Goldentime

  1. Ab und zu gibt es auch mal gute Neuigkeiten, die unser Forumleben merklich erleichtern. :)

    Ab sofort kann die Verlinkung zu Kaufmich wieder normal ohne Einschränkung genutzt werden, wie zu jedem anderen Anzeigenportal auch.

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    Also, keinen Punkt mehr weglassen bzw. setzen usw. :)

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Best off Horizonterweiterung in Erfurt: Die B-Probe

Dieses Thema im Forum "Best of" wurde erstellt von 61209131, 30. Januar 2015.

  1. 61209131

    61209131 Sachse

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    "Hier, das müssten Sie noch auffüllen!"
    Die Püppi schiebt mir einen Wisch rüber. Irgendwas mit Kämmerei lese ich, und dann steht da noch: Kulturförderabgabe der Stadt Erfurt. Ich soll wahrheitsgemäß versichern, dass ich dienstlich im schönen Erfurt verweile.

    Hm... Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. behauptet ja des Öfteren, ich wäre ein guter Mensch. Tatsächlich bin ich geneigt, wahrheitsgemäß zu antworten und mein Kreuzchen bei Nein zu machen. Ich bin zum Ficken in Erfurt, nicht zum Arbeiten. Doch dann fällt mir dieses richtungweisende Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. des VG Berlin ein, nach dem Prostituierte zwar alles mögliche, ganz bestimmt aber keine Künstlerinnen seien.

    Okay. Ohne Künstlerinnen keine Kunst, ohne Kunst keine Kultur, ohne Kultur keine Kulturförderabgabe. Wild entschlossen mache ich mein Kreuz bei Ja. Sex ist Arbeit. Für die Dienstleisterin, und manchmal auch für mich, den Freier.

    Sorry, liebe Stadtkämmerei. Beschwerden bitte ans VG Berlin.

    Die Straßenbahn bringt mich in den Puff. FKK Paradies, Am Stollberg. Die B-Probe.

    *** Ankommen 1 ***

    Witzigerweise ist das Gittertor ebenso offen wie die Haustür.

    "Tachchen... Mist, ick seh nüscht mehr!"

    Einmal, weil die Brille beschlägt, und zum Anderen, weil die Gläser zu allem Überfluss auch noch eingedunkelt sind. Mein Spruch gibt Anlaß zu lockerem Smalltalk an der Rezi, den Obolus - neuerdings 60 Euro statt wie im letzten Jahr noch derer fünfzig - hab ich griffbereit: Ich werde als erfahrener Puffbesucher eingestuft und die herbeigeeilte CDL - Pummelchen Denisa - geleitet mich an meinen Spind. Dieses Mal hab ich einen in der Reihe, wo auch die Frauen ihre Siebensachen unterbringen. Das sieht schon witzig aus: Auf den Spinden all die Straßenschuhe der Frauen aufgereiht...

    Halb zwei durch, mein Frühstück hatte ich morgens um sechs.

    "Wie lange habt ihr Frühstück?"

    Bis drei, bekomme ich gesagt. Super, da muss ich mir keinen Stress machen und kann in Ruhe frühstücken. Das Frühstück wie gehabt, sehr guter Clubdurchschnitt, und das FKK Paradies hat immer noch das beste Restaurant all der Clubs, die ich so kenne. Mein Blick fällt ins verwaiste Außengelände: Schade, dass das so brachliegt. Der leicht überfrorene Teich gemahnt daran, dass draußen trotz Sonnenscheins so etwas wie Winter herrscht.

    Von der Trulla, mit der ich schon bei meinem ersten Mal hier im Laden nicht warm geworden bin, lass ich mir ein Wasser geben und mach es mir auf der großen Liegefläche gemütlich. Viel Betrieb ist nicht, mehr als zehn Gäste sind sicher nicht im Haus... logisch, dass ich bald Besuch bekomm auf meinem Hochstand.

    *** Gedächtnisübungen 1 ***

    So ein Nuttengedächtnis ist schon etwas sehr spezielles. Töck-töck-töck...

    "Hallo! Wir waren schon mal auf Zimmer!"

    Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern. Kann sein, kann auch nicht sein. Wenn es denn stimmen sollte, wäre das eine bemerkenswerte Leistung der Dame.
    
"Sorry, aber ich erinnere mich nicht."

    "Doch... ich bin Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar.!"

    So ein Freiergedächtnis ist aber auch was spezielles. Kaum hat sie den Namen genannt, hab ich die Fakten abrufbereit. Sag ich ihr aber nicht, erst mal stell ich mich dumm.

