Relax-Insel Düsseldorf

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  2. WICHTIGE MITTEILUNG

    Da bekanntlich zum 1. Juli 2017 das neue ProstituiertenSchutzGesetz (ProstSchG) in Kraft tritt, das u.a. für jegliche Spielarten des GV eine Kondombenutzung vorschreibt, sind ab sofort keine Berichte, Fragen oder Hinweise mehr im Forum erlaubt, die auf den Verzicht eines Kondomes hindeuten.

    Dies gilt für AO, FO und FT, da auch franz. nur mit Kondom durchgeführt werden darf.

    Daher werden solche Berichte editiert oder ganz aus dem Forum entfernt!

    Da wir davon ausgehen, dass wir es nur mit gesetzestreuen Prostitutionsgästen zu tun haben, kann zukünftig auf die explizite Erwähnung des Kondomeinsatzes verzichtet werden.

    Auch Fragen, ob etwas ohne Kondom geboten wurde, sind obsolet! Darauf kann es eh nur die Antwort NEIN geben!

    Wir danken für Euer Verständnis, Euer Modteam

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Sonstiges Sammelsurium

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von Earl Thomas, 26. Januar 2014.

  1. 15. Januar 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    @DDStud
    Danke für Deine netten Zeilen.
    Ich freue mich daß Du nun zu meinen Lesern zählst.
    Es geht in jedem Falle weiter und tatsächlich geht es erst richtig los.
    Nun hast Du ein Thema angerissen das mich schon längere Zeit beschäftigt.

    An alle Leser
    Mich bewegt die Vorstellung ein Buch zu schreiben. Und dazu hätte ich gerne Eure Meinung. Bitte sagt mir Eure Meinung dazu. Bitte macht dies per PN.
    Ich danke Euch und bin gespannt.
    Euer Earl

    Und nun weiter im Text.
    _____________________________________________
    Alles war schön.
    Ich stopfte sie zu und sie wiederum putzte mir gefühlvoll meinen Schwanz.
    „Das war schon schön. Hast Du beinahe so gut gemacht wie mein Freund. Aber der ist ganz toll. Möglich dass der heute Abend zu mir kommt, wir haben es fast einen Monat nicht gemacht. Der arme Kerl. Aber der hat ja so viel Arbeit. Dafür gebe ich mir heut Abend besonders Mühe.“
    Mir reichte es.
    „Er fährt Taxi, als Aushilfe. Stundenweise, in der Nacht. Na ja, tagsüber wird er ja wohl noch andere „betreuen“. Ist ja genug Zeit.“
    Und da verfinsterte sich ihr Gesicht und sie explodierte.
    „Was fällt Dir ein! Wie kannst Du so über meinen Freund reden! Der ist mir treu und liebt mich. Will mich heiraten.“
    Mir lag die Antwort auf der Zunge „und aus den Grunde hat er Dich mit einem Türken verheiratet. Für xxxxx DM.“
    Aber ich ließ es, wollte keinen Streit und lenkte ein.
    P beruhigte sich wieder, nahm meine Erklärung hin.
    „Aber in einem Punkt hast Du Recht. Da ist eine Drecksvotze die stellt meinem Freund nach und muss weg. Kann Du mir helfen?“
    Sie erläuterte mir welche Art von Hilfe sie wolle.
    „Das mache ich nicht. Kommt gar nicht in Frage.“
    P jammerte weiter, ich solle ihr doch helfen, sie wolle doch nur mit ihrem Freund glücklich werden.
    Aber ich gab nicht nach.
    Der Besuch bei P war beendet.
    Und auch mein Besuch in Mannheim hatte sich nun anders gestaltet als ich mir vorstellte.
    Wie konnte ein Mensch in seinem Wahn derart hoch kriminelle Gedanken auch nur im Ansatz in Erwägung ziehen. P war nicht nur abhängig, sie war ihrem Freund hündisch ergeben.
    Als ich am nächsten Tage Leipzig erreichte war ich aufrichtig froh. Ich war fast zu Hause.
    Gegenüber Monika hatte ich keinerlei schlechtes Gewissen. Und in der Zukunft würde ich sagen zu Recht.
     
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  2. 9. Februar 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Ich wurde freudig begrüßt, Monika schmiegte sich an mich während Max sich eher für meinen Koffer interessierte.
    „Na, alles gutgelaufen“, fragte ich. „Naja, nicht ganz. Ich bin froh dass Du hier bist. Ich habe kein Geld. Habe mir von der Schwester zehn Mark geben lassen.“ - „Aber ich habe Dir doch Montag einen Scheck über 700 gegeben.“ - „Ja, aber da ist was schief gelaufen.“ - „Die Sparkasse!“ - „Ja, ich habe den Scheck auch abgegeben. Am Donnerstag ging ich zum Geldautomaten. Aber da kam kein Geld.“
    Sie verstummte und schaute auf den Boden während Max sich mit dem Reißverschluss beschäftigte. Ich setzte mich, zündete eine Players an.
    „Erzähl.“ -„Ja, aber reg Dich nicht auf.“ - „Nein. Mach ich nicht.“ - „Also, hundert wollte ich ziehen und als die nicht kamen bin ich zum Schalter. Die Kleine dort holte die Leiterin. Die kam und verlangte meine Karte. Ich gab sie ihr und sie sagte „die bleibt erst einmal hier, wegen Missbrauch.“ Ich war wie erschlagen, zitterte am ganzen Körper und ging nach Hause.“ - „Reg Dich ab. Ich bring Montag in Ordnung. Hast Du die Auszüge? Gib mir die Bitte.“
    Monika gab mir die Auszüge und auf denen war ein Guthaben von etwas über sechshundert ausgewiesen.
    „Ich geh am Montag hin.“ - „Glaubst Du das kommt in Ordnung?“ - „Ja. Ich mach das. Aber wir haben wohl nichts zu Essen und Trinken da?“ - „ Nein, ich hab etwas Wurst und was für Max geholt.“ - „Das war schon richtig. Ich rauche noch eine und dann kaufen wir ein.“
    Wir gingen an den Automaten bei der Voba, die Sparkasse wollte ich Monika nicht zumuten, kauften dann ein.
    Dann begann auch für uns das kurze Wochenende. Monika fing immer wieder vom der Sparkasse an
    Und ich wiegelte ab.
    Am Montag sagte ich in Flöha ich müsse nach zwei Stunden weg.
    Nachmittags war ich dann bei der Sparkasse und ging zum Schalter.
    „Habe erwartet dass sie kommen“, sagte Frau Stocker die allgemein als die Kleine bezeichnet wurde. Sie beugte sich über den Tresen und flüsterte „kann nichts für, bin doch nur eine kleine Angestellte“. - „Ich weiß, holen Sie die Leiterin.“
    Frau Stocker ging aber war gleich wieder da.
    „Die Chefin sieht keine Veranlassung mit Ihnen zu sprechen, es sei das Konto Ihrer Frau uns das ginge Sie nichts an.“
    Die „Kleine“ schaute mich an und ihre Augen baten um Verzeihung.
    „Ich weiß dass sie gar nichts dafür können. Aber wohl Ihre Chefin. Hier ist die Vollmacht. Bringen Sie es ihr und dann wird sie wohl mit mir sprechen.“
    Die Kleine ging und kam mit ihrer Vorgesetzten zurück. Diese lächelte süßsauer und fragte „um was geht es.“ - „Ich hätte gerne gewusst weswegen man über das Konto nicht verfügen kann?“ - „Sie haben einen Scheck gegeben vor einigen Tagen und der ist noch nicht gut geschrieben. Auch wenn er auf dem Kontoauszug steht. Folglich ist das Konto im Minus.“ - A so. Und was ist mit der Karte? Kann ich die haben?“ - „Ja, in einem halben Jahr können sie ja mal fragen. Die Karte wurde von mir eingezogen. Ihre „Frau“ hat versucht mit der Karte Geld zu holen obwohl das Konto keine Deckung hatte. Vorausgesetzt das Konto wird ordentlich geführt. Und dafür spricht Ihr Besuch nicht gerade.“ - „Und was ist mit dem Dispo? Auch ohne meinen Scheck hatte das ausgereicht?“- „Den musste ich kurzfristig streichen, wegen fehlender Kreditwürdigkeit. Ihre Frau bezieht Geld vom Arbeitsamt.“ - „So, sie ist 20 Jahre Kunde der Sparkasse. Ist das egal. Und mein Scheck wurde schon vor Tagen eingelöst. Hier ist der Auszug. Im Übrigen laufen schon seit Monaten Schecks von mir auf das Konto.“
    Sie zuckte mit den Achseln.
    „Ich habe zu arbeiten. Ihre Frau kann die Auszüge am Schalter holen. Eine Karte hat sie ja nicht mehr.“
    Drehte sich um und verschwand.
     
