Goldentime

  1. WICHTIGE MITTEILUNG

    Da bekanntlich zum 1. Juli 2017 das neue ProstituiertenSchutzGesetz (ProstSchG) in Kraft tritt, das u.a. für jegliche Spielarten des GV eine Kondombenutzung vorschreibt, sind ab sofort keine Berichte, Fragen oder Hinweise mehr im Forum erlaubt, die auf den Verzicht eines Kondomes hindeuten.

    Dies gilt für AO, FO und FT, da auch franz. nur mit Kondom durchgeführt werden darf.

    Daher werden solche Berichte editiert oder ganz aus dem Forum entfernt!

    Da wir davon ausgehen, dass wir es nur mit gesetzestreuen Prostitutionsgästen zu tun haben, kann zukünftig auf die explizite Erwähnung des Kondomeinsatzes verzichtet werden.

    Auch Fragen, ob etwas ohne Kondom geboten wurde, sind obsolet! Darauf kann es eh nur die Antwort NEIN geben!

    Wir danken für Euer Verständnis, Euer Modteam

    Information ausblenden
  2. Viele Leute haben vielleicht das Problem, dass Ihre Mailadresse im Forum nicht mehr stimmt, sie sich also kein neues Passwort zuschicken lassen können. Hier kann geholfen werden. Einfach eine Mail an den Support schicken. Unten auf der Seite rechts ist dafür ein Kontakt Link. Ins Formular dann bitte Usernamen, alte Mailadresse und neue Mailadresse eintragen und abschicken, der Support meldet sich dann bei Euch.

Sonstiges Sammelsurium

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von Earl Thomas, 26. Januar 2014.

  1. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Es war Montag. Ted machte die Eröffnung und geriet bald ins Schwitzen. Einige der Teilnehmer unterhielten sich, einige schliefen und ein paar wenige hörten zu.
    Knapp über dreißig Leute waren gekommen, soviel fasste der Raum kaum. Aus einem weiteren Raum wurden Stühle herbeigeschafft.
    Aber eigentlich erschreckend war die Zusammensetzung der Truppe.
    Da war ein Mathematiker, der durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt war. Ein Industriehelfer der in der DDR mit dem fegen von Produktionshallen beschäftigt war, mehrere Leute die eine Amputation hinter sich hatten.
    Um es mal genau auszudrücken, hochintelligente Menschen neben Personen denen es eine gewaltige geistige Anstrengung abverlangte den Namen zu schreiben.
    Auch zwei weibliche Teilnehmer waren dabei. Diese
    sahen es offenbar als Lebenszweck an ohne Pille und Kondom gefickt zu werden. Anders konnte ich mir die Vielzahl von Kindern nicht erklären.
    Das Arbeitsamt hatte offenbar das Auswahlkriterium „behindert, größer 60“ eingegeben.
    Ted ging und ich brachte den Tag irgendwie zu Ende.
    Am zweiten Tag fehlten einige Leute. Es wurden von Tag zu Tag weniger.
    Am Donnerstag teilte ich Ted mit dass er nicht damit rechnen könne dass ich am Montag weitermache.
    Ich wurde gefragt warum nicht. Und ich antwortete
    „weil ich nichts sinnfreies mache.“
     
  2. Nahamleben

    Nahamleben Obersachse

    Registriert seit:
    8. Mai 2011
    Beiträge:
    496
    Zustimmungen:
    258
    Bringt doch alles Geld....
    Earl, waren die Damen mit den vielen Kindern am Donnerstag auch noch dabei?
     
    Summi gefällt das.
  3. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    @Nahamleben
    Die beiden kamen dann Dienstag nicht mehr.Ob sie in der Folgewoche kamen weiß ich nicht. Bin ja denn auch nicht mehr hin
    ____________________________________________________________________________________
    Am Abend des Donnerstag kam ich nach Hause und Monika empfing mich niedergeschlagen, fiel mir in die Arme.
    „Man will mir kündigen. Was soll ich machen?“
    Wir setzten uns. Sie zeigte mir einen Brief in dem stand man biete an das Arbeitsverhältnis zum 30.6. im gegenseitigen Einvernehmen aufzulösen und biete dafür eine Abfindung an.
    „Nimm das Angebot an. Sonst bekommst Du die Kündigung und musst vor Gericht. Dass Du eine Abfindung bekommst ist klar. Aber die Höhe nicht.“
    Zu der Zeit waren Kündigungen an der Tagesordnung und für mich nichts Ungewöhnliches. Das Angebot war verlockend.
    „Dann mach ich das.“
    Ich wusste dass ihr dies schwerfiel. Ist ja kein Wunder.
    Sie arbeitete ab 1978 bei der Stadtverwaltung in der Bibliothek.
    Wir nahmen das Nachtessen tranken noch etwas und gingen dann ins Bett wo wir erst kuchelten.
    „Glaubst Du mein Schwanz passt noch rein?“ - „Bestimmt“, und sie öffnete sich.
    Danach nahm ich sie wieder in den Arm.
    „Es war eine schöne Zeit.“ - „Das glaub ich.“ - „Ich war drei Jahre lang stellvertretende Leiterin. Durfte zur Jahresschlussfeier der Leiter.“ - „Erzähl mal.“ - „Da wurden alle ausgezeichnet die das Soll erfüllt hatten. Die ersten beiden Jahre konnte ich nur die Kollegen aus den anderen Städten bewundern die ausgezeichnet wurden. Schämte mich. Da kam ein Kollege nach dem Essen zu mir.
    „Genossin, ich glaube Du machst was falsch. Wie erfasst Du die Verleihvorgänge*?“ - „Nun, ich mache für jeden Verleih einen Strich, wie es sich gehört.“ - „Sieh Genossin, und so kommst Du auf falsche Zahlen.“ - „Wieso?“ - „Wenn Du ein Buch verleihst liest ja nicht nur der Entleiher sondern auch der Partner. Und beide haben Eltern. Somit ist das nicht ein Strich sondern sechs Striche.“ - „Aber da stimmt doch nicht.“ - „ Sicher, aber ab und an wird das Buch ja auch innerhalb der Familie, der Verwandtschaft und dem Freundeskreis weitergegeben. Und daher sind sechs real. Man muss die Sache ja an die Realität anpassen.“
    Und so machte ich künftig für jeden Verleih mindestens sechs Striche. Hatte ein schlechtes Gewissen.
    Aber am Jahresende sagte der Festredner.
    „Die Genossin Monika ist ein leuchtendes Vorbild. Sie hat die Verleihvorgange innerhalb eines Jahre verachtfacht. Da sehen Sie was man durch den sozialistischen Willen und den damit verbundenen Einsatz erreichen kann.“
    Ich gewann, erhielt eine Urkunde und eine Prämie.“

    *Die Leistung wurde nach Verleihvorgängen bemessen.
     
    MAN3 gefällt das.
  4. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Ich küsste sie und sagte, „ Du bist halt mein Jahresendflügelträger*.“
    Wir kuschelten und mir fiel eine weitere Begebenheit im Zusammenhang mit Bibliothek die sich erst unlängst ereignet hatte.
    Eines Tages kam Monika spät von der Arbeit.
    „Entschuldigung. Ich musste länger bleiben weil ja die Buchmesse beginnt, und da wurde jemand ausgesucht der Sonntag die Messe besucht und dann einen Artikel schreibt der in der Zeitung veröffentlich wird.“ - „Interessant, das ist schön.“ - „Schön? Die haben mich bestimmt.“ - „Dann gehen wir halt am Sonntag hin.“ - „Aber ich hab keine Lust, weiß auch gar nicht wie man so etwas macht. Und schau mal aus dem Fenster, das Wetter.“
    Das stimmte das Wetter war mehr als grausig, Besserung nicht in Sicht und es war Donnerstag.
    „Dann sag halt ab.“ - „Das kann ich nicht, der Bürgermeister steht dahinter. Was soll ich machen.“ - „Dann bleib halt hier und schreibe einen Artikel, ich helfe Dir.“ - „Ich soll einen Artikel schreiben? Ohne dass ich dort war? Das geht Doch nicht! Ich weiß auch nicht wie ich einen Artikel schreiben soll.“ - „Das ist doch nicht schwer. Denk mal an die Yellow Press, „Freizeit Revue“ und so. Da stehen überwiegend Sachen drin die frei erfunden sind.“ - „Ist das Dein Ernst?“ - „Ja klar.“ - „Das kann ich nicht.“ - „Dann schreib ich den Artikel, am Sonntag, wir dürfen da ja nicht raus.“
    Sie schaute mich entgeistert an.
    „Was willst Du denn da schreiben.“ - „Ach, die Messe ist im Grunde gleichgültig. Ich schreib was von dem angenehmen Gefühl, dem Geruch von frisch gedrucktem, Knüpfung von Geschäftsverbindungen, angenehmer Atmosphäre und so. Kommt immer gut an.“ - „Klingt ganz gut, aber da muss was kommen von Freundschaft, Kameradschaft und so. Meine Vorgesetzten leben geistig noch in der DDR, zum Teil.“ - „Kein Problem, ich zeigt Dir dann was ich niedergeschrieben habe und Du sagst mir dann was noch rein soll.“ - „Ja, machen wir so.“
    Sie drückte sich an mich, flüsterte mir ins Ohr „steckst Du ihn noch mal rein.“

