Goldentime

Best off Rio de Janeiro

Dieses Thema im Forum "Best of" wurde erstellt von PCox, 27. September 2018.

  1. PCox

    PCox Obersachse

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    Wie Anfang des Jahres angekündigt, war PCox nun in Brasilien, und sogar länger als ursprünglich geplant. Erst eine Woche beruflich und dann noch zwei Wochen Urlaub drangehängt. Im Gegensatz zu Thailand, DomRep oder den Philippinen ist Brasilien in den entsprechenden Foren ja nicht besonders stark vertreten (nach dem Erlebten frage ich: warum eigentlich?) – daher möchte ich mit diesem längeren Bericht einen Beitrag leisten, jedem Riofahrer eine entsprechende Unterstützung zu geben, und gleichzeitig einige veraltete Informationen, die noch kursieren auf den neuesten Stand zu bringen. Ich versuche dabei die gesamte P6-Landschaft abzudecken, um möglichst keine Informationslücke zu lassen. Einiges habe ich nicht selbst ausprobiert, aber das steht dabei.

    Zu Beginn meiner Ausführungen möchte ich auf einen umfangreichen Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. verweisen, der (obwohl schon etwas älter) immer noch viel gute Ratschläge enthält.
    Und als kleine Einleitung zu meinem Bericht möchte ich einen sehr wahren Satz aus eben jenem Bericht zitieren.
    Diesem unscheinbaren Satz ist nichts hinzuzufügen - ich nehme also mein Fazit vorweg und sage, dass ich in Brasilien die schönsten P6-Erlebnisse meiner Karriere gesammelt habe – dass tatsächlich streckenweise sogar das unvorstellbare geschah, und die Trennlinie zwischen Sex und Paysex irgendwann nicht mehr erkennbar war. Ja, auch diese Damen möchten bezahlt werden, aber die ganzen abgegriffenen Phrasen, die man hierzulande in verschiedenen Werbeprofilen findet („Dauergeil“, „Mag es, wenn du mich ausgiebig nimmst.“, „Für alles offen“, „Verwöhne Dich nach Strich und Faden“ und insbesondere „Hobby zum Beruf gemacht“) - habe ich in Brasilien so glaubwürdig bestätigt bekommen, dass ich die Liste meiner schönsten Erlebnisse neu sortieren musste.

    Und damit hinein ins Vergnügen :Smilie Trink 056:
     

  2. PCox

    PCox Obersachse

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    Digitale und Analoge Kontaktanzeigen

    In Brasilien eine SDL zu finden, ist nicht besonders schwierig, denn die Kontaktmöglichkeiten sind vielfältig. Zu Beginn verweise ich auf die Internetseite Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar., welche regional aufgebaut ist, und in der private und gewerbliche Mädels inserieren. Mit die erste Lektion, die man in Brasilien lernt, ist, dass so gut wie alles über Whatsapp läuft (von der Arbeitsgruppe über Taxidienste bis hin zu Restaurantreservierungen) – man kann die Mädels also direkt anschreiben und bekommt meistens gleich eine Antwort (und auch häufig Bilder direkt auf Anfrage).

    Ebenso finden sich in den großen Tageszeitungen im Anzeigenteil meistens eine kleine Sektion zum Thema „Massagems e Acompanhantes“, in der ebenfalls Anbieterinnen inserieren. Diese sind zumindest meiner Erfahrung nach aber meistens kommerzielle Escortservices, bzw. (so der oben verlinkte Kollege) kleinere Wohnungsbordelle. Als ich gerade neu angekommen war, und es noch nicht besser wusste, habe ich versucht, diesen Weg zu beschreiten, und kann sagen, dass der Kontakt einfach und unverzüglich hergestellt war, aber die Dame am anderen Ende der Whatsapp-Leitung erklärte mir, dass man sich im Hotel treffen müsste, und da ich in einem privat geführten „Bed and Breakfast“ wohnte, fiel das für mich flach – wie gesagt, ich war Anfänger und wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass „Hotel“ in Brasilien ein sehr auslegungsfähiger Begriff ist. :cool3:

    Neben diesen beiden Möglichkeiten lohnt auch immer wieder der Weg über Google: „Acompanhantes“ + die Stadt in der man gerade ist, führt meistens zu lokalen Anbieterinnen. Wer also nicht gerade in einer der städtischen Hochburgen unterwegs ist, dürfte über diese genannten Möglichkeiten schnell Kontakt zu den Mädels knüpfen können (wobei es auch natürlich vorkommt, dass einige Whatsapp-Profile mittlerweile nicht mehr aktiv sind). Gleiches gilt für alle, die nicht vor die Tür gehen wollen, bzw. das Rendezvous auf dem Zimmer genießen möchten – diese Profile sind in erster Linie Besuch- bzw. Verabredungsdienste ohne eigenes Etablissement, also entweder die Dame kommt zu dir, oder man trifft sich an einem anderen Ort. Und damit komme ich schon zum zweiten Punkt.

    Motels

    Motels, oder auch Love Motels finden sich in Brasilien fast alle 2 Kilometer – auch in kleineren Städten gibt es in der Regel mindestens zwei, und auch an den Autobahnen sind sie unübersehbar. Natürlich sind es in erster Linie Stundenhotels (wobei man dort auch sehr billig übernachten kann, wenn man möchte), das Ganze hat aber nur bedingt etwas mit der schmierigen Halbwelt unserer Breiten zu tun, ja streckenweise nicht einmal unbedingt mit P6.

    Natürlich sind dies die Orte, an denen man sich mit freiberuflichen SDLs verabredet, man darf jedoch nicht vergessen, dass Brasilien ein immer noch katholisch geprägtes Land ist, und (gerade dank der Wirtschaftskrise) viele Jugendliche bis ins Erwachsenenalter bei ihren Eltern wohnen. Diese Hotels werden also tatsächlich auch von privaten Liebespaaren genutzt, die zu Hause entweder keinen Rückzugsort haben, oder denen gar nicht erst gestattet wird, den Partner bei sich übernachten zu lassen.

    Natürlich weiß der Portier schon bescheid, wenn der gebrochen Portugiesisch sprechende Gringo mit einer einheimischen Schönheit die Thresenklingel läuten lässt, dank der landeseigenen Laissez-Faire-Einstellung zum Thema Sex muss man(n) sich aber nicht genieren – man bezahlt in der Regel für drei Stunden (Preis für den Zeitraum ungerechnet zwischen 10 und 15 Euro), und Kondome gibt es gegen einen kleinen Aufpreis gleich mit dazu, was spontane Rendezvous‘ enorm erleichtert.

    Sowohl von Lage als auch von Ausstattung sind streckenweise deutliche Unterschiede erkennbar – vom reinen „Bett mit Nasszelle“ bis hin zum geräumigen und freundlich eingerichteten „Normalzimmer“ ist alles dabei, und manche Häuser haben auch Suiten mit Whirlpool. Standardausstattung ist ein Fernseher mit Erotikkanal, eine Dusche sowie ein Kühlschrank mit Kaltgetränken. Bezahlt wird beim Einchecken, bei der Schlüsselübergabe bezahlt man noch dazu, was man aus der Minibar konsumiert hat.

    Strandaufrisse

    Hier muss ich nun erstmals dem eingangs aufgeführten Bericht widersprechen bzw. eine Aktualisierung vornehmen – auch die P6-Welt ändert sich, gerade in einer Millionenstadt wie Rio de Janeiro, aber entgegen aller Ausführungen habe ich an den Stränden von Copacabana und Ipanema nicht eine einzige Freelancerin am Strand ausmachen können - obwohl ich es wahrhaftig versucht habe. Gleiches gilt für die Strandcafés und kleinen Restaurants, welche die Strände säumen. Als Alleinreisender Mann habe ich mehrere Stunden allein an diesen traumhaften Ständen verbracht, oder abends mit einem Buch meine Caipirinha getrunken – aber obwohl ich großzügig von einheimischen Schönheiten umgeben war, kam nicht ein einziges Mal eine Dame zu mir, um mich zu fragen, warum ich denn so allein hier wäre, wie es offensichtlich einige in der Vergangenheit erlebt haben.