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  3. 9. Februar 2017
    eispol

    eispol Sachse

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    boa .... ich weiss schon, warum ich ende der 80er jahre von der sparkasse weg bin. :fechten: unfähiger laden in meinem falle !

    bin ja sehr interessiert, wie es hier weitergeht. :icon14:
     
  4. 10. Februar 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Also ging ich nach Hause und als ich die Wohnungstür öffnete sah Monika mein finsteres Gesicht.
    „Ist wohl schief gelaufen?“ kam die bekümmerte Frage. „Ja, so etwas Unverschämtes habe ich noch nie erlebt.“
    Monika legte ihren Arm auf meine Schulter, drückte sich an mich.
    „Reg dich nicht auf. Wir trinken jetzt einen Kaffee und Du erzählst.“ - „Das ist eine prima Idee.“
    Ich setzte mich und sie stellte den Kaffee hin. „Ist eigentlich noch Brandy da.“
    Monika holte den Fundador aus dem Schrank und stellte die Flasche nebst Glas auf den Tisch.
    „War es so schlimm?“
    „Muss mich erst abregen und dann weiß ich was zu tun ist.“
    Ich erzählte.
    „Ärger dich doch nicht so. Im Grunde ging es nicht um Dich sondern um mich.“ - „Stimmt, aber genau das ist das Schlimme.“ - „Wenn ich Dir helfen kann sag es.“
    Ich regte mich langsam ab, brütete aber weiter. Fand aber noch nicht die zündende Idee.
    „Ja, Du könntest mir mal die Eier leer machen. Die tun weh. Damit ich wieder klar denken kann.“ - „Rubbeln?, komm mit.“
    Wir gingen ins Schlafzimmer.
    „Greif kräftig zu. Ganz fest. So als würdest Du die Leiterin am Hals packen und würgen.“
    Monika kicherte und griff kräftig zu.
    „Ist es so gut?“ - „Ruhig fester, stell Dir vor Du würgst die Alte.“
    Kurz darauf übergab sich die „Leiterin“.
    Monika wischte das „Erbrochene“ weg.
    „War es gut so?“ - „Wunderbar. Gib mir mal bitte das Telefonbuch von Grimma.“ - „Warum?“ - „Ich will die Hauptverwaltung anrufen.“ - „Überleg Dir das, Du machst das nur noch schlimmer.“ - „Schon, aber nicht für uns.“
    Wir gingen in das Wohnzimmer und ich bekam das Telefonbuch.
    „Lass das doch.“ - „Sei entspannt. Alles wird gut.“
    Ich rief an und verlangte die zuständige Person für die Zweigstelle.
    Meinem Wunsch wurde entsprochen und eine freundliche Stimme fragte nach meinen Wünschen.
    „Es geht um Folgendes. Wie ist das wenn man ein Konto hat das theoretisch überzogen aber praktisch nicht überzogen ist und welche Folgen hat dieses? Auch umgekehrt, weiß nicht genau.“
    Ein schnaufen kam aus dem Hörer.
    „Noch mal bitte. Ich verstehe nicht ganz.“ - „Ich auch nicht. Ich unterrichte zwar Betriebs- und Volkswirtschaft aber die neuartige Lesart ist mir absolut neu.“ - „Erzählen Sie mal was passiert ist.“
    Das tat ich. Und hörte abermals ein Schnauben aus dem Hörer und dann die Antwort.
    „Gehen Sie bitte nochmals zur Zweigstelle und holen Sie die Karte. Ich rufe an und regele das. Auch das mit dem Dispo.“
    Ich bedankte mich, stand auf und zog das Jackett an.
    „Wohin, gehst Du.“ - „Zur Sparkasse, Deine Karte holen. Du hast die Leiterin prima gewürgt.“
    Monika stand verdutzt da und ich ging zur Sparkasse.
    „Hallo Frau Stocker. Würden Sie bitte Ihrer Chefin sagen ich sei da um die Karte zu holen. Das silberne Tablett kam sie weglassen, wir sind ja Bekannte. Sagen Sie ihr das. “
    Die Kleine grinste und holte die Chefin. Diese kam mit finsterem Gesicht und reichte mir die Karte.
    „Ich sehe Frau Stocker hat Ihnen das mit dem Tablett gesagt.“ - „Ja, hat Sie.“ - „Schön, dann möchte ich noch 500 DM.“ - „Die können Sie am Automat ziehen.“ - „Könnte ich. Aber will ich nicht. Ich möchte das Geld hier am Schalter. Von Ihnen, Sie sind doch Dienstleisterin“.
    Ich bekam das Geld geholt.
    Ich schaute der Leiterin direkt ins Gesicht.
    „Ja, dann Tschüss die Damen, bis zum nächsten Mal.“
     
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  5. 17. Februar 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Wie immer hatte auch Lea meinen letzten Beitrag gelesen.
    Und Sie gab ihrem Kommentar ab.
    „Die Sparkasse ist nicht schlecht! Ich bin schon immer bei der Sparkasse.“ - „Ja, klar, Deine Mam war auch schon dort.“ - „Ja, und Deine Omas auch.“ - „Richtig. Auch mein Vater und die Großväter. Die waren alle zufrieden!“ - „“Klar, in der DDR gab es ja nicht viel Mitbewerber, höchstens noch die „Bauernbank“.“ - „ Was ist die Bauernbank? Wieso fängst Du mit der DDR an, was hat die mit der Sparkasse zu tun!“
    Ich merkte dass sie sich aufregte. Zwar hatte ich es recht gern wenn sie erregt war, jedoch nicht in dem Zusammenhang. Es war Zeit zu beschwichtigen, da ich keinen Streit wollte. Wir hatten uns noch nie gestritten und wegen der Sparkasse wollte ich damit nicht anfangen.
    „Die Bauernbank ist die Volksbank/Raiffeisen. Die nannte man so jedenfalls in der Umgebung von Grimma.“ - „Das weiß ich doch nicht, war doch noch ein Kind als die DDR kaputt ging!“ - „Weiß ich doch. Ich wollte es ja auch nur erklären. Und bei der Sparkasse kommt es auf die Leitung der Geschäftsstelle an. Die Geschäftsstelle ist so gut wie die Leitung. Es ist halt eine regionale Sache. Es gibt auch gute Stellen. Aber nicht nur. Ich war auch mal die der Berliner. Da störte mich halt extrem dass ich acht Euro für eine Einzahlung ausgeben musste. Man konnte nicht einzahlen da die Berliner für die Hallesche ein fremdes Institut ist. Also Barüberweisung da ich kein Kunde der Sparkasse bin. Und auf meinem Privatkonto bei der Coba hab ich ungern betriebliches Geld.“ - „Sparkasse ist doch Sparkasse!“ - „Nein, eben nicht.“
    Ich erklärte. Und schloss „und darum ist die Sparkasse nichts für mich. Für andere trifft das nicht zu.“
    Ich küsste sie auf die Stirn.
    „Wieder gut.“ - „Ja, klar.“ - „Schau mal Du hast Dich aufgeregt und ich bin nun erregt.“ - „Was soll das heißen?“ - „Dass die Eier schmerzen, und wie.“
    Lea ging nicht darauf ein. Also griff ich zum Jackett.
    „Ich hole uns was zu trinken.“ - „Was soll denn das wieder? Ich denke Dir tut was weh?“
    Nun war ich verblüfft.
    „Also, nun leg Dich aufs Bett, oder setz Dich auf sonst was hin, Du kannst auch stehen. Ist mir egal. Aber xxx (Tochter) kommt gleich. Mach Dich unten frei.“
    Ich beeile mich auf das Bett zu kommen, zog Hose und Short aus und legte die Hand auf Ihren Rücken.
    Und dann begann Sie.
    Danach putzt sie mich sauber.
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    „Also mit den Banken ist das so eine Sache.“