    *Auf dem Dachboden fand ich einen Karton Weinachtsengel. Aufschrift Jahresendflügelträger
     
    Summi gefällt das.
  5. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Nachdem wir am Samstag eingekauft hatten machten wir uns am Sonntag „reisebreit“. Zuerst weihte ich die Tochter ein die zu ihrem Freund wollte, Monika hatte mich darum gebeten.
    „Ist ja geil, ich schweige, sag auch meinem Freund nichts. Aber ich darf doch lesen bevor es in die Zeitung kommt.“ - „Mehr. Du musst es als neutrale Person beurteilen, der Artikel stammt ja von Mutti.“ - „Nein, von dir.“ - „Ich bin nur der Ghostwriter, viele Schriftsteller machen das so.“
    Ich ließ die Läden runter und schloss die Fenster, nur im Schlafzimmer ließ ich einen Durchschlupf für Max.
    Ich begann zu schreiben, Monika beschäftigte sich mit einem Buch. Nach ungefähr einer Stunde fragte sie „wie weit bist Du?“.
    „Ich bin bald fertig. Les das nochmal durch und mache dann vielleicht ein paar Änderungen und den Feinschliff.“ - „So schnell, und was machen wir dann, dauert ja noch ein paar Stunden bis wir offiziell wieder da sind?“ - „Ja ich würde sagen wir vertreiben uns die Zeit im Bett, müssen halt still sein.“ - „Ja, machen wir. Aber ich mach uns vorher was zu Essen.“
    Das Manuskript war ganz gut gelungen, aber etwas fehlte, störte. So gab ich es der „Autorin“ mit der Bitte zu lesen, sagte auch dass ich nicht ganz zufrieden sei, da etwas fehle. Aber ich käme nicht darauf.
    „Das ist gut, als wäre ich dort gewesen. Vielleicht noch was fürs Herz rein, Freundschaft und so?“ - „Ja, stimmt mach ich, danke.“
    Zurück an den Computer. Das Schmalz floss in den Computer.
    Ich stand da neben dem jungen Pärchen das andächtig in einem Buch blätterte, erlebte wie Geschäftspartner zu Freunden wurden, neue Verbindungen entstanden. Der Autor der eine Bockwurst aß, ein Leser der gebannt in ein Buch schaute und dabei einen Kaffee schlürfte.
    Fertig.
    Schlusswort.
    Und ich beschloss im nächsten Jahr wieder zu kommen, die frische Druckerschwärze zu riechen.
    Ich gab Monika das Schriftstück.
    „Das ist toll, einfach gut. Aber ist das nicht teilweise übertrieben?“ - „Die Kunst lebt auch von der Übertreibung.“
    Monika machte etwas zu Essen und danach entspannten wir uns im Bett.
    Das war so einfach nicht. Aber erst durch Monikas Stimme wurde ich gebremst.
    „Nicht so laut, wir sind in Leipzig.“
     
  6. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Der Zeitungsartikel war ein voller Erfolg. Monika erhielt auf Arbeit und von dem Bürgermeister großes Lob. Und ich überlegte ob ich mich nebenbei als Schriftsteller betätigen soll.
    Der Winter war gewichen und die Handwerker begannen. Mit Bedauern sah ich wie der Kachelofen unter den Schlägen des Hammers den Weg der Vernichtung ging.
    Eines Samstags ging es wieder einkaufen. Katy gab mir den Wunschzettel. Ich ging davon aus dass es das übliche war. Süßigkeiten, Bravo und so. Doch das stimmte nicht ganz. Red Bull stand da, und Sachen die ich noch nie gehört hatte.
    „Du Katy wieso auf einmal Red Bull?“ - „Brauch ich, wegen der Disco. Das powert auf.“ - „Ah ja, und verleiht Flügel.“ -„Genau.“ - „Mach ich. Aber was ist das andere hier, das hab ich noch nie gehört?“ - „Das sind Süßigkeiten.“ - „Hab ich durchaus nichts dagegen, aber woher kennst Du die Sachen. Ich hab das ja noch nie gehört.“ - „Tja, woher weiß ich das? Weiß nicht.“
    Nachdenklich ging sie auf ihr Zimmer, und kam nach wenigen Minuten zurück.
    „Jetzt weiß ich es wieder. Das sind Sachen die ich in der Werbung sah. Was ähnliches wie Kinder Schokolade.“
    Das Geheimnis war geklärt. Und ich beschloss dies im Unterricht zu verwerten. Die unbewusste Wirkung der Werbung und so.
    Monika und ich fuhren zum Supermarkt.
    Sie packte ein. Ich beobachtete dies und buchte im Geiste von meinem Konto ab.
    In ging dann die Regale entlang und hörte dabei die Werbung.
    „Kaufen Sie keine Katze im Sack, bei uns haben sie Umtauschgarantie.“
    Das nervte, wurde alle paar Minuten wiederholt.
    Aber da war die Box für Kundenvorschläge und -wünsche.
    Ich nahm eine Karte und schrieb.
    „Jeden Samstag kaufe ich auch im Auftrage meines Katers in Ihrem Markt ein. Dieser würde sich schrecklich echauffieren wenn er Ihre Werbung „mit der Katze im Sack“ hören wurde. Vielleicht könnten Sie den Spot durch einen ersetzen der meinen Herrn Kater nicht in seiner Würde verletzt.“
    Zufrieden betrachtete ich die Karte.
    „Ach da bist Du.“
    Monika stand hinter mir, sie sah auf meine Hand, auf die Karte.
    „Was ist denn das, hast Du eine Beschwerde?“ - „Ich denke schon“, sagte ich und gab ihr die Karte.
    „Das kannst Du nicht machen, die halten Dich ja für verrückt.“ - „Zeig nochmal die Karte.“
    Ich nahm die Karte wieder.
    „Meinst Du?“
    Unglücklicherweise befand sich nun die Karte in meiner Hand unmittelbar über dem Einwurfschlitz.
    Und da juckte etwas ganz schrecklich.
    Die Karte entglitt mir und landete in der Box.
     
    Summi gefällt das.
  7. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    „Tut mir leid, ist mir aus der Hand gerutscht.“ - „Das war Absicht, gib es zu!“ - „Ja, es war Absicht.“
    Wir kauften weiter ein.
    „Auf Dich muss man aufpassen wie auf ein kleines Kind. Man kann sich ja nicht mehr her getrauen.“
    Schuldbewusst senkte ich den Kopf und spielte den Schuldbewussten.
    Wir kamen zu den Getränken und fingerte drei Dosen Red Bull aus dem Regal.
    „Was willst Du denn damit?“ - „Katy will zwei Dosen.“ - „Das sind aber drei Dosen.“ - „Ja, will mal probieren.“ - „A so.“
    Wir beendeten den Einkauf und fuhren in angespannter Atmosphäre nach Haus packten aus. Katy kam, „hast Du Red Bull“.
    Ich gab es ihr.
    „Schmeckt das?“ - „Ja, und wie. Aber ist egal. Es flasht.“
    Max kam, verlangte seinen Anteil und ich sprach Ihn an.
    „Ich habe im Markt Deine Interessen vertreten mein Kater.“
    Ich gab ihm Sahne und Geschabtes. Monika schaute mich finster an.
    „Auch noch Max in Deine Machenschaften hereinziehen
    Monika hüllte sich in eisiges Schweigen, musterte mich mit eisigem Blick.
    Es wurde Zeit Katy zur Disco zu fahren.
    Der Tag war weitgehend gelaufen.
    Monika war wieder locker. Ich nahm die verbliebene Red Bull aus dem Kühlschrank und fragte Monika ob sie auch versuchen wolle. Sie wollte.
    Ich nahm einen Schluck und verzog das Gesicht.
    „Pfui Deifel, das ist ja widerlich.“ Monika pflichtete mir bei, „aufgelöste Gummibärchen, ekelhaft.“
    Ich schüttete die Restbrühe weg, Monika reicht mir das Glas.
    „Schüttmeines auch weg. Komische Idee von Dir so was zukaufen, aber Du warst den ganzen Tag merkwürdig.“
    Ich holte mir ein Bier aus dem Kühlschrank.
    „Möchtest Du eine Cola.“ - „Ja. Und trink nicht so viel, wir müssen Katy abholen.
    Ich vertrieb den ekelhaften Geschmack durch Bier.
    Wir holten dann Katy ab.
    Im Bett stellten wir fest dass ich über das passende Gegenstück verfügte. Es passte, das hörte ich an dem Atem.
    Der Ärger war verflogen.
    In der Folgewoche erhielt ich in Flöhe einen Anruf von dem Japaner.
    Ich müsse unbedingt nach Mannheim kommen. Er hätte eine neue Kollegin eingestellt und ich solle diese instruieren. Ich sagte ihm ich könnte das in der Folgewoche machen. Am Samstag,
    So verblieben wir.
    Der Rest der Woche verging. Es war Samstag und ich holte die Post aus der Box.
    In der Wohnung stellte ich fest dass der eine Brief von unserem Einkaufsmarkt war.
    Ich öffnete den Brief und las:
    „Zunächst mochten wir uns bei Ihnen Herrn Kater und Ihnen bedanken. Wir freuen uns dass Sie von unserer Befragungsbox Gebrauch gemacht haben. Leider machen unsere Kunden viel zu wenig davon Gebrauch.
    Nach dem Erhalt Ihrer Zuschrift haben wir den Spot mit der Katze im Sack sofort herausgenommen.
    Zum Dank für Ihre Mitarbeit fügen wir einen Gutschein über 20,00 DM bei. Diesen können Sie in unserem Markt einlösen.
    Wir freuen uns Ihren Herrn Kater und Sie wieder in unserem Markt begrüßen zu dürfen.“
    Monika schaute mich an, „warum grinst Du so?“. Ich sagte gar nichts, reichte den Brief. Sie studierte diesen aufmerksam und sagte „ich bin sprachlos“.
    Wir fuhren zum Markt.
     