    Möglich, dass ich mich irre, aber gerade unter Berücksichtigung der durchaus vorhandenen Lokalitäten an der Copa (wir kommen gleich zum spannenden Teil, keine Angst :ladysman:), würde ich niemandem empfehlen, seine Zeit mit „Jagdausflügen“ an den Stränden zu verschwenden.
     
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  3. PCox

    PCox Obersachse

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    Das Mabs

    Ich mache es kurz: Das Mabs ist die zentrale Anlaufstelle an der Copacabana für Freier, die Prostituierte suchen, und Prostituierte, die Freier suchen. Warum also lange in die Ferne schweifen? Bevor man lange im Internet sucht, Zeitungsannouncen sichtet, oder wertvolle Urlaubszeit in Whatsapp-Chats vergeudet, ist man hier goldrichtig, und wird garantiert fündig. In diesem unscheinbaren Straßenbistro versammelt sich nach Einbruch der Dunkelheit die gesamte ethnische Vielfalt der brasilianischen Weiblichkeit (oder wie Stefan Zweig es in seinem Reisebericht schrieb: „Kaffee, Milch und Schokolade“) in ihrer aufreizendsten Form. In älteren Brasilienberichten finden sich noch Verweise auf zwei andere ähnliche Etablissments, namens Help und Balcony, die es offenbar bis noch vor kurzem in der Nähe gab – diese sind aber nun beide geschlossen, nur das Mabs existiert noch.

    Das Lokal (wirklich kaum mehr als eine Straßenbar) liegt unmittelbar vor dem Hilton-Hotel, fast ganz am Rand des Copacabana-Strands und kann somit nach einem angenehmen Abendspaziergang problemlos zu Fuß erreicht werden (einfach wie gesagt auf den Hilton-Wolkenkratzer zulaufen). Bereits im Umkreis von 50 Metern vor dem Lokal stehen Gruppen aufreizend gekleideter Frauen, die mit ihren Freundinnen schwatzen, oder SMS schreiben. Kontaktaufnahme ist also bei Gefallen auch ohne vorherigen Cocktail möglich.

    Ich treffe also um kurz vor Zehn Uhr dort ein, und der Laden ist bereits gut gefüllt – schnatternde Gruppen von Mädels an ihren Tischen, mir wird schon der eine oder andere Gruß nachgeworfen, und ich habe doch einiges Herzklopfen. Nach mehreren Tagen Suche bin ich nun endlich am Ziel, aber nun beschleichen mich doch einige Bedenken – ich weiß doch gar nichts über den Laden, die P6-Szene Brasiliens - die irgendwann mal aufgeschnappten Geschichten von K.O-Tropfen und Entführungen kommen plötzlich wieder hoch.

    Die alleine an ihren Tischen sitzenden betröppelt dreinblickenden Männer, die wahlweise in ihr Bier oder Handydisplay starren, beruhigen mich aber wieder ein wenig (aber hier mal ein Hinweis in eigener Sache: Liebe Leute, wenn ihr schon im Ausland auf Freiersfüßen wandelt, tut es doch bitte mit ein bisschen Stil – gegen Haarausfall kann niemand was, hartnäckiges Bauchfett ist ebenfalls noch entschuldbar, aber müssen es wirklich kniehoch-Hosen und bedruckte T-Shirts sein? Liefert doch RTL und Konsorten bitte nicht noch diese Steilvorlage:fie1:).

    Meinen GinTonic in der Hand lasse ich den Blick schweifen, und schon am ersten Tisch bleibe ich hängen – nein, ich bleibe nicht hängen, die Welt springt aus den Angeln: Ein Traum von einem Mädchen, eine bildschöne Latina mit europäischem Einschlag, genau der Typ, der zumindest mich in dieser Region zur Weißglut treibt – Milchkaffeehaut, aschblonde Haare, die apart ins Gesicht fallen, ein hautengesTop – ich bin hingerissen. Sie merkt, das ich sie beobachte, blickt von ihrem Handydisplay auf, sieht mich an und macht einen Schmollmund mit ihren glossglänzenden Lippen, und mir platzen fast die Adern in den Schläfen.

    Ich bin drauf und dran sie herzuwinken – aber verdammt, sie erscheint mir wirklich extrem jung. Vielleicht neunzehn, vielleicht auch achtzehn vielleicht erst ein paar Monate drüber – was weiß ich schon über Brasilien? Kann das nicht auch eine Falle sein? Geile Touristen ködern, und dann den Kumpanen in falscher Polizeiuniform dazurufen, der einen dann wegen Verführung Minderjähriger belangen will – vielleicht sogar eine Nacht in einem brasilianischen Knast? Ich könnte mich ohrfeigen, aber ich riskiere es nicht.

    Zwei Schlucke Gin, da höre ich neben mir Gelächter. Vor dem Mabs steht eine Dreiergruppe Mädchen und unterhält sich – eine der drei bemerkt meinen Blick und schaut zu mir rüber. Hier ist kein Risiko zu erkennen, vielleicht Mitte zwanzig – zwar herausgeputzt und mit engem Kleid aber bei weitem nicht so nuttig gekleidet, wie die anderen Mädels - könnte auch eine normale junge Frau auf dem Weg in den Club sein.

    Ich fasse mir also ein Herz und winke sie zu mir rüber, sie verabschiedet sich von ihren Freundinnen, plumpst neben mir an den Tisch und die Chemie stimmt sofort: Nicht auf den Kopf gefallen, nicht auf den Mund gefallen, sie stellt viele Fragen über das Leben in Deutschland; im Nu sind die Gläser leergetrunken und sie sitzt auf meinem Schoß und wir schmusen.

    Endlich am Ziel. Ich weiß gar nicht, wie mir geschieht – das ist also Brasilien. Warme Abendluft, Meeresbrise, und eine bildschöne Frau auf meinem Schoß. Zwischen zwei intensiven Zungenküssen frage ich also, wie es nun weitergeht. Sie sagt, 5 Minuten von hier sei ein Motel – und schon zieht sie mich an der Hand hinter sich her.

    Ich bin immer noch ganz benommen – der „gelernte“ europäische Zyniker in mir erhebt sich nochmal zu voller Größe – Motel? Ein Zimmer bezahlen? Was sind das überhaupt für Leute da? Und überhaupt, wir haben doch noch gar nicht über die Einzelheiten besprochen. Auf was lasse ich mich da ein?
    Wie der europäische Trottel, der ich bin, gehe ich ihr also unterwegs schon mit Bedenken auf die Nerven – wieviel denn überhaupt, und was denn überhaupt? Diese Frage scheint sie aber gar nicht groß zu interessieren, sie gibt mir einen ungeduldigen Klapps und sagt 2 Stunden für 300 Reais (derzeitiger Kurs 64 Euro) – und der Euro-Zyniker wird nochmal richtig mächtig: Ist das vielleicht trotz des Preises Abzocke? Nicht doch billiger zu bekommen? Um es kurz zu machen: Ich habe erst unter brasilianischem Himmel gemerkt, wie „verkorkst“ einen die verkopfte und durchkatalogisierte europäische P6-Szene streckenweise werden lassen kann.

    Meine Bedenken bleiben unbegründet – ich zahle für das Zimmer und was dann folgt, könnt ihr für Seemannsgarn halten - es lief so ab, wie beschrieben, und dieses erste Erlebnis in Brasilien ließ bereits einen Großteil der in Deutschland gesammelten (und für „normal“ bis „gut“ empfundenen P6-Erfahrungen) krachend hinter sich. Ohne dass ich ein Wort sage, folgt sie mir mit keckem Lächeln unter die Dusche – eng umschlungen küssen wir uns, während eine intensive gegenseitige Waschung stattfindet; die Fingerfertigkeit von diesem Wesen bringt mich schon jetzt fast um den Verstand. Sie reibt sich an mich, beißt mir ins Ohrläppchen, wie als wären wir gerade in den Flitterwochen.