    Ich schick sie fort, sie kommt irgendwann wieder, ich schick sie nochmal fort. Als sie ein drittes Mal angeschlappt kommt, platzt mir der Kragen.

    "Du, jetzt erinner ich mich. Wir waren wirklich auf Zimmer... und es war nicht so doll."

    Ich repetier die Einzelheiten, von der Aquise draussen auf der Terrasse bis hin zur postkoitalen Chipsfütterung am Tresen. Jetzt ist sie am erstaunten Glotzen mit ihren schönen grünen Augen...

    Aber: ich bin fair und erinner sie daran, dass es seinerzeit eher an mir lag als an ihr. Sie wollte liefern... nur hatte sie nicht das im Angebot, was ich erwartet hatte. Ich hatte damals etwas in ihr gesehen, was sie nicht war. Mittlerweile ist sie nicht mehr blond, und jede Gefahr gebannt. Sozusagen. Dennoch:

    "Sorry... Maya, das wird nichts mit uns beiden."

    Wär sie jetzt gegangen, hätte ich sie in guter Erinnerung behalten. Auf die von ihr angezettelte nervige Diskussion, die B-Probe könnte doch ein besseres Resultat zeitigen, lass ich mich nicht ein. Und Maya macht sich so einfach nur lästig. Schade.

    *** Ankommen 2 ***

    Dieser Link ist für Dich nicht sichtbar. stellt sich vor. Es knistert, und wenn sie noch eine Weile bei mir geblieben wäre, wären vielleicht auch Funken geflogen. Vor halb drei aber, das hab ich mir vorgenommen, geh ich nicht auf Zimmer: Ich will mir erst einmal einen Überblick über das spaltbare Material verschaffen. Lorena zieht ab, und ich werde sie nicht wiedersehen... wahrscheinlich, weil ich sie schlicht nicht wiedererkenne.

    Zur rechten Zeit kommt dann Amalia. Die Chemie stimmt, sie kuschelt sich schön an, zeigt sich auch im Smalltalk recht gewandt und aufgeschlossen... mal davon abgesehen, dass sie Englisch bevorzugt. Kein Problem.

    Amalia hat viel Zeit. Sie weiß, dass wir uns vermutlich nie wieder über den Weg laufen werden, und investiert dennoch eine gute halbe Stunde ins Vorgespräch. Mag sein, dass das im Provinzpuff üblich ist, mag sein, dass sie angesichts des flauen Betriebs ganz sichergehen möchte, dass ich sie auch wirklich buche. Und vielleicht ist auch was dran an dem Spruch, dass ihr schlicht langweilig wäre, und es mag auch sein, dass meine Maßstäbe einfach vom Haifischbecken Artemis versaut sind. Bemerkenswert finde ich das dennoch.
     

  2. 61209131

    61209131 Sachse

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    Horizonterweiterung in Erfurt: Die B-Probe (Teil 2)

    *** Amalia ***

    Ich lass ihr die Wahl beim Zimmer. Sie wählt eines - angeblich ihr Lieblingszimmer - im Grundton rot am Anfang des Ganges.

    Sie entblättert sich, baut das Bett und legt sich ab, ich entblätter mich auch und leg mich zu ihr. Crossing the T, und ich lass ihr nicht die Initiative. Hm... es macht mir Spass, diesen Körper zu verwöhnen.

    Amalia ist 1,70m groß, sehr schlank, dunkelhaarig und wirklich komplett naturbelassen. Kein Tattoo, kein Piercing, kein Silikon, und sogar die Finger- und Fußnägel sind ihre eigenen und nicht einmal bunt lackiert. Edel…

    Das Schöne ist: sie spricht sehr schnell auf meine Behandlung an. Auch ihre Brustwarzen funktionieren, selbige sind vielleicht der einzige Makel an ihr, klein zwar, aber mit wenig Kontur, leicht eingefallen, erst unter Stimulation kräftigen sie sich und werden hart... kein Vergleich zu den Nippeln, die ich nachts zuvor im Mund hatte und die unter meiner Behandlung regelrecht erblühten, rauh wurden und faltig und weich zugleich...

    Sie räkelt sich zurecht, genießt, schickt auch ihre Hände auf Erkundungsreise. Schön. Lange gönnt sie mir und sich das Vergnügen aber nicht. Amalia entzieht sich meinen Händen...

    "Blasen mit oder ohne Gummi?"