    Ich berichtete.
    Es war nach der Sache mit der Sparkasse und ich weiche mal von der chronologischen Schilderung ab.
    Katy hatte mittlerweile ihren Führerschein und lieh sich des Öfteren den Talbot aus.
    Es waren seit dem Erwerb ihres Führerscheines vier Wochen vergangen in denen sie schon zwei kleinere Blechschäden hatte. Halt irgendwo drangefahren.
    Ich saß am Tisch genoss einen Cafe und las Zeitung, Monika war in Leipzig bei ihrem Praktikum.
    Da kam Katy. Sie setzte sich mir gegenüber und nahm sich einen Kaffee.
    „Morgen ist ja Samstag. Da fahrt ihr einkaufen.“ - „Ja, sicher. Gib mir dann Deine Einkaufsliste.“ - „Ja, daraus wird wohl nichts.“ - „Wieso?“ - „Schau mal aus den Fenster.“
    Nichtsahnend schaute ich aus dem Fenster.
    Der Kotflügel war eingequetscht und über die rechte Seite zog sich über die gesamte Länge eine Schleifspur.
    Totalschaden. Und in zwei Monaten war TÜV.
     
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  6. 24. Februar 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Ich konnte nicht glauben was ich sah.
    „Wie ist denn das passiert?“ - „Die haben halt in den Tunnel eine blöde Kurve gebaut. Da konnte ich die nicht richtig nehmen.“
    Also war kein anderes Auto beteiligt.
    Ich dachte nach, reparieren ging nicht und Geld für ein neues Auto hatte ich nicht, Monika ohnehin nicht.
    Und Katy meldete sich zu Wort.
    „War ohnehin alt und kaputt. Wir haben sowieso ein neues gebraucht.“ - „Gebraucht ja, aber nicht jetzt. Das wäre noch eine Weile gefahren. Und gerade habe ich die Renovierung vom Haus bezahlt. Habe kein Geld mehr.“ - „Ach, Dir wird schon was einfallen.“ - „Ja. Ich fahre ohnehin mit dem Zug, Mutti nimmt halt den Zug nach Leipzig und Du den nach Grimma. Wenn wir wieder ein Auto haben kann Mutti ja wieder fahren.“ - „Und wie komm ich zu meinem Freund? Da geht abends kein Bus!“ - „Dann soll der Dich holen.“ - „Hat noch kein Führerschein.“ - „Dann halt die Eltern.“ - „Gut. Ich frage. Aber kann ich das Geld für das Taxi haben? Muss jetzt zu meinem Freund. Die haben kein Telefon.“
    Ich gab Ihr zehn Mark.
    „Und die Rückfahrt. Wenn mich die Eltern nicht fahren können?“
    Nochmals wechselten zehn Mark den Besitzer.
    „Kann ich mal Dein Handy haben, das Taxi anrufen.“
    Ich gab das Handy und sie stürmte nach oben in Ihr Zimmer.
    Kurz darauf kam sie wieder, drückte mir das Handy in die Hand und ging zur Tür.
    Ich hörte noch „lieb von Dir“, dann war sie weg.
    Und ich überlegte, was nun?
    Und da kam Monika.
    Sie fragte was mit dem Auto geschehen sei. Ich gab den Bericht von Katy wieder.
    „Das ist schlimm. Auf der rechten Seite hatte der Talbot nicht eine Beule.“ - „Ja, ist aber so. Es ist Totalschaden. Ich biege morgen das Vorderblech. Das ist ja an den Reifen. Jetzt ist zu dunkel.“ -„Und dann?“ -„Kann man wieder fahren, wenigstens bei Tag. Das Licht ist ja defekt.“ - „Und dann?“ - „Kaufen wir ein neues Auto. Ich weiß zwar nicht wie, aber irgendwie.“
    Der Rest des Tages stand weitgehend unter dem Thema Auto.
    Katy kam dann.
    „Wie kann man so einen Tunnel bauen. Da muss man ja dranfahren. Na ja, kaufen wir ein neues.“

    Wir gingen dann zu Bett und ich hoffte das Thema Auto wäre für heute durch.
    Doch gerade hatte ich mich in Monika verströmt als schon die Frage kam.
    „Glaubst Du Katy hat das mit Absicht gemacht?“ - „Keinesfalls.“
    Und dann prasselten die Fragen auf mich.
    Was für ein neues Auto, welche Marke. Wie bezahlen und so weiter.
    Da beschloss ich die Sache zu beenden und den Mund vorerst zum Schweigen zu bringen.
    „Du da ist noch was drin. Und ich bin ganz verspannt. Kannst Du mal mit dem Mund dran?“ - „Kein Wunder, war ja genug los.“
    Monika griff zu und bugsierte meinen Schwanz in den Mund, lutschte.
    Ich genoss, es kribbelte und dann zog sich alles mit den Oberschenkeln beginnend zusammen. Ich zitterte und schoss den verbliebenen Rest im den Mund ab.
    Monika schluckte brav und wischte dann den Mund ab.
    „Und was für ein Auto wollen wir kaufen?“
    Also waren wir wieder bei dem Thema.
    „Einen Geländewagen?“ - „Das ist ja ein LKW. Ich will was kleines schnuckelisches. Und Katy auch.“ - „Hast Du mit Ihr gesprochen?“ - „Ja, als Du auf der Toilette warst. Sie will auch ein kleines süßes Auto. Eins zum lieb haben.“ - „Ja, gut.“ - „Und was für eines?“ - „Was Deutsches, ein Opel? Nur keinen VW, damit hatte ich die schlechtesten Erfahrungen.“
    Das Gespräch ging weiter. Ich musste begründen warum ich schlechte Erfahrungen mit VW hatte und warum ein Opel.
    Dann schliefen wir.
     
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  7. 24. Februar 2017
    eispol

    eispol Sachse

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    weiber !!!!! :rolleyes:
     
  8. 25. Februar 2017
    muschiangucker

    muschiangucker Gesperrt

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    Bitte mit Muschibildern zum angucken!
     
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  9. 26. Februar 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Also Muschiangucker.

    Ist schon eine faszinierende Idee.