    Abtrocknen, und dann auf die Spielwiese – ich könnte nun blumige Freierprosaverfassen um dieses Beisammensein in all seinen Einzelheiten zu beschreiben, aber ich möchte es schlicht und ergreifend mit dem Satz belassen, dass ich die Freundin, mit der ich einen so intensiven und ungezwungenen GF6-haben könnte, noch nicht kennengelernt habe.
    Nichts, aber auch rein gar nichts, was der Illusion auch nur den kleinsten Fleck zugefügt hätte – intensive Zungenküsse, spielerisches „Anbeißen“ meiner Unterlippe, ich genieße ausführlich etwas, was in Deutschland seit Juli 2017 nicht mehr geht – wenn dieses Mädchen nicht selbst Spaß an diesem Zusammensein hat, und erregt ist, mich hier zu bedienen, dann ist sie die beste Schauspielerin, die ich je erlebt habe. Maximale Geilheit, keinerlei Hemmung vor dem Fremden Mann: sie leckt wie in Zeitlupe mit ihrer Zunge über meinen Sack und nimmt dann wieder meinen Schwanz in den Mund – und als dieses Wesen mich dann noch tatsächlich auffordert mich auf den Bauch zu legen, und mir allen ernstes unaufgefordert minutenlanges Z U N G E N A N A L verpasst, bin ich vollends überzeugt, dass dies ein Traum sein muss, gleich der Wecker klingelt, und ich an einem nassgrauen Morgen in Deutschland aufwache. :confused:

    Die erste Runde; wir plumpsen zurück auf die Matratze – ich hole zwei eiskalte Biere aus dem kleinen Kühlschrank, wir prosten uns, und dann liegen wir uns buchstäblich in den Armen und ich kann mein Glück nicht fassen, dass sich die Traumstadt Rio de Janeiro mir tatsächlich genauso präsentiert, wie ich es mir unterschwellig gewünscht habe.

    Der Europäische Zyniker wacht langsam wieder auf, verdrängt das schöne gemeinsame Nachdämmern – wie lange liegen wir hier eigentlich schon? Wird es nicht langsam Zeit die Bude zu räumen? Aber mein gesamtes bleischweres „Bedenkengepäck“, das in Europa erworben wurde, verflüchtigt sich hier unter lateinamerikanischem Himmel – niemand klopft an die Tür, kein Blick auf die Uhr, sie bleibt in meinem Arm - und irgendwann kündigt sich ganz von selbst die zweite Runde an. Ich mache die Probe aufs Exempel (ist wirklich alles möglich?) und fordere sie zum Blowjob auf. Ich mache es kurz – sie tut es. Bis zum Schluss.

    Ich bin platt, höre die Englein singen, denke „Ist das noch Paysex?“ (ein Satz, der mir in den kommenden Wochen noch das eine oder andere Mal durch den Kopf gehen wird); mein Sprachenzentrum ist formatiert – weder Deutsch, noch Portugiesisch, noch Sanskrit kommt in sinnvollen Sätzen: Während wir uns anziehen, fragt sie, ob wir uns nicht bald wiedersehen wollen – ich habe natürlich mein Handy auf dem Zimmer gelassen, bevor ich das Mabs ansteuerte (Euro-Zyniker, Angst vor Diebstahl), aber habe meine Nummer gottseidank im Kopf. Und als ich wenig später wieder in meiner Unterkunft eintreffe, erwartet mich schon eine von Bussies und Smilies übersäte Whatsapp-Nachricht mit ihrem Foto.

    Ich schicke ihr gleich eine Antwort, und dieses Mädchen wird während meines Aufenthalts gewissermaßen meine „Stammdame“, mit der ich mich (parallel zu den im Folgenden beschriebenen Besuchen) noch unzählige Male zu verschieden langen Rendezvous‘ verabreden werde, Rendezvous‘ von denen nicht ein einziges enttäuschend oder routiniert ausfällt.

    Ob sie die absolute Ausnahme ist (und damit vielleicht auch nicht repräsentativ für SDLs in Brasilien), kann ich nicht sagen, da ich mich außer mit ihr mit keiner anderen Dame mehr als einmal getroffen habe, aber die Illusion blieb auch außerhalb des Schlafzimmers vollkommen unangetastet – sprich: Sie hat mir niemals erzählt, dass ihre Mutter krank sei, mich niemals nach Geld für Handykarten gefragt, hat niemals darauf bestanden, dass wir erst in ein teures Restaurant gehen – im Gegenteil, als ich irgendwann eine Nachricht von ihr bekam, in der sie mich fragte, ob mir ihre natürliche Haarfarbe gefalle, oder ob sie sie vielleicht tönen sollte, wurde mir wirklich warm ums Herz. :1luvu:
     
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  4. PCox

    PCox Obersachse

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    Mabs – 2. Besuch

    Aber dennoch, obwohl es mit der fantastischste Sex war, den ich jemals hatte – wenn der Typus vielleicht nicht ganz stimmig ist, bleibt doch eine gewisse Unzufriedenheit, gerade in einer sündigen Stadt, wie RJ. Meine Herzensdame ist wunderbar zu mir, aber sie ist eine Skinny-Frau, und das ist zum einen etwas, auf das ich eigentlich gar nicht stehe, zum anderen wirken die wohlgeformten riesigen Popos die überall in Brasilien zu sehen sind, wie eine beständige Erinnerung, dass es da doch noch mehr zu entdecken gibt.

    Ca. zwei Wochen später (die Affäre mit meiner Stammdame ist in vollem Gange) zieht es mich wieder Richtung Hilton-Hotel. Dasselbe Bild, der Anteil Frau zu Mann beträgt ca. 3 zu 1 – soviel Schönheit und nackte Haut um mich herum, dass mir buchstäblich der Kopf schwirrt. Und wieder entdecke ich mein Ziel nicht an einem anderen Tisch, sondern auf dem Gehsteig vor dem Mabs – und wieder ist es wie ein Hammerschlag.

    Meine erste Dame war auf natürliche Weise hübsch, aber die Frau, die ich nun wie gebannt anstarre, hat sich auf so raffiniert nuttige Weise zurecht gemacht, dass sie sogar den Papst schwach werden lassen könnte. :betrunken:
    Ihr kennt die bildschönen kurvigen Frauen in der Berliner Oranienburger Straße, die einem buchstäblich den Kopf verdrehen, aber von denen man leider weiss, dass es nur auf Abzocke hinausläuft? Eine solche Dame steht nun allein ein paar Meter weiter und raucht – Hotpants, offene Lacksandalen mit Absatz, flacher Bauch, und die riesigen(!) Brüste hochgezurrt, bis unters Kinn. Aber nicht nur von der Kleidung, auch vom Typus hat sie es mir angetan – europäisch, aber irgendwann muss wahrscheinlich einmal ein Asiate durchgegangen sein; flaches Gesicht und volle Lippen, leicht schräge Augen, eben ein exotischer Einschlag, der sich schwer definieren lässt.

    Ich winke sie her (nun schon etwas routiniert), sie bestellt einen Drink, aber beim verflixten zweiten Mal ist alles leider etwas schwerfälliger. Sie ist bei weitem nicht so gesprächig, wie meine Herzensdame, auch nicht sonderlich interessiert, wirkt, als sei sie mit dem Kopf woanders. Der Anblick und das Parfüm ist benebelnd, aber ihr Verhalten ist eher abtörnend, und meine Versuche, eine Unterhaltung in Gang zu bringen, laufen ins Leere – sie macht früh klar, dass sie eigentlich lieber gleich ins Hotel gehen will.