    ... und greift nach meiner Antwort zum Feuchttuch. So schüchtern sie sich sonst gibt, so rabiat langt sie jetzt zu.

    "Aua!"

    Sie grinst mich an, bringt ihr Werk aber mit unverändertem Nachdruck zu Ende. Wenns denn hilft...

    Ihr Französisch ist sehr feucht, recht angenehm, aber nicht mehr als guter Durchschnitt. Immer wenn, sie mit der Zunge am Frenulum trillert, schaut sie mich an mit ihren süßen, grünlich changierenden Augen. Wow... Ich bin hin und weg. Auch das Bild im Spiegel ist nicht zu verachten...

    Ich lasse sie eine Weile arbeiten, die Säfte steigen gemächlich, und das ach so schüchterne Mädchen arbeitet ganz klar auf Abschluß in einer halben Stunde hin. So nicht, Amalia, dafür ist es viel zu schön mit Dir.
    
"Amalia..."
    
"Yes?"
    
"Take your time... just give me a break, please!"

    Sie ahnt wohl, was ich jetzt will, vielleicht will sie ja auch das, was ich jetzt will: Ganz viel Zärtlichkeit. Auf jeden Fall krabbelt sie bereitwillig in meine Reichweite und bringt sich in Position.

    Sie küsst nicht, hab ich den Eindruck, ist mir auch Banane, aber Hals und Gesicht sind erfreulicherweise nicht tabu. Das nutze ich schamlos aus, zum gegenseitigen Vergnügen. Sie mag das, da gibt es gar keinen Zweifel. Und ich mag das sowieso. Wie sehr ich das mag, zeigt die Erektion, die währenddessen kaum zusammenfällt.

    So treiben wir - ja wir, sie revanchiert sich angemessen - das eine ganze Weile. Irgendwann aber ist Schluß mit lustig, ich will in der Stunde ja auch noch ficken. Ich geb die entsprechende Ansage, sie macht noch mal Französisch, kramt dann nach dem Gummi, reißt die Verpackung auf, und, so stolz, wie sie mir das blöde Gummi unter die Nase hält, kann das nur ein rotes sein. Scheiß drauf.

    Auf gehts. Sie gummiert, gelt auf die rumänische Art und steigt auf. Den Ausritt bewältigt sie vornübergebeugt, kommt dabei aber schnell außer Atem. Kein Wunder, Sport macht sie nicht, sie hat halt das Glück, einfach so schlank zu sein und zu bleiben.

    Ich soll sie in der Missi ficken: Kann sie haben. Das ist sonst nicht so meine Vorzugsstellung, aber mit ihr macht das richtig Laune. Es stellt sich sehr bald heraus, dass sie wenigstens jetzt die Geltube nicht mehr bräuchte. Das stachelt mich nun erst recht an... mal hab ich ihre Schenkel vor der Brust, mal liegt ich fast auf ihr, damit ich Brust und Hals erreichen und zusätzlich verwöhnen kann. Und ich lass mir Zeit. Keine Ahnung, ob derlei Ausdauer hier im Puff üblich ist...
"Aber Du machst Sport!"

    Wenigstens so viel, dass ich nicht gleich nach fünf Minuten Fickerei heftig hechelnd zusammenbreche. Apropos... ich könnte mir ganz hervorragend vorstellen, nach dem Abschuß im Doggy heftig hechelnd auf ihr zusammenzubrechen.

    Also Stellungswechsel.

    Einstöpseln, andocken, gemeinsamen Rhythmus finden, das klappt, auch wenn sie sich für meinen Geschmack etwas tief aufbockt. Als es dann aber - ich will jetzt über die Klippe, weil wir wohl bald die Stunde voll haben werden - etwas heftiger wird, hab ich ein Problem. Ich könnte sie am Hüftknochen halten und dirigieren, das mag ich aber nicht. Ich fass lieber ein Stück höher, oberhalb der Hüfte, quasi in der Taille an... da ist sie aber, untrainiert, wie sie ist, einfach nur weich. Ich mag ihr nicht wehtun...
    
"Du sagst bitte, wenn es Dir zu viel wird?"

    Sie schaut verständnislos über die Schulter.
    
"Du bist doch zärtlich und vorsichtig."

    Na, wenn das hier bei ihr als sanft und sorgfältig durchgeht, dann will ich mal nicht wissen, was sonst so auf Zimmer abgeht...

