alles. Aber Kati freut sich auf Gibraltar und Africa. Und wir sind nicht 2.500 km geflogen um gleich wieder ab zu hauen.
    Wir Frühstücken nun und danach gehen wir ins Pinomar und buchen zwei Zimmer.“
    Sie schaute mich entgeistert an.
    „Ins Pino…? Was ist das und wo?“ - „Ein Hotel unten am Strand. Restaurant und Bar sind über dem Laden in dem wir als einkaufen.
    Die haben nette Bungalows.“ - „Ist das Dein Ernst. Da ist ja mein Vorhaben direkt human.“ - „Muss sein. Ja. Ich gehe jetzt nach unten und sag es meinem Vater. Komm dann nach.“
    Ich ging die Treppe runter.
     
  16. 20. November 2017
    Earl Thomas

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    Es war mir unangenehm, aber sagte es meinem Vater der wie vor den Kopf geschlagen war.
    „Warum dies?“ - „Frag Sie selbst.“
    Denn sie trat herein.
    „Ich hörte ihr wollt umziehen.“ - „Wir wollen nicht wir müssen.“
    Da nahm mein Vater sie in den Arm, drückte sie an sich.
    „Warum denn mein Mädchen?“ - „Ich wollte mit Thomas Urlaub machen. Habe mich si gefreut und dann kommt er gestern Abend angetrunken.“
    Sie schluchzte.
    „Macht er das öfter?“ - „Das erste Mal seit wir uns kennen.“ - „Schau mal, ich habe meinen Sohn seit Monaten nicht gesehen und seit ihr hier seid nur wenige Minuten. Da passiert das halt mal.“ - „Ja, stimmt schon.“ - „Es kommt nicht mehr vor, versprochen.“ - „Ja.“ - „Dann bleibt Ihr also?“ - „Ja.“
    Nun das war abgewendet und ich war froh dass Dolf zur Ausnahme nicht da war.
    Dann gingen wir Richtung Haltestelle.
    „Und was machen wir heute?“ - „Ich dachte wir fahren nach Mijas, Buro Taxi reiten. Also Esel reiten.“ - „Ja , interessant.“
    Und an meinem Arm juckten die Moskitostiche entsetzlich. Auf Stirn und im Gesicht auch, aber nicht ganz so schlimm. Ich begann mich zu kratzen und ein Schorf löste sich, was bedeutete das der Schorf der auf Eiter und Blut schwamm zur Seite gewischt wurde. Blut quoll und ich drückte ein Taschentuch darauf.
    „Du solltest zum Arzt gehen.“ - „Der kann auch nichts machen. Ich muss da durch.“
    Wir fuhren nach Fuengirola, tranken noch einen Cafe und stiegen in den Bus nach Mijas.
    Dann erreichten wir den Gebirgsort.
    Dort gingen wir ein paar Straßen.
    An einer „Haltestelle“ fragte ich nach dem Preis und wir wurden uns schnell einig.
    „Zwei lammfromme?“
    Ich war schon auf Dromedaren geritten, noch nie auf einem Pferd und nur zweimal auf einem Esel. Eben im Mijas.
    Aber was war schon dabei auf einem Esel zu sitzen.
    „Für meine Frau einen lammfrommen und bei mir kann er schon schwierig sein.“
    Er zuckte mit den Schultern und gab uns die Tiere.
    Mein Esel guckte mich bösartig an und bleckte die Zähne.
    Als wolle er sagen „na warte, Dir zeig ich es“.
     