    Mir soll es recht sein, und wir gehen– im Zimmer angekommen taut sie merklich auf, schmiegt sich an mich, und die ersten Küsse lassen mich den holprigen Einstieg vergessen. Unter die Dusche kommt sie aber nicht mit - Als ich aus dem Bad komme, sitzt sie auf dem Bett und beugt sich konzentriert über ein Zigarettenblättchen, auf dem Nachtschrank liegt ein grüner Klumpen, aus dem sie kleine Krümel herausbricht und in das Blättchen streut. Der Geruch, der nun im Zimmer liegt, lässt keine Zweifel offen – sie fragt, ob es mir etwas ausmachen würde, Rauchen sei hier erlaubt, ich sage nein, finde es aber natürlich etwas seltsam, und stelle mich nun tatsächlich schon auf einen Reinfall ein.

    Nachdem sie zwei Züge genommen hat, legt sie den Joint beiseite, und wendet sich mir zu, und es scheint wirklich, als würden hier zwei Seelen im selben Körper wohnen – sie ist (im wahrsten Wortinn) „um mich bemüht“, auch hier keinerlei Berührungsängste, in einem sehr geilen Anblick übersät sie meinen nackten Bauch mit Küssen und lässt ihre Finger an mir nach unten wandern. Aber als ich einen kleinen Scherz mache, und sage, dass sie ja doch gar nicht so schüchtern sei, geht sie nicht darauf ein, lässt nicht einmal erkennen, ob dieser Satz zu ihr durchgedrungen ist.

    Der Sex ist gut, aber nicht so gut, wie mit meiner Herzensdame – eben irgendwie linkisch, verspannt - ich werde großzügig mit Küssen von diesem wunderschönen Mund bedacht, und auch die riesigen Brüste zu kneten, ist kein Problem, aber ihr wortloses und abwesendes Agieren lässt mich nicht so richtig abschalten.

    Als wir fertig sind, liegt sie erst ein wenig in meinem Arm, dann greift sie zum Nachtschrank und zündet ihren Joint wieder an. Nun denke ich, dass ich es einfach gut sein lassen sollte, auch wenn mit Sicherheit noch gut Zeit übrig ist – manchmal passt es einfach nicht; ich bin einmal auf meine Kosten gekommen, das soll genügen.
    Und so mache ich Anstalten aufzustehen, und bedanke mich für das schöne Date. Aber von diesem Satz scheint sie regelrecht erschrocken, drückt mich wieder ins Kissen, und schon habe ich wieder ihren nassen Mund an mir. Und so kommt es zu einer zweiten Runde, wobei das Vorspiel noch einmal für zwei Gras-Züge unterbrochen werden muss.
    Die Frau bleibt mir ein Rätsel – an ein Gespräch ist schon lange nicht mehr zu denken, immer wieder wendet sie sich ausgiebig ihrer Droge zu, und immer fasse ich das als Wink auf, dass ich nun gehen soll, aber immer wenn ich mich aufrichte, scheint ihr einzufallen, dass sie hier eine Dienstleistung erbringen soll, und sie geht für mehrere Minuten in den Turbomodus über. Die Sache läuft darauf hinaus, dass sie eine Tube Gleitcreme aus ihrer Handtasche nimmt, alles großzügig auf ihren Brüsten verteilt, und mir nach kurzer Rückfrage, ob ich das auch will, ein Spanisch gibt, dass ich gewaschen hat – ich muss etwas nachhelfen, aber es funktioniert. Auch nach diesem zweiten Orgasmus (wir liegen nun schon über der Zeit, aber das scheint ihr egal zu sein), will sie mich nicht gehen lassen, aber diesmal bin ich resolut.

    Um das Maß voll zu machen, verlässt sie auch nicht mit mir das Hotel, sondern erklärt ihren Wunsch, noch ein wenig alleine im Zimmer zur Ruhe zu kommen – mir soll es recht sein. Sie möchte noch Nummern mit mir austauschen, was ich achselzuckend geschehen lasse, und wir verabschieden uns – draußen atme ich erstmal tief durch und lasse dann das Geschehen Revue passieren. Selten ein Haus mit einer solchen Gefühlsmischung verlassen; Der Euro-Zyniker spricht von einem Reinfall, und es stimmt - ein wirklich schönes Erlebnis war es eigentlich nicht, was aber in erster Linie an ihrem eigenartigen Verhalten lag, und früher gegangen bin ich schliesslich auch.
    Aber dann kommt mir ein entscheidender Gedanke: Nämlich dass ich gerade 90 Minuten mit einer bildschönen und betäubend erotischen Frau verbracht habe, und dafür umgerechnet 70 Euro bezahlt habe; sie hat mich nicht abgezockt, ich bin zweimal gekommen, kein Zicken, kein Wegdrehen, kein Zeitdruck –ganz im ernst: bin ich verrückt, dass ich hier an einen Reinfall denke? :)

    Dieser positive Gedanke verdrängt den Negativen. Ich winke mir ein Taxi und lasse mich in ein Zigarren-Restaurant in Ipanema fahren (Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. - ich bekomme keine Prozente, trotzdem absolute Empfehlung, ein wunderbarer Laden) – dort bestelle ich eine Krabbenpfanne mit Reis und kalten Weißwein, danach starken Kaffee, einen kleinen Schokoladenkuchen und eine kräftige Zigarre. Nachdem die Kellnerin die Bestellung aufgenommen hat, wasche ich mir kurz die Hände – vielleicht sind es die Post-Orgasmus Endorphine, vielleicht (wahrscheinlich sogar) ist es der Marihuana-Rauch, den ich über ihre Zunge passiv absorbiert habe, aber ich fühle mich auf angenehme Weise gelöst – in meinen Schläfen pocht das Blut, ich grinse mein Spiegelbild an, und freue mich einfach, ein alleinreisender Mann in Rio de Janeiro zu sein. :cool:
     
  5. PCox

    PCox Obersachse

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    Mabs 3. Besuch (Hochmut kommt vor dem Fall)

    Diese letzte Geschichte ist einfach nur eine bittere Schlusspointe, um zu zeigen, dass man eben auch an den schönsten Orten nicht für kleinen Misshelligeiten gefeit ist. Wieder eine Woche später - die Hemmungen sind mittlerweile komplett verflogen – ich mache es mir bequem, aber diesmal bin ich vielleicht (für einen Samstag) zu früh gekommen, der Laden ist noch halb leer, einige hungrige Frauen aber keine, die ich als unmittelbar ansprechend empfinde. Kein Drama, denke ich, ich bin ja im Urlaub und der Abend ist noch jung, und ich will mich gerade in meine mitgebrachte Zeitung vertiefen, da merke ich, dass mich jemand anstarrt.

    Ich sehe auf – und es ist die Kifferbraut von letzter Woche, und sie sieht ganz und gar nicht erfreut aus. Kaum ist der Blickkontakt hergestellt, kommt sie schon zu mir gestiefelt und setzt sich unaufgefordert zu mir an den Tisch – was denn los sei, wo ich gewesen wäre, sie habe mir doch drei Whatsapps geschickt (ja stimmt, aber ich habe anfangs ausweichend, und dann irgendwann gar nicht mehr geantwortet – ich wollte sie schlichtweg nicht nochmal treffen), ob es mir nicht gefallen habe, letzte Woche. :eek:
    Ich blicke mich gehetzt um, aber so ein Gespräch scheint hier niemanden zu interessieren. Ich stammle mir irgendeine Geschichte zusammen, dass letzte Woche etwas bei mir zu Hause passiert wäre, und ich einfach nicht den Kopf frei gehabt hätte; ich erwarte, dass dies genügt, um dieses peinliche Treffen zu beenden, aber die Frau bleibt eisern neben mir sitzen, und starrt mich unverwandt an.