    Ich brings ohne Mühe im Doggy zu Ende und erlaube mir dann tatsächlich, auf ihr zusammenzubrechen. Herrlich... ich lieg auf ihr, beknutsche ihren Nacken und den Hals, den sie mir anbietet, befummel ihre süßen Tittchen und zucke in aller Ruhe aus.

    Wir machen dann noch bisschen Smalltalk, sie kommt von ganz allein angekrabbelt und kuschelt sich an. Ich bedanke mich, selbstredend, und sag ihr, dass es mir gut gefallen hat mit ihr.
    
"Du lachst so viel..."
    
"Weil ich Dich mag, weil es mir gefällt mit Dir."
    
"Aber dann bist Du wieder so ernst. Ich weiß nicht,"

    sie tippt mit dem Finger an meine Stirn,
    
"was Du da drin denkst."

    Tja, liebe Amalia... mit der Feststellung bist Du hier im FKK Paradies nicht allein.

    Der Blick auf die Uhr zeigt: die Stunde ist gut rum, wir sollten aufbrechen. Sie deutet, jetzt wieder richtig schön schüchtern, vorsichtig die Möglichkeit der Verlängerung an. Netter Gedanke... aber ich will noch bisschen bleiben und mein Budget nicht auf einmal verbrennen.

    Danke, Amalia!

    *** Zwischenzeit 1 ***

    Wenn es denn irgend passt, seh ich zu, dass ich nach der ersten Nummer in der Sauna entspanne. Hierzu muss ich mich erstmal orientieren: das Außengelände, draußen steht ja auch so ein Schwitzkasten, ist geschlossen, die Sauna unmittelbar am Ausgang zum Außengelände kalt. Hm....

    Ich lauf einfach mal zwei Kollegen hinterher, die vor dem Restaurant nach links abbiegen. Gehts da noch irgendwohin? War mir im Herbst gar nicht aufgefallen...

    Tatsächlich, da gehts noch wohin. Und zwar zur Sauna. Na, das hat ja mal gut geklappt. Es gibt Liegen satt, leise Loungemusik plätschert, dazu einen Innenpool, der unter einem Wintergarten ein paar Meter in den Garten hinaus gebaut ist. Schön. Duschen seh ich grad nicht... aber die werden schon irgendwo sein. Erst mal latsche ich den Kollegen hinterher, die es sich schon auf dem heißen Holz bequem gemacht haben.
    
"Hallo!"
    
"Hallo! Gib Dir keine Mühe mit der Tür, das muss so sein."

    Okay. Die Tür schließt nicht ganz richtig, da ist wohl eine Feder ausgeleiert. Heiß genug ist es aber dennoch, und es wird gleich noch heißer.
    
"Aufstehen, jetzt kommt die Chefin!"

    Ich weiß nicht, was die Kollegen meinen... das wird mir dann klar, als eine der hinter dem Tresen werkelnden Damen des Hauses einen schicken Aufguß mit Menthol macht. Super!

    Man schwitzt, man lästert bisschen über andere Gäste und philosophiert über Enttäuschungen in der Liebe.
    
"Sogar unsere Liebe zur Sowjetunion wurde enttäuscht!"

    Enttäuscht beende ich nach dem Saunagang die Suche nach einer Dusche im Umfeld der Sauna: entweder gibt es wirklich keine, oder aber ich bin zu blöd, eine zu finden. Mangels Alternativen steige ich ungeduscht in den flachen Pool. Ob das denn so sinnvoll und gewollt ist? Abgesehen davon, finde ich den Pool cool. Er ist nicht allzutief, man kann im Pool auf Edelstahlbänken sitzen und in den Garten und in den Himmel schauen. Mir gefällts, und so lass ich mich bisschen im Wasser hängen und meine Gedanken treiben...

    Ins Herz geschlossen hab ich den Relaxbereich. Ich such mir eine Kuschelmuschel aus, es gibt Laken, die ich unterlegen kann, für die Füße hab ich mir ein Handtuch mitgebracht, und ein Heizlüfter mit Thermostat hält die Temperatur in sehr angenehmer Höhe.

    Das Laken, meine Handtücher, zwei Kissen von einer Liege nahebei: fertig ist die Laube. Ich freu mich auf ein paar Kapitel „Märzgefallene"...

    *** Gedächtnisübungen 2 ***​


    "Schatzi, was machst Du?"
    kräht es vom Eingang. Typisch rumänischer Singsang, mir sträuben sich die Nackenhaare. Was mache ich wohl...

    "Ich lese!"
    
"Was liest Du?"

    "Einen Krimi."