  8. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Schließlich kamen wir an.
    „Ich geh mal kurz zur Information, Du kannst schon mal mit dem Einkauf anfangen“, sagte ich zu Monika. Postwendend bekam ich eine Antwort.
    „Ich komm da lieber mit. Du hast doch was vor?“ - „Ich hab da nur eine Frage.“ - „Du willst wieder etwas anstellen, ich komme mit.“
    Also kam Monika mit und wir gingen zur Information wo eine junge Dame stand. Und dieser reichte ich die Gutschrift.
    „Und dazu hätte ich eine Frage.“ Noch bevor ich die Frage stellen konnte sagte die junge Dame freundlich „bringen Sie die betroffene Ware zu mir bevor Sie zur Kasse gehen, ich zeichne das ab und Sie brauchen dann nichts zu zahlen.“ - „Darum geht es nicht. Ich erledige die Sache gewissermaßen im Auftrage meines Katers.“
    Die Marktmitarbeiterin schaute mich mitleidig an, Monika knuffte mich in die Seite.
    „Ach so, der Kater. Aber Sie können ruhig für ihn einkaufen. Der Gutschein gilt.“ - „Darum geht es nicht. Aber ich habe Max versprochen ihm einige Dosen mitzubringen und die haben halt ungerade Kaufsummen. Das bedeutet ich liege immer knapp unter oder über zwanzig Mark.“
    Ich wurde fassungslos angeschaut, auch von Monika.
    „Einen Augenblick bitte, ich muss den Chef anrufen.“
    Sie griff zu dem Telefon.
    „Du bist krank, nicht normal“, zischte Monika.
    Ich hörte dem Telefonat zu.
    „Der Kater ist da, das heißt der Herr Thomas.“
    Und dann schilderte sie den Sachverhalt, drehte sich wieder zu mir.
    „Der Chef sagt sie können bis zu fünfundzwanzig Mark einkaufen. Bringen Sie die Nahrungsmittel zu mir bevor Sie zu Kasse gehen. Ich zeichne das dann ab.“ - „Danke. Das mache ich.“
    Ich drehte mich dem Eingang zur Verkaufsfläche zu.
    „Und schönen Gruß an Ihren Kater.“ - „Mache ich, Max heißt der.“ - „Entschuldigung, Gruß an den Herrn Max.“
    Wie gingen zum Einkauf.
    „Unglaublich, damit hätte ich nie gerechnet. Aber jetzt hörst Du auf.“ - „Ja, mal sehen.“
    Wie kauften ein und kamen an die Sammelbox. Ich konnte nicht widerstehen, griff zu einer Karte.
    „Was gibt das schon wieder.“ - „Ich will mich nur bedanken.“
    Ich schrieb.
    „Zunächst möchte ich mich bei Ihnen im Namen meines Katers für die Nahrungsmittel bedanken. Nebenbei befasst sich Max mit Marketing und Verkaufsförderung. Er schlägt Ihnen vor im Ausgangsbereich eine Sammelbox aufzustellen in die Ihre Kunden Nahrungsmittel für Katzen einwerfen können. Diese werden die Kunden dann zusätzlich bei Ihnen kaufen. In Zusammenarbeit mit einem Tierheim entsteht zusätzlich ein positiver pr-Effekt. Da mein Kater nicht rassistisch ist steht die Box selbstverständlich Tieren wie Hunden und so offen.“
    Monika nahm mir die Karte aus der Hand und las.
    „Das willst Du ernsthaft machen?“ - „Ja, klar.“ - „Aber lass doch wenigstens das vom Rassismus weg.“ - „Möchtest Du denn das Max als Rassist gilt?“ - „Nein.“
    Also wanderte die Karte in die Box.
    Wir fuhren nach Hause und verbrachten ein beschauliches Wochenende.
    Und am Mittwoch nach dem Unterricht war ich in dem Zug nach Mannheim. Bereit dem Wunsche Teds zu entsprechen.
    Noch während der Fahrt beschloss ich gleich nach meiner Ankunft zu P zu gehen. Alleine bei dem Gedanken spürte ich wie mein Geschlechtsteil mächtig anschwoll.
    Ich ging in die Toilette und behandelte das Problem mit kaltem Wasser. Ich war nahe dran selbst Hand anzulegen, widerstand aber der Versuchung. Das sollte alles in P versickern.
     
    muschiangucker gefällt das.
  9. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Ich ging zum Telefon und rief P an, die ziemlich überrascht war. Ich sagte ihr dass ich in der Anfahrt sei und sie gerne besuchen würde.
    „Gerne freu mich, aber wir können es nicht richtig machen. Ich habe meine Sache, wollte ich Dir sagen. Aber spätestens Übermorgen geht es wieder.“ - „Gut, dann Übermorgen.“ - „Du kannst aber ruhig kommen, freu mich wirklich. Ich mach es mit der Hand?“ - „Ich komme.“ -„Wann bist Du da?“ - „Um 23 Uhr.“ - „Dann lass ich niemand mehr rein. Klingel einfach und wenn ich nicht aufmache komm einfach rein, bin dann im Bett. Bin müde. Den Schlüssel hast Du ja.“
    Ja, den hatte ich seit ihrem Krankenhausaufenthalt.
    Ich erreichte Mannheim und nahm am Bahnhof eine Taxe. Nach Ludwigshafen war es ja nicht weit, über die Brücke und dann ein paar Meter nach links.
    Ich erreichte das Haus und klingelte. Niemand machte auf. Daher schloss ich auf.
    Sie lag im Bett und schlief. Ein Kuss auf die Stirn, ein streicheln der Wange. Sie wachte auf.
    „Du?“ - „Ja ich bin es.“
    Sie richtete sich auf, setzte sich auf die Bettkante. Ihr Nachthemd war verrutscht und gab den Blick auf den Schlitz frei aus dem eine Schnur ragte, ein Tampon war drin.
    „Holst Du mir eine Cola aus dem Kühlschrank.“
    Ich holte die Cola und gab es ihr. Derweil fiel ihr Blick nach unten und sie zog das Nachthemd herunter.
    „Entschuldigung.“ - „Brauchst Dich doch nicht zu entschuldigen, ist doch normal.“ - „Schon, trotzdem peinlich.“
    Sie trank und wurde langsam klar.
    „Ich kann aber es aber nicht machen, Du hast es ja gesehen.“ - „Ja, ich weiß, es wär zwar dringend, mir reißt es fast die Eier entzwei und der Schwanz platzt beinahe, aber es geht nicht.“ - „Mit der Hand geht, ich kann auch lutschen?“
    Mehr hatte ich natürlich nicht erwartet, ich zog mich aus, legte mich nieder.
    Ich spürte wie sie die Vorhaut zurückzog, aber dann blickte sie mich an.
    „Du spritzt mir aber nicht in den Mund?“ - „Nein.“
    Dann spürte ich die Haare am Unterleib und der Mund begann sein Werk. Allerdings dauerte es nur Sekunden denn ich war zu sehr geladen. Gerade noch konnte ich eine Warnung geben.
    Sie putzte mich ab und begann mit der Handarbeit.
    Nachdem dies erledigt war unterhielten wir uns und nach einer Stunde wiederholten wir die Aktion.
    Mittlerweile war es mitten in der Nacht. Ich rief eine Taxe und fuhr zu meinen Eltern.
     