    In Ermangelung von entsprechenden Bildern habe ich meine Lea gefragt ob sie ihren süßen Schlitz für Fotos zur Verfügung stellen würde. Zu ihrer aktiven Zeit war sie ja Nutzerin des Forums.
    „Du spinnst wohl. Ich ….“
    Ja, den Rest des Satzes musste ich zensieren.
    Ist also nichts mit Bildern.
    __________________________________________________________________________________

    Es war Samstag und wir Frühstückten.
    Ich sagte „nachher zieh ich das Seitenblech raus. Dann kann man bei Licht einigermaßen fahren. Wir fahren dann einkaufen.“
    „Mit dem Auto kann man doch nicht auf die Straße, und erst der Parkplatz, da schämt man sich ja“. - „Gut, und was machen wir mit dem Einkauf?“ - „Wir gehen um die Ecke zu Frau Schultze, in den kleinen Edeka-Laden.“ - „OK.“ - „Mach das Du mit dem Auto fertig wirst, damit wir einkaufen können“.
    Also machte ich mich ans Werk.
    Katy kam in den Hof.
    „Beil Dich. Da Ihr das Auto nicht braucht nehme ich es, muss zu meinem Freund.“ - „Bin in fünf Minuten fertig.“
    Als ich mein Werk beendet hatte liefen wir einkaufen und Katy fuhr zu Ihrem Freund.
    Die Eingangstür stand offen und auf der Schwelle saß der Kater von Frau Schultze
    Wir wurden freundlich begrüßt und Monika suchte in dem engen Laden. Ich blieb neben der Eingangstür bei dem Regal in dem die Sachen von Max standen.
    Da hörte ich von rechts unten eine Stimme die mich auf kätzisch ansprach.
    Ich drehte mich, neben mir schnurrte mich der Kater des Hauses an.
    „Der kennt halt die Plätze wo seine Sachen stehen“, sagte Frau Schultze.
    „Auf jeden Fall hat er mich gut beraten, er versteht
    schon was vom Geschäft“.
    Ich spendiert ihm eine Schale Sheeba.
    Der Einkauf war beendet. Und wir bekamen angeboten die Sachen nach Hause zu bringen.
    Wir nahmen an und zwei Stunden später waren die Sachen da.
    Der Rest des Wochenendes ging dahin. Und immer wieder kam das Thema Auto auf den Tisch.
    Am Montag kam ich von der Arbeit nach Hause. Und gleich an der Eingangstür begrüßte mich Monika.
    „Wir haben das Auto gefunden. Das musst Du Dir betrachten.“ - „Was für ein Auto?“ - „Ein Opel halt, schwarz, richtig goldig.“ - „Ein Corsa, einfach süß“, ergänzte Katy.
    „Am besten wir gehen gleich hin“. Kam es vom Monika und Katy stimmte begeistert zu.
     
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  10. 27. Februar 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Wir gingen zum Autohändler.
    Und dort bekam ich den Corsa gezeigt. Mein Blick fiel auf Windschutzscheibe wo der Preis stand. Stolz. Der Wagen war etwas mehr als ein Jahr alt, aber der Preis war fast fabrikneu.
    „Und gefällt er Dir?“
    Beide schauten mich erwartungsvoll an. Den Blicken nach war man sich einig.
    Da kam der Händler.
    „Guten Tag, ja den hat Ihre Frau rausgesucht. Wollte Sie aber erst fragen. Schön nicht war, ein bildhübscher Wagen. Ihre beiden Frauen wissen schon was schön und qualitativ hochwertig ist.“ - „Es ist schön wenn man gefragt wird.“ - „Ja, dann machen wir das doch.“
    Monika und Katy schauten mich erwartungsvoll an. Irgendwie fühlte ich mich erpresst.
    Wie sollte ich den bezahlen?
    „Kann man den Wagen auch leasen?“ -„Aber warum denn, das ist doch viel zu teuer.“
    Der Händler erklärte mir nun Dinge die ich schon wusste. Monika und Katy bettelten mich mit den Blicken an.
    „Das Problem ist halt dass ich das Geld nicht habe.“ - „Dann finanzieren wir die Sache. Geht schon. Ich brauche nur Ihre letzten drei Lohnabrechnungen.“ -„So was habe ich nicht. Ich bin Freiberufler.“ - „Das ist schlecht. Wie lange denn?“ -„20 Jahre ungefähr.“ - „Das ist sehr gut. Dann brauche ich nur die GuV der letzten drei Jahre.“ - „Kein Problem, die können sie haben.“
    Der Händler strahlte und sagte „die muss Ihr Steuerberater nur noch abstempeln und dann hat es sich.“ - „Das geht nicht. Ich habe keinen Steuerberater. Weswegen sollte ich das was ich unterrichte nicht selbst machen?“ - „Sie machen das selbst? Das ist ganz schlecht. Schlimm.“
    Der Händler schaute bekümmert und traurig.
    „Und Ihre Frau?“, fragte er mit schwindender Hoffnung. „Die ist arbeitslos.“
    Da jubelte er. „Das ist gut, prima.“
    Ich war zwar anderer Meinung aber passte mich an.
    „Und hat sie sonst noch was“. - „Wohngeld halt“.
    „Prima, dann gehen wir in das Büro und machen die Verträge.“
    Ich war fassungslos.
    „Sie lassen wir ganz weg. Sie existieren praktisch nicht, würden die Bank nur nervös machen.“
    Wir gingen in sein Büro und machten die Verträge.
    Als wir wieder zu Hause waren faxte ich die Bescheide.
    Zwanzig Minuten später rief der Händler an und teilte uns mit wir könnten das Auto am Mittwochnachmittag abholen.
    „Dann kann ich ja Mittwoch zu meinem Freund fahren“, sagte Katy
     
  11. 11. März 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Es gibt Dinge die man ungern erledigt, ganz einfach weil sie unangenehm sind oder nur so scheinen.
    Lea fragte ob ich Kuchen möchte. Ich bejahte und legte die angefangene Steuererklärung eines Mandanten zur Seite.
    Während ich mich dem Kuchen widmete und nur schöne Gedanken in mir trug, kam der Satz den ich zwar selbst gewünscht hatte, mich aber vor dem Augenblick irgendwie fürchtete.
    „Wenn wir den Kuchen gegessen haben fahren wir zum Friedhof.“
    Und der Kuchen lag mir unversehens quer in der Speiseröhre.
    Aber ich sagte „ja, machen wir“.
    15 Minuten verstrichen und dann ging es los. Wir hielten vor dem Friedhof und Lea ging voran.
    Geradeaus, durch das Eingangstor, 16 Schritte, dann links und nach ein paar Metern die erste Reihe rechts.
    Eine Besucherin grüßte uns freundlich.
    Dann standen wir vor dem Grab.
    Mein Blick fiel auf den Grabstein.
    Rechts oben der Name von Leas Mutter. Links daneben, nach unten versetzt der Name von Leas jung verstorbener Schwester.
    Die Mutter war erst vor 1,5 Jahren verstorben.
    „Deine Mama war jünger als ich“, sagte ich überflüssigerweise.
    „Na, die paar Jahre machen ja nichts.“
    Eine mehr als schmeichelhafte Umschreibung, immerhin betrug die Differenz mehr als zehn Jahre.
    Ich bekam noch erläutert woran die Schwester verstorben war, was ich schon wusste.
    „Da kommt also hin was von mir übrig bleibt.“ - „Ja.“
    Lea deutete auf die Grabstätte, zeigte mir den Platz der für mich gedacht war. Unter der Mutter.
    Wer links neben mir hinkommen würde konnte ich mir denken.
    „Es wird Zeit dass das Wasser angestellt wird.“ - „Ja, es ist wirklich eines schöne Grabstätte.“
    Lea schwieg, ging auf die Knie und war geistig bei Ihrer Mama.
    Es war wirklich eine schöne Grabstätte. Gepflegt, der Stein, halt alles.
    Und vor einigen Monaten hatte ich noch gedacht ich würde irgendwo verscharrt. Eben weggeworfen wie ein benutztes Papiertaschentuch.
    Wir gingen, ich war nachdenklich.
    Leas Mutter hatte noch erlebt dass ihre Tochter erfolgreich in einem bürgerlichen Beruf arbeitet. Und ich war im Februar 2009 zu einer Prostituierten gegangen um mich zu entspannen.
    Dann wendete die Geschichte das Blatt.
    Am Nachmittag brachte Lea mich zum Bahnhof, denn ich musste für 3 Wochen nach Stralsund.
    Ich nahm sie nochmal in den Arm, küsste sie und war ihr so nahe wie nie.
    Durch die Scheibe des Zuges winkte ich ihr zu.
    Niemals würde ich diese Frau betrügen aber immer im Herzen bewahren.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Weiter in Text