    So weit reichen ihre Deutschkenntnisse wohl nicht. Im kleinen Dienstleisterinnengrüppchen am Eingang einigt man sich darauf, dass ich gerade „Schneewittchen" lese. Vielleicht klingt aber auch nur der rumänische Begriff für Der Bandit da hat gerade keinen Bock auf Sex wie Schneewittchen. Wäre dann auch nicht so weit ab von der Wahrheit.

    Böse Zungen behaupten ja, ich wäre in einem Großclub andernorts Stammgast, auch wenn ich dortselbst schon Monate nicht mehr verkehrt habe... will sagen: ich bin es nicht gewöhnt, dass ich dermaßen oft angesprochen werde. War seinerzeit im Herbst auch hier nicht so. Entweder hat Amalia im Kolleginnenkreis einen Tip gegeben, oder aber der Gästemangel ist wirklich krass. Ich komm also nicht wirklich dazu, mich in Ruhe ins Buch zu vertiefen. Ein paar Namen hab ich mir gemerkt.

    Da ist Pummelchen Denisa. Sehr kuschlig, sehr geduldig, aber hinter der Fassade lauert die abgezockte Profihure. Mein ganz persönlicher Eindruck. Unabhängig davon fällt sie mit ihrer Figur nicht in mein Beuteschema.

    Dann kommt Maya tatsächlich noch mal an. Sie gibt nicht auf... damit macht sie sich zwar wiederum lästig, bleibt aber trotz meiner Absage freundlich. Spricht wiederum für sie.

    Layla kommt angeschlappt... ich seh das Tatto über ihrer Brust und weiß, dass sie mir schon mal über den Weg gelaufen ist. Sie öffnet den Mund, und ich weiß Bescheid: die furchtbar schlechten Zähne. Wenigstens hat sie heute keinen Mundgeruch... Auch sie kuschlig und anschmiegsam, und die Wünschelrute meldet: das könnte was werden. Okay, später.
    
"Doppo!"

    Versteht sie nicht... richtig, sie ist ja Ungarin.

    Keine Ungarin, aber auch keine Rumänin ist Lera... ich hoffe, ich hab den Namen richtig mitgeschnitten. Recht groß, schlank, brünette Haare, zum Pferdeschwanz gebunden. Die Frage, ob ich denn auch freundlicherweise Russisch mit ihr sprechen könne, verrät sie als Moldawierin. Ich sprech sie darauf an:
    
"Moldau, aber nicht Transnistrien, oder?"
    
"Woher weisst Du das... und Du kennst Transnistrien?"

    Freundlicher Smalltalk, sie landet ganz oben auf der Liste für doppo, für später.
    Und dann kommt da noch eine... Die ich hab ich schon mal gesehen, kein Zweifel.
    
"Ich heiß Paula, und Du?"

    "61209131."

    "Woher kommst Du?"
    
"Nähe Berlin."

    Meine Ortsangabe - ich sag hier immer Berlin, weil Poppendorf eh keiner kennt - veranlasst sie zu einem Kommentar im Berliner Slang. Okay... ich wusste doch, dass ich sie schon mal gesehen hab.
    
"Du warst mal im Artemis, richtig?"

    Sie ziert sich. Doch dann:

    "Du kennst mich aber nicht. Das ist schon ein paar Jahre her."

    Ich meine, dass ich auch ihren Künstlernamen im Artemis richtig erinnere... aus Diskretionsgründen bleibt der aber hier außen vor.

    Tja, außen vor blieb auch mein Bedürfnis, einfach in Ruhe zu lesen. Schade. Vorteil, wenn man dauernd-angelabert-wird: die Zeit ist rum wie nüscht. Die Mädels warten am Restaurant, ich schleich mich vorbei: Eine Runde Sauna will ich auf jeden Fall noch machen.

    Danach gehts zum Essen, im Anschluß... naja, da könnte man mal über die zweite Runde nachdenken.

    *** Zwischenzeit 2 ***​

    Wirklich gefüllt hat sich der Laden nicht. Das Personal hinter dem Tresen hat gewechselt, die jetzt Diensthabende gibt sich deutlich aufgeschlossener und freundlicher als ihre Kollegin vom Nachmittag. Genau, das war die Trulla, mit der ich schon im Herbst nicht warm geworden bin.

    Am Tresen komm ich mit einem Kollegen ins Gespräch. Ich erkenne, dass ich den Laden aus einer ganz anderen Blickwinke beurteile als er: Den Eintrittspreis empfinde ich als angemessen, und mit 50 Euro für die halbe Stunde komm ich hier ganz gut weg: Im Arte, aber auch im Harmony beispielsweise werden ja bekanntlich 60430 aufgerufen.