  10. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Am nächsten Morgen wollte ich ausschlafen wurde aber von meiner Mutter geweckt.
    Nichts Besonderes was sie von sich gab, halt das übliche.
    Um 11 h machte ich mich auf den Weg in das Bistro in dem ich mich mit der künftigen Kollegin treffen wollte.
    Frau Baum kam auch. Was soll ich dazu sagen. Ich hatte den Eindruck dass sie etwas von der Sache verstand, menschlich war sie mir mehr als unangenehm.
    Ich fuhr zurück um ein paar Telefonate zu tätigen. Zunächst rief ich Monika an Die teilte mir mit dass ein Brief vom Supermarkt gekommen sei. Sie hätte den aufgemacht weil dieser an mich und Herrn Max gerichtet war. Er enthielt einen Gutschein über dreißig Mark und einen über eine Flasche Sekt meiner Wahl, verbunden mit der Bitte bei meinem nächsten Besuch im Markt unbedingt den Marktleiter zu verlangen.
    Als nächstes rief ich Ted an, teilte ihm mit das Frau Baum fachlich geeignet sei und ich sie menschlich nicht beurteilen könne.
    Dann kam P dran die mir sagte es ginge wieder. Wir könnten.
    Also fuhr ich nach Ludwigshafen, ich warf einen bedauernden Blick auf das Haus in dem Doris wohnte.
    Sollte halt nicht sein.
    Dann ging ich wieder zu P. Zunächst hörte ich mir kommentarlos ihre Lobgesänge auf ihren Freund an. Ich hatte dann langsam genug.
    „Tja Petra, ich muss dann langsam gehen“, sagte ich und griff nach dem Jackett.
    „Aber, wir wollen doch was machen.“ - „Schon, aber ich habe es eilig.“ - „Klar, OK.“
    Sie zog sich aus und ich folgte ihrem Beispiel, holte die Papierrolle zum zustopfen.
    Schnell noch die Vorhaut gänzlich zurückgezogen.
    „Mach es aber anständig, nicht so schnell.“
    „Ja“, sagte ich, war dann in ihr.
    Und schwatzte.
    „Gestern Abend hab ich es mit meinem Freund gemacht, war das schön. Ganz toll ist der … usw.“
    Am liebsten hätte ich mir die Ohren zugestopft, machte aber weiter und endlich hörte sie auf.
    Andere Geräusche kamen über die Lippen.
    Ich entleerte mich in sie.
    „Schnell, stopf was rein, es läuft schon.“
    Also verstöpselte ich sie.
    Wir rauchten.
    „Das war gut, fast so schön wie mit meinem Freund. Der kann es halt.“
    Es ging mir auf die Nerven.
    „Ich glaub ich muss jetzt gehen.“ - „Moment ich muss schnell in das Bad duschen, und ich muss Dich noch was wichtiges fragen.“
    Ich wurde neugierig.
    Aus dem Bad hörte ich ihre Stimme. Der Name ihres Freundes fiel.
    „Ich verstehe kein Wort.“ - „Komm rein, stört mich nicht.“
    Also ging ich zu P. Die stand mit gespreizten Beinen in der Wanne und spülte sich innen aus.
    Sie babbelte. Der „Freund“ und so.
    Gemeinsam gingen wir wieder ins Zimmer.
    Und dann bekam ich wieder Jogginganzüge angeboten die ihr „Freund“ nicht mehr trug.
    „Ist auch diesmal kein Adidas sondern Nike.“ - „Nein, danke. Was Amerikanisches ziehe ich schon gar nicht an.“
    Ich ging.
    Beim Türken kaufte ich noch Blätterteigrollen mit Käse und mit Spinat gefüllt.
    Am nächsten Tag fuhr ich wieder zurück, war froh als ich Leipzig erreichte und dann den Zug nach Hause.
     
    Summi und MAN3 gefällt das.
  11. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Ich machte erst einmal eine Flasche Altenburger auf und las die Post. Mit besonderer Freude den Brief vom Einkaufsmarkt.
    Die Folgewoche in Flöha verlief reibungslos und Samstag fuhren wir zum Einkaufsmarkt.
    Ich legte mir einen Plan zurecht und grinste zufrieden.
    Monika fuhr, aber das bekam sie mit.
    „Hast Du wieder was vor? Es ist doch alles geschehen wie Du wolltest. Gib endlich Ruhe, man getraut sich mit Dir ja nicht mehr hin.“ - „Ich werde mich nur bedanken, eine kleine Anmerkung eventuell, sonst nichts.“
    Sie sah mich misstraurig an.
    Im Markt fiel mir sofort eine Sammelbox auf. Geziert von einer erwartungsvoll blickenden Katze, darunter ein Hund.
    Monika fiel fast aus allen Wolken. „Ich fass es nicht.“ - „Wenn Max was anfängt macht er es halt richtig.“
    Richtig stolz war die gute Monika.
    Wir gingen zum Empfang. Die junge Frau erkannte uns sofort und griff zum Telefon.
    „Guten Morgen Familie Max, einen Augenblick.“ Und dann sagte sie in den Hörer „der Kater ist da“.
    Kurz darauf erschien der Marktleiter, ein hochgewachsener Mann in etwa meinem Alter.
    „Guten Morgen ich bin ja so froh Sie kennen zu lernen. Das Kunden unsres Hauses derart positiv mitarbeiten, phantastisch.“ - „Wir freuen uns auch. Unser Kater lässt sich entschuldigen, er ist unabkömmlich.“ - „Schade, aber eine geniale Idee. Ich bin, als ich die Zuschrift bekam, sofort zur Konkurrenz gefahren bei denen eine derartige Box steht. Als ich sah was da alles eingeworfen wurde war ich sprachlos. Ich habe dann sofort eine Box aufstellen lassen.“ - „Ja, die ist schön. Ganz wie Max es sich vorstellte.“
    Der Marktleiter wuchs.
    „Trotzdem ist Max etwas verärgert. Er dankt für den Gutschein, aber er trinkt keinen Sekt. Nur Katzenmilch.“
    Der Marktleiter stutzte.
    „Dann kaufen Sie für Herrn Max Katzenmilch, im gleichen Werte wie der Sekt. Die Kollegin hier wird es abzeichnen.“ - „Ich danke Ihnen, auch im Namen von Max.“ - „Und wenn Sie mit den Einkauf fertig sind wäre ich froh wenn Sie mit mir zu einer kleinen Erfrischung in das Restaurant kämen.“ - „ Gerne.“
    Wir kauften ein und gingen anschließend zum Abzeichnen.
    „Ich rufe den Chef an.“.
    Ich hörte wie Sie sagte „die Familie Kater ist fertig“, und dann sagte Sie uns der Chef würde dann hinter der Kasse auf uns warten.
    Wir zahlten. Und wurden hinter der Kasse von dem Chef erwartet.
    Dieser trug einen riesigen Blumenstrauß in den Händen den er Monika überreichte. Und diese strahlte.
    „Ich glaube ich bringe den Strauß ins Auto.“
    Dies tat ich und wir gingen dann in das Restaurant. Dort holten wir essen und trinken.
    „Sie kommen aber nicht aus Sachsen.“ -„Ich komme aus
    Und Monika ergänzte „ich bin in Essen geboren. Als ich 12 war siedelten meine Eltern in die DDR um.“
    Ich fügte hinzu „aber Max ist gebürtiger Sachse.“
    Ja liebe Freunde. Auf den nächsten Beitrag müsst Ihr etwas warten. Vier Wochen ungefähr .Ich habe einen Auftrag angenommen der mich zu einer längeren Reise zwingt.
     
  12. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Und Lea sagte, „nun hast Du schon einiges über Dich erzählt, aber noch nicht warum Du von Flöha weg bist?“ - „Stimmt, das mache ich noch.“ - „Wie wäre es mit gleich, Du wirst auch noch mal gemolken?“ - „Ja dann, …..“
    Sie griff nach dem Schwanz, fasste zu und begann ihr Werk. Ich stöhnte schon leicht als sie die Eier mit der linken Hand fest umspannte, zudrückte und mit rechts ebenfalls Druck und Tempo erhöhte.
    Ich begann zu zittern und verkrampfte bis ich endlich das Restsperma herausschoss.
    Sie putzte mich ab.
    „Ruh Dich erst mal aus. Die Eier sind leer. Ich wasch mir die Hände ab.“
    Als sie aus dem Bad kam setzte sie sich neben mich.
    Und ich begann zu erzählen.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Nun, Monika nervte mich mit der Idee ich solle mir doch eine Tätigkeit in der Nähe suchen.
    Mittlerweile war sie arbeitslos und besuchte eine Umschulung in Grimma.
    Folglich kam der Vorschlag ich solle mich doch in der Schule in die sie ging bewerben. Die würden einen Dozenten suchen.
    „Ja, das mache ich, ich rufe dort an.“
    Lust dazu hatte ich im Grunde nicht. Irgendwie fühlte ich mich verbunden. Mit entsprechendem Elan ging ich die Sache an. Also gar nicht.
    Jeden Tag wurde ich wegen der Bewerbung gefragt, und ebenso oft musste ich mir eine Ausrede einfallen lassen.
    Aber dann kam der Tag dem mir beim besten Willen nichts mehr einfiel. Es war so weit.
    Der Zug aus Flöha endete in Chemnitz. Neben dem Haupteigang des Bahnhofs befand sich eine Telefonzelle. Schwere Schritte lenkten mich dorthin, wie ein Delinquent der seinen letzten Gang macht.
    Aber ich hatte nochmal Glück, die Telefonzelle war besetzt.
    Sofort drehte ich mich um, ging zum Zug.
    Gott sei Dank, der Kelch ging an mir vorbei, aber wie lange.
     
  13. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Ich hatte Leipzig erreicht, stieg um in den Zug nach Hause.
    Wenigstens konnte ich heute Monika die Wahrheit sagen.
    Dies tat ich dann auch.
    „Macht ja nichts, dann rufst Du halt morgen nochmal an. Denk mal Du brauchst dann nicht mehr um 3,30 aufstehen, wärst spätestens um 15,30 zu Hause. Und Samstag auch nicht mehr.“
    Ja, das hatte was für sich. Ich wusste ja manchmal nicht mehr den Tag und hatte ich mehrfach dabei ertappt wie ich Sonntag aufstieg um zur Arbeit zu gehen. Erst als ich vor dem Pott Kaffee saß fiel mir ein dass es Sonntag war. Normal war das nicht mehr. Ich verlor die Zeitorientierung.
    Monika hatte irgendwie Recht.