  17. 24. November 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Mir schien als blicke ich dem Satan persönlich ins Auge.
    Und dann ging es los.
    Pablo - so hieße er - steuerte die Hauswand an. Ich wollte ihn mit den Zügeln nach links lenken doch dies ignorierte er oder ich setzte mich nicht genügend ein. Jedenfalls erreichten wir die Wand.
    Mein rechtes Bein war zwischen Esel und Wand eingeklemmt und ich spürte und hörte es schaben.
    Ich zog ihn nach links doch Pablo drehte leicht den Kopf äugte mich triumphierend an und blieb stehen. Absteigen wäre ja eine Option gewesen doch das ging nicht, mein Bein war eingeklemmt.
    Hoffentlich setzt der sich nicht auch noch hin dachte ich.
    Doch Manuel der Chef kam und überzeugte Pablo mit Zerren und ein paar Hieben davon nach links zu gehen.
    „Ist etwas störrisch.“ - „Kann man wohl sagen.“ - „Sie haben ihn gewollt.“
    Wir ritten die Straße lang und immer wieder steuerte Pablo eine Hauswand an.
    So ging es den ganzen Ritt und ich war froh als ich entlohnen konnte.
    Wir nahmen noch einen Imbiss, besser gesagt ein belegtes Brot und etwas zu trinken.
    Dann fuhren wir wieder nach Fuengirola und gingen durch die Straßen und Läden wobei Monika die Gelegenheit nutzte und einen Strohhut kaufte.
    Der Weg brachte uns zu unserem Stammlokal. Dort studierten wir die Karte und mir fiel siedend heiß ein dass ich möglicherweise zu wenig Geld dabei hatte. Ein Blick in die Geldbörse gab meiner Vermutung Recht, ziemlich düster was ich da sah. Aber da ich nicht so recht die Lust aufzustehen beschloss ich zu fragen ob ich mi Scheck zahlen könne.
    Das war zwar ungewöhnlich da hier in der Hauptsache Einheimische zu Gast waren die gewiss nicht mit Scheck zahlten aber der Ober kannte uns ja.
    Und da eilte der Ober herbei um zu notieren.
    „Dürfte ich mit Scheck bezahlen, ich habe nicht genug Bargeld dabei?“
    Dem fiel fast der Stift aus der Hand.
    „Tut mir leid. Schecks nehmen wir nicht.“ - „Auch nicht wenn es sich um einen garantierten Scheck handelt?“ - „Mit Karte und so. Dann ja. Sie sind zwar der Erste, aber ja.“
    Also das war geregelt. Wir speisten und gingen dann wieder Richtung Bus, kamen an einem Feinkostgeschäft vorbei.
    Monikas Blick verliebte sich sofort in das ausgestellte Backwerk was ich ihr nicht verdenken konnte
    Da sie nicht in den Laden wollte - es war eng und heiß - ging ich allein.
    Ich kaufte Backwerk und dann fiel mein Blick auf die Chorizo die an der Wand hing und ich fragte was die denn koste.
    „Nun die ist ganz billig. Aber zuerst müssen sie Chorizo richtig aussprechen. Sie können zwar gut spanisch aber mit der Aussprache hapert es. Das müssen wir gleich üben?“
    Ich war verblüfft und stimmte zu.
    Und er machte es mir vor.
    „Chorizo. Aus der Kehle raus.“
    Ich sagte „Chorizo“. -„Klang schon besser. Aber nochmal. Rausstoßen. Kurz und schnell.“
    Also wiederholte ich die Sache.
    „Schon gut. Aber nicht gut genug. Schnell rausstoßen.“ - „Mehr wie ein Hund.“ - „Ja. Wie ein Pero. Aus der Kehle röcheln.“
    Ich probierte es nochmal und es gelang.
    Auf der Straße fragte mich Monika „warum hat dann das so lange gedauert?“ - „Ich musste erst bellen und röcheln können.“
     
  18. 3. Dezember 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Und dann fuhren wir nach Hause.
    Und dort saß - wie nicht anders zu erwarten - Dolf auf den Sofa, Kaninchenwitze erzählend. Mein Vater lachte pflichtschuldig und Dolf amüsierte sich königlich.
    Ich wusste dass Monika die Tochter anrufen wollte.
    „Du nimmst nun das Telefon und rufst Katy an. Und Dolf ist ausnahmsweise mal ein paar Minuten still damit man sein eigenes Wort versteht.
    Und das unfassbare geschah, er schwieg tatsächlich.
    Monika telefonierte, erklärte Kati wie sie sich verhalten solle und wir würden sie hinter der Gepäckkontrolle abholen. Sie solle den Paß nicht vergessen, auch das Tickt nicht. Halt alles was eine Mutter so sagt.
    Das Telefonat war beendet.
    Sofort meldete sich Dolf zu Wort.
    „Wie alt ist denn die Kleine.“ - „16“, antwortete Monika. „16, ich dachte 7 oder 8. Von einer 16jährigen erwarte ich schon mehr. Du hast das erklärt als sei sie 7. Ist wohl behindert.“
    Und da explodierte Monika.
    „Meine Tochter ist nicht behindert. Vor kurzem waren wir noch DDR, sie war noch nie weit weg. Alles ist neu. Du verstehst möglicherweise was von Kaninchenwitzen. Sonst ist es wohl eher Mau, und ………. !“
    Und es war nicht zu glauben.
    Dolf stand auf und verschwand wortlos.
    Wir unterhielten uns noch kurz mit meinem Vater und gingen dann eine Etage höher.
    „Dem hast Du es gut gegeben. Das war richtig und nötig.“ - „Ja unverschämter Kerl. Und hör auf dich zu kratzen.“ - „Es juckt halt fürchterlich. Und bevor Du was sagst. Ich gehe nicht zum Arzt. Der kann da nichts machen. Es sind nur Stiche.“
    Ich holte eine Cola und ein San Miguel aus dem Kühlschrank. Wir tranken.
    Dann ging ich ins Bad. Unter der Dusche lösten sich die Krusten die auf Eiter schwammen.
    „Und was machen wir morgen?“ - „Ich würde gern mit Dir nach Malaga fahren.“ - „Ja, und wie geht es Dir nach der Dusche?“ - „Besser es juckt nicht mehr so dolle. Aber weiter unten habe ich fürchterliche Schmerzen.“ - „So schlimm. Kann ich Dir helfen?“ -„Ich denke schon. Du hast von Natur aus die richtigen Hilfsmittel.“
    Sie schaute mich an, dann zog sie sich aus.