    Mir wird heiss und kalt – dies ist vielleicht die Kehrseite der distanzlosen Vollblut-Prostitution in diesem Land: hier sitze ich neben einer SDL, die nach einem einzigen Rendezvous offenbar allen ernstes „Besitzansprüche“ an mich anmeldet – und das gar nicht als unnormal empfindet.

    Da ich nichts sage, giftet sie mich noch ein wenig an, was ich denn hier jetzt wolle, was ich suche, was sie mir nicht geben konnte (stellt euch vor, eure Frau erwischt euch vor dem Sauna-Club, und hält euch eine Gardinenpredigt, nur dieselben Worte aus dem Mund einer Prostituierten – absolut bizarr). Dann greift sie meine Hand, schmiegt sich an mich und fragt ob wir jetzt nicht gehen wollten - sofort, es würde wunderschön werden, aber ich bin nun mittlerweile komplett bedient - wende den Trick an, der im Gespräch zwischen SDLs und Kunden eigentlich immer andersrum stattfindet, und tue so, als würde ich sie nicht verstehen :D – irgendwann steht sie auf, wirft mir noch einen bösen Blick zu, und gesellt sich wieder zu einer anderen Gruppe.

    Ich bin absolut verdattert, die Geilheit ist im Keller – ich kippe meinen Restdrink in mich hinein, und trete kurzerhand den Heimweg an. Das erste Mal, dass ich aus dem Mabs unverrichteter Dinge von Dannen ziehe – dies nur als kleine Warnung, liebe Männer, es ist zwar Paysex – aber auch solche Dinge können euch hier passieren.
     
  6. PCox

    PCox Obersachse

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    Straßenstrich

    Kurz und knapp – gibt es in Rio auch, wurde von mir aber nicht in Anspruch genommen. Wer aber explizit darauf steht, dem kann ich nur die flüchtige Information geben, sich im Stadtteil „Gloria“ umzusehen – ich bin dort zweimal spät Abends mit dem Taxi durchgefahren, und dort war Straßenprostitution unübersehbar. Aussagen über Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis kann ich aber nicht machen, über das mögliche Risiko ebenfalls nicht.


    Termas


    Die im folgenden aufgeführten Erfahrungen habe ich tatsächlich nur gemacht, um sie euch zu berichten – sprich: keine persönliche Motivation, sondern eher journalistische. Termas sind das brasilianische Äquivalent zu deutschen Sauna-/Wellness-Clubs, und das sind Etablissements, in die es mich (genau wie Stripclubs oder Flatratebordelle) normalerweise überhaupt nicht zieht. Ich war in Deutschland noch nie in einem solchen Club und auch die in Brasilien gemachten Erfahrungen haben mich nicht zu einem Fan werden lassen – jedem das seine, aber meins ist es einfach nicht: das Bedrängtwerden, diese „Einkaufsladen“-Atmosphäre, die Bierfreundschaft mit anderen Bademantel-Trägern; nein, wirklich gar nicht meins.
    Trotzdem wäre ein Sex-Reisebericht über Rio ohne Erwähnung der Termas wohl nicht komplett, daher habe ich es für das heimische Publikum tatsächlich dreimal versucht:.

    Die Anzahl der Termas in dieser riesigen Stadt ist mir nicht bekannt, sie kommen und gehen, und einige auf anderen Seiten empfohlene waren bereits nicht mehr im Geschäft.

    Im Copacabana-Viertel gibt es zwei zentrale – das Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. und das Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.

    Monte Carlo kam gleich einem Reinfall am nächsten, obwohl ich der Fairness halber gestehen muss, dass der Besuch unter ungünstigen Umständen erfolgte – ich ging mit einem Arbeitskollegen und wir waren beide ziemlich betrunken und folgten einfach spontan den Sirenenrufen eines Handzettelverteilers (was bekanntermaßen nie eine gute Idee ist). Die Details sind in der Erinnerung auch leider recht verschwommen- ich kann sagen, dass es im Vergleich tatsächlich eher Stripclub als Terma ist (da keine Wellnessmöglichkeiten vorhanden), im Eintrittspreis war noch ein Freigetränk enthalten, und betrunken wie wir waren, suchten wir uns einfach jeweils eine von den ca. 15 anwesenden Damen aus, und wurden von ihnen in die Hinterzimmer geführt.

    Dies ist auch mein entscheidender Kritikpunkt, den auch ohne Cluberfahrung kann ich sagen, dass es da wohl meistens angenehmere Verrichtungszimmer gibt, als kleine Kabinen mit Schiebetür. Meine Dame ist routiniert, und ich bin in meinem Zustand wohl ein leicht abzufertigender Gast, und so bleibt dieser kurze Besuch aufgrund dieser seltsamen Konstellation in der Erinnerung einfach eine halbherzige Angelegenheit – draußen treffe ich auch gleich wieder meinen Kollegen, und auch er ist nicht sonderlich hingerissen. Obwohl die Mädels eigentlich noch mit uns ein Glas trinken wollten, brechen wir die Sache spontan ab, und gehen wieder.

    Wie gesagt, ich kann mich nicht für die Details verbürgen, und ein anderer Rio-Reisender darf diesen Bericht gerne aktualisieren und korrigieren, aber für mich war dies von Wohlfühlfaktor und Ertrag rausgeschmissenes Geld (Eintritt + Geld für das Mädchen). Ich gebe zu, dass, ich selbst auch nichts dazu beigetragen, dass dieser Besuch ein Erfolg würde – angesichts der beiden folgenden Alternativen würde ich allerdings auch nicht unbedingt zu einem Testbesuch raten.
     
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  7. PCox

    PCox Obersachse

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    Centaurus

    Zwischen den benachbarten Stadteilen Copacabana und Ipanema liegt in einer Seitenstraße unübersehbar das Centaurus, Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. Der Einlass erfolgt ganz so, wie ich es in diversen Berichten über europäische Häuser gelesen habe – Schlüssel, Spind, Schlappen, Mantel. Ich werde mit den Hausregeln vertraut gemacht – im Erdgeschoss befindet sich der Wellnessbereich, in der ersten Etage die Bar, in der zweiten dann die Verrichtungszimmer.

    Ich spaziere also in meiner Kluft zur Treppe und fühle mich irgendwie dämlich – ich bin Wohnungsbordellgänger, und Diskretion gewohnt, und wie ich nun mit nackten Beinen und Hotelschlappen durch einen Erotikladen stakse, komme ich mir reichlich grotesk vor. Ich fasse mir ein Herz, stoße die Tür zum Barbereich auf, und es ist tatsächlich wie in einem mittelalterlichen Pandemoniumsgemälde – der Garten der Sünde, der Versuchung; Frauen, Frauen, Frauen. Alle erdenklichen Ethnien auch hier, alle Figurentypen, und fast alle (dem brasilianischen Schönheitsideal entsprechend) mit perfekt durchtrainierten Beinen und Popos, die durch viermal Step-Aerobic pro Woche wirklich so perfekt herausgearbeitet sind, dass man buchstäblich ein Glas darauf abstellen könnte.

    Mir wird ein wenig nebelhaft vor den Augen - wieviele sind es? Dreißig? Vierzig? Ich weiß es nicht, denn ich bin zu sehr damit beschäftigt, nicht wie der blutige Anfänger zu wirken, der ich bin – denn anders, als ich es bei diversen anderen Berichten gelesen habe, sind alle diese Frauen hocherfreut, mich zu sehen. :D Ich ignoriere das dutzendfache Zupfen an meinem Mantel, die gerufenen Koseworte und fühle ich mich wirklich wie ein Schuljunge, während ich (in der Luft herumschauend, und den Routinier spielend, obwohl mir das Herz bis zum Hals klopft) zur Bar gehe.