    Am nächsten Tag war ich wieder im Zug nach Chemnitz.
    In meinem Kopf stritten sich Engel und Teufel.
    „Das kannst Du nicht machen. Die brauchen Dich in Flöha. Du bist so lange dabei. Von Anfang an. Im Grunde hast Du hier das Fundament gelegt. Warst ganz alleine. Willst Du das aufgeben?“ - „Was hast Du davon. Ruinierst Deine Gesundheit. Anderswo hast Du es einfacher.“
    Ich ging Richtung Telefonzelle und diese war frei. Aber nebenan war das Tabakgeschäft.
    Ja, da hol ich mir erst mal eine Golden American. Dann ist möglicherweise besetzt.
    Also die Cigaretten geholt. Aber Pech, da war immer noch frei.
    Also beschloss ich eine zu rauchen. Möglicherweise ist die Zell dann besetzt.
    Und was mach ich wenn immer noch frei ist? Dann gehst Du rein, nimmst den Hörer und benimmst Dich unmöglich.
    Rauchen war vorbei und die Zelle immer noch leer.
    Also entschlossen hinein und den Hörer umfasst.
    Mach genau das Gegenteil von dem was Du den Leuten in der Klasse predigst.
    Lingus, Müller meldete sich eine Dame.
    „Guten Tag Frau Müller, ich hätte gerne Herrn Wehner gesprochen.“ - „In welcher Angelegenheit denn?“ - „Das ist eine Sache die ich mit Herrn Wehner besprechen muss.“
    Das war’s, dachte ich.
    „Moment ich verbinde.“
    Daneben, also eine Schippe drauflegen.
    „Wehner, guten Tag.“ - „Mein Name ist Thomas, ich bin der den Sie suchen.“ - „Wie bitte? Wen und was suche ich?“ - „Na einen Dozenten, und der bin ich.“

    Ich war mit mir selbst zufrieden.
    „Und was können Sie?“
    Mein Gott, war der zäh. Also noch was drauf.
    „Also Englisch möchte ich nicht machen. Ich habe zwar in London gearbeitet und war einige Monate in den Staaten, aber zwischen Schulenglisch und Umgangssprache ist ein Unterschied.“
    Er schnaufte, das war ein gutes Zeichen. Nun ist fertig.
    „Soll das heißen den Rest können Sie?“ - „Das was Sie benötigen allemal.“
    Ich war zufrieden. Geschafft.
    Das ist gut. Ich möchte Sie kennen lernen. Treffen wir uns nächsten Dienstag, sagen wir 15 Uhr?“
    Mein Gott, war das ein Brocken. Also weiter in der Palette des unzumutbaren.
    „Leider kann ich auf längere Zeit nicht vor 17,15. Ich habe Unterricht.“ - „Gut, machen wir 17,30. Für Sie bleib ich gern länger.“
    Ich gab mich geschlagen. Das Spiel hatte ich zur Halbzeit verloren. Aber es war noch nicht vorbei.
    Ich willigte ein.
     
    MAN3 und Summi gefällt das.
  14. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Und ich fuhr nach Hause. Mir stand schon wieder eine Lüge bevor.
    Als ich Monika sah sagte ich gleich, „ich habe angerufen und einen Termin für Dienstag nächste Woche gemacht.“
    Die strahlte und umarmte mich.
    „Erzähl.“
    Bei meinem Bericht musste ich natürlich den tatsächlichen Ablauf des Gespräches ändern.
    Monika hörte mir glücklich zu und ich kam mir schäbig vor.
    Der Dienstag rückte näher und ich legte die Kleidung zurecht. Weißer Anzug mit Weste, weißes Rüschenhemd, den hellgrauen Hut, die Taschenuhr mit Kette, das Köfferchen im Stil der zwanziger Jahre, und als Krönung den extra für diesen Zweck erworbenen Querbinder.
    Es war echt schade dass ich kein Spazierstöckchen hatte.
    Nahm ich halt den Stockschirm.
    Aber da kam mir Monika in die Quere.
    „Aber das kannst Du nicht anziehen. Da siehst Du ja aus wie ein Dandy vor hundert Jahren. Da wirst Du doch nicht ernst genommen, nie eingestellt. Einfach scheußlich.“
    Genau das war ja meine Absicht. Aber das konnte ich ja nicht sagen.
    „Meinst Du?“ - „Ich weiß Du meinst es gut, aber das ist nichts.“
    Ich bekam die Sachen herausgesucht.
    „Und die Uhr, der scheußliche Binder und der altmodische Koffer bleiben hier.“
    Am Ende würde ich so aussehen wie jeden Tag, was ich auch sagte.
    „Sollst Du ja auch.“
    Die Uhr und den Binder steckte sie in den Koffer der unter ihr Bett wanderte. Gleichfalls Hut und Stockschirm. „Sicherheitshalber“, wie sie sagte.
    Am Dienstag fuhr ich erst nach Flöha und machte meinen Unterricht.
    Und dann auf den Weg.
    Sollte ich im Bahnhof noch ein kleines Fläschlein Schnaps zum Gurgeln kaufen? Nein, die sollten mich zwar für einen Spinner, aber keinesfalls für einen Alkoholiker halten.
    Im Geiste legte ich mir meinen Aufritt zurecht.
    Ich erreichte Grimma und ging über den Bahnhofsvorplatz zur Schule.
     
  15. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Nun stand ich Herrn Wehner gegenüber. Dieser bat mich in sein Büro.
    Ich sah auf den Schreibtisch einen Aschenbecher und nutzte die Gelegenheit.
    „Haben Sie etwas dagegen wenn ich rauche?“- „Aber nein, ich rauche doch auch.“
    Wir zündeten die Zigaretten an.
    Also die nächste Gelegenheit kommt.
    Und die kam.
    „Ich kann Ihnen eine Cola anbieten, Kaffee geht leider nicht - die Sekretärin ist leider schon weg.“ - „Das macht nichts, ich hätte ohnehin lieber ein Bier getrunken.“ - „Das lässt sich machen, ist mir um die Uhrzeit auch lieber, Sie entschuldigen mich, ich gehe mal kurz zum Kühlschrank.“
    Also Rauchen misslungen, Alkohol auch, und beschweren das Bier sei zu warm konnte ich mich nun auch nicht. Die Karten die ein Bewerbungsgespräch zum Scheitern bringen waren verspielt.
    Aber ich hatte noch einiges in der Hinterhand.
    Herr Wehner stellte das Bier und Gläser auf den Tisch und schenkte ein. Die Gläser waren richtig und das Radeberger hatte die richtige Temperatur.
    „Ich glaube wir haben den gleichen Geschmack. Aber erzählen Sie doch mal von sich.“
    Das tat ich, weitschweifig, maßlos übertreibend, arrogant.
    Das musste es wohl sein, wer will denn so eine Person.
    „Das gefällt mir, Sie haben einiges erlebt und Selbstvertrauen.“
    Das darf doch nicht wahr sein.
    Ich reichte ihm auf Verlangen meine Zeugnisse und Zertifikate.
    „Sehr schön, Sie haben es sich was kosten lassen. Ich denke wir sind uns fast einig.“
    Nun wurde es langsam eng. Also stärkere Geschütze auspacken.
    „Da sind noch ein paar Dinge. Ich fahre demnächst drei Wochen nach Andalusien.“ - „Das können wir schon regeln.“
    Verdammt, läuft denn da gar nichts. Also die ganz großen Geschütze.
    „Und was meine Bezahlung betrifft, Sie werden sicherlich verstehen - außergewöhnliche Leistungen erfordern eine außergewöhnliche Bezahlung.“ - „Ja, das verstehe ich, an was dachten Sie?“
    Ich verlangte das Doppelte meines bisherigen Salärs und lehnte mich zufrieden zurück.
    „OK. Dann schicke ich Ihnen den Vertrag zu.“
    Ich war geschlagen. Da hatte ich nun einen hervorragend bezahlten Job und war nicht zufrieden.
    Schon begann ich um Flöha zu trauern.