    Es war Mittwoch. Als ich nach Hause kam erfuhr ich das Katy mit dem neuen Auto zu Ihrem Freund sei.
    Am Donnerstag das gleiche Spiel.
    Aber Freitag wurde ich dann von Monika mit dem Auto abgeholt, allerdings teilte mir Monika mit wir müssten gleich einkaufen da Katy Samstag das Auto brauche
    .
    Dieses führte dazu dass ich Abend erst mal die Eigentumsverhältnisse klar stellen musste.
    Und die sahen so aus das der Opel in erster Linie der Halterin gehörte, in zweiter dem der die Sache bezahlt und erst dann halt Katy, wenn rechtzeitig gefragt würde.
    Also zunächst Monika, dann ich und unter gewissen Vorrausetzungen dann Katy.

    Dies trug mir den Vorwurf ein dass Leute in meinem Alter halt kein Verständnis für die Bedürfnisse von jungen Leuten hätte.
    Was soll ich sagen?
    Jedenfalls fuhr Katy am nächsten Tag den Opel.
    Aber das schliff sich alles ein. Ich brauchte das Kfz ja nicht wirklich.
    Wir waren auf jeden Fall mit dem Wagen sehr zufrieden.
    Wochen später wurde ich an Abend traurig von Monika begrüßt.
    Ein Brief von der Sparkasse war gekommen. Diese kündigte den Dispokredit zum Monatsende.
     
  12. 18. März 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    „Was sollen wir nun machen?“ - „Halt eine andere Bank, keine Sparkasse.“ - „Aber die machen das doch nie.“ - „Wir schauen halt. Eine Bank wird das machen. Ein Konto mit Dispo.“ - „Aber ich bin arbeitslos. Vielleicht gehst Du mal zur Sparkasse.“ - „Nein. Auf keinen Fall. Die Leiterin hat selbst unterschrieben und für die bin ich ein rotes Tuch.“ - „Aber ich bin doch solange Kunde! Und die hat doch immer gemacht was Du wolltest“. - „Ja, aber unter welchen Umständen. Gerade darum.“
    Letztlich gab ich doch nach.
    „Also gut. Ich gehe jetzt. Heute haben die länger auf.“
    Widerstrebend machte ich mich auf den Weg und kam mir vergewaltigt vor.
    In der Sparkasse kam mir die Leiterin feixend entgegen.
    „Ach sie an. Der Herr Thomas. Was kann ich für Sie tun.“ - „Also meine Frau hat mich gebeten zu Ihnen zu gehen. Soll ich Ihnen meine Vollmacht zeigen. “ - „Aber nein. Wir kennen uns doch.“ - „Also, ich soll sie fragen ob man über den Dispo reden kann?“ - „Nein!“ - „Und warum?“ - „Das Risiko ist zu hoch. Sie bekommt Arbeitslosengeld.“ - „Unterhaltsgeld.“ - „Das ist das gleiche. Läuft irgendwann aus. Arbeitslose sind unsere Kundschaft nicht.“ - „Dachte ich mir. Frage. Wie lange ist denn Ihre Kündigungsfrist?“ - „Die Frage beantworte ich nicht. Sie ist unrealistisch.“ - „Na ja. Meine Frau bekommt im Anschluss Arbeitslosenhilfe.“ - „Ist doch gar nicht Ihre Frau. Ich betrachte das Gespräch als beendet.“
    Ich drehte mich zum Gehen,
    „Und nun Herr Thomas“, kam die Stimme der Leiterin.
    Ich drehte mich um.
    „Geht meine Frau halt zu einer Bank. Ich war ohnehin dagegen nochmal herzukommen. Bis zum nächsten Mal.“
    Ich ging nach Hause und berichtete.
    Monika war tief betroffen. Richtig geknickt.
    „Wollen wir es bei der Volksbank versuchen.“ - „Ja. Machen wir, aber morgen. Da mach ich früher Schluss.“
    Der Tag aber war verdorben.
    Am nächsten Tag kam ich gegen 14 Uhr nach Hause.
    Monika war noch nicht da, sie war im Praktikum
    Zunächst goss ich mir ein Staropramen ein.
    Also ich wollte für meine Frau ein Konto. Sie bezog UHG. Wollte 2.000 DM Dispo. Und das war es.
    Also zum Telefon.
    Zunächst rief ich die Volksbank an.
    Dort erfuhr ich Arbeitslose bekämen nur ein Konto ohne Dispo. Was anderes hatte ich nicht erwartet. Im Grunde hatte ich nur Monikas Willen entsprochen.
    Als nächstes kam die Citibank (jetzt Targo) dran. Im Grunde mein Joker. Hatten die doch erst kürzlich das Auto finanziert.
    Aber dort musste ich erfahren Arbeitslose seien nicht die Kundschaft, nicht mal für ein einfaches Konto.
    Ich muss gestehen dass ich schon etwas überrascht war.
    Also als nächstes die Dresdner Bank.
    Die hatten unlängst in Grimma eröffnet.
    Dort wurde aufmerksam zugehört. Wie hoch das UHG sei wurde ich gefragt.
    „Also grundsätzlich ja. Aber den Dispo können wir erst zulassen wenn drei Monate verstrichen sind und das UHG überwiesen wurde. Und die Schufa muss in Ordnung sein. Wir würden 3.000 Dispo geben.“
    So leicht hatte ich mir die Sache nicht vorgestellt.
    „Ich werde meiner Frau vorschlagen das Angebot anzunehmen.“
    Da kam Monika.
    Sie sah das Telefon vor mir und fragte mich nach dem Stand der Dinge.
    Ich beschloss die Sache spannend zu machen.
    „Also die Voba hat abgelehnt. Wegen Arbeitslosigkeit.“ - „Aber das ist doch eine gute Bank. Sagt die Frau meines Vaters.“
    „Und dann hab ich die Citi angerufen. Die wollen keine Arbeitslosen.“ - „Aber die haben doch das Auto gemacht.“
    Monika sackte sichtlich zusammen.
    „Ich habe dann bei der Dresdner in Grimma angerufen.“
    Machte eine Pause.
    „Und. Erzähl.“ - „Die machen das. Allerdings muss vorher drei Monate das UHG auf das Konto laufen. Aber das ist normal.“ - „Im Ernst?“ - „Ja. Aber da ist noch was.“ - „Und das wäre?“ - „Die wollen Dir 3.000 Dispo geben. Keine 2.000,00. Aber ich dachte das geht in Ordnung.“
    Monika schaute mich fassungslos an.
     
  13. 30. März 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Sie strahlte.
    Doch dann kam eine Frage.
    „Ist die Bank auch seriös?“ - „Jedenfalls seriöser als die Sparkasse am Ort. Oder hast Du schon mal was Negatives über die Dresdener gehört. “ - „Nein, aber die kenne ich nicht.“
    Ja wie auch? Sie kannte ja nur die Sparkasse und die „Bauernbank“ (Raiffeisen). Immerhin war sie ein Kind der DDR. Zwar waren die Eltern aus der BRD übergesiedelt, aber da war sie ja ein Kind - 8 Jahre alt.
    Ich erzählte ihr was die Dresdner ist und war. Und sie schien zufrieden weswegen ich diese Unterhaltung beendete.
    Wenige Tage später fragte ich ob sie schon dort war. Die Antwort lautete „Nein“, aber sie würde das in den nächsten Tagen machen.
    Ich merkte dass da etwas in ihr vorging, schwieg aber.
    Als sich dieses Gespräch aber zwei Mal wiederholte sagte ich „was ist denn los? Magst Du nicht mehr.“ - „Doch. Aber ich kenne die doch gar nicht.“ - „Stimmt. Aber die Sparkasse hast Du nun endgültig kennengelernt.“ - „Aber die haben am Schluss doch immer gemacht was Du wolltest.“ - „Ja, aber weil ich sie mehr oder weniger gezwungen habe.“ - „Aber meine Eltern waren schon bei der Sparkasse, und die Großeltern auch.“ - „Aber in Gelsenkirchen. Und das ist ein anderes Institut.“ - „In Wanne, aber Sparkasse ist Sparkasse.“ - „Eben nicht.“
    Ich erklärte die Organisation der Sparkassen.
    „Aber das Konto bei der Sparkasse kann ich doch lassen? “ - „Ja. Du kannst ja auch die Schecks von mir hinbringen. Aber das Geld vom Arbeitsamt muss zur Dresdner. Ich stehe sonst als Lügner da, es ist Teil der Abmachung.“
    Und Monika stimmte zaudernd zu.
    Am nächsten Tag jedoch.
    „Du, ich war heute bei der Kosmetik und die haben die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen als Sie erfuhren dass ich von der Sparkasse weg gehe. Auch die Nachbarn sind erschrocken.“ - „Also, was das Kosmetikstudio betrifft finde ich es schön wie die sich um andere Leute kümmern. Und ein Nachbar ist 91 Jahre alt, da wäre es mir vermutlich auch suspekt. Die anderen Nachbarn sind über 70. Mit anderen Worten die haben keine hohen Ansprüche an das Leben mehr. Wir dagegen sind noch jung auch wenn wir für Katy „Horn alt“ sind.“ - „Ist ja gut. Aber würdest Du mitkommen?“ - „Aber klar doch nächste Woche am Donnerstag. Ich mach auch früher Schluss.“ - „Mir ist es lieber wenn Du dabei bist.“ - „Machen wir schon.“
    Für Monika war es schon ein großer Einschnitt, das war mir klar.
    Ich nahm sie in den Arm.
    „Und nun habe ich grässliche Scherzen im Unterleib.“
    Sie schaute mich an.
    „Ich kann Dir nur einen rubbeln. Katy kommt gleich.“
    Sie nahm meine Hand.
    „Ich mach Dir die Eier leer.“
    Und dann wurde ich in das Schlafzimmer geführt.
     
  14. 9. April 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Am 26.01.2014 startete das Sammelsurium. Zu dieser Zeit hatte ich andere Vorstellungen.
    Es sollte ein Sammelbecken für absurdes werden. Ich dachte mir ganz einfach Dinge die ich erlebt habe und aus der Reihe des alltäglichen tanzten müssen auch andere erlebt haben.
    Ich war also neugierig auf fremde Erlebnisse.
    Bald merkte ich jedoch dass sich kein User zum mit machen veranlasst sah.
    Ich schrieb also einfach weiter.
    Ein Mitglied unserer Gemeinschaft bemerkte dann es handele sich um die Geschichten eines Taugenichts. In einem anderen Zusammenhang und durchaus positiv gemeint aber ich zog mir den Schuh an und schrieb von nun ab an meiner Lebensgeschichte.
    Die Reaktionen waren geteilt.
    Einer schlug mir vor aufzuhören, es würde ohnehin keiner lesen. Damals irgendwann im Sommer 2014 war das und das Sammelsurium hatte circa 4.500 Aufrufe.
    Ein anderer meinte ich solle mit dem Blog aufhören, es ginge ja nur um mich.
    Nun, wenn jemand nicht weiß was ein Blog ist?
    Es war die Rede von schlechter abartiger Literatur.
    Was soll ich dazu sagen? Es war ja nie mein Bestreben einen Literaturpreis zu gewinnen.
    Dieser Tage nähert sich die Sache dem 25.000stem Klick und aus nicht allzu weiter Entfernung winkt die 30.000.
    Mit anderen Worten, es ist ein Dauerläufer entstanden der auf Interesse stößt.
    Und dafür danke ich allen meinen Lesern, worin die Leute eingeschlossen sind die mir ablehnend gegenüberstehen und die mich mit Hohn überschüttenden.
    Auch die letztgenannten haben beigetragen.
    Und in diesem Sinne mache ich weiter.
    ____________________________________________________________________________________
    Wir fuhren nach Grimma und dort gingen wir zur Bank.
    Die Formalitäten waren bald geregelt und die Unterschriften standen an.
    Als sie den Brief vorgelegt bekam mit dem das Arbeitsamt angewiesen wurde ab sofort auf das neue Konto zu überweisen sah sie mich Hilfeheischen an.
    Ich nickte ihr zu und sie unterschrieb.
    „Meinst Du das geht auch alles in Ordnung?“ - „Klar. In wenigen Tagen bekommst Du die EC-Karte und in drei Monaten Deinen Dispo.“
    Wir gingen noch zum Asiaten etwas Essen, fuhren dann nach Hause.
    Aber in meinem Hinterkopf nagten die Zweifel. Die Zweifel on mein Handeln richtig war. In wenigen Tagen würde ich Flöha verlassen und ich machte mir Vorwürfe.
    Die Tage verstrichen. Der Vorabend des Wechsels war gekommen und ich war unruhig.
    „Morgen früh fahren wir das erste Mal gemeinsam zur Arbeit“, sagte Monika.
    „Ja.“ - „Freust Du dich auch so?“
    Ich bejahte, was sollte ich auch tun.
    Aber mir war als stünde meine Hinrichtung bevor.
    Wir gingen zu Bett und erfreuten uns unserer Körper.
    Zu Abschluss griff Monika nochmals zu und pumpte den Rest heraus.
    Aber mir war als verliese mit jedem Spritzer ein Teil der Seele meinen Körper
     
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  15. 9. April 2017
    Nahamleben

    Nahamleben Obersachse

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    Ich nutze die Gelegenheit und bedanke mich bei dir, Earl. Du opferst deine freie Zeit, um uns zu unterhalten. Freiwillig und sozusagen ehrenamtlich.
     
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  16. 9. April 2017
    Ninja-Robert

    Ninja-Robert Sachsenlegende

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    Du bist Dir aber bewusst, dass Klicks kein Qualitätsmerkmal sind?
     
  17. 9. April 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Sicher, auch die Auflage von Bild ist kein Qalitätshinweis
     
  18. 9. April 2017
    eispol

    eispol Sachse

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    ne. herr thomas, mach mal weiter mit deinem "fortsetzungsroman"! ist unterhaltsam und durchaus besser als manche "liveberichte" von der p6-front. nur ein kleiner mangel fällt mir auf: das unregelmässige erscheinen der fortsetzungen ;) aber da wird es gründe für geben und so warten wir halt, bis es weiter geht ..... :)
     
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  19. 9. April 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Danke eispol.
    Es wird leider unregelmäßig bleiben da der Job mit längeren Reisen verbunden ist.
    So war ich zuletzt in Stralsund und der Auftrag in Salzburg steht an.

    Dort lese ich übrigens hauptsächlich die Krone, auch ein Blatt das nicht durch überragenden Journalismus glänzt, aber unterhaltsam ist.
    und das ist für mich wichtig.
     
  20. 10. April 2017
    seni61

    seni61 Einsteiger

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    Dem möchte ich mich anschließen und ein herzliches DANKE für die bis jetzt erschienenen "Romanteile".
     