    Der Euro-Zyniker erhebt wieder die Stimme – hier wirst du dein Geld zum Fenster rausschmeissen, die Mädels riechen deine Angst und sie werden dich mit Sonderleistungen ausnehmen wie eine Weihnachtsgans, was hast du dir nur dabei gedacht, hierherzukommen? Mit deiner Herzensdame läuft doch alles schön? Und tatsächlich geschieht das, was ich eigentlich gar nicht wollte – eine junge Dame stellt sich ungefragt neben mich, und fragt mit zuckersüßer Stimme, ob wir etwas trinken wollen. Genau dies ist, was mich immer vor diesen Besuchen absehen ließ – das Wissen, das man(n) als Kunde nicht Herr der Lage ist, dass die Mädels dich bedrängen und nicht mehr weglassen – aber nun stecke ich also drin, und obwohl sie wirklich keine besondere Schönheit ist, und auch ihr Po im Vergleich zu den anderen Anwesenden eher zu wünschen übrig lässt, frage ich was sie trinken will, und zusammen mit unseren Gläsern suchen wir uns einen Tisch.

    Während der paar Schritte machen zwei andere Männer an einer anderen Sitzgruppe Daumen hoch und sagen, ich hätte gut gewählt, und tatsächlich - dieses schlanke Mädchen, die nur einen Bikini trägt, straft meine Vorurteile gegenüber Saunaclubs Lügen. Keinerlei Zeitdruck, keinerlei Gängelung, und tatsächlich beste Laune - Gespräch, langsames Näherkommen, Fingerspitzen am Nacken entlang während sie auf meinem Schoß sitzt – eine Frau die Bock hat, oder es zumindest perfekt spielen kann. Ich lasse meine Finger an ihrem straffen Körper entlangwandern und zusammen mit dem Alkohol verfliegt meine Nervosität - und als sie mir via Zungenkuss einen Eiswürfel in den Mund schiebt, weiß ich, dass nun Zeit ist.

    Wir bahnen uns einen Weg nach unten, wo ich sie bei einer Dame mit Kartenlesegerät gewissermaßen für eine Stunde „auslöse“ (weiß nicht, ob das so die Norm ist), sie verschwindet noch einmal um eine Dusche zu nehmen, und was wir dann miteinander erleben, ist für mich als Club-Skeptiker tatsächlich eine überdurchschnittliche Nummer mit einer eng gebauten und quirligen Frau, die mich eigenständig zu zwei Stellungswechseln anspornt und mich beim Küssen fast auffrisst. Allein von ihrem Äußeren hätte ich sie niemals angesprochen, aber von ihrer Performance nach, hätte ich ihr erster Gast heute sein können.

    In anderen Foren wird berichtet, auch Clubmädels sind außerhalb ihrer Arbeitsstelle für Treffen offen, und dies kann ich nun bestätigen. Nach dem Smalltalk schreibt sie mir ihre Nummer auf ein Stück Papier (Handy liegt ja im Spind), schärft mir aber ein, dies niemandem zu zeigen oder zu sagen, da sie sonst Ärger kriegen würde.
    Dieser Nummerntausch (oder zumindest das Angebot dazu) wird sich bei fast jeder Frau wiederholen, die ich in Clubs kennenlerne, aber ich habe keines der Angebote jemals in Anspruch genommen – kann also nicht sagen, wie sich so eine Liaison entwickelt. Mit diesem Mädchen habe ich nochmal kurz Whatsapp-Kontakt, aber sie ruft dann einen Stundenpreis auf, der nicht nur deutlich über dem Clubniveau, sondern auch deutlich über dem Zwei-Stundenpreis mit meiner Herzensdame liegt, und das ist es mir dann doch nicht wert.

    Nun verabschieden wir uns nett, und nach einer kurzen Verschnaufpause sichte ich den Wellnessbereich – gemischter Eindruck. Zwar alles tadellos sauber und gut organisiert (Handtücher, soviel man will), aber der auf der Internetseite versprochene Swimmingpool erweist sich eher als kleines Abkühlbecken nach der Sauna – wobei vielleicht das Wort „Piscina“ im Portugiesischen da nicht so spezifisch ist.

    Ich mache also einen Trockensauna-Gang (Dampfsauna gibt es auch), und gehe dann mit noch einem GinTonic wieder in den Liegeraum. Mit einem Auge verfolge ich das Fußballspiel auf einem Fernsehschirm und nicke ab und zu den Mädels zu, die, mal mit, mal ohne Begleitung, hier vorbeihuschen. Sowohl im Wellness- als auch im Liegeraum hört man überwiegend spanisch – wenn auch brasilianische Männer in diese Termas gehen, dann höchstwahrscheinlich nicht in der touristischen Copacabana. Bei einer Dame, die nun hereinkommt, nicke ich etwas enthusiastischer, denn dieses junge Mädchen von vielleicht 25 Jahren sieht tatsächlich wie ein Modell aus. :titten:

    Sie lässt sich nicht zweimal bitten, auch sie eher Skinnytyp, aber mit zwei strahlend blauen Augen in einem gut geschnittenen Gesicht und mit einer fröhlichen und neugierigen Art, die mich gleich anspricht. Einziges Haar in der Suppe – ihr linker Arm ist großflächig mit geschmacklosen Tribal-Tattoos bedeckt: Mädels, das sieht bei Männern schon bescheuert aus - warum tut ihr das? Warum?

    Während wir quatschen und sie sich mehr und mehr an mich schmiegt, kommt mir der Gedankenfetzen, das ich mittlerweile gar nicht mehr auf dem Schirm habe, wieviel Geld ich hier überhaupt schon gelassen habe (da alles mit Karte bezahlt), und als das Mädchen mich bei der Ablösefrau gleichzeitig zuckersüß und routiniert nach einer Stunde fragt, habe ich doch kurz Skrupel, aber dann ist die Sache schon geschehen, obwohl ich eigentlich noch gar nicht richtig in der Stimmung bin, und vielleicht lieber noch ein wenig gewartet hätte.

    Aber nun sind wir zusammen auf dem Zimmer, und obwohl ich immer noch halb geplättet bin, wird es eine solide Nummer, was in erster Linie an der wirklich unglaublichen Optik, dieses Mädchens liegt. Nach dem unvermeidlichen Nummerntausch und einem weiteren Saunagang entschließe ich mich dann aber doch zu gehen – war im Ganzen vielleicht 90 bis 120 Minuten dort.

    Im Großen und Ganzen habe ich keinen Grund unzufrieden zu sein, werde aber dennoch das Gefühl nicht los, zuviel bezahlt zu haben, für etwas, was woanders deutlich billiger zu haben wäre. Dann geht mir auf, dass ich sich dieser Club an einem der schönsten und beliebtesten Strände der Welt befindet, und sich höchstwahrscheinlich überwiegend an die reichen Gringos richtet, die hier Monat für Monat hundertfach vorbeiflanieren. Ich überlege, dass ich einmal eine Gegenprobe machen, und eine Terma in einer weniger touristischen Region aufsuchen sollte – mir geht durch den Kopf, dass die Preise da höchstwahrscheinlich niedriger, und das Ambiente authentischer sein wird.

    Ich sollte mich täuschen.
     
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  8. PCox

    PCox Obersachse

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    Das 4x4

    Es ist schwer in einer 9 Millionen-Stadt von einem „Zentrum“ zu sprechen, aber das Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.(das sich zuweilen auch als reine Whiskeybar präsentiert) liegt in dem unscheinbaren Einkaufsviertel der Zona Sul, also an einem Ort, der von Touristen nicht unbedingt besucht wird. Genau wie das Centaurus ist das ein Haus mit längerer Geschäftstradition (einige erwähnte Termas aus anderen Berichten werden bei Google Maps wie gesagt mittlerweile als „dauerhaft geschlossen“ angezeigt), der Leumund ist positiv, und die Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. wird regelmäßig aktualisiert – der Laden scheint also für eine Gegenprobe geeignet.

    Und tatsächlich hört man hier mehr Portugiesisch als alles andere, aber die anderen Besucher sind ja nicht der Grund, aus dem man solche Läden aufsucht. Tatsächlich fällt der Ersteindruck aber eher ungünstig aus – auch hier erstreckt sich das Haus über zwei Etagen, aber alles ist kleiner, enger; die Mädels sitzen schon im Eingangsbereich auf Stühlen und immer wieder muss man sich in den schmalen Fluren an anderen Bademantelträgern vorbeidrücken. Im Gegensatz zum Centaurus, das, wie der Name schon sagt, ein wenig einem griechischen Tempel nachempfunden ist, wirkt auch die Inneneinrichtung nicht sehr einladend – viel Neonlicht, alles etwas karg und gleichzeitig schummrig, lieblos, ohne Gedanken an die Wirkung der Räume. Eher eine Hafenkneipe als ein Wellnessort.

    Ich betrete den Barbereich, aber auch hier geht es gedämpfter zu; vielleicht liegt es daran, dass ich am Nachmittag gekommen bin, aber es ist immerhin Samstag und geht auf den Abend zu. Weniger Frauen als im Centaurus, und die mir zugeworfenen Begrüßungen im ganzen weniger enthusiastisch. Auch die Mädels untereinander wirken nicht freundlich – stehen überwiegend an der Wand herum und wiegen sich im Takt.

    Optisch und Ästhethisch gibt es allerdings nichts auszusetzen. Ich komme gerade mit meinem Glas von der Bar zurück, und da steht sie – endlich der dralle und kräftig gebaute Typus, der mir in diesem Land seltsamerweise bislang immer ausgewichen ist. Großer(!) Po, große(!) Brüste – und sie hat mich offenbar auch schon ins Visier genommen. Ich jubiliere, bestelle ihr einen Drink, aber an einem Verweilen, einem Kennenlernen, einer Unterhaltung ist sie nicht sehr interessiert –stellt ihren Drink (den ich bezahlt habe) nach zwei Schlucken beiseite, und fragt, ob wir nicht raufgehen wollen.

    Wir gehen rauf, und ich, der sein Glas geleert hat, bin mittlerweile scharf wie ein Elchbulle – während die Frau uns auslöst, reibt sie sich bereits ein bisschen an mir, und ich denke, dass sie vielleicht einfach nur ein bisschen die Unnahbare gibt; und wenn mit dieser Frau alles stimmt, ich auch an einem Nachtreffen nicht abgeneigt wäre.

    Leider soll dies aber nicht sein- sie zieht sich aus, enthüllt ihren Prachtkörper und ich falle buchstäblich darüber her. Es ist ungelogen der prallste, festeste und straffste Körper, der mir in Jahren unterkommen ist - ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal schon beim Anschauen so scharf wurde; ich bin außer mir - küsse, lecke, betatsche - und sie lässt es geschehen.

    Sie „lässt es geschehen“ – anders kann man es nicht bezeichnen. Sie ist aktiv, aber es ist alles ein erkennbares Stufenprogramm – erst ein bisschen Küssen, dann ein bisschen Scharfmachen, dann blasen, alles erkennbar schon hundertmal so gemacht, und weder mit Lust, noch mit Widerwillen durchgezogen – es ist ihr Job und sie macht ihn. Sie lässt sich überall umstandslos anfassen, aber die Küsse sind unspektakulär, und sämtliche Wünsche von mir, dieses oder jenes auszudehnen, oder anders zu machen, gehen ihr dann auch gleich sichtbar auf die Nerven. Mir blutet das Herz – ich möchte mich mit dieser prallen Frau über die Matratze wälzen, möchte, dass sie sich mit diesem riesigen Arsch auf mein Gesicht setzt, aber all das will sie offenbar nicht.

    Dies ist dann auch das erste Mal, dass ich in Brasilien „abgearbeitet“ wurde, und hinterher mit dem Erlebnis offen unzufrieden war – die gute Nachricht ist, dass es auch das einzige Mal war. :wink3:
    Falls ihr also ins 4x4 geht – die Frau hat sich als „Paloma“ vorgestellt, dank des ungewöhnlich negativen Erlebnisses, ist mir das im Gedächtnis geblieben.

    Hinterher – ich weiß nicht recht wohin mit mir; ich beschliesse in die Sauna zu gehen, aber die trockene ist gerade defekt (na super..), ich gehe also notgedrungen ins Dampfbad, obwohl ich das eigentlich nicht besonders prickelnd finde. Hinterher auf der Liege im „Ruheraum“, der diesen Namen eigentlich nicht verdient, da auf dem Fernseher eine Seifenoper mit aufgedrehter Lautstärke läuft, damit die Handtuchausgeberin etwas zu kucken hat. Ich kann mir nicht helfen, meine Stimmung ist im Keller – die unansprechenden Räume, die Enge, der enervierende Geräuschpegel, der schlechte Drink (viel zu stark, keine Finesse bei der Anrührung, einfach nur die beiden Zutaten zusammengekippt) und nicht zuletzt dieses enttäuschende Erlebnis nachdem sich die Dame umstandslos verdünnisiert hat (eine Telefonnummer gab es diesmal bezeichnenderweise nicht).

    Eigentlich ist mir eher danach, die Sache gut sein zu lassen, und lieber einen Cocktail am Stand zu trinken, aber dann denke ich, dass ich in Rio bin, und alles nutzen sollte, was sich mir hier bietet. Ich gehe also wieder an die Bar, und eine kleine Schönheit liefert die Ehrenrettung für das 4x4 – sie ist alles, was Paloma nicht war: Interessiert, gesprächig, zugewandt. Wir quatschen vielleicht zwanzig Minuten, und tauschen auch schon die ersten Zärtlichkeiten aus – da mir das andere Erlebnis aber noch in den Knochen steckt, bestehe ich auf nur 30 Minuten, was mir hinterher allerdings ein wenig leid tut.

    Sie liefert wirklich guten Service, ist um mich bemüht, liefert keine Pornoshow, sondern einfach zärtlichen Haut-an-Haut-Sex, wobei ich von ihrer Kusstechnik ganz besonders begeistert bin, denn ohne jede Hemmung küsst sie mich buchstäblich wie ein Goldfisch – Mund auf, Mund zu, Mund auf, Mund zu; ohne Ende. :inlove:

    Ihre Nummer nehme ich auch, und wäre ich noch länger in Rio, dann wäre sie wahrscheinlich die einzige Clubbekanntschaft, mit der ich mir ein Nachtreffen vorstellen könnte, aber das sage ich ihr natürlich nicht.

    Das schlechte Erlebnis ist also verdrängt, meine Welt ist wieder in Ordnung, und ich kann mich mit Lächeln im Gesicht auf den Heimweg machen.:)

    Vergleich

    Wie eingangs erwähnt war ich kein Clubgänger, bin kein Clubgänger und werde auch nach diesen Erlebnissen keiner sein. Ich habe diese Häuser nur besucht, um hier darüber zu berichten – und überraschenderweise schneidet nach zumindest meiner einzelnen Stichprobe das touristische und geringfügig teurere Centaurus in fast allen Belangen besser ab. Mehr Frauen (ist tageszeitabhängig klar, formt aber natürlich den Gesamteindruck), hübschere Frauen und im ganzen einfach ein ansprechenderes und besser organisiertes Ambiente.

    Von den Leistungen gab es eigentlich (bis auf Palomas eher lustlose Nummer) keine maßgeblichen Unterschiede, und auch in Europa übliches Nachkobern hat in keinem der beiden Häuser stattgefunden.
    Es geht mir hier einfach um das „Gesamtphänomen“: Und ob man es sich in einer Stadt wie Rio de Janeiro tatsächlich geben muss, einen FKK-Club aufzusuchen, muss jeder selbst entscheiden – obwohl ich bei beiden Besuchen auf meine Kosten gekommen bin, fand ich es doch gemessen an dem Geld, was ich dort gelassen habe (Eintritt, Auslöse, Getränke) im ganzen schlichtweg unnötig. In dieser Stadt pulsiert die Halbwelt, die schönsten Strände und Bars locken – warum soll man da stundenlang in dämmrigen Clubräumen ausharren? In eine Sauna gehen, wo draußen luftig-tropische 30 Grad sind?

    Nein, das Konzept Terma konnte mich auch im brasilianischen Kontext nicht überzeugen – aber wie gesagt, das gesamte Konzept eines FKK-Clubs ist einfach nichts für mich. Ein in Europa offenbar immer übliches Büffet gab es allerdings in keinem der beiden Häuser – dies nur als Information und als letzten Denkanstoß, was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht.

    Unterm Strich erhält das 4x4 sechs, das Centaurus neun von zehn Punkten – und auch wenn ein erneuter Besuch in beiden Fällen sehr unwahrscheinlich ist, würde ich im Zweifelsfall eher das Centaurus wieder aufsuchen. Denn diese Ansammlung von Prachtärschen verfolgt mich noch heute. :D

    Das 4x4 muss sich, vom Ambiente abgesehen, auch noch Punktabzüge gefallen lassen, da

    a) Mir der Barkeeper vor meinem zweiten Besuch Viagra zum Kauf angeboten hat, bzw. eine einzelne undefinierbare (aber abgepackte) Pille hinhielt, von der er versicherte, dass sie Viagra sei. Ich sehe das nicht unbedingt als Beleidigung, aber Clubs, in denen mir das Personal zusammen mit dem Drink unmarkierte Pillen unterschieben will, werde ich bestimmt nicht nochmal aufsuchen (hier höre ich dann doch auf den Euro-Zyniker).

    b) Mich der Barkeeper, als ich gehen wollte, offen um Trinkgeld gebeten hat – ja, die Jungs machen einen wichtigen Job, aber um einen Obolus betteln für in zwei Stunden zweimal Gin und Tonic Water zusammengießen, ist schon etwas arm.

    c) Mich die Garderobendame bei der Geldrückgabe um 2 Reais beschissen hat – das sind nur ca. 50 Cents und kann vorkommen, aber wie gesagt, es geht um den Gesamteindruck.
     
  9. PCox

    PCox Obersachse

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    Dies (und noch einiges mehr) habe ich in Brasilien erlebt, und es bleibt mir nichts anderes zu sagen, als dass in diesem relativ kurzen Zeitabstand die Top 3 -Liste meiner gesammelten Erfahrungen neu besetzen musste – Platz 4 (ursprünglich Platz 1) geht übrigens an eine Kubanerin, mein bis dahin einziges Erlebnis von P6 im Ausland und ebenfalls eine Latina – das sollte zu denken geben... :1luvu:

    Ich möchte dabei hinzufügen, dass nicht jedes Erlebnis eine orgasmische Superleistung war (das kam tatsächlich in der anhaltenden Intensität nur mit meiner Herzensdame vor) - was diese Begegnungen aber so unvergesslich und so anders machte, und letztendlich auch bei der Bewertung den Ausschlag gibt, war der emotionale Aspekt, der im Paysex, wie wir ihn kennen, ja eigentlich fast keine Rolle spielt. Sprich: Kein Zeitdruck (übrigens auch im Club nicht), kein Gezicke, kein Kopf-Weg-drehen, kein „nicht-da-anfassen - stattdessen Freundlichkeit, Zugewandtheit, Anschmiegsamkeit. Und ich denke, Ihr könnt euch vorstellen, dass selbst eine „normale“ Sexnummer durch dieses überzeugende Girlfriend-Vor- und Nachspiel zu etwas besonderem werden kann, das in der Erinnerung einen höheren Platz einnimmt, als eine Pornonummer, deren Unterpunkte man vorher minutiös absprechen muss, und bei der die Frau zehn Minuten vor Schluss auf die Armbanduhr kuckt.

    In Brasilien ist passiert, dass ich tatsächlich meinen Kopf ausschalten konnte – Zeit spielte keine Rolle, „Abweichungen vom Programm“ spielte keine Rolle (sprich kein „Kostet extra Schatzi“) ganz einfach weil es ein „Programm“ mit Zeitrahmen und bestellten Leistungen nicht gab – es war Sex wie er sein soll: Ungeplant, irrational, innig, geil.
    Wie es der eingangs zitierte Kollege sagte: Die Mädels haben ihren Job entweder gerne gemacht, oder sie haben es wirklich überzeugend gespielt (inklusive der körperlichen Anzeichen).

    Zum Abschluss aber noch zwei Tipps:

    Anmerkungen zu den Preisen – der brasilianische Real ist derzeit auf Talfahrt, und was ihr erhaltet, erhaltet ihr im europäischen Vergleich wirklich für sehr, sehr wenig Geld. Das nur als kleine Anmerkungen, nicht zu knausrig zu sein (habe ohnehin auch im Kontakt mit normalen Brasilianern erlebt, dass Knickrigkeit eine sehr negativ besetzte Eigenschaft ist), und die Mädels gut zu behandeln. Ob ihr nun 50 Reais mehr oder weniger bezahlt, ist doch schlichtweg wurscht, denn das sind auch nur plus minus 7 Euro. Als kleinen Richtwert für den Newbie schlage ich allerdings 250 Reais für zwei Stunden vor, das ist der Preis bei dem im Mabs wirklich jedes Mädchen zumindest mit sich reden ließ – wenn ihr noch etwas drauflegen sollt, dann tut es (solange alles im Rahmen bleibt) – Brasilien ist kein Ort für Feilschereien, und eine gute Zeit, die ihr unweigerlich haben werdet, ist auch einen Aufschlag wert. Falls es noch nicht klar geworden sein sollte - zugewandtere SDLs habe ich noch nie erlebt, und (das habe ich fast vergessen zu erwähnen): Abgezockt wurde ich auch nirgendwo.

    Zum zweiten LERNT PORTUGIESISCH :absolyt:
    und obwohl das eine enorme Hürde ist, kann ich das gar nicht klar genug betonen. In der Millionenstadt Rio de Janeiro in Läden und Restaurants jemanden zu finden, der auch nur rudimentäre Englischkenntnisse vorweist, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Einhorn im Wald – nun denkt mal nach, wie es sich mit Fremdsprachenkenntnissen wohl im Milieu der SDLs verhält, die meist aus sehr einfachen Verhältnissen stammen, und ich denke, ihr wisst was ich meine.

    Sieht man vom reinen Nützlichkeitsaspekt ab, habe ich tatsächlich auch gemerkt, dass Portugiesischkenntnisse auch enorm zum „Sympathiefaktor“ beitragen. Als Europäer ist man es ja (leider) mittlerweile gewohnt, sich mit SDLs nicht mal oberflächlich unterhalten zu können – mit der Landessprache hebt ihr euch von den unzähligen Ausländern ab, welche die Mädels im Mabs (unzählige Male gesehen, Fremdschamfaktor hoch 3) auf Englisch zutexten, während sie ihren Gesprächspartner nur groß ansieht, und nickt.

    Auf Portugiesisch könnt ihr Komplimente geben, was auch bei den SDLs immer sichtbar gut ankommt (brasilianische Männer gelten als Machos), und angenehmen AST führen – ich denke, ich muss das nicht erklären. Und, nein, Spanisch reicht nicht, bzw. wird als Respektlosigkeit aufgefasst (ugf. Wie einen Niederländer im Urlaub auf Deutsch zutexten).

    Dies ist alles, was ich euch mitzuteilen habe, aus einer fantastischen Stadt, einem fantastischen Land, das sich mir tatsächlich genauso präsentiert hat, wie ich es mir buchstäblich nicht schöner hätte wünschen können.

    Fahrt hin und fühlt euch verjüngt.
     
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