    Ich fuhr nach Hause.
    Auf den nächsten Beitrag musst Ihr etwas warten da ich Dinge zu erledigen habe die für mich wichtig sind.
     
    kurva gefällt das.
  16. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    „Ja freust Du Dich denn nicht, Du machst einen bedrückten Eindruck?“ - „Doch, aber ich wollte halt mal warten bis der Vertrag da ist.“
    Nun musste ich noch die Tatsache dass wir in Urlaub fahren würden - was ich an und für sich gar nicht wollte - loswerden.
    „Und dann fliegen wir im August in Urlaub.“ Katy jubelte und Monika fragte sofort wohin.
    „Nach Andalusien. Vier Wochen dachte ich.“ - „Und Max? Und das Haus? Und wo liegt Andalusien genau“, bekam ich zu Antwort. „Das ist viel zu lange, solange kann ich meinen Freund nicht alleine lassen
    “ fügte Katy hinzu.
    „Um Max kümmert sich die Nachbarin und das Haus steht nach vier Wochen unverändert, Andalusien ist Südspanien.“
    Monika stimmte zu, aber von Katy kam heftiger Protest.
    Auch drei Wochen waren zu viel.
    „Ich kann Kai höchstens drei Tage alleine lassen.“ - „Die Anreise dauert mit allem Drum und Dran, da hast Du dann nur einen Tag, und wir wollen ja auch nach Gibraltar und Marokko.“ - „Dann halt eine Woche, wenn wir nach Afrika wollen, länger kann ich nicht.“
    Monika wollte wegen Kati nun nicht länger als zwei Wochen.
    Wir einigten uns dann. Monika und ich zwei Wochen, Katy eine.
    „Können wir nicht mit dem Bus fahren, Katy ist mit der Schule mit dem Bus nach Spanien. Ich bin noch nie geflogen, habe Angst.“ - „Schon, aber nach Katalonien.“
    Katy holte den Atlas und ich zeigte wo Katy war und wo Gibraltar liegt.
    „Mit dem Bus sind wir zwei Tage unterwegs.“
    Mon
    ika war noch immer unschlüssig. Aber da sagte Katy „fliegen ist spannend, bin auch noch nicht geflogen aber stell es mir toll vor.“
    Und dann waren die beiden einverstanden.
    „Aber wir fahren dann nach Afrika, und wir legen uns nicht den ganzen Tag an den Strand“, hörte ich von Katy.
    „Keine Angst. Dazu haben wir gar keine Zeit.“
     
    eispol gefällt das.
  17. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Ab und an schaute bei uns der unmittelbare Nachbar vorbei.
    Zu diesem Zeitpunkt war er 93 Jahre alt und diesem sind die folgenden Zeilen gewidmet.
    Eines Tages im Winter sagte Monika zu mir „heute war der Herr H. bei uns und hat ein ausgelesenes Buch zurückgebracht.“
    Und ich antwortete „ja, ist Doch schön wenn er in dem Alter noch liest.“
    Monika schaute mich an und sagte „es war „Josephine Mutzenbacher.“
    Nun war ich stärker interessiert.
    „Im Ernst, und hat es ihm gefallen?“ - „Und wie, das ist ein geiles Buch sagte er und wollte Band 2 haben. Aber das haben wir nicht.“
    „Das ist aber schade, könnt ihr es ihn nicht bestellen?“ - „Nein, die Kolleginnen wollten nicht. Das so ein alter Mann „Mutzenbacher“ liest halten die für pervers.“ - „Ganz schön verklemmt. Das würde ich auch mal lesen, hat mich schon immer interessiert aber ich kam nicht dazu.“ - „Ehrlich?“ - „Ja klar, würdest Du mir das mal mitbringen?“ - „Also ich weiß ja nicht, ich weiß das Du einen Hang zu Nutten hast, aber was sollen die Kollegen denken?“ - „Das ist mir absolut gleichgültig.“ - „Aber mir nicht, hol das schon mal selbst.“ - „Gut, ich mach das.“ - „Da bin ich ja mal gespannt.“
    Einige Tage später ging ich in die Bibliothek.
    Monika stand dort wie vom Blitz getroffen. Aber ich steuerte direkt die Leiterin an.
    „Der Nachbar, ein älterer Herr, hat mir gesagt er hätte von Ihnen ein geiles Buch bekommen, Mutzenbacher.“
    Die Leiterin rang nach Fassung.
    „Ja, der Herr H., „Josephine Mutzenbacher war das. Und das wollen Sie wirklich haben Herr Thomas?“ - „Ja, ich wusste ja nicht da Sie so was haben.“
    Verdutzt, als wäre der Mond vom Himmel gefallen holte sie mir das Buch.
    „Schönen Dank, haben Sie noch mehr erotische Literatur?“ - „Ich weiß nicht genau, aber ich schau nach. Sag es dann Monika.“ - „Das wäre nett.“
    Später kam Monika von der Arbeit.
    „Du hast ganz schön für Wirbel gesorgt. Jetzt überlegen die zwei sogar ob sie erotisches bestellen sollen.“
     
  18. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Meine Tätigkeit in Flöha neigte sich dem Ende zu. Von den direkt beteiligten wusste davon, ausgenommen ich.
    Die neue Kollegin, Frau Baum, lies sich gut an, jedenfalls was den Unterricht betraf, über das Wesen der Person möchte ich schweigen.
    Aber so ist es ja oft im Show Business, groß tönen, sich produzieren. So etwas überdeckt Schwachstellen.
    Ich für meinen Teil hatte mich von Flöha verabschiedet. Unter einem Vorwand nahm ich mir einen freien Tag. In Wirklichkeit wollte ich in Leipzig etwas einkaufen.
    Zwar war ich mit Monika gut versorgt, aber in mir entwickelte sich dennoch die Lust nach einem fremden weiblichen Körper.
    Kurz entschlossen kaufte ich eine Zeitung, welche weiß ich nicht mehr genau. Dort standen auch Adressen. Ich rief bei einer Dame an. Deren Stimme war recht angenehm und ich fuhr hin. Ich glaube es war in Gohlis.
    Dort angekommen stellte ich fest dass es eine Art Laufhaus war. Ich war noch nie in einem Laufhaus und betrat das Gebäude neugierig.
    Tür reihte sich an Tür und alle hatten eine Nummer jedoch kein Namensschild. In zweiten Stock stand eine Tür offen und eine recht hübsche Frau lehnte im Rahmen und rauchte.
    „Suchst Du etwas?“, wurde ich angesprochen.
    „Ja, aber ich weiß noch nicht wen und was.“ - „Vielleicht mich, ich bin hier die Chefin.“ - „Ach, da habe ich ja Glück gehabt. Machen wir es.“
    Ich trat ein. Wir sprachen über den Preis und einigten uns schnell. Ich hatte auch keine Lust zu verhandeln, die Sache war mir wachsend unangenehm. Sie hatte einen annehmbaren Körper und ein hübsches Gesicht. Der Schlitz eng und die Brüste griffig.
    Wir waren fertig und ich ging.
    Eier und Samenblase leer.
    Unzufrieden auch. Sie hatte sich alle Mühe gegeben, jedoch irgendwie fehlte das Menschliche und auch die Atmosphäre gefiel mir nicht.
    Im Grunde wurde ich halt entsaftet.
    Ich beschloss Laufhäuser und ähnliches zu meiden, wie bisher auch.
    Na gut, wenn ich meine Geschäfte erledigt hatte ging es ja nach Hause.
    Bis dahin hatte sich ja genug angesammelt und ich konnte mich in Monika entleeren.
    Und nächste Woche wollte ich ja nach MA/LU und hoffte dort P zu treffen. Ein ganz anderes Kaliber.
     
  19. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    In der Woche darauf fuhr ich nach MA wo ich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ankam. Einen Tag später zog es mich nach Ludwigshafen wo ich P besuchen wollte, die ich per Telefon nicht erreichen konnte.
    Doch ich klingelte vergeblich was gegen 14 Uhr ungewöhnlich war. Ich machte mir schon Sorgen beschloss aber die paar Meter zu Doris zu gehen.
    Doch auch da hatte ich Pech.
    Aber da mussten ja noch andere Mädchen in der Nähe sein, denn es drückte schon heftig.
    Also kaufte ich einen MM, wurde dort fündig und rief an.
    Eine Stimme die nicht besonders einladend klang meldete sich. Ich bekam die Adresse und gesagt ich solle bei Hohnecker klingeln. An wen ich da dachte lässt sich leicht vorstellen. Ich wurde neugierig und ging hin.
    Als mir die Tür geöffnet wurde und ich eintrat erschrak ich. So eine Wohnung hatte ich noch nie gesehen. Diese wurde von einem Küchenholztisch und zwei Holzstühlen beherrscht die augenscheinlich vom Sperrmüll stammten. Auch der Rest sah nicht besser aus. Auf dem Boden war ein Lager, das heißt eine Matratze auf der Decken lagen. Die Frau näherte sich den vierzig und war recht dürr. Sie trug blaue Jeans, ein weißes Shirt und Turnschuhe. Alles sehr billig schien mir.
    „Was willst Du machen und haben?“
    Ich antwortete „einen ganz normalen Geschlechtsverkehr.“ - „Kostet 50 Mark?“ - „In Ordnung. Darf ich erst eine rauchen?“
    Sie bejahte und wir nahmen Platz.
    „Ich rauch dann auch eine“.
    Sie kramte einen Beutel Tabak hervor.
    Ich bot ihr eine von meinen Players an und sie griff zu. Wir rauchten.
    „Machen wir es dann?“, kam ihre Stimme. Und als ich nickte stand sie auf und steuerte das Lager an.
    Sie zog sich aus, strich mit den Händen über den Bauch legte sich hin.
    „Ist es in Ordnung wenn ich mich unten hinlege?“ - „So wie Du willst.“
    Ein Lächeln zog sich über das verhärmte Gesicht und sie tat mir leid.
    Immerhin war sie noch eng gebaut und so schlecht war das nicht.
    Wir waren fertig.
    „Dann krieg ich fünfzig.“
    Ich sah sie an.
    „Wenn ich Dir 100 gebe bist Du sicher auch einverstanden?“ - „Willst Du es nochmal machen oder ihn mir in den Hintern schieben?“ - „Nein, halt so.“ - „Im Ernst!“ - „Bei so was mach ich keine Scherze.“
    Sie war maßlos verblüfft und ich gab ihr das Geld und wollte gehen.
    „Bleib doch noch, wir rauchen noch eine.“
    Ich setzte mich wieder.
    „Soll ich uns einen Kaffee machen?“
    Wir tranken Kaffee und sie war auf einmal gesprächig.
    Sie sei erst ein paar Wochen in Ludwigshafen, das Ganze gefiel ihr nicht, sei ihr widerlich, einen Zuhälter habe sie nicht, nur einen Freund, der bekäme ab und an 20 Mark.
    Und so verging die Zeit.
    Ich ging und hörte zum Abschied „vergiss mich nicht ganz“.
    Versonnen lief ich zur Straßenbahn.
    So etwas Ärmliches hatte ich noch nie gesehen. Mir taten die fünfzig DM die ich ihr zusätzlich gegeben hatte wahrlich nicht leid.
    Da schreckte ich aus den Gedanken.
    „Gibt’s doch nicht. Brauche Dich gerade jetzt.“
    P stand vor mir.
     