  21. 12. April 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Überhaupt, es war kein gutes Jahr.
    Im Februar erkrankte Max. Ich war mehrmals mit ihm beim Arzt.
    Zuletzt sagte der Arzt „ich kann ihm höchstens noch eine Spritze geben. Das ist die letzte Möglichkeit, entweder er schafft es, oder …?“
    Monika schaute mich ängstlich an. Also ich sollte die Entscheidung treffen. Ich sagte „geben Sie“ und kam mir vor als hätte ich ein Todesurteil ausgesprochen.
    Max bekam die Spritze. Noch auf der Fahrt nach Hause kippte er zur Seite.
    An der Haustür empfing Katy uns „was ist mit Max?“ - „Nicht gut.“
    Ihr Blick fiel auf den die Tasche. Tränen schossen in die Augen und sie rannte die Treppe hoch.
    Am nächsten Morgen konnte er nicht mehr trinken. Ich ging zur Apotheke, holte eine Pipette.
    Ich flößte ihm Flüssigkeit ein.
    Monika war in der Küche, Katy in der Schule.
    Ich gesellte mich zu Monika und schaute alle fünf Minuten nach Max.
    Dann kam der Augenblick.
    Ich ging in die Küche.
    „Es ist vorbei.“
    Monika schluckte.
    „Was machen wir nun.“ - „Wir begraben ihn.“ - „Wir können ihn nicht so reinlegen.“ - „Wir nehmen den Patronenkasten der im ersten Stock steht.“ - „Ja, das passt zu ihm.“
    Ich holte den Sarg. Monika seine Lieblingsdecke und ich legte ihn drauf dazu zwei Markstücke.
    „Wieso das?“ - „Damit er die Überfahrt zahlen kann.“
    Ich legte noch Max Lieblingsschüssel mit den zwei Entchen dazu.
    „Aber dann haben wir doch kein Andenken mehr.“ - „Doch. Er wird immer in Gedanken bei uns sein. Und wir haben Bilder.“
    Wir gingen in den Garten.
    „Der Apfelbaum. Da hat er so gerne drunter gesessen.“ - „Ja Monika.“
    Ich merkte mir zwei markante Stellen an der Hauswand und Mauer, zog geistig eine Linie.
    „Hier“, fragte ich.
    „Ja“.
    Sie ging ins Haus und ich begann die Grube auszuheben. Der Boden war voller Frost und hart.
    Als ich fertig war ging ich ins Haus.
    „Können wir.“
    Nachdem wir das traurige Geschäft erledigt hatten gingen wir wieder in die Küche.
    Sie goss Kaffee ein.
    Ich brauchte etwas Stärkeres dazu, stand auf und holte eine Flasche selbstgebrannten Schnaps aus der Kammer.
    Dieser stand schon ewig dort. Obstler hatte der Nachbar den genannt und war ganz stolz auf das Eigengebräu.
    Ich goss mir ein Glas ein, stellte die Flasche auf den Tisch.
    „Schmeckt der denn?“, fragte Monika erstaunt.
    „Habe ich noch nie getrunken, ich glaube nicht. Aber das spielt nun auch keine Rolle.“
    Ich goss das Zeug in mich.
    „Schlimm, aber nicht ganz so schlimm wie ich dachte.“
    Ich goss mir das zweite Glas ein.
    „Schenk mir auch einen ein.“
    Dies tat ich.
    Nach dem vierten Glas stellte ich die Flasche weg.
     
  22. 14. April 2017
    Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

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    Ich lag im Bett, hörte Monikas entspannte Atemzüge und konnte nicht schlafen.
    Monika war schon einige Zeit in der Schule, als Umschülerin.
    Ich dachte über ihre Erzählungen nach. Denen zu Folge waren ihre Mitschülerinnen regelrechte Ekelpakete.
    Besonders auf den Lehrer der Steuern unterrichtete hatte es man abgesehen.
    Mir fiel auch ihre Erzählung hinsichtlich Ostern ein. Man diskutierte was es mit Ostern auf sich habe. Die meisten konnten dazu nur beitragen das man da halt ein paar freie Tage habe und das Ganze eine Erfindung der Kirche war. Weswegen und Warum konnte man nicht sagen.
    Auch das man Eier versteckte und von den Kindern suchen lies wusste man. Allerding gab es dann wieder Debatten über den Tag. Diese endeten mit der Aussage man solle das Donnertags machen und die Kinder allerspätestens Freitag nach dem Frühstück suchen lassen. Dann hätte man danach frei.
    Monika begann daraufhin die Geschichte von Ostern zu erzählen, brach aber ab. Sie erntete lediglich Heiterkeitsstürme und Kopfschütteln.
    Und mir wurde immer unbehaglicher.
    Es folgte ein kurzer Schlaf und dann war der Tag da.
    Ich bekam nochmals die Eier geleert, wir nahmen unser Frühstück ein und dann fuhren wir los.
    Katy wollte mit dem Zug fahren.
    Wir erreichten die Schule, unweit vom Bahnhof Grimma.
    Dort trennten sich unsere Wege. Ich bekam das Lehrerzimmer gezeigt, wurde den vier Kollegen vorgestellt und dann der Klasse.
    Mit der Zeit, und die hatte ich ja nun, lernt man beim Eintreten in einen Raum die Stimmung zu erkennen. Ähnlich einem Schauspieler der erstmals die Bühne an einem neuen Ort betritt.
    Normal spürt man gespannte Neugierde, aber hier schlug mir eisige Ablehnung entgegen.
    Mich fröstelte.
     
  23. 23. April 2017
    Earl Thomas

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    So begann ich und teilte zunächst die Bücher aus. Ich erzählte über Entstehung der Buchführung als ich von einer Stimme unterbrochen wurde.
    „Wissen Sie eigentlich dass wir Wohnungswirtschaftler sind.“ - „Werden sollen. Und da besteht der Unterschied.“ - „Das Buch das sie uns gaben befasst sich aber mit dem Handel.“ - „Ja, stimmt. Aber es erläutert die Buchhaltung ab Beginn. Es gibt auch Bücher die sich mit der der Wohnungswirtschaft beschäftigen, aber die setzen voraus das die Grundlagen beherrscht werden.“
    Gemurre.
    „Laut den Papieren die ich sah sind alle Anfängerinnen. Also ist das Buch genau richtig.“
    Sechs Damen stimmten mir zu. Die restlichen achtzehn schwiegen.
    Und trotzdem verliefen die vier Stunden in einer angespannten Atmosphäre.
    Pause.
    Ich ging in den Pausenraum und holte mir einen Kaffee.
    Die Damen aus meiner Klasse kamen und setzten sich demonstrativ an die Nebentische, tuschelten.
    Eine weitere Gruppe Damen kam herein und diese nahmen an anderen Tischen Platz.
    Und aus dieser Gruppe lösten sich zwei und kamen auf mich zu.
    „Guten Tag, dürfen wir uns setzen.“ - „Aber so nette Damen doch immer.“
    Sie holten ihre Getränke.
    „Sie sind doch der Herr Thomas?“ -„Ja, der bin ich.“ - „Wir sind die Einzelhändler, Sie kommen dann zu uns.“
    Also die zweite Gruppe.
    Wir unterhielten uns nett. Eine fragte unvermittelt „darf ich Fragen wie alt sie sind?“ - „Ich bin 41.“ - „Da haben sie sich aber gut gehalten, sie sehen viel jünger aus.“ - „Wenn man von so reizenden Damen erwartet wird blüht man halt auf. Aber ich glaube wir müssen anfangen.“
    Und so gingen wir alle zusammen in den Unterrichtsraum.
    Ich muss nun sagen dass ich von Einzelhandel keine Ahnung hatte, aber darauf kam es nicht an. Mein Auftrag war es das theoretische Wissen zu vermitteln wie es im Lehrbuch steht.
    Das wiederum konnte ich nicht ohne abzuschweifen und freie Kommentare und Erzählungen von meinen Eindrücken als Käufer von mir zu geben.
    Jedenfalls traf ich damit den Nerv der Hörer, denn die waren begeistert.
    Zu Hause stellte sich mir die Frage nach dem Sinn des Ganzen.
    „Wir sind ein rein ostdeutsches Unternehmen und zahlen immer pünktlich“ hatte man mir gesagt.
    Aber ob das alles die Schwierigkeiten aufwiegt?
     
  24. 1. Mai 2017
    Earl Thomas

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    In den Pausen lernte ich selbstverständlich die Kollegen vom Lehrkörper kennen.
    Da war ein älterer Herr der Steuern unterrichtete, auch in der Klasse von Monika.
    Ein anderer der im Grunde das Gleiche machte wie ich. Nur halt in anderen Klassen. Und dieser war der einzige mit dem ich mich recht gut verstand.
    Dann war dann die Dame mit dem roten Haar. Die Pumukel halt. Sie war besonders stolz auf ihre Zeit als Ausbilderin in der FDJ. Aktuell unterrichtete sie Wiso , oder besser gesagt das was sie für Wiso hielt.
    Gelegentlich kam für einige Stunden ein Herr der sich für einen Psychologen hielt und auch sonst mit seinem überlegenen Wissen zu glänzen suchte.
    Zu diesem ist noch zu bemerken dass er eines Tages zur Pause aus der Klasse kam und „jetzt habe ich es geschafft, die Klasse hasst mich“ sagte. Diesem stolzen Ausspruch schloss sich seine Erzählung an, die davon handelte das die Steuerprüfung bei ihm was, jedoch klein beigeben musste de er dem Prüfer in jeder Beziehung überlegen war.
    Der Unterricht lief. In der einen Klasse sowieso und in der anderen herrschte eine Art Waffenstillstand der jedoch labil war.
    Auch mein erstes Honorar kam pünktlich.
    Nun musste ich aber dringend drei Tage nach Mannheim da eine Behörde nach mir verlangte.
    So unrecht war mir das nicht, da konnte ich P mal wieder besuchen. Und obwohl ich meinen Dienst erst etwas über einen Monat versah fühlte ich mich ausgebrannt.
    Bereits bei Unterschrift des Vertrages hatte ich mir ausbedungen alle zwei Monate mal zwei bis drei Tage frei zu bekommen. Natürlich unter der Voraussetzung dass ich Ersatz stelle.
    Also rief ich eines Abends Anton an. Dieser war erstaunt nach so langer Zeit etwas von mir zu hören und willigte nach anfänglichem Zögern ein.
    Ich versprach ihm auch bei anderen Gelegenheiten auf ihn zurück zu kommen.
    Er hatte mir versprochen sich anständig zu verhalten, insbesondere nicht zu saufen. Mehr als zwei Bier pro Tag würde er nicht mehr trinken, sagte er.
    Ich sagte ihm auch in der Schule sei im oberen Stock das Gästezimmer für ihn bereit.
    Dienstags wollte ich fahren und Montag schaute ich nochmals in Antons Zimmer.
    Stellte ihm drei Flaschen Altenburger und eine Flasche Braunen hin, zudem noch drei F6. Die gab es damals im Westen nicht.
    Lebensmittel konnte er sich zudem bei Norma holen.
    Und Dienstag fuhr ich nach dem Unterricht.
    Gegen 23 Uhr war ich in der Wohnung meiner Eltern. Am nächsten Morgen ging es zum Gewerbeamt, die hatten mich eingeladen. In einer Angelegenheit die keinen Aufschub duldete und die nur persönlich zu regeln sei.
    Nun war ich da und erfuhr ich würde ein Gewerbe ausüben ohne dies angemeldet zu haben, seit Jahren.
    Außerdem hätte ich eine private Wohnung in einen Gewerberaum umgewandelt.
    Was ich dazu zu sagen hätte?
    „Ich bin Freiberufler. Dozent, Lehrer. Ich betreibe kein Gewerbe. Und ich habe keine private Wohnung in Gewerberäume umgewandelt.“ - „Und was ist das?“
    Mir wurde eine von mir ausgestellte Rechnung über einen gebrauchten Computer vorgelegt.
    „Das ist eine Rechnung über meinen gebrauchten PC den ich ausrangiert habe. Da dieser im Betriebsvermögen war musste ich einen Rechnung schreiben.“ - „Also haben sie ein Gewerbe!“ - „Nein ich bin Freiberufler.“ - „Da müssen wir prüfen ob Ihre Tätigkeit in der Liste der geschützten freien Berufe steht.“ - „Machen sie das. Und nun gehe ich. Prüfen sie meine Tätigkeit. Von mir aus fahren sie nach Grimma um mich zu beobachten. Vergessen sie nicht in den Gewerberäumlichkeiten nachzusehen. Also dann Tschüss.“
    Ich ging zur Tür.
    „Halt Sie können doch nicht einfach gehen.“ - „Doch. Ich kann. Sehen Sie doch.“
    Ich ging.
    Als nächstes versuchte ich vergeblich P anzurufen.
    Da kaufte ich einen Mannheimer Morgen und ging zu Karstadt frühstücken.
    Mein Blick fiel auf eine Anzeige. „Sportmassagen“ stand
    Ich rief an fragte die Adresse an, da die Anzeige insgesamt nicht schlüssig war fragte ich auch ab denn der Penis auch massiert wird.
    „Klar, der gehört doch auch zum Körper und wird entspannt, bis alles raus ist.“
     
  25. 5. Mai 2017
    Earl Thomas

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    Ich fuhr mit der Straßenbahn zur angegebenen Adresse.
    Über die Kurpfalzbrücke Richtung Neckarstadt. Jenseits der Brücke kam bald die S-Kurve.
    Ich stieg aus, ging über die Straße zum Eckhaus wo ich vor einem Ladengeschäft stand.
    Auf dem Schaufenster hing innen eine Preisliste. “Maniküre, Pediküre, verschiedene Massagen“ und so weiter.
    Ich öffnete die Tür und trat ein.
    Eine Dame von ungefähr 40 Jahren die mit einem Arztkittel bekleidet war kam auf mich zu.
    „Guten Tag, ich freue mich Sie zu sehen. Was kann ich für sie tun?“ - „Ich hatte vor 20 Minuten angerufen …“, weite kam ich nicht, denn sie fiel mir ins Wort „Ah ja, wegen der Massage?“ - „Ja.“ - „Nun, Sie sind 15 Minuten zu früh. Da kommt gleich noch eine Kundin. Wenn Sie so lange warten?“- „Mache ich.“
    Sie nickte, ging zur Wand und schob ein Gestell herbei und platzierte es zwischen Schaufenster und der Liege die da stand. Sie zog das Gestell auseinander. Ein Sichtschutz entstand.
    Da kam eine junge Frau herein die sofort in schönsten neckarstädterisch loslegte.
    „Dach, isch wollt mer de Hend mache losse.“ - „Ja, ich bin gleich soweit.“
    Ein zweiter Sichtschutz wurde zwischen mich und die Besucherin gestellt. Ich bekam noch einen Kleiderbügel und eine Plastikschüssel für Unterwäsche und Strümpfe.
    Ich zog mich aus und legte mich auf die Liege.
    Ob man durch den Sichtschutz Umrisse sah? Der sah nicht gerade vertrauenserweckend aus und ich lag praktisch im Schaufenster. Na ja, egal, nicht meine Sache.
     
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