    "Wenigstens schmeckt hier der Kaffee!"

    "Nää... der kommt doch aus der Thermoskanne. Da gibts woanders besseren."

    Fast überall woanders, jedenfalls soweit mein bescheidener Horizont reicht. Nur im FKK Europa in Leipzig zapft man das belebende Heißgetränk auch aus dem Thermophor.

    Na gut. Ich hab mein Wasser ausgetrunken, der Flüssigkeitspegel sollte nun wieder einigermaßen im Lot sein. Auf zum Essen.

    Ich war schon mal hier und weiß, dass man hier einen Fünfer extra anlegen muss, so man am Abendessen teilnehmen will. Der Fünfer, das weiß ich, ist gut angelegtes Geld, ich war ja schon mal hier. Und weil ich schon mal hier war, weiß ich auch, dass man bitte den Fünfer passend dabeihaben möchte. Genau das hab ich nicht. Vorsorglich setze ich mal ein zerknirschtes Gesicht auf…

    „Ich hätte gern ein Essensbändchen. Aber, ich sags gleich,“

    und dabei halte ich den Zwanni hoch,

    „ich habs nicht passend. Sorry.“

    Doch ich soll mein Essen bekommen. Man sucht das Wechselgeld für mich zusammen, und ich deute mal ein Namaste an. Ich bekomm ein freundliches Lächeln als Quittung… doch, mir gefällts heute hier.

    Der Ansturm der Mädels ist durch, ich hab das Restaurant für mich allein. Erst mal schaue ich mir mal das Angebot an, die heraneilende Püppi erklärt mir dann ganz genau, was für mich in Frage kommt: Püppi schneidet nämlich sofort mit, dass ich möglichst kein Schweinefleisch haben möchte. Nun, genug Geflügel ist da.. ich nehme mir blanchiertes Mischgemüse und ein Hähnchenteil, und weil das richtig gut geschmeckt hat, dann dasselbe noch mal. Hinterher einen Apfel und ein Schokodessert mit Vanillesauce… So ist es recht. Auf dem großen Fernseher läuft wie gehabt Tagesschau 24, da ist man so ganz nebenbei auf dem Laufenden. Und wenn die unsäglich scheinheilige Fellfresse Martin Schulz auf dem Bildschirm auftaucht, kann man ja wegschauen.

    Zurück in die Bar, Käffchen und ab auf B-Posten Matratze. Jupp, ich hab meinen Lieblingsplatz hier gefunden.

    Das Publikum hat sich kaum verändert. Okay, es sind ein paar mehr Gäste unterwegs, aber Leben im Puff stelle ich mir anders vor. Die Frauen haben wenig bis nichts zu tun, spielen sich im Massageraum eins mit ihren Handys oder dösen im Kino. Und ich bekomm Besuch an meinem Lieblingsplatz, selbstredend.

    Paula probiert es noch einmal, vielleicht um der alten Zeiten willen.

    „Ich sehe schon, Du willst mich nicht haben.“

    stellt sie irgendwann resigniert fest. Korrekt.

    Haben will ich… Lera zum Beispiel. Die lümmelt, wenn ich das richtig spanne, in der Sitzgruppe am anderen Ende der Bar und macht keine Anstalten. Vermutlich sollte ich mich aufraffen… aber dazu bin ich zu träge.

    Amalia winkt mir zu. Ach die würde ich haben wollen. Ich winke zurück und glotze auch mal intensiv, das interpretiert sie aber wohl nicht als Aufforderung. Richtig: Ich weiß nicht, was Du da drin denkst. Okay, sei’s drum.

    Pummelchen Denisa kommt an, im Schlepptau eine zwar deutlich größere, aber ähnlich pummlige Kollegin. Die, so stellt sich schnell heraus, kann sich nur schlecht verständigen, weder auf Deutsch noch auf Englisch, Denisa spielt den Übersetzer.

    Die Lage ist klar: Mir soll ein Dreier verkauft werden. Ebenso klar ist: Kommt nicht in Frage.
    
„Schade. Also nur eine Frau? Entscheide Dich: welche von uns?“

    Keine von Euch. Offenbar kommuniziere ich das nicht deutlich genug, denn Denisa schickt ihre Kollegin alsbald weg - schade, sie hatte wirklich ausdrucksvolle dunkle Augen - und probiert allein ihr Glück.

    Na dann versuch mal…

    Ich ahne: sie bemerkt sehr schnell, dass sie auf verlorenem Posten steht, will oder muss aber das Gesicht wahren, was weiß ich. Also bau ich ihr eine Brücke.
„Wo sind denn Deine Kolleginnen plötzlich hin?“

    Tatsächlich ist der komplette Pulk aus der Sitzgruppe am anderen Ende der Bar verschwunden.
    
„Oh, da muss ich mal schauen.“

    Rafft ihr Handtuch, verkrümelt sich und ward nicht mehr in meiner Nähe gesichtet.

    Mal sehen, wer mich noch als Beute identifiziert…
     
  3. 61209131

    61209131 Sachse

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    *** Layla ***​

    Layla. Layla gewinnt. Sie strahlt mich an, klettert die Matratze hoch und kuschelt sich an… ich kann gar nicht anders, ich muss sie in den Arm nehmen.
    Es sind diese Momente, die mir den Aufenthalt hier und heute so angenehm machen. Dass sich im Artemis eine CDL so viel Zeit für einen ihr unbekannten Gast nimmt, obwohl sie nicht einmal weiß, ob sie ihre Zeit erfolgreich investiert… es mag vorkommen, es passiert auch mir ab und an, aber es ist selten.

    Layla weiß nicht, ob ich sie will. Sie mag es ahnen, okay. Aber sie baut auch überhaupt keinen Zimmerdruck auf… erst nach vielen, vielen Minuten fragt sie vorsichtig:

    „Und?“
    
„Ich geh dann duschen, und hole Dich ab?“

    Genauso machen wir das.

    Sie wählt ein großes Zimmer am Ende des Ganges. Hätte ich Streichhölzer dabei, ich würde glatt die große Altarkerze anzünden und so noch ein bisschen mehr Ambiente erzeugen. Aber auch ohne flackernde Kerze, das steht fest, ist das ein schönes Zimmer.

    Wir beginnen mal mit Crossing the T, sie schaut bisschen erstaunt, lässt mich aber gewähren. In der Bar hab ich gelernt, dass sie ganz allgemein und besonders auf dem Rücken sehr kitzlig ist… ich muss also aufpassen, sie mit meiner Fummelei nicht in den Wahnsinn zu treiben. Das, so meine ich, gelingt mir auch.

    Leyla, das zeigt sich schnell, ist bei Weitem nicht so empfänglich wie ihre Kollegin Amalia. Das ist schade… stört aber nicht weiter, weil ich es vermutlich eh jetzt etwas intensiver brauch.

    Intensiver ist auf jeden Fall schon mal ihr Blowjob. Am Anfang ist es regelrecht unangenehm… als ich ihr sage, was sie besser lassen soll, wird es erträglich. Gut wird es aber erst, als ich mich auf ihren Blowjob einlasse und nicht mehr innerlich dagegen wehre. Mein Schwanz wird kaputt sein hinterher, aber das ist egal: eine dritte Nummer hab ich eh nicht auf dem Zettel.

    Ich spür tatsächlich alsbald die Säfte steigen… wenn sie aber meint, mich so einfach mal aufpreispflichtig abmelken zu können, dann liegt sie daneben. Ich bleib immer schön auf Abstand zur Klippe… auch ein geiles Gefühl.

    Irgendwann bremse ich sie dann aber doch ein: wenn mein Schwanz nach der Nummer kaputt ist, geht das klar, aber sie darf ihn jetzt nicht so kaputtblasen, dass ich nachher nicht mehr über die Klippe komme. Eine der ersten Lektionen, die ich seinerzeit von Halin gelernt hab.

    Wir liegen nebeneinander, ich hab ihr, um auch bei ihr den Druck etwas zu mindern, schon mal die Stunde angesagt. Wir liegen und fummeln, und sie kann es nicht lassen, hat die Hand immer wieder am Schwanz.

    Mädchen, mach Dir um die Erektion mal keine Sorge, ich bin schon geil auf Dich…

    „Nochmal blasen, und dann nimmst Du den Gummi?“

    Sie schaut verständnislos.

    „Blasen jetzt mit Gummi?“

    Nein. Okay, andersherum.

    „Blasen, und dann Sex?“

    „Endlich. Ja, klar.“

    Nochmal darf sie mündlich ans Gerät, dann lässt sie ab, kramt lange nach dem Gummi - ich hatte wohl recht, da war das Extra geplant - gummiert und steigt auf.

    Wow… Ich schnappe nach Luft.
    
„Du bist heiß.“

    Sie grinst mich an. Und, Scheiße, sie ist nicht nur heiß, sie ist eng. Sehr eng. Zu allem Überfluss reitet sie quasi sofort los, als gäbe es kein Morgen.

    Nein, da gibts kein Problem, ordnungsgemäß über die Klippe zu kommen. Nicht mit dieser sehr engagiert ihr Werk verrichtenden Frau. Sie galoppiert, ich hab ihre süßen spitzen Tittchen in der Hand und im Mund, es ist einfach nur geil.

    Tempowechsel, sie lässt sich ganz runter, bewegt nur ihre Hüften in der Horizontalen. Hilfe… brich mir nicht den Schwanz ab! Ich pack sie an den Hüften und bemühe mich, ihren Bewegungsdrang zu begrenzen. Sie grinst, leicht atemlos: das Luder weiß genau, was es da tut.

    Hoch mit den Hüften, weiter nach Texas! Wieder ein großes Stück auf dem Weg im heftigen Galopp. Ich hab beim Französisch gelernt, dass es nichts bringt, ihr meinen Willen aufzuzwingen, also lass ich mich auf ihren Rhythmus ein. Heißt: ich unterstütze von unten das, was sie von oben vorgibt. Irre.

    Ich könnte noch lange weiter so reiten, aber sie zeigt erste Erschöpfungserscheinungen, atmet heftig und stoßweise, schwitzt. Also lass ich mich mal über die Klippe schubsen…

    Ich löse die Bremse und wirklich falle ich alsbald hinüber. Und falle… falle… falle…

    Ich richte mich auf und umarme sie. Auch ich muss jetzt erst mal Atem holen. Sie drückt meinen Oberkörper ein Stück weg, nimmt meine Hände und legt sie auf ihre Brust. Oh… da hämmert es immer noch beachtlich unter ihren Rippen. Sie fühlt auf meiner Brust nach:
    
„Du auch!“
    
„Na, logisch.“
    
„Ich brauch was zu trinken.“
    
„Ich auch.“

    Ich darf in aller Ruhe runterkommen, wir kuscheln noch etwas, dazu ist sie sich ebenso wie ihre Kollegin Amalia am Nachmittag keineswegs zu fein, sammeln unseren Krempel zusammen und brechen auf. Wir sind knapp drüber… ich drück ihr am Spind zwei CE in die Hand.
    
„Okay so?“

    „Ja, natürlich.“

    Sie bietet mir ihre geschürzten Lippen für ein Küsschen, ich nehme das Angebot an.
    
„Köszönöm szépen!“
    
„Szívesen!“

    Leyla weiß, dass ich das verstehe.

    Danke, Leyla! Aber halt, das steht da ja schon.

    *** Überflüssiges ***​

    Schon, als ich mit Leyla auf dem Weg zur Zahlbox an der Bar vorbeischlappe, hör ich das Geheule: Atemlos in der Nacht…

    Ebenso überflüssig wie lästig. Who the fuck needs Helene Fischer? Ich äffe sie nach, Leyla schüttet sich aus vor Lachen.

    „Sing weiter!“

    Nein. Ich hab nicht weitergesungen. Aber ich hab mich gefreut, als die Tresenpüppi wenige Minuten später über Helene Fischer gelästert hat. Da schmeckte mein Feierabendbier gleich doppelt so gut.

    Die Frauen wissen, dass ich leer bin, ich hab meine Ruhe auf meinem Lieblingsplatz. Ich behalte die Uhr im Auge: die Bahnen fahren jetzt nur noch alle halbe Stunde.

    Ich nippe am Bier. Am anderen Ende der großen Matratze kümmern sich zwei Frauen um einen… ist das allen Ernstes ein Italiener?

    Krass. Nicht mal hier hat man seine Ruhe vor diesem Gesindel. Ebenso lästiges wie überflüssiges Gesindel.

    In Berlin beginnt in ein paar Tagen die Fruchtmesse. Italiener ohne Ende, einer schöner als der andere. Nein, das Artemis sieht mich so bald nicht wieder.

    *** Abschied ***​

    „Alles in Ordnung?“

    „Nix zu meckern, alles schick.“
    
„Dann bis zum nächsten Mal… Gute Nacht!“
    
„Jo… bis die Tage!“

    Doch, heute hat mich der Laden überzeugt. Sehr viel Licht, nur wenig Schatten, ganz anders als damals im Herbst.

    Sollte ich also wieder mal in der Gegend sein…
     

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