  20. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    „Wo kommst Du den her?“
    Ich antwortete ich sei bei ihr gewesen und wieder gegangen.
    „Komm mit ich erzähle Dir zu Haus was passiert ist.“
    Das war ungewöhnlich.
    In der Wohnung angekommen begann sie.
    „Meine Uhr die Rolex ist bei dem Pfandhaus. Die muss abgeholt werden. Das muss jemand machen dem ich vertraue.“ - „Und warum holst Du die nicht selbst? Und um wie viel Geld geht es?“ - „Ich muss doch schaffe, kann nicht. Um 2.000,00 DM, die gebe ich Dir.“
    Sie öffnete eine Schublade und holte das Geld aus einem Wäschestapel heraus.
    Ich staunte nicht schlecht, es war das erste Mal das ich in all den Jahren Geld von ihr bekam:
    „Das ist Schwarzgeld, davon darf mein Freund nichts wissen.“ - „A so, und warum musstest Du denn beim Pfandhaus Geld holen? - „Mein Freund brauchte Geld und ich hatte zu wenig verdient.“ - „Und da hast Du Deine Uhr zum Pfandhaus gebracht?“ - „Nein, das hat mein Freund gemacht. Der macht ja alles für mich.“ - „Und jetzt darf er nicht wissen das Du das Geld hast."
    Sie bestätigte und ich war über die Naivität sprachlos.
    „Heute hat das Pfandhaus schon zu, morgen mach ich das.“
    „Ja klar. Und wir können es nicht machen, ich habe meine Sache. Mit der Hand und dem Mund ja?“ -
    Ich zog mich aus.
    „Ich muss aber den Slip anbehalten, wegen meiner Sache. Du spritz mir aber nicht in den Mund, das ist eklig.“ - „Ich sage Dir wenn es kommt.“
    Dann zog sie sich aus und mein Teil verschwand in Ihrem Mund. Als es zu jucken begann sagte ich es und sie macht mit der Hand weiter. Natürlich beobachtete sie was da herausspritzte.
    „Das ist aber wenig was da kam.“ - „Ja, schließlich kam was von alleine heraus. Als Du nicht da warst kam es halt.“
    Es war Zeit zu gehen.
    „Vergiss nicht meine Uhr zu holen“, hörte ich noch.
    Am nächsten Tage machte ich zunächst den Besuch bei dem Pfandhaus wo ich erfahren musste dass die Rolex weg war.
    Vor einigen Tagen war die Frist abgelaufen und die Uhr wurde verkauft. 4 Mark und einige Pfennige erhielt ich noch.
    Ich machte mich auf den Weg zu P. die sichtlich enttäuscht war.
    „Wie sag ich das nur meinem Freund?“, meinte sie, schaute bekümmert.
    Ich schwieg, dazu konnte ich beim besten Willen nichts sagen.
    Aber P fing sich schnell.
    „Kannst Du mit Terry Gassi gehen? Der muss mal raus. Gleich kommt einer. Den habe ich schnell gemacht. Wenn Du mit Terry zurück kommst ist der Weg.“ - „Ich weiß nicht, Hund ausführen gehört nicht zu meinen Talenten.“
    Aber sie überzeugte mich.
    Ich nahm die Leine und wir gingen Gassi.
    Wenn mich Max so sehen würde, mit einem Hund, dachte ich.
    Die Zeit verstrich und ich kehrte mit Terry zurück.
    P ließ uns ein.
    „Du, mir ist was passiert, da kommt noch einer in einer halben Stunde. Das hab ich vergessen. Und ich habe keine Gummis mehr.“ - „Und?“ - „Könntest Du mir Gummis holen? Im Sexshop links um die Ecke.“ - „Spricht nichts dagegen.“ - „Bring mir die Gummis. Ich mach den schnell und Du wartest dann im Wohnzimmer.“ - „Ich hol Dir die Gummis, aber dann geh ich in das Cafe. Muss einen Espresso trinken, ruf mich dann unten an.“ - „Mein Telefon ist abgestellt. Kann nur angerufen werden. Die Post hat die Zahlung falsch gebucht.“ - „Sagt Dein Freund.“- „Ja klar. Es wurde rechtzeitig bezahlt. Wenn Du Glück hast läd mein Freund Dich ein, der ist unten.“ - „Wundert mich nicht. Aber ich störe ungern beim k
    karteln.“ - „Die würfeln neuerdings.“ - „Na, hoffentlich gewinnt er.“ - „Der gewinnt immer, hat noch nie verloren.“
    Ich kochte innerlich und ging zum Shop.
     
    MAN3 und Summi gefällt das.
  21. DDStud

    DDStud Einsteiger

    Registriert seit:
    28. Dezember 2016
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    2
    Ich möchte mich an dieser Stelle mal bei dir bedanken! Gerade bin ich mehr oder weniger zufällig auf deine Lebensgeschichte gestoßen und sie hat mich nun einige Stunden äußerst prickelnd unterhalten. Deine Erzählweise ist super und lässt gedanklich bunte lebhafte Bilder entstehen. Ich freue mich auf alles was noch kommt. Am Ende hast du hier ein Buch geschrieben, welches ich kaufen und mit Freude erneut lesen würde. Unabhängig von dem was hier noch kommt, wünsche ich dir alles Gute, eine tolle Zeit und hoffe du befindest dich, auch wenn du getrennt von Monika und Katy bist, im einer glücklichen Lebenssituation.

    Viele Grüße
    Karl
     
    Earl Thomas und rudikbg gefällt das.
  22. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Ich betrat den Shop, es war dunkel und ich musste mich erst an die Beleuchtung gewöhnen, draußen schien grell die Sonne.
    Und als ich so mehr oder weniger hilflos visuell vor mich hin suchte ertönte hinter mir eine weibliche Stimme.
    „Kann ich Ihnen helfen Herr Thomas?“
    Verdattert drehte ich mich um.
    Wer kannte mich hier?
    Ich sah eine junge Dame die einen Minirock trug.
    „Allerdings. Aber woher kennen Sie mich?“ - „Ich habe vorher in der Tankstelle in der Mundenheimer gearbeitet. Und da haben Sie spät abends oft eingekauft. Meist Metaxa und Marlboro. An Ihrem Hut sind Sie ja sofort zu erkennen, auch nach Jahren.“ - „Ah so, ja ich suche Kondome. Großpackung.“ - „Wohl für die Petra?“
    Ich war mehr als erstaunt und konnte nur „Ja“ sagen.
    Die Dame kauerte hinter die Ladentheke und holte etwas heraus das wie eine überdimensionierte Cigarettenstange aussah.
    „Da ist die Großpackung, halten einige Zeit. Für Profis. Die nimmt die Petra immer.“
    Fassungslos nahm ich die Packung.
    „Und wie geht es drüben, in der DDR.“ - „Ja, aber sagen sie mal, woher wissen Sie das alles?“ - „Nun als Sie auf einmal weg waren kam die Petra selbst. Die sagte mir Ihren Namen und das sie nun in Leipzig wären. Ich heiße übrigens Sabine.“
    Ich sagte dass es gut wäre in Leipzig. Dann erzählte ich noch kurz.
    Sabine packte den Einkauf in eine Tüte und gab mir ein Fläschchen das aussah wie Kümmerling.
    „Nehmen Sie das Doch mal vorher, die Leute sagen davon wird er Knüppelhart.“
    Ich staunte, nahm das Fläschchen.
    „Tschüss Sabine, ich muss.“ - „Tschüss, kommen Sie bald wieder.“
    Ich war gleich zurück und mein Blick fiel auf den Briefkasten, der schier aus allen Nähten platzte. Ein kleines Päckchen lag auf ein paar Briefen und die wiederum auf dem Kasten. Auf dem Boden lag Post.
    Ich zerrte noch ein paar Briefe aus dem Kasten packte alles in die Plastetasche und unter den Arm. Dann ging es die Treppe hoch.
    P öffnete mir.
    „Der ist schon da.“
    Und wieder Treppab. Nun wollte ich erst mal ein Glas Wasser und meinen Espresso.
     
  23. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Also ging ich in das Bistro. Als ich eintrat sah ich sofort den „Freund“ an einem Tisch am Fenster sitzen, in Gesellschaft von vier weiteren. Alle trugen Uniform - also Jogginganzüge - und würfelten. Er hob die Hand und nickte mir zu. Ich nickte halt zurück, bestellte einen doppelten Espresso und ein San Pellegrino.
    Interessehalber und mangels anderer Beschäftigung beobachtete ich eben die Würfelspieler.
    Offensichtlich wurde ich Zeuge eines Wunders, der „Freund“ verlor. Und dann hörte ich ihn sagen „ich gehe mal schnell zur Petra das Geld holen“.
    Er ging Richtung Telefonkabine an meinem Tisch vorbei.
    „Spar Dir den Weg. Petra arbeitet gerade.“ - „Danke, mach ich dann später.“
    Er setzte sich und es wurde weiter gewürfelt.
    Nachdem ich getrunken hatte machte ich mich zur Telefonkabine auf und rief Petra an, doch es war besetzt. Demnach war sie noch in Action.
    „Kannst sitzen bleiben, sie arbeitet noch.“ - „Danke.“
    Und einer der Kartenspieler warf ein „sag der doch sie soll schneller machen. Ausziehen Beine breit, ficken lassen. Raus. Geht Ruck Zuck. Zeit ist Geld.“
    Die anderen Mitspieler pflichteten bei.
    Der Freund antwortete „muss der etwas Spielraum lassen, die funktioniert doch sonst ganz gut.“
    Ich nahm wieder Platz und nach einer Viertelstunde konnte ich gehen.
    Petra öffnete einen Spalt und die linke Brust hing heraus. Sie öffnete ganz.
    „Setz Dich mal ins Wohnzimmer, bin fertig aber ich soll es nochmal französisch machen. Bin dann fertig.“
    Also ins Wohnzimmer.
    Nach weiteren zehn Minuten kam sie dann.
    „So, erst rauchen wir mal eine.“ - „Dein Briefkasten platzt beinahe, der muss mal leer gemacht werden.“ - „Ja, war schon lange nicht mehr dran. Kannst Du den mal leer machen? Ich geh derweil ins Bad.“
    Von mir aus. Ich nahm den Schlüssel und ging.
    Lange war untertrieben, da waren Briefe dabei die vor sechs Wochen abgestempelt waren.
    Ich ging wieder die Treppe hoch und auf der Treppe begegnete mir eine Mieterin.
    „Ach, das ist aber schön dass sie da sind. Ihre Schwester sagte mir dass sie heute kommen. Sie sind schön groß, würden Sie mir die Gardinenstange aufhängen? Ich bin da zu kurz.“ - „Ja, aber ich bring erst die Post hoch.“ - „Das ist aber nett. Schön dass Sie sich um Petra kümmern, lassen Sie sich Zeit, bei Holzinger. Sie wissen schon."- “Ja, ich komme dann.“
    Und dann war ich wieder bei P, sagte ihr dass ich später zur Holzinger müsse.
    „Ja, wollte ich Dir sowieso noch sagen. Aber mach das gleich, die Holzinger klingelt sonst wenn Du in mir bist.“
    Seufz. Was noch alles? Und wieso Schwester? Na ja, ging ja wohl nicht anders.
     
  24. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Ich ging zu Frau Holzinger hoch und hängte die Gardinenstange auf. Dabei hörte ich wie nett es sei dass ich meiner Schwester helfen würde. Diese sei ja so unselbständig, das hätte ich ja eben an der Post gesehen, und der Mann sei so einer, und die arme hätte ja keinen einfachen Beruf, da kämen manchmal komische Kerle uns so fort.
    Die Stange hing und ich verabschiedete mich.
    „Auf Wiedersehen Herr Müller*, kommen Sie doch öfter zur Schwester, kommen Sie doch zu mir hoch, ich habe auch immer Kuchen da.“
    Ich bekam noch einen Teller Kuchen, für die Schwester und mich.
    Die Dame war ohne Zweifel nett, aber anstrengend.
    Ich ging wieder zu P, gab ihr den Kuchen.
    „Davon werde ich dick, den kann ich nicht essen. Vielleicht mein Freund, der freut sich bestimmt“, hörte ich.
    „Du willst doch keinen, oder?“
    Ich hätte schon gewollt, aber als sie ihren Freund erwähnte war mir jeder Appetit vergangen. Dabei sah der Kuchen so lecker aus.
    „Ich habe im Augenblick auf was ganz anderes Appetit“, sagte ich und musterte sie.
    „Ja, rauchen wir aber erst noch eine und dann habe ich viel zu erzählen, warst lange nicht da.“ - „Ja, rauchen wir erst eine, aber dann machen wir es. Ich warte heut schon so lange, und ehrlich, mir schmerzen die Eier.“ - „Ja, machen wir.“
    Wir rauchten und dann stand sie auf, zog sich aus. Die Hand griff zur Cremedose und sie war im Begriff sich was reinzuschmieren.
    Ich schaute entsetzt und sie hielt inne.
    „Entschuldigung, dachte nicht daran dass Du das nicht magst.“
    Die Hand fuhr zurück.
    „Oder soll ich doch? Bin innen ganz trocken, war gerade im Bad, da hast Du Schwierigkeiten reinzukommen.“ - „Nein!“ - „Gut mal sehen ob Du reinkommst.“
    Sie legte sich hin und öffnete sich.
    Es war tatsachlich schwieriger als gewohnt. Da war ein Widerstand, weswegen ich mit voller Kraft zustieß.
    Und ich war sofort in ihr.
    „Du bist ja schon drin. Hätte ich nicht gedacht.“
    Und dann konnte sie nicht mehr richtig sprechen.
     
    Summi gefällt das.
  25. Earl Thomas

    Earl Thomas Sachsenlegende

    Registriert seit:
    6. September 2011
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    313
    Es war schön. Die Vagina umspannte mich stramm und immer wieder stieß ich zu während sich der schlanke Körper unter mir bebte und ein gepresstes stöhnen über ihre Lippen kam.
    Und spürte ich wie ich mich in P ergoss, schnappte nach Luft und drückte den erschlaffenden Schwanz in sie. Und er wurde wieder steifer so dass ich bald den verblieben Rest hinausschoss während sie heftig aufstöhnte.
    Ich ließ ab und ihre Augen öffneten sich.
    „Stopf zu, ich laufe gleich über.“
    Ich griff nach der Zewarolle und folgte Ihrem Wunsch.
    Und dann rauchten wir und unterhielten uns.
    Da klingelte es an der Tür. P ging aus dem Schlafzimmer und hin. Ich hörte die Stimme des „Freundes“.
    Bald kam P zurück.
    „Ich kann morgen nicht einkaufen. Mein Freund hat keine Zeit mich zu fahren“, sagte sie traurig.
    „Nach Mannheim. Shoppen. Weißt Du doch. Ich fahre doch immer Samstag am Morgen.“
    Das wusste ich, der „Freund“ gab ihr für diesen Zweck immer 100 DM.
    „Dann fahr doch. Was spricht dagegen?“ - „Hab doch kein Auto. Keinen Führerschein.“ - „Nimm die Straßenbahn. Zum Zentrum Mannheim ist doch praktisch nur über die Brücke, dauert fünf Minuten, maximal. Und die Haltestelle ist zwei Querstraßen weiter.“ - „Bin noch nie Straßenhahn gefahren. Bin immer von meinem Freund in seinem Mercedes gefahren worden. Das kann ich nicht.“ - „Und wenn ich mitfahre?“ - „Dann ja, würdest Du das machen? Und holst Du mich ab.“ - „Ja.“ - „Prima, warte mal kurz hier. Ich geh in das Bistro und lass mir von meinem Freund 100 geben.“
    Sie zog sich eine Jacke an und verschwand, kurz darauf war sie wieder da.
    „Hab die hundert. Mein Freund ist lieb.“
    Das war ja wohl das mindeste. Ich verabschiedete mich.
    Am nächsten Morgen holte ich sie ab und wir fuhren über die Brücke. Sie kaufte ein. Ich bezahlte, in der Meinung damit könne P hundert einstecken.“
    Gegen 13 Uhr waren wir mit dem Einkauf fertig und fuhren zurück. Als wir zu dem Haus kamen sagte sie „wart mal kurz. Ich gehe in das Bistro und gebe meinem Freund die hundert zurück, die habe ich ja nicht gebraucht.“
    Ich konnte dazu nichts mehr sagen, was sprachlos.
    Sie kam zurück und wir gingen in die Wohnung.
    „Ich pack mal aus und räum weg. Dann machen wir es. Willst Du eine Cola?“ - „Ich trinke keine Cola. Einen Kaffee ja.“ - „Machst Du Dir einen? Ich kann das nicht.“
    Ich machte und lies dann eine Modenschau über mich ergehen.
    Sie hatte sich ein Shirt und eine Jacke gekauft. Halt noch irgendwas.
    „Das wird meinem Freund bestimmt gefallen. Den BH und den Slip kann ich Dir nicht zeigen, nur meinem Freund.“
    Wir machten es dann. Am liebsten hätte ich ihn reingerammt. Vor lauter Frust. Aber ich machte es normal, so wie sie mochte und wie es ihr gefiel.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden